Werden bald wieder Homosexuelle verfolgt?

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Vorurteile Politik

Ich beichte, dass ich Angst habe, wie sich das mit dem Rechtspopulismus in Deutschland und im Ausland entwickeln wird. Der Grund dafür ist meine Homosexualität. Ich weiß, dass ich dadurch nicht dem gewünschten Gesellschaftsbild der AfD und Co. entspreche und deshalb mache ich mir schon Gedanken darüber auszuwandern, falls sich das noch verstärken sollte, mit den rechten Tendenzen. Außerdem habe ich Angst um meinen Klassenkameraden, der aus Syrien geflohen ist, und den ich bereits ins Herz geschlossen habe.

Beichthaus.com Beichte #00038225 vom 12.05.2016 um 20:08:07 Uhr (25 Kommentare).

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Nutzt die Aushilfen nicht aus!

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Diebstahl Zorn Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich arbeite bei einer bekannten Supermarktkette und das eigentlich auch ziemlich gerne. Das Kollegium ist nett, ich verstehe mich mit allen gut und es ist insgesamt ziemlich entspannt. In letzter Zeit jedoch bin ich teilweise unfassbar genervt. Nicht nur, dass die Arroganz und Dummheit mancher Kunden an den Grenzen meiner sozialen Kompetenz kratzt und ich mich mitunter sehr zusammenreißen muss, stets freundlich und zuvorkommend zu bleiben und nicht meinem Hang zum Sarkasmus zu erliegen, nein, seit einiger Zeit nerven mich auch meine Kollegen. Zu erwähnen ist, dass ich nur aushilfsweise dort arbeite, weil es mir eigentlich lediglich darum geht, etwas Struktur in meinem Leben zu haben, bevor ich kommendes Semester mit dem Studium beginne. Und ich als Aushilfe habe in aller Regel kein Problem damit, den Festangestellten, die seit 25 Jahren in diesem Unternehmen beschäftigt sind, gewisse Privilegien zuzugestehen. Jedoch gibt es ein, zwei Kandidaten, die meine zuvorkommende Art ausnutzen und überstrapazieren. Ich würde mich zu sehr in der Beschreibung einiger Beispiele verlieren, weswegen ich solche an dieser Stelle einfach auslasse.

Fakt ist: Ich bin ein totaler Knecht und Laufbursche dieses Unternehmens geworden, weil es mir merkwürdigerweise am Herzen liegt. Und in den meisten Fällen mache ich diese Arbeit wirklich gerne, da es, zumindest mit dem Großteil meiner Kollegen, Spaß macht und man zum Teil auch interessante Menschen kennenlernt. Es hat aber tatsächlich ein Maß angenommen, das nicht mehr ganz normal ist. Ich fange sogar schon an, im Vorbeigehen fremde Filialen zu sortieren, wenn ich dort mal einkaufe. Was ich aber eigentlich beichten will, ist Folgendes: Gestern war ich so unfassbar genervt und einfach echt richtig angepisst von der Kollegin, die sich in Sachen "Ich bin Festangestellte und darf deshalb alles!" unangefochten am meisten rausnimmt, und musste dann auch noch fast zwei Stunden länger arbeiten als eingeplant war, weil eine Mitarbeiterin krankheitsbedingt früher gegangen ist und es zum Abend hin so "voll" wurde. Voll deshalb in Anführungszeichen, weil die Definition dieses Wortes nach seinem Gebrauch für die gestrige Situation eindeutig noch einmal überdacht werden muss. Aber wenn voll bedeutete, dass ich auf meinem Drehstuhl an der Kasse minutenlang Karussell spielen kann, weil einfach keine Kunden da sind, die ich bedienen könnte, dann war es zweifelsohne echt total voll.

