Mama, Tee trinken?

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Ekel Peinlichkeit Familie

Mama, Tee trinken?
Mit 8 oder 9 Jahren war ich noch Bettnässer. Das war ein wirklich großes Problem für mich, meine Matratze und meine Mutter, darum beschloss meine Mutter, jede Nacht in mein Zimmer zu kommen, um mich zu wecken, damit ich in einen Plastikbecher pinkeln konnte. Diesen stellte sie dann auch aus Faulheit auf mein Nachtschränkchen. Am nächsten Morgen (ich hatte Geburtstag), stand meine ganze Familie in meinem Zimmer - mitsamt Tante und Kind. In dem Moment, wo meine Tante mit mir beschäftigt war, hörten wir nur noch: "Mama, Tee trinken?", was wir jedoch nicht beachteten. Der Kleine setzte den Becher an, und trank gut drei Schlucke. Ich kann mich nur noch an sein Gesicht erinnern und wie seine Rotze mit Pisse aus seinem Mund tropfte. Auf diesem Wege: Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00025988 vom 30.03.2009 um 00:36:13 Uhr (11 Kommentare).

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Fußnägel müssen lang sein!

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Ekel Unreinlichkeit Manie Leipzig

Immer wenn ich nervös oder nachdenklich bin, schneide oder beiße ich mir einen langen Fußnagel ab und spiele damit. Ich fühle ihn zwischen den Fingern, stecke mir den Halbmond in den Mund, schiebe ihn zwischen die Zähne. Wenn ich dann genug habe, crunche ich ihn weg und schlucke ihn herunter. Deswegen habe ich immer Fußnägel lang in Reserve, meist bis sie sich um den Zeh biegen.

Beichthaus.com Beichte #00025987 vom 30.03.2009 um 00:00:12 Uhr in Leipzig (26 Kommentare).

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“Beichte

Geschenke für die Zollbeamten

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Boshaftigkeit Ekel Rache

Geschenke für die Zollbeamten
Ich wohne nahe der holländischen Grenze und mein Freund arbeitet zurzeit in Holland, darum fahre ich öfter mal rüber. Da ich, 23, Dreads habe und einen Kleinwagen fahre, meinen die hohlen Grenzpolizisten natürlich, ich sei die Königin aller Dealer. Nachdem ich zwei mal angehalten wurde, und sowohl ich als auch der Wagen bis auf den letzten Faden durchsucht wurden (was mir jeweils fast eine Stunde meiner Lebenszeit stahl), war ich ziemlich wütend. Es ist eindeutig, dass die dummen Polizisten nur nach Vorurteilsschema F rauswinken und sich offenbar nen Spaß draus machen, mich aufzuhalten und dumme Witzchen dabei zu machen. Zum Beispiel beim Durchwühlen meiner Wäsche einen Tanga dreckig grinsend auf dem Finger hochzuhalten. Ich sehnte mich nach Rache. Von da an habe ich immer einen fein präparierten Müllbeutel im Kofferraum dabei. Da sind benutzte Tampons drin, alle möglichen angegammelten Essensreste, vollgepisste Taschentücher, ein Fisch, der in seiner Plastiktüte zwei Wochen auf meiner Heizung lag, und ähnlich Schönes. Inzwischen wurde ich zwei weitere Male angehalten. Beim ersten Mal habe ich mich fast eingenässt, als sie mich wieder mal durchsucht haben und den Müllbeutel öffneten. Diesmal keine anzüglichen Bemerkungen, sondern Ekelbekundungen. Der eine Polizist musste sogar würgen. Noch nie hat mich jemand so hasserfüllt angestarrt als die beiden, als sie mir meine Papiere wiedergaben. Und was soll ich sagen? Das zweite Mal hielten sie mich zwar an, aber nach kurzem Blick auf den Führerschein ließen sie mich weiterfahren!

Beichthaus.com Beichte #00025972 vom 28.03.2009 um 16:59:26 Uhr (51 Kommentare).

