200 Euro Trinkgeld für Zivi

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Falschheit Lügen Habgier Morallosigkeit Zivi & Bund 50+ Hamburg

Ich bin Zivi im Rettungsdienst und daher Rettungssanitäter. Neulich haben wir eine nette alte Dame, etwas verwirrt und sehr kurzsichtig, aus dem Krankenhaus nach Hause gebracht. Sie wohnt in Hamburg in einem schönen Haus, gut eingerichtet. Als Dankeschön für die Beförderung und die nette Unterhaltung während der Fahrt wollte sie mir ein kleines Trinkgeld geben. Eigentlich darf ich keine Geldgeschenke annehmen. Egal, ich mache es trotzdem immer. Zurück zu meiner Beichte: Die Dame schaut in ihre ordentlich bestückte Geldbörse und fischte einen 200 Euro Schein heraus. Sie fragte mich was das für ein Schein sei und ich sagte es wäre ein Zwanni. Sie freute sich und steckte mir den Schein in die Hand. Ich wiederum steckte ihn schnell ein, damit mein Kollege nicht sieht was ich da gerade bekommen habe. Mein Kollege ist ein Idiot, ich hasse ihn, weil er ein langweiliger Schnacker ist. Jedenfalls hab ich ihm im Auto gesagt wir hätten 20 Euro bekommen und ihm einen Zehner gegeben. Irgendwie hab ich ein schlechtes Gewissen, aber man muss ja heute zu Tage irgendwie zu Kohle kommen.

Beichthaus.com Beichte #00027605 vom 09.03.2010 um 22:01:03 Uhr in Hamburg (60 Kommentare).

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Mathearbeit geklaut

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Betrug Faulheit Falschheit Diebstahl Schule

Es ist bestimmt schon über 10 Jahre her. Ich war in der fünften Klasse. Damals stand eine Mathearbeit an, ihr müsst wissen, unsere Mathelehrerin war auch gleichzeitig unsere Kunstlehrerin und auch ein bisschen verplant. Am Tag vor der Arbeit hatten wir Kunstunterricht. Während des Unterrichts stand die Tasche der Lehrerin immer einige Zeit unbeaufsichtigt auf dem Pult rum und hat uns angelächelt. Wir Jungs sind irgendwann auf die Idee gekommen, dass unsere nette Mathelehrerin doch eigentlich schon die Arbeit für den nächsten Tag mit dabei haben könnte und wir lieber mal nachschauen sollten.
Einer von uns hat die Lehrerin abgelenkt und ins Nebenzimmer zu den Bildern gelockt und ihr Fragen gestellt, wir anderen sind schnell zur Tasche - und tatsächlich, dort war die Mathearbeit drin. Und nicht nur ein Exemplar sondern 3-4. Eins haben wir uns natürlich gleich gekrallt und den Rest wieder schön ordentlich in die Tasche gepackt, die Lehrerin hat davon nichts mitbekommen. Gleich nach Schulschluss sind wir in den Kopierladen um die Ecke und haben für alle Leute aus der Klasse eine Kopie gemacht, sie allen ausgehändigt und danach ist jeder für sich nach Hause und hat für die Arbeit am nächsten Tag "gelernt". Es wurde glaub ich noch nie so eine gute Mathearbeit bei uns geschrieben, sogar auf dem nachfolgenden Elternabend wurde extra noch von der Lehrerin erwähnt wie überrascht und erfreut sie wegen dem guten Notenschnitt der Klasse war. Ich hatte nur eine 2 geschrieben!

Beichthaus.com Beichte #00027604 vom 09.03.2010 um 18:53:03 Uhr (23 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Du bist doch dummgeil!

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Falschheit Zwietracht Verrat Telefon Familie Jossgrund

Du bist doch dummgeil!
Mein Vater, ein Alkoholiker, wollte meine Mutter mit einer anderen Frau betrügen, die er beim Gassigehen mit dem Hund kennengelernt hatte. Zu meiner Mutter war er total abfällig, hat sie immer runter gemacht und mies behandelt und bei der fremden Frau, erlebte ich einmal ein Telefonat mit, bei dem er so galant, freundlich und zuvorkommend war, wie ihn in unserer Familie noch niemand erlebt hatte.
Mir ging das auf den Zeiger, also habe ich folgendes gemacht: Als er wieder sternhagelvoll war und in seinem Suff so richtig gut abging, habe ich mit meinem Handy auf dem Festnetz angerufen und auf Aufnahme gedrückt. Er nahm ab und als er merkte, dass am anderen Ende niemand spricht, dachte er, es wäre irgendjemand, der ihn verarschen will. Also fing er lauthals an: "Du bist doch dummgeil! Hast du nichts zum f*cken, hä? Ich habe aber nix zum b*msen für dich! Das muss ja weh tun, wenn man so einen sexuellen Notstand hat, wie du!" (Originalwortlaut). Es folgten noch ein paar weitere Kraftausdrücke und Obszönitäten. Er legte schließlich irgendwann auf und ich hatte meine Aufnahme.
Da ich nachts aufgrund meiner Arbeit ohnehin immer wach bin, rief ich dann um drei Uhr früh seine Angebetete an, die bis dato keine Ahnung hatte, was dies für ein Herr war. Es dauerte eine ewig lange Zeit bis sie sich verschlafen am anderen Ende meldete. Ich drückte den Knopf zum Abspielen des Aufgenommenen und die Dame hörte sich das an und unterbrach lediglich von Zeit zu Zeit das Gespräch mit: "H***, wie kannst du so etwas bloß sagen?" Am nächsten morgen um acht schellte es wie blöde an unserer Haustür. Vor der Tür stand seine wutentbrannte Traumfrau und warf ihm an den Kopf, dass er sie ja nicht mehr anrufen solle, da sie sonst die Polizei rufen würde und sie ihn auch nicht wieder sehen wolle! Zum Abschluss, sagte sie noch: "Ich bin doch nicht dummgeil!"

