Streitthema Religion

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Vorurteile

Ich (w, 18) möchte meine Beichte ablegen. Zur Vorgeschichte: Mit 15 Jahren lernte ich meinen ersten Freund kennen. Unsere Beziehung hatte viele Höhen und Tiefen doch im Allgemeinen waren wir sehr glücklich. Wir haben früh gemeinsame Pläne geschmiedet wie z.B. für Verlobungsringe sparen, da und da eine Wohnung suchen. Wir kannten uns in- und auswendig, doch irgendwann begann er sich zu verändern. Er trieb auf einmal viel Sport und meinte er hätte keine Freunde, dabei war er einfach nur faul gegenüber seinen alten.

Er begann sich mit Religionen zu beschäftigen und fragte mich einen Morgen ob ich was dagegen hätte, wenn er Moslem werden würde. Ich sagte, dass es okay sei, da ich vollkommen tolerant war. Doch auf einmal wurde es zuviel. Er freundete sich nur noch mit streng muslimischen Menschen an, sammelte Korane, betete fünfmal am Tag wollte keuscher leben und irgendwann ging er in eine Moschee und konvertierte offiziell. Ich redete mit ihm und meinte das mir das alles zuviel werde und ich bat ihn nicht mehr in meiner Anwesenheit zu beten, da es mir Unbehagen bereitete. Doch das Thema Religion wurde immer mehr zu einem Streitthema und er begann mich immer schlechter zu behandeln und respektloser mit mir umzugehen. Irgendwann meinte er, ich würde nicht mehr zu ihm passen, unsere Vorstellungen wären zu verschieden und er wende sich lieber voll und ganz der Religion zu, da ich intolerant sei. Ich ging daraufhin mehrere Tage in die Bibliothek und belas mich bezüglich Koran und muslimischem Glauben, doch ich konnte mich mit dieser Religion einfach nicht anfreunden. Also machte er nach über zwei Jahren Beziehung Schluss.


Auch wenn ich inzwischen darüber hinweg bin, ist es inzwischen so, dass ich eine Abneigung gegenüber Moslems, deren Glaube, ihre Prinzipien, Traditionen etc. entwickelt habe. Es ist nicht so, dass ich Intolerant bin. Einige meiner besten und engsten Freunde sind Moslems, aber nicht so streng. Ich habe auch keinen Hass gegen Religionen, mein jetziger Freund ist Katholik und ich würde für ihn sogar konvertieren, aber seitdem haben Religionen einen schlechten Nachgeschmack für mich und ich komme nicht darum herum, vielen Moslems gegenüber gewisse Vorurteile aufzustellen und ihnen leicht herablassend und verhasst entgegen zu treten.

Beichthaus.com Beichte #00031093 vom 28.04.2013 um 22:55:50 Uhr (38 Kommentare).

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Der gemeine Vater

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Hass Verzweiflung Familie Rheine

Ich wünsche meinem Vater den Tod. Ich (w/17) wohne noch bei meinen Eltern. Ich komme gut mit meiner Mutter aus, ich liebe sie. Aber für meinen Vater habe ich nichts anderes übrig, außer Hass und Verachtung. Ich hasse diesen Mann so sehr. Alles fing an, als ich so etwa elf war. Weil die Lehrerin uns noch Hausaufgaben aufgeben wollte, kam ich ungefähr fünf Minuten zu spät, mein Vater wartete unten im Auto, er wollte mich abholen. Er ärgerte sich extrem über die paar Minuten, war total sauer und fing an, mir mit seinen Papieren, die im Auto lagen, ins Gesicht zu schlagen. Es tat nicht weh, aber es war die Geste, die mich zum Weinen brachte. Von da an begann das Schrecken für mich. Immer, wenn ich auch nur ein paar Sekunden zu spät kam, egal, ob es von der Schule war oder woanders, wurde ich geschlagen, eingesperrt, beleidigt, mit Essen abgeworfen. Einmal, das ist noch gar nicht so lange her, vielleicht ein oder anderthalb Jahre, da hatten wir eine Torte im Auto, und als ich wieder so fünf Minuten zu spät dran war, weil ich noch im Hauswirtschaftsraum mit aufräumen helfen musste, nahm mein Vater die Torte und klatschte sie mir auf den Schoß. Den Rest verschmierte er in seinem eigenen Auto. Ich musste dann während der Fahrt mit nur einer Packung Taschentücher alles sauber machen. Und es wurde einfach nicht sauber, weil ich selbst so mit der Torte voll wahr, dass ich alles eher noch dreckiger machte. Ich war am weinen, hatte einen völligen Nervenzusammenbruch und mein Vater schlug während der Fahrt immer wieder auf mich ein und beschimpfte mich.


