Mein kostenloser Grill

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Betrug Lügen Habgier Shopping

Mein kostenloser Grill
Ich habe mir vor zwei Wochen online einen recht teuren Grill auf der Webseite eines Geschäfts bestellt. Bezahlt wird das Ganze per Lastschrift. Der Grill kam drei Tage später als erwartet an. Aber egal. Zusammengebaut und schon direkt ausprobiert, alles war super. Das Geld wurde am Liefertag per Lastschrift von meinem Konto abgebucht. Doch zwei Tage später habe ich den gleichen Grill noch einmal zugeschickt bekommen. Natürlich habe ich nachgeschaut, aber ich habe tatsächlich nur einen Grill bestellt. Auch wurde mir kein Geld vom Konto abgebucht. Den Grill habe ich zurückgeschickt, was dank dem Rückgaberecht auch reibungslos ging. Ich beichte also, dass ich ein unehrlicher Mensch bin und nun einen kostenlosen Premiumgrill in meinem Garten stehen habe. Da schmeckt das Fleisch gleich doppelt so gut.

Beichthaus.com Beichte #00031209 vom 15.05.2013 um 15:46:20 Uhr (18 Kommentare).

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Die Schlüpfer-Fahne

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Vorurteile Schule

Ich habe heute zufällig eine ehemalige Klassenkameradin in der Stadt gesehen. Dabei ist mir wieder eingefallen, wie gemein wir damals zu Schulzeiten zu ihr waren. Sie war damals schon stark übergewichtig und wir haben uns permanent über sie lustig gemacht, sie "Fettie" genannt und solche Dinge. Das war aber noch harmlos, im Vergleich zu dem, was ich und ein paar Klassenkameraden während der Abschlussklassenfahrt gemacht haben. Wir waren in einer Jugendherberge und klauten ihr aus ihrem Zimmer aus dem Schrank einen Schlüpfer. Sie trug riesige Feinripp-Oma-Schlüpfer. Vor der Jugendherberge war ein Fahnenmast mit einer Fahne, die holten wir runter und hissten stattdessen ihren Schlüpfer als Fahne, sodass alle sehen konnten was sie drunter trug. Das war aber erst der Anfang. Im Speisesaal der Jugendherberge hatte jede Klasse fest zugeordnete Tische, und obwohl es keine feste Sitzordnung gab, saß eigentlich jeder immer am selben Platz. Die Stühle waren totale Billigstühle. Einer meiner Kameraden hatte sein Taschenmesser mit in die Jugendherberge geschmuggelt, an dem sich auch ein Schraubenzieher befand. Wir lösten einfach ein paar Schrauben an dem Stuhl, auf dem unsere übergewichtige Klassenkameradin immer saß. Als sie sich dann hinsetzen wollte, brach der Stuhl zusammen, sie fiel auf den Boden, und weil sie ihren Teller noch in der Hand hatte, landeten die Spaghetti mit Tomatensoße auf ihr drauf. Natürlich lachte der ganze Speisesaal sie aus und sie lief weinend aus dem Saal. Damals fanden wir das superlustig, heute tut mir das Ganze total leid. Wie ich erst ein paar Jahre später erfahren habe, hatte sie es damals nicht einfach. Ihre Mutter war einfach abgehauen und ihr Vater war überfordert, daher gab es bei ihr zu Hause fast nur ungesundes, fettiges Fertigessen und aus Frust stopfte sie sich mit dem ungesunden Zeug voll und wurde fresssüchtig. Leider scheint sie bis heute keine Hilfe bekommen zu haben, denn als ich sie heute gesehen habe, war ich erschrocken, wie fett sie inzwischen geworden ist, sie wiegt bestimmt über 200 Kilo. Seitdem habe ich ein schlechtes Gewissen und frage mich, ob sie jetzt nicht so fett wäre, wenn wir sie damals nicht gemobbt, sondern ihr geholfen hätten.

Beichthaus.com Beichte #00031207 vom 15.05.2013 um 01:10:53 Uhr (21 Kommentare).