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Die merkwürdige Toilette

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Dummheit Ekel Peinlichkeit Vorurteile Kinder

Mir (w/22) ist als 11-jähriges Mädchen etwas so Peinliches passiert, dass ich das bisher fast noch niemandem erzählt habe. Wir waren damals in Spanien für zwei Wochen zum Campen auf einem riesigen Campingplatz. Am Abend war ich mit meiner Mutter in einem "Spülhäuschen", wo man sein Geschirr usw. abspülen konnte. Ich dachte mir schon zu diesem Zeitpunkt: "Mann, was haben die Spanier für komische Toiletten?". Da waren dann so links und rechts zwei "Kloschüsseln", aber keine Tür. Naja, dachte ich, andere Länder, andere Sitten. Am nächsten Tag musste ich mal ganz nötig, aber groß. Ich ging mit meiner Mutter mit, als sie zum Abspülen ins "Spülhäuschen" ging. Ich ging also auf diese "Toiletten", mein Geschäft verrichten. Als ich dann abziehen wollte, bemerkte ich diese komische "Spülung". Sah aus wie ein einfacher Wasserhahn, naja, habe mir aber noch nichts Böses bei gedacht. Ich drückte also auf das Knöpfchen, das daneben war, aber da kam wie aus einem normalen Hahn Wasser raus, nicht wie man das bei Toiletten her kennt.

Mein Würstchen ging auch nicht unter, es blieb einfach in der Schüssel liegen. Ich in meiner Panik meine Mutter gerufen, die von alledem bisher nichts mitbekommen hatte. Als sie bemerkte, was ich getan hatte, sah sie mich ganz entsetzt an und meinte, dass das Abspülbecken für Essensreste sei. Mir stieg die Schamesröte ins Gesicht. Verzweifelt versuchte ich das Würstchen runter zu bekommen, aber es geschah nichts. Ich habe gefühlte 20.000 Lagen Taschentücher darüber gelegt und bin abgehauen. Das war mir so peinlich, dass ich mich erst in der zweiten Woche wieder dort hin getraut hatte. Übrigens habe ich die richtigen Toiletten dann irgendwann gefunden. Etwas Gutes hatte es, ich weiß jetzt, dass Spanier auch Türen vor den Toiletten haben. Fühle mich jetzt ein bisschen erleichtert, aber sitze gerade auch mit hochrotem Kopf vor dem PC.

Beichthaus.com Beichte #00025964 vom 27.03.2009 um 11:53:19 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von Xana aus Duisburg
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“Folge

Supertee aus dem Knast

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Unreinlichkeit Ekel Rache Göttingen

Ich saß mal für zwei Wochen in der JVA Göttingen. Das ist jetzt ungefähr sechs Jahre her. Zu trinken gab es nur Tee, den man sich selbst kochen und in einer Metallkanne (ca. 0,5 Liter) mit auf die Zelle nehmen konnte. War ganz gut dort, habe mit meinem Zellenkollegen jeden Morgen als Erster das Brot und die Marmelade aus der Küche geholt und alles gebunkert. Dann, am letzten Tag, es war früh morgens, ich musste richtig derbe aufs Klo, hatte aber keinen Bock mich zu bewegen. Da nahm ich die leere Kanne, wo zuvor der Tee drin war und machte sie bis oben hin voll. Das habe ich vom Kollegen abgeschaut, dessen Kanne ebenfalls voll war. Wir nahmen also 20 Minuten vor der Entlassung (wir kamen beide am selben Tag raus) die beiden Teekannen voll mit Urin, gingen in die Küche und kippten das Zeug in den Kochtopf, wo normalerweise das Wasser für den Tee gekocht wird, schalteten den Herd auf die höchste Stufe und gingen wieder auf die Zelle.

Dann, keine 10 Minuten später: Ein abartiger Geruch zog durch den Zellentrakt, echt berstiger Gestank. Wir machten die Zellentür auf und der ganze Gang war voller Qualm - ich denke mal Wasserdampf vom Urin. Sofort schauten wir in die Küche und sahen, wie die Suppe fast überkochte. Das konnten wir natürlich nicht so lassen, weil wir ja noch nicht entlassen waren und keinen Stress wollten. Also nahmen wir eine Hand voll Pfefferminzteebeutel und eine Menge Zucker, warfen alles in den Topf und gingen wieder, als ob nichts passiert ist. Naja, keine 10 Minuten später wurden wir entlassen, ob noch jemand von dem Supertee getrunken hat, weiß ich nicht. Aber geschmeckt hat's bestimmt.

Beichthaus.com Beichte #00025947 vom 25.03.2009 um 18:24:06 Uhr in Göttingen (18 Kommentare).

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