So etwas in der Art passierte unglaublich oft. Vor drei Monaten ungefähr gab es dann den, bis jetzt, letzten Vorfall: Ich kam abends nach Hause, so um halb neun, und ging zu meiner Mutter, die im Wohnzimmer saß, um mich mit ihr zu unterhalten. Dann kam mein Vater runter, und fragte wo sein Geld sei. Ich hatte mir vorher zwei Euro von ihm geliehen und ganz vergessen, es ihm wieder auf den Tisch zu legen. Aber anstatt, dass ich aufstehen durfte, um das Geld zu holen, brüllte er auf einmal herum, behauptete, ich sei eine verlogene Diebin und schubste mich in eine Ecke, als ich gerade aufgestanden war. Ich wollte wieder aufstehen, aber er schubste mich immer und immer wieder. Er schlug mir auf den Rücken, ins Gesicht, überall hin. Ich hatte unglaubliche Schmerzen und unvorstellbare Angst um mein Leben! Ich dachte nur "Jetzt ist es vorbei. Er bringt mich jetzt um." Doch in einem, von ihn unbeobachteten, Moment konnte ich aufstehen, rannte nach oben und schloss mich im Bad ein. Das waren noch längst nicht alle Vorfälle. Mein Vater hat mir zum Beispiel mit elf auch gesagt, dass er mich verbrennen möchte. Und er hat mich schon als kleines Kind sehr oft beleidigt. Jetzt kommt so etwas seltener vor, denn ich lasse mir das nicht mehr gefallen. Ich habe meinem Vater die Meinung gesagt, ich habe ihn angebrüllt und so fertig gemacht, dass er es jetzt kaum noch wagt, mit mir zu reden. Früher hatte ich nie den Mut dazu, aber jetzt habe ich es endlich getan. Dennoch ist er immer noch ein sehr großer Störfaktor. Schließlich muss ich hier noch wohnen - ich gehe noch zur Schule und habe kein Geld. Und ich muss sein ständiges Gesaufe und Gerauche ertragen, den ekeligen Geruch riechen. Und sagt mir bitte nicht, dass ich mich ans Jugendamt wenden soll. Ich war da bereits zwei Mal, und einmal bei meiner Schuldirektorin und niemand konnte oder wollte mir helfen. Ich habe so vielen Leuten davon erzählt, um Hilfe gefleht und geweint, aber niemals habe ich Hilfe bekommen. Ich weiß, dass es nicht richtig ist, aber ich wünsche meinem Vater wirklich den Tod. Ich bin kein gemeiner, unfreundlicher oder boshafter Mensch. Ich hoffe, dass Gott mir meine Mordgedanken verzeiht und mich möglichst schnell von diesem Mann erlöst.

Beichthaus.com Beichte #00031091 vom 28.04.2013 um 09:48:18 Uhr in Rheine (Schultestraße) (24 Kommentare).

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“Beichte

Das doppelte Abendessen

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Dummheit Feigheit Ernährung Verschwendung Familie Berlin

Mein Vater kann wirklich gut kochen und ich esse auch immer gerne das, was er gemacht hat. Da er unter der Woche und auch am Wochenende viel arbeitet oder an unserem Haus zu tun hat, ist es eher selten, dass er für das Abendessen sorgt. Meist fällt diese Aufgabe meiner Mutter oder mir (w/18) zu. Heute gab es eine Spezialität von ihm, was wirklich Leckeres. Samstagabend ist meistens die ganze Familie bei uns versammelt und mein Vater richtet für alle immer sehr liebevoll verschiedene Gerichte, Häppchen, Desserts für den Fernsehabend her. Leider hatte ich so absolut keine Lust, das zu essen, was er mit viel Mühe zubereitet hat. Somit kam ich auf die Idee, bei meinem kleinen Abstecher zu einer Freundin, in der Zeit, in welcher mein Vater kochte, etwas anderes zu kaufen. Zuhause angekommen, war aber schon für jede Person bei uns ein Teller mit Essen befüllt und sehr liebevoll angerichtet. Als ich das gesehen habe, bekam ich sofort ein unheimlich schlechtes Gewissen. Mein Vater und der Rest der Familie hatte mich schon mit Freude erwartet und freute sich auf das gemeinsame Abendessen. Ich konnte nicht anders und aß meine Portion brav auf. Hat wie immer gut geschmeckt, obwohl mir absolut nicht danach war.

