Machtkämpfe im Fahrradkeller

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Nachbarn Rostock

Machtkämpfe im Fahrradkeller
Unser Fahrradkeller ist total überfüllt. Ein kleiner Raum, in dem gefühlt 30-40 Räder stehen. Jeden Tag aufs Neue muss man sein Fahrrad in einer ungefähr fünfminütigen Aktion aus 4-5 Rädern rausheben, rücken, Räder umstellen, und so weiter und sofort, da der einzige Fahrradständer mit den eingestaubten Rädern fauler Leute besetzt ist. Das heißt, alle aktiven Radfahrer prügeln sich um die bequemsten Plätze. Ich bin immer relativ nett. Ich stelle mein Rad möglichst so hin, dass andere ihr Rad noch dran vorbeibekommen. Nur leider werde ich immer wieder von demselben kleinen Schisser zugebaut. Der Typ ist irgendwas um die 30, 1.50 groß und hat ein Rad in Kindergröße. Bescheuerterweise schafft dieser Typ es jedoch, sein Rad jedes Mal so blöd hinzustellen, dass man umschichten muss, weil er sinnvolle Lücken lieber dumm versperrt, als mit seinem Mini-Rad auszunutzen.

Heute ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe mir Zeit genommen, ein paar der freistehenden Räder aus dem Keller geholt, mir eine Gasse freigemacht und sein Rad in die hinterste Ecke neben ein klappriges Uraltrad mit riesigem Korb und Seitenspiegel gequetscht, wo es sich ordentlich verkantet hat. Danach habe ich drei der sperrigen Kinderräder genommen und davorgebaut. Anschließend die schwersten und sperrigsten Räder, die ich erreichen konnte. Inklusive ganz kaputter Räder. Dann habe ich den Rest der Räder ordentlich aber auch äußerst komprimiert davorgestellt und mein eigenes Fahrrad brav in einer freien Ecke neben der Tür platziert. Ich hoffe inständig, dass dieser Typ seine Mama anrufen muss, um das Fahrrad da rauszubekommen, denn er sieht nicht so aus, als könne er wie ich sein Rad über das sperrige Uraltfahrrad rüberheben (anders bekommt man es da nämlich nicht hin). Ich gebe zu, ich bin verdammt rachsüchtig, aber irgendwie hat das gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00038312 vom 30.05.2016 um 16:50:51 Uhr in 18055 Rostock (Paulstraße) (12 Kommentare).

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Mein Leben ist eine Sackgasse

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/26) bin mit meinem Latein am Ende. Ich habe vor sieben Monaten meinen Abschluss als Ingenieur (B.Eng.) gemacht und bin seitdem arbeitslos. Ich schicke pro Woche etwa 10-20 Bewerbungen raus und habe alle 4-6 Wochen dann mal ein Vorstellungsgespräch, nur um wieder eine Absage zu bekommen. Meine Beziehung leidet extrem darunter, weil es meiner Freundin natürlich nicht passt, dass sie jeden Tag arbeiten geht und das Geld verdient und ich zu Hause rumsitze. Ich arbeite nebenher zwar noch in einem 400-Euro-Job, was aber natürlich auch nicht die Welt ist. Erst heute habe ich wieder eine Absage einer Firma bekommen, bei der ich sogar schon zwei Mal zum Gespräch war und auch positives Feedback bekommen habe. Ich habe sogar mein hart verdientes Geld genommen und einen Monat auf sämtlichen Luxus verzichtet, um Lebenslauf und Anschreiben von einer professionellen Agentur für 300 Euro komplett durchchecken und aufpolieren zu lassen. Hätte ich mir sparen können.

Die Gespräche laufen immer sehr gut, es ist immer eine gute Atmosphäre und ich bin locker und beantworte souverän alle Fragen. Trotzdem will mich anscheinend niemand einstellen, weil es immer einen besseren Kandidaten gibt, die dann auch meistens schon Berufserfahrung haben. Einen Ausbildungsplatz bekomme ich auch nicht mehr, mit der Begründung, dass sich die Ausbildungen an Schulabsolventen richten und ich mit meinem Alter und abgeschlossenem Studium nicht mehr infrage käme. Ja, ich hatte mich in meiner Verzweiflung sogar für Ausbildungen beworben. Ich bin 26 und mit meinem Leben anscheinend komplett in einer Sackgasse. Meine Freundin wird mich wohl bald verlassen, wenn ich nicht bald einen Job finde und ich werde dann mit 27 wieder zu meinen Eltern in mein altes Kinderzimmer ziehen dürfen als Arbeitsloser. Ach, ist die Welt nicht schön?!

Beichthaus.com Beichte #00038293 vom 25.05.2016 um 16:53:01 Uhr (29 Kommentare).

