Zur Schwarzarbeit gezwungen

24

anhören

Betrug Faulheit Missbrauch Geld Politik München

Ich beichte, dass ich unseren Staat betrügen und schwarz arbeiten werde!
Meine Frau ist schwanger. Ich arbeite Vollzeit, meine Frau im Moment gar nicht, da sie unser anderes Kind betreut. Jetzt habe ich mir gedacht, toll was der Staat so anbietet, da machst du auch ein Jahr Auszeit, reduzierst die Arbeit ein wenig und kümmerst dich mit um die Kinder. Das Ganze nennt sich Elternzeit und Elterngeld.
Tolle Sache - eigentlich! So hat auch der Mann mal was von den Kleinen. Ich bekomme 65% des durchschnittlichen monatlichen Lohnes aus dem letzten Jahr. Mit den 65% kämen wir finanziell jedoch nicht über die Runden, weswegen ich natürlich gerne in Teilzeit weitergearbeitet hätte, um aufzustocken. So weit so gut. Nur leider hält unser tolle Gesetzgeber uns Bürger allesamt für Sozialschmarotzer und hat vorgesorgt. Nein, dazuverdienen ist nicht. Zumindest nicht ohne Weiteres.
Es gilt: "Bei der Berechnung des Elterngeldes wird das Einkommen aus Teilzeitarbeit mit berücksichtigt. Der Elterngeld-Berechtigte erhält dann 65% der Differenz zwischen dem durchschnittlichen Einkommen vor der Geburt und dem voraussichtlichen Einkommen nach der Geburt."
Nach mehrmaligem Durchlesen kann man es kapieren. Nur ist das in meinem Fall jetzt so, dass das Geld dann immer noch nicht reicht, ich aber trotzdem schuften muss wie blöd. Im Moment deckt mein Verdienst gerade mal unsere Lebenshaltungskosten. Da haben sie den Schlamassel. Sie wollen, dass wir Männer auch mal daheim bleiben, machen es aber unnötig kompliziert. Ich jedenfalls habe auf die ganze Rechnerei keine Lust und gehe komplett in Elternzeit. Das, was uns dann noch zum Leben fehlt, erarbeite ich eben schwarz. Ist einfacher so.

Beichthaus.com Beichte #00029198 vom 27.07.2011 um 05:05:23 Uhr in München (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Problembär Bruno

17

anhören

Boshaftigkeit Familie Tiere Mord Dummheit Spitzingsee

Zur Zeit als Bruno der Problembär durch Deutschland zog und in Süddeutschland und besonders in meiner Gegend in Aufruhr waren, wollten mein Bruder (28) und ich (m/26) unserer Eltern und Großeltern schocken. Dazu muss gesagt werden, dass unsere ganze Familie in einem großen Haus direkt am Waldrand wohnt. Wir haben uns aus dem Verleih ein Bärenkostüm ausgeliehen und der Spaß konnte beginnen. Während mein Bruder dann die Nacht darauf in dieses schlüpfte und sich um unser Haus rumtreiben sollte, war ich im Haus der Lockvogel. Also brüllte ich nachts plötzlich, dass ich einen Bären gesehen hätte. Nicht lang und meine Familie stand kerzengerade im Bett und alles rannte ins Wohnzimmer, wo ich gerade war. Ich zeigte auf meinen Bruder, der dort draußen eine mega Show lieferte. Meine Mutter erschrak so sehr, dass ich und meine Oma sie sofort auf die Couch setzen. Mein Opa spurtete los, um alle Türen auf Geschlossenheit zu überprüfen und mein Vater rannte ans Telefon. Das passierte alles so schnell, dass ich die Kontrolle verloren habe. Als ich meine Vater fragte, wen er anrief, meinte er, er hätte einen befreundeten Jäger aus dem Dorf angerufen und die Polizei. Nun hatte ich Angst um meinen Bruder, weil er noch seine Freundin erschrecken wollte, die in der Nachbarschaft wohnte. Nach ein paar Minuten muss mein Bruder die Aufregung im Haus aber gesehen haben und ist ohne dem Kopfteil zum Fenster gekommen. Alle waren geschockt aber erleichtert. Ich beichte hiermit, dass mein Vater aus Peinlichkeit der Polizei trotzdem sagte, dass er einen Bären gesehen hat und keine zwei Tage später, der Bruno in unserer Gegend erschossen wurde. Bruno, es tut uns Leid. Wegen uns waren die Leute bei uns schon auf dich vorbereitet.

Beichthaus.com Beichte #00029197 vom 27.07.2011 um 05:15:40 Uhr in Spitzingsee (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort

45

anhören

Boshaftigkeit Rache Eifersucht Schwangerschaft Fremdgehen

Als ich mich von meinem Freund trennte, telefonierten wir, um noch einmal über alles zu reden. Er gestand mir, dass er acht Wochen zuvor mit seiner Exfreundin geschlafen hatte, mehrere Male, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt schon lange zusammen waren, und dass diese nun schwanger wäre und ihr Kind bekommen wollte. Nicht nur, dass er leichtsinnig auch meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt hatte, als er dieses Miststück genagelt hat, schließlich hatten wir danach immer noch Sex, am nächsten Tag erfuhr ich über ein soziales Netzwerk auch noch, dass die beiden wieder zusammen waren, einen auf glückliche Familie machen wollten und das "das Beste war, was ihm je passiert ist." Vorher hatte ich immer diesen Titel.
Ich möchte nun beichten, dass der Tag, an dem ich erfuhr, dass die Schlampe das ungeborene Kind verlor, durch Magersucht und Drogen wie ich hörte, der beste seit langem für mich war und ich vor Schadenfreude lauthals anfing zu lachen. Außerdem schrieb ich meinem Ex eine SMS mit dem Inhalt "Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort- große ein paar Wochen später!"

