Ein Eis zwischen Kollegen

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Geiz Selbstsucht Geld

Letztens wurde ich von einer Kollegin zu einem Eis eingeladen. Ich habe ihr versprochen, sie im Gegenzug dann auch mal zu einem Eis einzuladen. Beim nächsten Besuch der Eisdiele habe ich das aber nicht getan, weil ich mir die 6,50 Euro doch sparen wollte. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00035460 vom 15.04.2015 um 15:20:35 Uhr (9 Kommentare).

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Die Rolle der Hure

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Prostitution Schamlosigkeit Fremdgehen Geld

Einige meiner Freundinnen sagen zum Spaß oft: "Wenn das mit der Ausbildung nicht hinhaut, mache ich mich zur Dirne". Bei solchen Aussagen läuft es mir kalt den Rücken runter, denn ich (w) arbeite seit Oktober 2012 als Prostituierte. Es begann damals, als ich auf der Suche nach einem Nebenverdienst war. Ich stieß im Internet auf Angebote, von denen man in dem Alter nicht Gebrauch machen sollte. Ich wusste aber, dass es leichtes Geld war und ließ mich schnell dafür begeistern. Ich hatte Sex mit Männern, die doppelt so alt waren wie ich. Einer wollte mich sogar fotografieren. Mir war kein Risiko bewusst, denn alles, was ich sah, waren Scheine. Einer der Männer ist 51 Jahre alt. Wir treffen uns in so einem Häuschen, wo man sich in vielen verschiedenen Zimmern vergnügen kann und auch noch andere Paare sind. Als ich dort in der Gemeinschaftsdusche stand, kam ein älterer Herr nackt hinein. Ich kannte ihn nicht, aber das hat mich irgendwie geil gemacht. Ich habe ihn zu mir in die Dusche geholt und wir hatten unseren Spaß. Mit Entlohnung natürlich.


Nun - nach zweieinhalb Jahren im Geschäft muss ich sagen, dass mir der Job ganz gut tut. Ich habe eine ständig volle Brieftasche und kann meine Zeit sorgenfrei genießen. Wenn ich etwas will, kann ich es haben. Nur schade, dass ich mir nie richtig teures Zeug kaufen kann, weil meine Eltern sonst fragen, woher ich das ganze Geld habe. Aber das war nicht meine Beichte. Meine Beichte ist, dass mir diese Sache echt scheißegal ist. Ich fühle keinerlei Scham oder halte das, was ich mache, für eine schlechte Sache. Während dieser Zeit war ich sogar in Beziehungen, aber wie gesagt, das finde ich echt nicht schlimm. Denn wenn ich in der Rolle der Hure bin, fühle ich mich wie ein anderer Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00035455 vom 13.04.2015 um 16:39:08 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Von der GEZ-Gebühr befreit

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Zorn Hass Geiz Geld

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich keine GEZ-Gebühr - oder wie sich der Scheiß auch nennt - zahle. Diese "Gebühr" ist der sinnloseste und dümmste Mist, den es in Deutschland gibt. Das Programm ist so langweilig und eintönig. Die Shows sind überholt und werden, glaube ich, nur noch live gesendet, weil sie nicht wissen, wohin mit dem ganzen Geld. Ich hoffe, dass der Rotz irgendwann abgeschafft wird und die sich auch durch Werbeeinnahmen finanzieren, denn die senden sie sowieso. Warum muss ich eine "Gebühr" für etwas zahlen, was ich gar nicht sehen möchte?! Ich bitte gar nicht um Absolution, da ich gar keine Reue empfinde. Aber immerhin habe ich es wirklich geschafft, diese Sekte zu überlisten. Sollen sie es wie Sky machen - jeder, der es sehen will, soll dafür bezahlen! Aber die dummen Deutschen lassen es ja mit sich machen.

Beichthaus.com Beichte #00035452 vom 13.04.2015 um 12:49:15 Uhr (15 Kommentare).

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Organisierter Diebstahl in der Familie

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Diebstahl Lügen Selbstsucht Habgier Geld Stockelsdorf-Curau

Ich (w/24) beichte, dass ich früher wiederholt meine eigenen Eltern bestohlen habe. Wir sind und waren nie arm dran, meine Eltern sind beide berufstätig und verdienen gutes Geld, wir leben in einem sehr großen schönen Haus, mit mittlerweile drei Autos und Pool im Haus. Als ich ungefähr 11 war, fing ich an, mich für materielle Dinge zu interessieren, Zeitschriften, Schmuck, Klamotten. Da ich vier Geschwister habe, fiel mein Taschengeld eher gering, dem Alter aber sehr angemessen aus. Mir reichte das nicht. Ich fing damit an, meiner Mutter die Münzen für den Einkaufswagen aus den Jackentaschen zu klauen. Wenn niemand in Sicht war, auch mal kleinere Beträge aus der Geldbörse - wir reden hier von 50 Cent bis zwei Euro. Davon kaufte ich mir Bibi-Blocksberg-Zeitschriften und Süßigkeiten. Ab und zu wurde sie misstrauisch und fragte mich, woher ich das Geld dafür hätte. Ich log und sagte, ich hätte gespart und jetzt absolut gar nichts mehr an Geld übrig. Mein Diebesgut versteckte ich irgendwo in meinem Zimmer.