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“Folge

Das Muttersöhnchen

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Ex Hilden

Das Muttersöhnchen
Mein Ex ist das größte Muttersöhnchen, das mir je begegnet ist. Er hat ausnahmslos alles getan, was seine Mutter von ihm verlangt hat, was einen immensen Einfluss auf unsere Beziehung hatte, da sie aus religiösen Beweggründen strikt dagegen war, mich auch nur in der Nähe ihres Sohnes zu dulden. Er hat es sogar geschafft, ihr glaubhaft zu machen, er wäre gegen Sex vor der Ehe. Seine einzigen Zugeständnisse an unsere Beziehung lagen darin, dass er am Wochenende zu mir kam und wir uns hin und wieder in der Uni sahen, Übernachtungen waren nicht drin. Ich war wahnsinnig in ihn verliebt und der festen Überzeugung, dass wir irgendwann eine normale Beziehung führen könnten, deswegen habe ich mir viel zu viel gefallen lassen. Seine Mutter indes trieb mich langsam aber sicher mit ihrem Kontrollzwang und ewiger Nörgelei in den Wahnsinn. Sie beschimpfte mich, meine Familie und sperrte ihn regelmäßig zu Hause ein, nicht einmal an meinen Geburtstagen sah ich ihn besonders lange. Sie durchsuchte seine Taschen und sein Portemonnaie, sein Handy und den Laptop, druckte ganze Gesprächsverläufe bei ICQ aus, an die sie mithilfe ihrer Tochter gelangte, und markierte "verwerfliche Gesprächswechsel" mit Textmarker, um sie ihm vor die Nase zu knallen, und ihm stundenlang Predigten darüber zu halten, was für ein verkommener Mensch er und auch ich seien. Kurzum: Sie schnüffelte und kontrollierte immerzu.

Wir wollten bald zusammenziehen, allein deswegen ließ ich mir das alles gefallen und baute ihn regelmäßig auf. Ich opferte meine gesamte Freizeit, verlor Freunde und bekam Probleme im Studium, weil ich immerzu für ihn erreichbar sein wollte, und wenn es nur zum Zuhören bei der Internettelefonie war. Als seine Schwester aufgrund ihres Studiums ins Ausland zu Verwandten zog, half er ihr drei Tage beim Umzug, seine Eltern begleiteten ihn, aber sollten erst zwei Tage später zurückkommen. Er war damals sehr vernarrt in ein Browserspiel auf einer bekannten sozialen Plattform und gab mir, während er fort war, sein Passwort, damit ich mich um seine "Farm" kümmern konnte, weil er davon ausging, keine Zeit dafür zu haben. Ich vertraute dem Mann wirklich blind und sah mir nicht einmal seine Nachrichtenverläufe an. Was man wissen muss: Loggt man sich auf einem anderen Gerät ein, kann man Chats praktisch "live" von jedem Gerät verfolgen, man wird nicht etwa automatisch gekickt, sobald ein neuer Zugang geöffnet wird, das wusste ich nicht - er aber auch nicht. So kam es, dass er sich einloggte, während ich auf seinem Account aktiv war und sich ein Chatfenster zwischen ihm und einer Frau öffnete. Das Gespräch fand komplett auf Polnisch, also seiner Muttersprache, statt und dauerte knapp fünf Minuten, dann loggte er sich wieder aus. Ich verstand kein Wort, machte mir aber auch keine Sorgen. Das Fenster ploppte immer bei einer neuen Nachricht wieder auf und ich schloss es jedes Mal, bis mir plötzlich das polnische Wort für "Freundin" ins Auge sprang - eines der wenigen, die ich kenne. Kurz zusammengefasst: Nach einigen Recherchen hatte ich den Text so weit verstanden, dass klar wurde, dass er mich im Ausland betrogen hat, und seine größte Sorge bestand wohl darin, dass ich es mitkriegen könnte. Mir zerriss es damals das Herz. Als er wieder zu Hause war, fuhr ich wie geplant zu ihm, um die Nacht, bevor seine Eltern zurückkommen sollten, bei ihm zu verbringen. Er erzählte von den anstrengenden Tagen und einer kleinen Einweihungsfeier, bei der er angeblich nichts getrunken und früh wieder abgehauen wäre. Der Kerl log mir also eiskalt ins Gesicht!