Beichthaus.com Beichte #00029190 vom 24.07.2011 um 21:29:59 Uhr (45 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Alltag eines Fahrradfahrers

46

anhören

Aggression Zorn Hass Auto & Co. Mannheim

Ich beichte, dass ich öfters auf dem Fahrrad ausraste, weil fast kein Autofahrer und nur wenige Fußgänger und andere Fahrradfahrer fähig sind, vorausschauend und sicher zu fahren. Ich fahre täglich etwa zwei Mal zur Uni und zurück, je 5 km, also 20 km täglich. Mindestens einmal pro Tag nimmt mir ein Auto die Vorfahrt, mindestens einmal am Tag tüdelt irgendeine Oma seelenruhig auf dem Fahrradweg, zu Fuß, und wundert sich dann noch, wenn ich meine Klingel benutze, weil das ja so unhöflich sei!


Inzwischen schreie ich auch schon mal Leute an, die mir aus dem Auto raus noch in die Augen starren und mir dann die Vorfahrt nehmen. Einem habe ich schon mal mit voller Wucht mit der Faust aufs Auto geschlagen, weil es da echt knapp wurde. Die Beichte dazu ist, dass ich extra spät gebremst habe, um die Situation ein bisschen mehr eskalieren zu lassen, als bei einer frühen Bremsung von mir. Ein anderes Mal habe ich eine Frau angeschrien, die mir auf dem Fahrrad entgegen kam und ständig auf dem Fahrradstreifen (einer für beide Richtungen) von links nach rechts gewechselt ist. Als ich gemerkt habe, dass sie sich für keine Seite entscheiden würde, habe ich eine Vollbremsung gemacht und bin ihr trotzdem noch reingekracht. "Verdammte Scheiße, das darf doch wohl nicht wahr sein! Hast du keine Augen im Kopf? Außerdem fährt man in Deutschland RECHTS!", gab es dann von mir. Von ihr nur verwirrtes Kopfschütteln und weg war ich.

Beichthaus.com Beichte #00029180 vom 21.07.2011 um 13:26:49 Uhr in Mannheim (46 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Das Lothar-Matthäus-Syndrom

21

anhören

Dummheit Wollust Fremdgehen Ehebruch Verzweiflung Liebe

Ich muss beichten, dass ich wider besseren Wissens am Lothar-Matthäus-Syndrom gelitten habe. Ich bin Ende 30, muss aber dazu sagen, dass ich wesentlich jünger aussehe. Außerdem habe ich einen sehr interessanten und gut bezahlten Job. Bis vor eineinhalb Jahren war ich verheiratet mit einer sehr lieben Frau, die sich allerdings in den letzten Jahren unserer Ehe ziemlich gehen ließ. Daher fing ich an mit anderen Frauen herum zu flirten, nur flirten, nichts weiter. Bis ich SIE traf: Sie war neunzehn, Studentin und sie gefiel mir wahnsinnig gut von der ersten Sekunde an, die ich sie sah. Man könnte sagen, es war Liebe auf den ersten Blick. Wir trafen uns regelmäßig und irgendwann erlag ich ihrem Charme, ihrer Intelligenz, ihrer jugendlichen Unbekümmertheit und ihrem Aussehen. Leider. Ich trennte mich für sie von meiner Frau. Zuerst war alles wie im Bilderbuch: Ich fühlte mich wie 16 und schrieb ihr sogar Gedichte. Nach zwei Wochen jedoch, bei einer Veranstaltung bei der auch ich auf der Bühne stand, sah ich, wie sie sich sehr innig und lange mit einem attraktiven Mittzwanziger unterhielt. Dann verließ sie mit ihm den Saal. Etwas später kam sie jedoch allein zurück und benahm sich wie immer. Ich fragte sie natürlich, wer das gewesen war, allerdings gab sie mir darauf nur eine ausweichende Antwort. Ich beließ es dabei. Wir verbrachten noch ein paar schöne Wochen, dann fuhr sie ohne mich in den Urlaub. Als sie wieder kam, war sie abweisend, zickig und ihr Charme war komplett verraucht. Eines schönen Abends erwischte ich sie, wie sie in der Stadt mit dem Mittzwanziger Händchen haltend durch die Fußgängerzone flanierte. Ich stellte sie zur Rede und sie sagte, sie hätte sich eben neu verliebt. Für mich brach eine Welt zusammen, obwohl mir natürlich rein intellektuell klar gewesen war, dass die Liaison mit ihr nicht lange halten konnte. Jetzt stehe ich aktuell mit nichts da und das nur meiner eigenen Naivität, Blödheit und einer vielleicht beginnenden Midlife-Crisis wegen.

Beichthaus.com Beichte #00029168 vom 18.07.2011 um 23:57:11 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von guenclau
In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000