Und genau der Abschlusssatz war der springende Punkt. Von nun an, dachte nämlich mein alter Herr, dass seine Angebetete bei ihm Telefonterror gemacht hätte, da sie ja sonst nicht wissen könnte, dass er sie "dummgeil" genannt hatte und die Angebetete dachte natürlich, dass H**** sie angerufen hatte, weil es ja seine Stimme war.

Mein Vati versuchte nach einer Zeit wieder Annäherungsversuche, als er sie sah, jedoch wollte sie nichts mehr von ihm wissen.

Beichthaus.com Beichte #00027600 vom 09.03.2010 um 00:19:15 Uhr in Jossgrund (33 Kommentare).

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Der Anruf von meiner Klassenlehrerin

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Falschheit Lügen Schule Telefon Frankfurt

Als ich (m/23) in der 7. Klasse war, war ich nicht der beste Schüler und auch nicht der ehrlichste. Meine Mutter hatte einen Partner der nicht mein Vater war und erst zu diesen Zeitpunkt, als ich Probleme in der Schule hatte, ist es dazu gekommen.
Eines Tages hatte ich die Bude für mich alleine und habe ein paar Freunde eingeladen. Es sind etwa 15 Leute geworden. Es war eine Party mit Bier und allem was halt ein 15-Jähriger so macht. Ein guter Kumpel war auch dabei, der aus einem Elternhaus kommt, wo jedes Wort studiert und gehoben wirkt. So gegen 19 Uhr klingelte das Telefon und meine Klassenlehrerin war dran und wollte meine Mutter sprechen. Da ich nicht sagen wollte "Hey, ich bin alleine!" hatte ich eine Blitzidee, die einzigartig war. Ich rief meinen Kumpel. Wir gingen in das Gästezimmer und ich habe ihm gesagt, dass er meinen Vater spielen solle.

Das Gespräch war göttlich. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lachen. Der Raum füllte sich langsam und fast alle standen still mit der Hand vorm Gesicht und lauschten eine Stunde lang das Gespräch mit meiner Lehrerin und meinem "Vater", der mich so was von fertig gemacht hat vor ihr, dass sie ihn zwischendurch sagen musste "Seien sie nicht so streng mit dem Jungen!". Er machte einfach weiter und ich spielte daneben gelungen den unerziehbaren Jungen. Für einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl, tatsächlich meinem Vater, der echt sauer auf mich ist, gegenüber zu stehen.

Es verging eine lange Zeit in der Schule bis meine Lehrerin sich wieder langsam an mich heran traute. Sie bedauerte den Anruf und fragte ob alles okay ist und ob ich Hilfe brauche, falls er gewalttätig werden sollte.
Ich weiß, dass war nicht nett, aber hey hättet ihr die Gelegenheit nicht auch genutzt, wenn die Situation so perfekt gewesen wäre? Meine Lehrerin rief nie wieder an, ein letztes Gespräch fand nur zwischen meiner Mutter und der Lehrerin statt und sie sagte im Stillen zu meiner Mutter "Ihr Mann war ziemlich hart zu ihrem Sohn!". Meine Mutter war geschockt und konnte es bis heute nicht verstehen was da los war. Ich muss immer wieder lachen, wenn ich daran denke, dass mein Kumpel sagte "Diese Jugend müsste mal richtig geschlagen werden, damit sie verstehen dass die Realität weh tut, und früher hätte man dies mit Peitschen und Schlägen aus der Welt gebracht und man wurde nicht angerufen."

Beichthaus.com Beichte #00027583 vom 03.03.2010 um 17:07:13 Uhr in 60311 Frankfurt (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schwules Pärchen auf Immobiliensuche

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Falschheit Schamlosigkeit Lügen Spanien

Ich habe letztes Jahr mit einem Freund auf Mallorca so getan als seien wir ein schwules Pärchen auf Immobiliensuche. Wir haben uns immer schick angezogen und auf tuckig gemacht und so aufgestylt mit einer Immobilienmaklerin getroffen. An einem Objekt hatten wir angeblich richtig großes Interesse, haben es uns 3 x zeigen lassen und mit der Maklerin auf der Terrasse schon Sekt getrunken auf den bevorstehenden Hauskauf. Das Beste war, als sie uns den großzügigen Kellerraum zeigte und uns die Vorteile dieses Raumes näher bringen wollte. Sie sagte: "Und wenn die Herren dann, äh, Besuch Ihresgleichen bekommen, haben Sie hier unten, also ich meine, äh, im Dunkeln auch genügend Freiheiten um mit vielen Personen Ihren, äh, besonderen Vorlieben nachzugehen." Wir: "Schalldicht?" Sie: "Selbstverständlich!" Wir: "Das überzeugt, wir nehmen es." Sie hat sich richtig gefreut und es ihrem Chef sofort per Handy mitgeteilt. Abends sollten wir dann alle gemeinsam Essen gehen. Aber wir waren natürlich nicht da. Wir beömmeln uns jetzt noch wenn wir daran denken. Das war der beste Streich meines Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00027578 vom 02.03.2010 um 19:10:38 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (27 Kommentare).

Gebeichtet von die_da
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