Eigentlich wollte ich ihn darauf ansprechen, nachdem er mich aber so kalt belogen hatte, fasste ich einen anderen Plan. An dem Abend überwog wirklich die blanke Wut all meinen Schmerz. Ich wollte ihn treffen, irgendwie. Ich hatte Sex mit ihm, drei Mal. Auf dem geliebten Perserteppich seiner Mutter, auf ihrer, stets blitz blank desinfizierten, Küchenanrichte und auf ihrem Lieblingsplatz auf der Couch. Ich schlief in dieser Nacht keine Minute, sondern feilte an meinem Plan, während mein Bald-Ex selig neben mir schlief. Am nächsten Morgen putzte er die Bude wie ein Besessener, aus Angst, seine Mutter könne merken, dass ich dort gewesen sei, danach ging er duschen. Während er unter der Dusche stand, habe ich dann meinen Plan in die Tat umgesetzt. Ich habe überall im Haus meine Spuren hinterlassen. Haare im Abfluss, Haarnadeln und Zopfgummis und als Krönung einen meiner Strings in der Couchritze und ein paar Haare auf dem Kopfkissen seiner Mutter, zusammen mit einer Lippenstiftspur auf ihrem Laken. Zwischen die Matratzen seiner Eltern habe ich benutzte Boxershorts von ihm gestopft, unters Bett ein leeres Kondompäckchen gelegt und die benutzten Kondome vom Vorabend, die er sicherheitshalber in seiner Unitasche, eingewickelt in Taschentücher und Gefrierbeutel, verstaut hatte, habe ich ausgepackt und in drei verschiedene Mülleimer im Haus geworfen, gut sichtbar versteht sich. Das Ganze dauerte ungefähr zehn Minuten. Ich wartete, bis er mit Duschen fertig war und sich bereit machte, seine Eltern vom Bahnhof abzuholen, brav mit Hemd und Krawatte. Wir verabschiedeten uns vor der Tür, er fuhr weg. Ich schrieb noch einen Zettel mit folgendem Wortlaut: "Sehr geehrte Frau ..., bitte richten Sie Ihrem Sohn aus, dass er nun gern weiterhin die Schl... aus Polen vö... kann, mich ist er endgültig los. Ach, und er kifft bei jeder sich bietenden Gelegenheit, raucht, besch**ßt in der Uni, wann immer er kann, und säuft wie ein Loch, vielleicht sollten Sie ihn bei Zeiten auf die Risiken aufmerksam machen." Ich habe keine Ahnung, welches Echo ich damit ausgelöst habe, mein Ex hat sich nicht wieder bei mir gemeldet - und es tut mir im Nachhinein sehr leid, ich hätte mich nicht auf dieses Niveau herabbegeben sollen, sondern einfach einen würdevollen Abgang machen müssen. Dass ich so ausgeflippt bin, tut mir aufrichtig leid.

Beichthaus.com Beichte #00031200 vom 14.05.2013 um 18:29:16 Uhr in Hilden (23 Kommentare).

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Ich habe den Tafelberg verschmutzt

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Dummheit Vandalismus Gersdorf

Ich lebe momentan in Kapstadt und wandere ziemlich oft auf den Tafelberg. Letzten Sonntag war ich also mal wieder auf dem höchsten Punkt. Ich rauche dann immer eine Zigarette und genieße den Ausblick und das Wetter. Ich respektiere die Natur und nehme den entstandenen Müll grundsätzlich mit nach Hause. Das letzte Mal ist mir allerdings die gerauchte Fluppe so blöd runtergefallen, dass ich diese nicht mehr einsammeln konnte und somit zurück ließ. Ich habe also unabsichtlich den unter Naturschutz stehenden Tafelberg verschmutzt. Das wird mir nicht noch einmal passieren!

Beichthaus.com Beichte #00031197 vom 14.05.2013 um 16:43:57 Uhr in Gersdorf (8 Kommentare).

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“Beichte

Das Zeug aus meiner Nase

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Hamburg

Ich (m/30) möchte eine richtig ekelhafte Beichte abgeben. Seit ich denken kann, bohre ich in der Nase und esse meine Popel dann mit Genuss auf. Das mache ich immer nebenbei, wenn ich mich unbeobachtet fühle. Beispielsweise morgens im Auto auf dem Weg zur Arbeit, wenn die Nase noch richtig schön voll von der Nacht ist. Es gibt nichts Besseres, als dieses Zeug aus den tiefsten Tiefen der Nase zu holen, frei durchatmen zu können und auf dem Zeug rumzukauen. Irgendwann fing ich an, Schlaf zu essen und was soll ich sagen, der schmeckte sogar richtig gut. Letztens habe ich dann aber wie im Affekt etwas getan, das mich ins Grübeln brachte. Ich habe in ein Taschentuch geschnäuzt und es war nichts Festes dabei. Deshalb habe ich, ohne nachzudenken, meinen Mund an das Taschentuch gehalten und den Schnodder aufgesaugt. Wenn ich mir das bildlich vorstelle, ekele ich mich richtig vor mir selber. Aus diesem Grund will ich dieses Treiben jetzt ganz sein lassen, da feste Popel nicht besser sind, als flüssiger Schnodder.

Beichthaus.com Beichte #00031194 vom 14.05.2013 um 11:11:32 Uhr in Hamburg 20459 (Böhmkenstraße) (20 Kommentare).

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