Gemobbt, erpresst und geschlagen

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Selbstverletzung Zwang Eifersucht Schule Familie Luxemburg

Eigentlich ist mein ganzes Leben eine Beichte. Ich bin weiblich und jetzt 20 Jahre alt. Schon als Kind im Kindergarten hatte ich keine Freunde. In der Klasse war ich dann auch noch weiterhin bis zum sechsten Schuljahr, ich wurde am Anfang gehänselt, später gemobbt, erpresst und geschlagen. Zu den Erpressungen ist zu sagen, dass ich deshalb meine Eltern beklaut habe um den Anderen das Geld zu geben, was sie von mir verlangten oder Süßigkeiten oder, oder, oder. Es kam halt immer darauf an was sie wollten. Als ich 9 Jahre alt war, bekam meine Mutter noch ein Kind, ich war sehr eifersüchtig, bin es heute noch und deshalb schäme ich mich, die Kleine kann doch eigentlich nichts dafür, aber wenn ich sehe wie sie verwöhnt wird, was sie alles bekommt, was ich nicht als Kind hatte...
Mit 8 oder 9 Jahren habe ich auch angefangen mich selbst zu verletzen, zuerst habe ich mir immer meine Armbeugen und Kniekehlen blutig gekratzt, dann habe ich angefangen mir mit Reißnägeln die Arme aufzuritzen, dann kamen Scheren, Zirkel, Teppichmesser, Küchenmesser und Rasierklingen. Meine Eltern haben nichts gemerkt, wollten sie vielleicht auch gar nicht. Mit 12 hatte ich meine ersten Selbstmordgedanken und mein erster Selbstmordversuch. Zu der Zeit waren meine Eltern in der Trennungsphase. Als ich dann 15 Jahre alt war, es war kurz vor Weihnachten, hat meine Mutter meine Narben an meinem Arm entdeckt. - Was ist die Frau ausgerastet! Ich kann es bis heute nicht verstehen. Danach war ungefähr jeden Abend Arm-Kontrolle und da sie nur den Arm kontrolliert hat, war es ja kein Problem an den Beinen weiter zu machen. Zu dieser Zeit gab es fast keinen Tag an dem ich die Kontrolle behalten konnte und mich nicht selbst verletzt habe. Danach habe ich dann auch wieder am Arm weitergemacht. Vor einem Jahr war ich für ein paar Monate in der Klapse und es geht mir jetzt viel besser. Zur Zeit kommt es so ungefähr alle zwei Monate vor. Heute ist so ein Tag! Ich könnte mir selbst in den Arsch treten. Ich schäme mich so.

Beichthaus.com Beichte #00028205 vom 12.10.2010 um 22:14:45 Uhr in Luxemburg (Schifflange) (35 Kommentare).

Gebeichtet von Lauri-Love
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Linseneintopf im Kindergarten

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Völlerei Maßlosigkeit Ekel Kinder Kindergarten

Linseneintopf im Kindergarten
Als ich noch im Kindergarten war, gehörte ich zu der Art Kinder die so gut wie gar nichts essen von dem was serviert wird. Eines Tages aber gab es Linsen und Bohnen Eintopf, ein bis dahin mir unbekanntes Gericht. Ich probierte und fand den Eintopf so lecker, das ich insgesamt fünf Schüsseln davon aß. Nachdem das Essen vorbei war begaben wir uns mit der gesamten Gruppe auf den Weg ins Hallenbad. Unterwegs sprach mich eine der Kindergärtnerinnen an wie stolz sie doch auf mich wäre das ich so fleißig ganze fünf Portionen verdrückt habe und sowas müsse man ja mit einem goldenem Stift dokumentieren.

wenige Minuten nachdem wir alle gemeinsam ins Wasser gesprungen sind fing ich an alles zuvor verspeiste restlos ins Becken zu kotzen. Sofort wurden alle aus dem Becken evakuiert und alle Kinder hatten Kotzebrocken am Körper kleben oder hatten jede menge unverdaute Bohnen und Linsen im Haar stecken und dann gab es noch diejenigen die vor lauter Evakuierungshektik das von meiner Kotze getränkte Wasser literweise verschluckten. Wie oft kommt es schon vor das eine verzehrte Speise den Magen verlässt, wie durch einen Soßenbinder Eins mit dem Wasser wird und anschließend in den nächsten Magen gelangt? Viele nennen das Kotzen, ich nenne es brüderlich teilen!

