Der Buttplug und der Polizist

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Hass Drogen Masturbation Ungerechtigkeit Polizei

Vor ungefähr einem Jahr entdeckte ich mit meiner damaligen Freundin meine Vorliebe, anal gefingert zu werden. Jetzt, da ich wieder Single bin, auf das Fingern ab und an aber nicht verzichten möchte, habe ich diesen Part nun auch selbst übernommen. Da es aber wirklich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034533 vom 07.12.2014 um 11:24:55 Uhr (9 Kommentare).

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Epileptikerin hinterm Steuer

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Waghalsigkeit Lügen Feigheit Auto & Co. Gesundheit

Ich (w/26) bin seit fünf Jahren Epileptikerin. Ich habe meinen Führerschein also schon deutlich vor meinem ersten Anfall gemacht. Seit der Diagnose werde ich regelmäßig von meinem Neurologen daran erinnert, dass ich ein Jahr lang nach einem Anfall nicht mit dem Auto fahren darf. Nach diesem einen Jahr darf ich aber ganz normal fahren! Ich habe mich auch sehr lange an diese Regelung gehalten. Erst nach ungefähr neun Monaten habe ich mich wieder hinter das Steuer gesetzt, wenn ich mir absolut sicher war, dass kein Anfall kam. Meine Anfälle waren übrigens immer zwischen 6 und 9 Uhr. Nach elf Monaten ohne Anfall habe ich mich wieder vormittags hinters Steuer gesetzt. Ich habe dann aber prompt an einer roten Ampel einen Anfall bekommen. Krankenwagen und Polizei kamen natürlich und wollten wissen, was passiert war. Gegenüber der Polizei habe ich dann natürlich geschwiegen, aber den Sanitätern konnte ich wegen der Schweigepflicht alles ohne Bedenken erzählen.


Ich habe zu dieser Zeit keine Straftat begangen, da das nur eine ärztliche Empfehlung war und die Polizei mir zuvor nie den Führerschein abgenommen hat. Letztlich ist auch nichts weiter passiert und die Polizei hat sich auch nicht bei mir gemeldet. Für mich war die ganze Sache also erledigt, aber das Auto gehört nicht mir. Ich hatte es lediglich von meiner Mutter geliehen. Dank dem neuen Anfall zählen also jetzt wieder diese 12 Monate. Ich habe es meiner Mutter aber komplett verschwiegen, um das Auto nicht zu verlieren. Nach diesem Anfall hatte ich dann also auch weiterhin das Auto. Tja - bis dann nach einem halben Jahr ein Brief an meine Mutter adressiert von der Krankenkasse kam. Ich war noch über sie familienversichert und es kam dann eine Aufforderung, zehn Euro für den Krankenwageneinsatz zu bezahlen. So hat meine Mutter erfahren, dass ich ohne ihr Wissen wieder einen Anfall hatte und es ihr wissentlich verschwiegen habe, um das Auto weiterhin fahren zu dürfen. Ich habe ihr dann unter Tränen von meinem neuen Anfall erzählt.


Ihre Reaktion war, dass sie natürlich sehr enttäuscht von mir war und danach habe ich bestimmt vier Monate lang ohne Auto leben müssen. Ich habe ihr aber immer noch verschwiegen, dass der Anfall im Auto passiert ist, deshalb möchte ich beichten, dass ich bewusst geschwiegen habe. Ich weiß nicht, ob ich es ihr überhaupt irgendwann erzählen werde. Mit dem Auto fahre ich übrigens immer noch. Auch mit dem Wissen meiner Mutter. Im schlimmsten Fall würde ich einen Unfall bauen und die Versicherung würde den Schaden nicht bezahlen. Das ist auch das Einzige, worüber ich mir Sorgen mache. Aber obwohl ich Epilepsie habe und vielleicht einmal im Jahr einen Anfall bekomme, werde ich nicht mit dem Fahren aufhören. Es gibt wirklich genug Leute mit einer normalen Krankheit, die theoretisch auch nicht mehr fahren sollten!

Beichthaus.com Beichte #00034526 vom 06.12.2014 um 16:03:05 Uhr (22 Kommentare).

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Das erste Auto

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Maßlosigkeit Selbstsucht Engherzigkeit Auto & Co. Familie

Ich muss mir etwas von der Seele schreiben. Ich habe mit 20 Jahren mein erstes Auto bekommen - mein Vater hat den Großteil des Kaufpreises bezahlt, den Rest habe ich durch mein Erspartes dazugegeben. Ich war damals noch Auszubildende, also hatte ich nicht übermäßig viel Geld. Das Auto war zu diesem Zeitpunkt recht alt, hatte aber wenige Kilometer und schien auch ansonsten gut in Schuss. Leider war in weiterer Folge ständig irgendetwas kaputt. Meist waren das Kleinigkeiten, die zu reparieren waren, aber dennoch hat mich das unglaublich genervt.


