Zwei Wochen Heizstrahler im Dauereinsatz

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Boshaftigkeit Verschwendung Nachbarn Langenau

Immer wenn meine Nachbarn im Winter 2 Wochen in ihren Skiurlaub gehen, stecke ich meinen 2000 Watt Heizstrahler auf ihrer Terrasse ein und lass ihn dort bis kurz vor ihrer Ankunft auch wieder stehen. Tja, hätten sie mich vor Jahren nicht mitten in der Nacht um 3 Uhr wegen eines brennenden Lichtes angerufen, dass ich vergessen hatte auszuschalten, würden sie jetzt nicht circa 100 Euro mehr pro Winter für Strom zahlen.

Beichthaus.com Beichte #00027440 vom 24.01.2010 um 22:59:27 Uhr in Langenau (26 Kommentare).

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Mephedron an Neujahr

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Drogen Waghalsigkeit Silvester Last Night Berlin

An Silvester waren ein Freund und ich völlig auf der Droge Mephedron. Die Wirkung ist ähnlich wie die von Kokain, also sehr stark euphorisierend, man bekommt Laberflashs, ist hellwach und hat ein starkes Bedürfnis nach menschlicher Nähe (Umarmungen, Küsse, etc.) und Aufmerksamkeit. Eine der Nebenwirkungen ist, dass man total verpeilt ist. Wir haben also erst um 0:02 Uhr gecheckt, dass es Mitternacht ist, weil eine Freundin mich angerufen hat, um mir ein frohes neues Jahr zu wünschen. Wir sind weinend auf den Balkon gerannt, weil wir die erste Minute des neuen Jahres verpasst haben, hatten viel Knallzeug dabei (vor allem römische Lichter) und haben dann alles mögliche vom Balkon aus gezündet. So habe ich zum Beispiel mit mehreren römischen Lichtern hintereinander Leuten vor die Füße geschossen und gerufen: Wingard Liviosa (wie Ron aus Harry Potter), frohes neues Jahr, Schlammblut!
Mein Freund warf Kanonenschläge und Böller in die Nähe von Leuten und rief nach jeder Explosion laut "Booooom!" und freute sich wie ein Schneekönig, dass Neujahr ist. Um 03:30 Uhr sind wir dann bei einem Freund angekommen, bei dem wir eigentlich eine Stunde vor Mitternacht schon sein wollten. Fragt mich nicht wieso.

Beichthaus.com Beichte #00027370 vom 03.01.2010 um 18:49:23 Uhr in 12247 Berlin (Siemensstraße) (31 Kommentare).

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Die kaputte Zapfsäule

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Aggression Zorn Ignoranz Auto & Co.

Es war vor ein paar Wochen, ein Tag, an dem einfach alles schief lief auf der Arbeit. Auf dem Nachhauseweg bin ich an einer Tankstelle vorbeikommen und siehe da, es war so billig wie schon lange nicht mehr. Ich habe mich also angestellt und musste circa 10 Minuten warten, wegen der langen Schlange. Als ich dann an die von mir auserwählte Zapfsäule fuhr, bekam ich erst mal einen innerlichen Tobsuchtsanfall. Am benötigten Zapfhahn hing ein Schild "Außer Betrieb". Die Leute, die vor mir dran waren, hatten wohl eine andere Benzinsorte gewählt. Und ich hatte mich nun umsonst angestellt. Was also tun? Es war eine kleine Tankstelle mit wenig Platz, rückwärts fahren war wegen der nachfolgenden Schlange nicht möglich, zudem stand auf meiner Seite nur die eine Säule. Ich hätte also rausfahren und mich erneut anstellen müssen. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Über solche "Kleinigkeiten" kann ich mich tierisch aufregen, zumal an dem Tag sowieso nichts richtig lief. Und dann ist auch noch der Zapfhahn kaputt. Somit bin ich wieder eingestiegen und ein paar Straßen weiter gefahren, denn dort gibt es noch eine Tankstelle. Der Vorfall mit dem kaputten Zapfhahn hat mich jedoch so wütend gemacht, dass ich das an der Verkäuferin der anderen Tankstelle auslies. Sie war ungefähr so alt wie ich (22) und äußerst hübsch. Alleine die Tatsache, dass die ersten paar Knöpfe ihrer Bluse auf waren, hätte eigentlich zur Freundlichkeit verpflichtet. Aber in diesem Moment war mir alles egal. Beim Bezahlen habe ich sie nicht mal gegrüßt, sondern ihr nur ein hasserfülltes "5" entgegengeworfen (die Nummer der Zapfsäule). In meinem Kopf schwirrte nur der Satz herum "Endlich hab ich das verdammte Benzin in meinem Tank". Das Wort "5" war das einzige Wort, das ich gesagt habe. Auch eine Verabschiedung oder ein "Danke" blieb aus. Ich war einfach nur stinksauer. Das Mädel war sichtlich irritiert und dachte sich wohl, "Hab ich dem was getan?" So wortlos wie ich kam, ging ich also auch wieder. Eiskalt wie Terminator marschierte ich aus dem Verkaufsraum. Bereits wenige Minuten später tat es mir unendlich Leid, dass ich die arme Frau so abgefertigt habe. Zudem noch für ein "Vergehen", dass die Konkurrenz verursacht hat. Das war so unnötig.