Da mein Hunger nicht allzu groß war, dürfte mein Magen für den Rest des Abends gefüllt sein, Hunger oder gar Appetit habe ich keinen mehr. Was jetzt die eigentliche Beichte anbelangt: Der Döner, den ich mir unterwegs gekauft habe, hat sich ja nicht von allein aufgegessen. Ich habe jetzt also seit etwa drei Stunden einen Döner in meiner Handtasche und keine Ahnung, was ich damit anstellen soll. Wenn ich meinen Vater jetzt frage, ob er noch Hunger auf Döner hat, hält er mich vermutlich auch für völlig bekloppt. Ebenso, wenn besagter Döner morgen im Mülleimer liegt. Schade ums Geld. Aber ich kann mich meinen Eltern gegenüber nicht anders verhalten. Die sind immer sehr lieb zu mir und wollen das Beste, da bekomme ich sofort ein schlechtes Gewissen - selbst bei solchen Kleinigkeiten.

Beichthaus.com Beichte #00031090 vom 28.04.2013 um 00:02:09 Uhr in Berlin (Ackerstraße) (14 Kommentare).

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Thrift Shopping

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Diebstahl Waghalsigkeit Habgier Shopping

Thrift Shopping
Ich (m/18) kaufe Anziehsachen öfters mal für weniger Geld, als sie kosten. Und zwar mache ich das, indem ich Preisschilder von billigen Klamotten zu teuren wechsel. Natürlich weiß ich, dass Diebstahl nicht gut ist, aber meine Mutter ist alleinerziehend und arbeitsunfähig. Also gehört sie nicht zu der asozialen Sorte der Harz IV Empfänger, die arbeiten könnten, aber zu faul sind. Ich mache gerade Abi und möchte anschließend studieren. Wenn ich dann anschließend verdiene, bin ich auch bereit meine Sachen ehrlich einzukaufen, aber momentan sehe ich keinen anderen Ausweg. Ich weiß, ich könnte mich auch mit den billigen Sachen zufriedengeben, jedoch entsprechen sie nicht meinem Geschmack und zweitens weiß doch jeder, wie wichtig teure Kleidung in unserer heutigen oberflächlichen Gesellschaft ist.

Beichthaus.com Beichte #00031084 vom 26.04.2013 um 22:03:24 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Ex und sein Facebook Profil

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Neugier Eifersucht Zwietracht Internet

Ich (w/20) möchte hiermit beichten, dass ich einfach nicht von meinem Exfreund loskomme. Wir sind jetzt gut 1,5 Jahre getrennt und waren fast 5 Jahre zusammen. Dann hat er mich für eine andere verlassen, die schon seinen halben Freundeskreis durchhatte. Von jetzt auf gleich, obwohl wir einen Monat vorher noch zusammenziehen wollten. Ich habe im Anschluss 8 Kilo abgenommen, konnte über Wochen nicht schlafen und war auch im Krankenhaus. Ich trage immer noch Schmuck-Geschenke von ihm, weine täglich vor Bildern von ihm etc. Viel schlimmer ist jedoch, dass er sein Facebook-Passwort nicht geändert hat. Mysteriöserweise verschwinden regelmäßig Statusmeldungen, Bilder und seit der gesamten Zeit sieht nur er seinen Beziehungsstatus. Auch seine neue Freundin muss leiden. Viele ehemalige Partner und One-Night-Stands von ihr haben sich mit mir verbündet, sodass regelmäßig die härtesten Rachepläne geschmiedet werden. Noch ist von mir nichts weiter passiert, aber ich wäre mir nicht zu sicher, dass bei mir doch auch mal die Sicherungen durchbrennen. Ich möchte also beichten, dass ich mich zum einen, andauernd im Profil meines Exfreundes einlogge, um Dinge zu löschen und zum anderen, dass ich Männer nur noch für mein Vergnügen nutze. Ich sage immer ehrlich, dass mein Herz jemandem anderen gehört. Wenn die Männerwelt dann meint, sich trotzdem zu verlieben, ist das nicht mein Bier.

Beichthaus.com Beichte #00031082 vom 26.04.2013 um 19:41:52 Uhr (20 Kommentare).

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