Ich habe die Kiste wirklich oft zum Teufel gewünscht und ständig von einem schnittigen BMW oder Audi mit weit mehr PS und besserer Ausstattung geträumt, obwohl ich mir das als Auszubildende nie hätte leisten können. Ich habe manchmal richtig über mein Auto abgelästert. Seit einiger Zeit bin ich ausgelernt und habe mir mittlerweile mein Traumauto gekauft. Jedoch fühle ich mich meinem Vater gegenüber so unglaublich undankbar! Es tut mir von Herzen leid, dass ich das Auto aus Wut oft so schlechtgemacht habe, dass es mir die Tränen in die Augen treibt - denn mein Vater kommt aus einer zerrütteten, armen Familie und hätte in meinem Alter von so etwas nur träumen können!


Mein lieber, gutherziger, großzügiger Papa hat sein Leben lang geschuftet und sich eine Bilderbuchkarriere aufgebaut, durch die er jetzt so gut verdient, dass er mir den Großteil meines ersten Autos finanziert hat. Und das bedeutet mir viel! Ich versuche, so gut es geht, alles wieder gutzumachen. Aber was er mir im Laufe meines Lebens Gutes getan hat, das kann ich ihm nie im Leben zurückzahlen! Ich überlege mir bei jedem Geburtstag, zu jedem Weihnachtsfest, ganz genau was ich ihm schenke und es macht mir eine ungeheure Freude, ihn glücklich zu sehen. Also lieber Papa: Ich danke dir von Herzen, dass du mir zwei Drittel meines ersten Autos bezahlt hast, meine Undankbarkeit tut mir im Nachhinein unfassbar leid! Ich bitte um Absolution dafür, dass ich das Auto so schlechtgemacht habe, denn andere haben es bei Weitem nicht so gut wie ich!

Beichthaus.com Beichte #00034523 vom 06.12.2014 um 14:10:28 Uhr (8 Kommentare).

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Unser Nachbar und das Kamasutra

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Aggression Gewalt Schamlosigkeit Nachbarn

Ich habe eine sehr hübsche Frau. Wir lieben und respektieren uns, es handelt sich um eine wirklich sehr gute Partnerschaft. Wir sind beide Anfang 30 und wohnen in einer großen Stadt in einer Penthouse-Wohnung. Wenn wir nach oben wollen, müssen wir den Lift nehmen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00034521 vom 06.12.2014 um 13:22:46 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die mündliche Prüfung

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Zorn Engherzigkeit Ungerechtigkeit Schule Langenhennersdorf

Ich muss beichten, dass ich auch ewig nach dem Abitur noch einen Groll gegen einen ehemaligen Lehrer hege, obwohl es mir leidtut, dass ich immer so nachtragend bin. Es war damals so, dass er uns vor den Abschlussklausuren versicherte, er leite uns in den mündlichen Abiprüfungen insofern auf den richtigen Weg - durch gezielte Fragen und Anmerkungen - dass zumindest keiner mit seiner Note unterm Strich liegen sollte. Wir verstanden uns in dem recht kleinen Kurs sehr gut, von daher kam dann wahrscheinlich auch diese Aussage. Wenn einer also auf dem Holzweg war, sollte das geändert werden. Am Tag der Prüfung kam zwischendurch immer ein Nicken, ein "Okay" oder "Richtig", sodass ich letztendlich mit einem ganz guten Gefühl aus der Prüfung ging. Dass das keine super Note werden würde, war mir klar, ich rechnete aber mit etwas im mittleren Bereich.


Dann, ein paar Stunden später der Schock: Ich lag als Einzige des Kurses mit dem Ergebnis unter dem Strich! Ich habe zwar am Ende das Abitur geschafft, und das gar nicht schlecht, aber von der angepriesenen Hilfe des Lehrers konnte ja nun wirklich überhaupt nicht die Rede sein. Das hat mich nachhaltig sehr enttäuscht, weil ich glaube, dass da auch eine Portion persönliche Sympathie bzw. Aversion bei den Ergebnissen dabei war, da sich das bei den normalen Klausurnoten teils genauso abspielte. Ich bin dann nicht zu dem Abschlusstreffen des Kurses gegangen, weil ich so wütend und traurig war. Das bereue ich heute, der vielen lieben Leute wegen, die mit mir die Kursbank gedrückt haben. Für den Lehrer hoffe ich, dass es solche Versprechen gar nicht mehr oder aber nur für alle gibt.

Beichthaus.com Beichte #00034518 vom 06.12.2014 um 10:55:23 Uhr in Langenhennersdorf (1 Kommentare).

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