Mich hat das alles so genervt und ich fühlte mich auch ein wenig ausgenutzt, weil ich ohnehin schon jeden Mist für die mache und eigentlich nicht einmal hätte bleiben müssen, aber natürlich nicht Nein sage, wenn ich gefragt werde. Deswegen habe ich, nur aus Trotz, heimlich eine Schachtel Zigaretten eingesteckt und mitgenommen, ohne dafür zu bezahlen. Und dabei rauche ich nicht mal.

Beichthaus.com Beichte #00038209 vom 10.05.2016 um 12:53:10 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Mein Date war zu dick!

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Morallosigkeit Selbstsucht Ungerechtigkeit Engherzigkeit Dating

Ich habe neulich über eine Dating-App ein Date vereinbart. Auf den Fotos sah die Frau echt nett aus und der Chat war auch gut. Man sah allerdings auf den Fotos nur das Gesicht und nicht den ganzen Körper. Naja, ich komme also zu der Bar, in der wir uns treffen wollten. Aus einiger Entfernung sah ich sie bereits vor dem Eingang stehen. Sie war nicht schlank, deutlich außerhalb meiner Toleranzgrenze. Und ich hatte keinen Bock, den Abend mit einer Frau zu verbringen, die mir optisch überhaupt nicht gefällt. Ich bin daher kurz vorher abgebogen und habe ihr geschrieben: "Sorry, du bist nicht mein Typ", und habe sie dann überall blockiert. Echt arm, ich weiß, aber ich habe viel Stress und keine Lust darauf, meine Zeit zu verschwenden. Im Nachhinein tut es mir aber leid.

Beichthaus.com Beichte #00038198 vom 07.05.2016 um 23:21:30 Uhr (34 Kommentare).

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Die Nacktbilder meiner Französischlehrerin

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Rache Zorn Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Schule

Ich habe mal mit einem Freund ein peinliches Bild von meiner Französischlehrerin an der Wand unserer Schule aufgehängt, um mich zu rächen, weil sie ziemlich streng zu mir ist und mir jedes Mal wegen kleiner Gründe negative Einträge gibt. Ich habe das Bild aufgehängt, als ich beim Nachsitzen war. Ich musste 90 Minuten nachsitzen, weil ich beim Vorlesen der Hausaufgaben einige Wörter falsch ausgesprochen und dadurch einen negativen Eintrag bekommen hatte, da es ihrer Meinung nach nicht sein könne, dass man ihn dem Alter zu dumm zum Lesen ist. Während des Nachsitzens war ich wütend und wollte mich irgendwie rächen.

Ich hatte auf meinem Handy ein Bild von einer nackten Frau, die dieser Lehrerin wirklich sehr ähnlich sieht. Davon habe ich zwei Exemplare ausgedruckt und aufgehängt - mit dem Namen der Lehrerin. Das Bild wurde wahrscheinlich gleich am Abend abgehängt, also ist es sehr unwahrscheinlich, dass es alle gesehen haben. Ich bereue sehr, was ich gemacht habe! Es hieß zwar, man würde die Polizei alarmieren und die Blätter nach Fingerabdrücken untersuchen, wenn sich derjenige nicht meldet, aber ich hatte mir schon gedacht, dass das nie passieren würde. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038187 vom 04.05.2016 um 22:55:58 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Ich werde jetzt an mich denken!

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Zorn Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft

Ich muss jetzt doch mal etwas beichten. Und zwar habe ich in der letzten Zeit immer öfter die Erfahrung gemacht, dass ich zwar gut genug bin, wenn sich die Leute bei mir ausheulen oder mich mit irgendeinem Quatsch volllabern wollen, ich aber im Gegenzug ignoriert, runtergemacht oder gar beleidigt werde. Also beichte ich hiermit, dass ich ab sofort nur noch mein Ding mache, für keinen mehr da sein werde und jeden, der meint, auf mir herumtrampeln zu müssen, rigoros aus meinem Bekannten- und Familienkreis streichen werde. Ich lasse mich nicht mehr kaputtmachen!

Beichthaus.com Beichte #00038180 vom 03.05.2016 um 12:44:23 Uhr (10 Kommentare).

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