Bilderbuch-Nerds ohne Leben

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Aggression Zorn Verzweiflung Hass Arbeit

Irgendetwas stimmt mit mir nicht. Damit meine ich, dass ich es einfach nicht schaffe, auf Dauer zu funktionieren. Ich bin ein sehr unabhängiger Mensch, neige sehr oft zum tagträumen und grüble über jede Kleinigkeit, die mir im Leben begegnet, nach. Ich glaube, ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033223 vom 08.05.2014 um 02:54:46 Uhr (18 Kommentare).

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Porno-Stöhnen in der Nachbarschaft

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Peinlichkeit Dummheit Medien Nachbarn

Ich (m/23) habe mit 16 in einem Einfamilienhaus mit Garten gewohnt. In unserer Nachbarschaft waren viele Familien mit Kindern, die immer draußen spielten. Ich saß zu der Zeit oft auf meinem Balkon, um zu rauchen oder einfach nur das Wetter zu genießen. Dabei hatte ich auch immer einen Lautsprecher aufgestellt, um Musik über meinen PC zu hören. Jetzt zu meiner Beichte: An so einem besagten Tag kam ein guter Freund von mir vorbei und ich wollte ihm einen "Film" mit einer besonders lauten Darstellerin zeigen. Natürlich habe ich die Balkontür zugemacht und meine Eltern waren zu diesem Zeitpunkt auch nicht zu Hause. Nach zehn Minuten, als die Darstellerin ihre ganze schauspielerische Leistung mit einem letzten "Spritz mich voll, du Sau!" beendet hatte, und wir eine rauchen wollten, fiel mir auf, dass der Lautsprecher für meine Musik noch immer auf dem Balkon stand und den ganzen "Film" in voller Lautstärke durch die Nachbarschaft übertragen hatte. Die entsetzten Gesichter der "streng christlichen" Eltern auf dem Grundstück gegenüber werde ich nie vergessen. Die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr draußen, vermutlich wurden sie reingeschickt. Mir ist das Ganze immer noch peinlich, obwohl es schon ewig her ist. Sie haben mich auch nie darauf angesprochen, nur in meinem Freundeskreis wurde die Geschichte des Öfteren erzählt. In der Hoffnung, niemandem bleibende Schäden zugefügt zu haben, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033218 vom 07.05.2014 um 14:59:20 Uhr (6 Kommentare).

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“Folge

Mit dem Polizeiknüppel erwischt

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Peinlichkeit Masturbation

Ich (m) beichte den peinlichsten Moment in meinem Leben. Es war vor drei oder vier Jahren und ich war bei einem Kumpel im Zimmer. Da wir beide wieder tierisch geil waren, habe ich ihm einen gekeult. Natürlich bin ich rein hetero, aber dennoch! Wir dachten, uns erwischt eh keiner und ließen daher auf dem Sportkanal diese billigen Weiber laufen. Ich war gerade richtig straff mit seinem Polizeiknüppel beschäftigt, als plötzlich seine ältere Schwester hereinplatzte. Ich sprang natürlich wie ein scheues Reh von ihm weg und tat so, als ob nichts gewesen wäre. Naja, sie hatte es aber natürlich bemerkt. Sie ging dann wieder und das Ding war gelaufen. Seitdem kann ich ihr nicht mehr in die Augen schauen! Hoffentlich hat sie das vergessen. Mein Kumpel erzählte mir dann noch, sie habe schon ganz andere Dinger durchgezogen.

Beichthaus.com Beichte #00033213 vom 06.05.2014 um 18:35:44 Uhr (15 Kommentare).

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Rattengift im Tee

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Gewalt Missbrauch Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w/39) wurde in eine Familie geboren, in der ich von vornherein nicht erwünscht war, dies spiegelt auch die Aussage von meiner Mutter wieder, die mir mit 12 Jahren wortwörtlich ins Gesicht sagte: "Du warst nicht erwünscht, ich hätte dich am Liebsten in der Badewanne […]
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Beichthaus.com Beichte #00033206 vom 05.05.2014 um 15:14:43 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Selbstmord am Gleis

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Engherzigkeit Tod Bahn & Co. Wien

Selbstmord am Gleis
Ich bin U-Bahn-Fahrer von Beruf. Ich mache den Job gerne, auch wenn es von den Dienstzeiten her manchmal etwas unangenehm ist, aber es macht Spaß und ist ein krisensicherer Job. Vor einiger Zeit hatte ich meinen ersten Selbstmörder. Es ist keine Frage, ob man einen Springer hat oder nicht, sondern bloß, wann es so weit sein wird. Bei mir hat es doch einige Jahre gedauert, aber dann kam es so. Viele Kollegen haben nach so einem Erlebnis den Job geschmissen, weil sie nicht damit klarkamen, doch bei mir war es genau das Gegenteil. Ich habe nicht einmal damit gerechnet, weil der Mann plötzlich aus heiterem Himmel losgerannt und gesprungen ist. Ich habe noch das Geräusch gehört, als ich ihn überfuhr und die entsetzten Gesichter der Menschen am Bahnsteig gesehen, als der Vorfall mitten in der Rush Hour am Nachmittag passiert ist. Aber ich war weder schockiert noch sonst etwas. Leitstelle angefunkt, Stromschiene erden, Fahrgäste aus dem Zug bringen, und so weiter, machte ich einfach so, wie ich es gelernt hatte. Kurz danach waren schon die ersten Einsatzkräfte da und für mich war der Arbeitstag ab diesem Moment gelaufen. Mir ging es nach dem Vorfall nicht schlecht, und alle haben sich vorbildlich um mich gekümmert. Ich war sogar bei einem Psychologen, weil die Firma das anbietet. Dem konnte ich aber auch nur sagen, dass alles in Ordnung ist und dass ich seine Hilfe eigentlich nicht benötige.

Ich bekam eine Woche frei und mein Vorgesetzter meinte, dass ich noch eine weitere Woche freibekommen und auch danach noch eine Weile "Innendienst" machen könnte. Das habe ich aber dankend abgelehnt und mich über die eine Woche Sonderurlaub gefreut. Ich bin nach Hause zu meiner Frau und meinen Kindern, habe von der Sache erzählt und zu Abend gegessen als sei nichts gewesen. Eigentlich ist man in der Firma ein gesichtsloser Niemand mit einer Personalnummer. Nach dem Unfall haben sich aber alle so toll um mich gekümmert und jeder fragte, wie es mir geht und so weiter. Aber das Beste war, dass ich eben eine Woche Sonderurlaub bekommen habe. Aber jetzt zu meiner eigentlichen Beichte. Auch wenn es verrückt klingt, aber irgendwie warte ich schon darauf, dass sich wieder eine arme Seele genau vor meinem Zug das Leben nimmt. Auch wenn es gefühlskalt klingt, bin ich sonst ein herzlicher Mensch, der viele Freunde hat und seine Familie liebt, aber durch den Selbstmörder hatte ich eigentlich nur Vorteile. Ich bitte um Absolution für meine Einstellung.

Beichthaus.com Beichte #00033194 vom 03.05.2014 um 22:40:36 Uhr in 1100 Wien (Favoritenstraße) (32 Kommentare).

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