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“35.000

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Unfaire Behandlung bei der Prüfung

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Ungerechtigkeit Zorn Trägheit Rache Arbeit

Ich habe meinen Lehrabschluss hinter mir. Die Abschlussprüfung dauert bei uns zehn Tage. Praktisch alle Prüfungskandidaten bekommen Hilfe von ihren Vorgesetzten, auch wenn es verboten ist - glaubt mir, es ist wirklich so. Mein Vorgesetzter musste sich natürlich strikt an die Regeln halten und dokumentierte jede einzelne noch so gleichgültige Handlung und redete nicht mit mir. Ich hatte also einen Nachteil gegenüber den anderen. Im Übrigen hat mein Vorgesetzter die Prüfungsaufgabe definiert, welche innerhalb der zehn Tage niemals umsetzbar war - weshalb ich jeden Tag bis spät in die Nacht zu Hause weiterarbeiten musste.

Das Ergebnis meiner Arbeit musste ich präsentieren und Fachfragen beantworten. Diese Fragen sind vorbereitet und normalerweise erhalten die Prüfungskandidaten diese heimlich von ihren Vorgesetzten. Ich bekam natürlich nichts. Das Schlimme war aber, dass die Fachfragen (die sich mein Vorgesetzter ausdachte) für mich nicht beantwortbar waren. Als ich nach der frustrierenden Fragerunde das Ganze mit einem Arbeitskollegen (Er kontrolliert die Lehrabschlussprüfungen) besprach, meinte er, dass die Fragen für meinen Ausbildungsstand viel zu überrissen sind und er selbst nicht einmal die Antwort auf die Fragen wüsste. Die Punkte bekam ich auch nach der Korrektur nicht, da mein Vorgesetzter während der Bewertung sogar dafür sorgte, dass ich an gewissen Orten Punkteabzug bekam, obwohl mir der Bewertungsexperte diese Punkte geben wollte.

Auch nach dem Abschluss scheint er einen totalen Knall zu haben. Er fügt zu meinen Arbeitsresultaten stets an, dass man XYZ sicher viel besser machen könnte - obwohl ich in diesen Bereichen mehr weiß als er. Für die Fragen, die ich nicht beantworten konnte, musste er natürlich eine demütigende Lernlektion für mich einräumen, um mir schön vorzuführen, was ich alles nicht wusste. Obwohl ich mich in der Prüfungszeit kaputt arbeitete, bekam ich nur Kritik am Ergebnis zu hören. Zudem schaut er mir immer in den Monitor und weist mich zurecht, wenn ich gerade an einem anderen Projekt arbeite, als er es erwartet. Natürlich verlangt er trotz seines Kontrollwahns von mir, dass ich mich wie ein Erwachsener benehme, selbstständig bin und meine Arbeit leiste.

Meine Leistungen werden von meinem Chef immer gut bewertet, weshalb ich nicht glaube, dass der Tadel und die Kontrolle von meinem Vorgesetzten gerechtfertigt sind. Nun beichte ich, dass meine Motivation absolut am Nullpunkt ist und ich keine Lust mehr habe, den gleichen Einsatz zu leisten wie bisher. Ich leiste nun nur noch die Hälfte von dem, was ich wirklich könnte. Denn mir fehlt schlicht und einfach die Motivation dafür.

Beichthaus.com Beichte #00038288 vom 25.05.2016 um 09:51:39 Uhr (12 Kommentare).

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Du bist süchtig nach World of Warcraft!

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Zorn Ungerechtigkeit Sucht Games Eberswalde

Ich (m) beichte, dass es mich unheimlich nervt, wenn meine Freundin mir sagt ich sei süchtig nach Computerspielen. Wir haben eine Fernbeziehung und ich spiele schon seit Jahren am PC. Komischerweise beschwert sie sich erst darüber, dass ich sie vernachlässigen würde und süchtig sei, seit ich angefangen habe World of Warcraft zu spielen - das spiele ich jetzt seit etwa einem Monat. Dabei hat sich überhaupt nichts geändert! Wir telefonieren täglich mehrere Stunden und wenn wir zusammen sind, bin ich gar nicht am Computer. Ich spiele doch nur ein anderes Spiel!

Beichthaus.com Beichte #00038283 vom 24.05.2016 um 10:47:39 Uhr in 16227 Eberswalde (Ringstraße) (13 Kommentare).

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“Beichte

Kleine Fehler in der Präsentation

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Zorn Ungerechtigkeit Dummheit Engherzigkeit Studentenleben

Ich beichte, dass ich meinen Kollegen vom Studium mit Absicht falsche Sachen weitergebe, nur weil sie zu faul sind, um die Sachen selbst zu erledigen. Ich habe beispielsweise bei der letzten Projektarbeit mit Absicht mehrere kleine unauffällige Fehler eingebaut, bevor ich sie den faulen Säcken gab. Solche Leute kotzen mich an und sind nicht würdig, zu studieren!

Beichthaus.com Beichte #00038281 vom 23.05.2016 um 06:48:09 Uhr (14 Kommentare).

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