Beichthaus.com Beichte #00027302 vom 10.12.2009 um 15:22:37 Uhr (25 Kommentare).

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Der Katzenhasser

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Rache Unreinlichkeit Tiere Nachbarn

Der Katzenhasser
Seitdem mein Nachbar, vor meinen Augen und am helllichten Tage, bereits zum zweiten Mal eine Nachbarskatze in einer Spielstraße absichtlich mit seinem überaus hässlichen Fiat Multipla angefahren hat, habe ich ein neues Hobby. Jeden Abend, während des Spaziergangs, sammle ich, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, den Kot meiner beiden Hunde auf. Nur um ihn auf dem Rückweg genüsslich in den Garten, am liebsten aber an die Fassade, oder besser noch direkt ans Fenster dieses degenerierten Idiotens zu werfen. Ich müsste die Haufen sowieso entfernen, da kann ich sie doch gleich zu jemandem schicken. Damit werde ich nicht aufhören, bis er hier wegzieht und wenn ich rauskriege, wohin er zieht, werde ich ihn auch dort sicher das ein oder andere Mal besuchen. Ich hasse einfach solche dämlichen, rücksichtslosen Idioten, denen es Spaß macht, Tiere zu verletzen. In meinen Augen hat dieser sogenannte Mensch es nicht anders verdient, als jeden Tag die Fenster eines Hauses zu putzen, das nach Hundescheiße stinkt.

Beichthaus.com Beichte #00027174 vom 02.11.2009 um 18:53:41 Uhr (64 Kommentare).

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“Beichte

Darmwürste vor der Tür

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Nachbarn Dortmund

Darmwürste vor der Tür
Oh Mann! Heute ist es fast passiert! Da ich schon seit vielen Monaten meinen behämmerten Nachbarn heimlich meine Darmwürste vor die Tür presse, wird regelmäßig der fette Bernhardiner des Hartz-4-Rangers, der über mir wohnt, verdächtigt. Ich gieße dann auch noch immer Öl ins Feuer. Von wegen "Der kifft da oben nur rum und ist zu faul nachts mit seinem Mega-Oschi von Vierbeiner zum Kacken vor die Tür zu gehen." Ich habe ihn auch schon angeblich live beobachtet, wie er allein durch das Gebäude läuft. Natürlich betone ich immer wieder, dass auch ich sehr oft Haufen vor meiner Türe erspähe! Das mir da kein Lachflash ausbricht liegt nur daran, dass ich mir eine neue Bude suchen müsste.

Auf jeden Fall ist mein Verlangen mittlerweile so groß, dass ich schon zwei mal am helllichten Tag einen fetten "Uwe" auf die Matten gepresst habe. Was mir heute fast zum Verhängnis wurde. Gerade als mein brauner Kumpel halb aus der Poperze schaute, hörte ich herannahende Geräusche im Wohnungsflur hinter der Tür. Den Buddy schnell abgekniffen, und Treppe hochgejagt! Zum Glück eine Steintreppe, so dass mich die Fluchtgeräusche kaum verraten haben. Während ich an meiner Wohnung angekommen war, öffnete sich auch das Portal des mit meinem halben Jonny Beglückten! Auch wenn ich durch den abrupten Abbruch meines Businesses ein schmieriges Gefühl in den Backen hatte, konnte ich einfach nicht darauf verzichten die Treppe wieder runter zu gehen. Und es lohnte sich! Noch bevor ich die Bescherung bestaunen durfte, hörte ich den widerlichen Herrn S. schon brüllen! Und als ich mit einem verwunderten Gesichtsausdruck einen "Guten Tag!" wünschte, hob er mir schon gleich seinen Fuß entgegen, der soeben meine braune Halbschlange zermatscht hatte! Er war so dermaßen außer sich, dass er nach weiteren wilden Flüchen zum Besitzer des dicken Köters aufbrach. "Jetzt schon am helllichten Tag! Der kann was erleben, dieser *PIEP*".

Voller Vorfreude erwartete ich den Showdown! Doch leider (aber zu dessen Glück) war der Langzeitarbeitslose nicht im Haus. Oder wollte die Tür nicht aufmachen. Wünscht mir die Kraft, dass ich dem Gefloddere am helllichten Tag abschwören kann, und es besser wieder (relativ) gefahrlos nachts tue. Ich hoffe dies liest jetzt hier keiner meiner Mitmieter, aber es musste einfach mal raus! Zudem würde ich gerne wissen, ob es noch andere Menschen wie mich gibt!

Beichthaus.com Beichte #00026997 vom 16.09.2009 um 08:27:50 Uhr in Dortmund (83 Kommentare).

Gebeichtet von dicke_kloeten
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