Mein Vater schien etwas weniger Übersicht über seine Finanzen zu haben. Er bewahrte stets eine Menge Bargeld in seinem Geldbeutel in der Jackentasche auf. Des Öfteren bediente ich mich mit über 50 Euro in der törichten Annahme, er würde das nicht bemerken, da niemals Kommentare oder Ähnliches kamen. Ich kaufte mir munter Klamotten und Schmuck, gab die Sachen als Geschenke und Abgetragenes von Freundinnen aus. Eines Tages lag auf dem Küchentisch ein Zettel meiner Mutter, auf dem sie bekannt gab, dass jemand in der Familie Geld klauen würde und sie sehr enttäuscht von uns Kindern wäre. Sie hätten uns immer gerecht und gut behandelt und es hat uns ja auch wirklich nie an etwas gemangelt. Trotzdem wollte ich immer mehr und besseres. Ich habe die Schuld von mir geschoben und so kam nie raus, wer das Geld wirklich genommen hatte. Über die Aktion wurde nach dem Zettel nicht ein einziges Wort verloren. Mein Vater verstaute sein Geld von da an woanders und ich musste aufhören, mich zu bedienen. Einige Male habe ich auch 50er und 100er aus der Handtasche meiner Reitlehrerin mitgehen lassen. Auf Familienfesten habe ich Jacken durchstöbert, aber nie was gefunden.


Ich habe keine Ahnung, ob jemals jemand vermutet hat, dass ich das war, aber ich habe im Alter von 11 bis ungefähr 16 unglaubliche Summen an Geld geklaut - von meinen liebevollen, aufrichtigen und niemals knausrigen Eltern. Das tut mir unendlich leid, aber ich glaube nicht, dass ich das ihnen gegenüber jemals zugeben werde. Ich schäme mich unendlich, zumal sie mich heute noch mit Geld unterstützen im Studium, wobei sie nicht wissen, dass ab und zu etwas davon für Zigaretten und Tattoos drauf geht, wovon beide gar nichts halten würden. Ich liebe meine Eltern und bitte um Absolution für mein gieriges 11-jähriges Ich. Ich habe mir fest vorgenommen, ihnen möglichst viel zurückzuzahlen, sobald ich ein geregeltes Einkommen habe. Des Weiteren kann ich mittlerweile sehr gut mit Geld umgehen. Ich lebe sparsam und bestehe darauf, dass ich mit meinem Freund und generell Freunden Kosten immer fair aufteile. Ich habe nie wieder geklaut und inzwischen reizt es mich nicht mal mehr, selbst wenn ich vielleicht könnte.

Beichthaus.com Beichte #00035381 vom 02.04.2015 um 15:08:32 Uhr in Stockelsdorf-Curau (7 Kommentare).

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Profimusiker mit Geldsorgen

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Geld

Ich (m/31) bin Profimusiker mit einiger Ahnung im EDV-Bereich und war vor einigen Jahren, mehr oder weniger durch einen echt dummen Zufall, maßgeblich an der Entwicklung eines CODEC für Audio- und Videodateien beteiligt. Zwar gibt es in Europa kein direktes Patentrecht auf Softwarelösungen, aber nach und nach tröpfelten ein paar Euro Lizenzgebühren, vor allem aus den USA, auf mein Konto. Ich lebe ziemlich bescheiden, denn wenn man in meiner Branche nicht gerade gigantischen Erfolg oder Geschäftssinn hat, reicht das Geld oft vorne und hinten nicht und allzu große Sprünge waren demnach nie drin. Ich musste zwar nie direkt am Hungertuch nagen, aber Krösus höchstpersönlich war ich eben nun wirklich nicht.


Ich freute mich also die erste Zeit über die knapp hundert Euro mehr am Monatsende. Der Zuverdienst stieg jedoch stetig an und erreichte bald Höhen, die mir nicht mehr recht geheuer waren. Anstatt mich jedoch darüber zu freuen, war und bin ich mit der Situation vollkommen überfordert. Auf meinem Konto befindet sich mittlerweile so viel Geld, dass mein Bankberater mich regelmäßig anruft und mit mir über Investitionen sprechen möchte. Ständig habe ich irgendwelche Post vom Finanzamt und irgendwas wird immer geprüft. Ich vermeide es mittlerweile auf mein Konto zu gucken, und lebe so sparsam wie eh und je. Weder habe ich mir eine andere Wohnung gesucht, obwohl ich in einer relativ ranzigen 35qm-Einraumbutze hause, noch mir ein neues Auto gekauft, auch wenn mein kleiner Citroen straff auf die 300.000 km zu fährt, und ich seit vielen Jahren vorm TÜV regelmäßig starkes Unwohlsein empfinde. Noch unwohler wäre mir allerdings dabei, ein neues Auto zu kaufen. Schon bei dem Gedanken wird mir etwas schlecht. Ich fühle mich immer, als hätte ich das Geld nur ergaunert und bald würde mir jemand den ganzen Reichtum wegnehmen. Natürlich ist das irrational, aber ich komme einfach damit nicht klar. Niemand in meiner Umgebung weiß im Übrigen von dem gesammelten Haufen Kohle auf meinem Konto und dabei werde ich es auch belassen.

Beichthaus.com Beichte #00035363 vom 31.03.2015 um 10:18:37 Uhr (12 Kommentare).

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