Beichthaus.com Beichte #00028138 vom 11.09.2010 um 07:35:48 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Inderin im Waldorfkindergarten

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Morallosigkeit Neugier Kindergarten Kinder Böblingen

Damals mit 5 Jahren, besuchte ich den Waldorfkindergarten. In einem von mir selbst abgeschotteten Bereich des Spielzimmers spielte ich mit einer Inderin ohne Sehkraft (vollkommen blind). Als sie sich beim Spielen nach vorne beugte, zog ich ihr die Hose herunter, um ihr aus Neugierde meinen Zeigefinger in den Hintern zu stecken. Ich lud meinen Freund zum Zuschauen ein. Als er in meinen Spielplatz blickte, war er schockiert und belustigt. Obwohl ich ihn fragte, wollte er auch nicht mitmachen. Der Freund verpetzte mich sofort bei der Erzieherin, die ihm das nicht glauben konnte und so ging ich dann straffrei in meine waldorfschulische Laufbahn. Das Ganze passierte vor 16 Jahren und ich kann es immer noch nicht vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00028118 vom 04.09.2010 um 17:58:55 Uhr in Böblingen (24 Kommentare).

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Der Junge am Zaun

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Feigheit Engherzigkeit Ignoranz Kindergarten

Ich (w/28) kann mich nicht mehr an viele Dinge aus meinen Kindertagen erinnern. Dennoch hat mich vor einigen Tagen ein Ereignis eingeholt, dass ich wohl nicht so richtig verarbeiten konnte. Mein Kindergarten schloss direkt an den Kinderhort an und es war möglich vom Garten aus einmal um das Haus herum in den Hort zu kommen. Das war aber verboten. Eines abends war ich, mit einem Jungen aus meiner Gruppe, die letzte die noch darauf wartete abgeholt zu werden. Wir haben uns wohl die Zeit noch ein wenig im Garten vertrieben. Da kam er auf die Idee ums Haus herum zu laufen und auf den angrenzenden Maschendrahtzaun zu klettern, was natürlich auch nicht erlaubt war. Er kletterte also hinauf und blieb mit den Fingern in den obersten Drähten hängen und kam nicht mehr davon los. Er begann zu weinen und bat mich darum Hilfe zu holen. Doch es begann zu bluten und ich bekam Angst. Angst vor seinem Weinen und Schreien und Angst davor Ärger zu bekommen, da es ja verboten war dort hinten zu spielen. Ich beichte, dass ich ihm nicht geholfen habe, aus Angst vor den Konsequenzen. Irgendwie kam er dann doch wieder allein da raus und hat verständlicher Weise nicht mehr mit mir spielen wollen. Es tut mir sehr Leid, aber als 4 oder 5 jährige ist man wohl noch so egoistisch, oder? Mittlerweile bin ich ein sehr sozialer Mensch geworden und weiß, dass mir so etwas nicht mehr passieren wird.

Beichthaus.com Beichte #00028081 vom 22.08.2010 um 09:58:03 Uhr (18 Kommentare).

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Stille Post

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Lügen Falschheit Manie Kindergarten Salzwedel

Stille Post
Früher im Kindergarten wurde oft das Spiel "Stille Post" gespielt. Für die, die es nicht kennen: Man bildet mit allen Mitspielern eine Art Stuhlkreis. Ein Kind am Anfang/Ende des Kreises (meist neben dem Betreuer sitzend) denkt sich ein Wort aus und flüstert es seinem Nachbarn in das Ohr. Der gibt dieses Wort ebenfalls flüsternd an seinen Nachbarn weiter. Der Letzte sagt das Wort nun laut und so weiß man, ob das Wort richtig weitergegeben wurde. Ich allerdings verspürte immer diesen einen Drang, den Drang das Wort falsch weiterzuleiten. So änderte ich jedes Mal das "richtige" Wort in irgendwelche albernen Wörter um, wie zum Beispiel: Apfelklotz, Erdbeerpumpe oder eckiger Ball. Ich freute mich innerlich dann immer über die enttäuschten Gesichter der anderen Kinder. Im Nachhinein tut es mir ja wirklich leid, da die anderen immer so optimistisch in das Spiel gegangen sind. Es war aber wie eine Sucht, die ich nicht einfach wegwerfen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00027959 vom 06.07.2010 um 15:05:37 Uhr in Salzwedel (34 Kommentare).

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