Der Medizinstudent in meiner WG

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Hass Rache Zorn WG Studentenleben

Ich (m/21) lebe mit meiner Freundin (19) in einer WG. Bis vor einigen Monaten hat noch ein anderes Mädel mit uns zusammengewohnt und es hat auch immer alles gut geklappt. Dann ist sie aber ausgezogen und seit dem Sommersemester wohnt nun ein zweiter Mann (22) in der […]
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Beichthaus.com Beichte #00038575 vom 01.08.2016 um 12:40:49 Uhr (54 Kommentare).

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Ich lebe wie eine Oma

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Trägheit Verschwendung

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich - abgesehen von ein paar Dingen - das Leben einer Oma führe. Mit dem Lebensstil des Großteils meiner Gleichaltrigen kann ich persönlich wenig anfangen. Auf Partys gehe ich sehr selten, meistens fühle ich mich nicht wirklich glücklich dabei. Auf Festivals war ich erst drei Mal, ich kann es genießen jedoch bin ich kein Anhänger einer bestimmten Musikrichtung. Auf die Frage: "Welche Musik hörst du?" kann ich keine glaubhafte Antwort geben, da ich eigentlich vieles gerne höre. Momentan versuche ich jedoch, meinen Medienkonsum einzuschränken, da ich an die Theorie der Reizüberflutung glaube.

Eine Beziehung kriege ich auch nicht auf die Reihe, ich hatte nur eine einjährige Beziehung in meinem Leben. Am Aussehen liegt es nicht, erst heute wurde ich wieder auf der Straße für mein Aussehen gelobt (allerdings auf eine sehr primitive Art). Sehr gerne hätte ich ein geregeltes Leben mit Ehe und eigener Familie, dachte ich vor Kurzem. Nachdem ich mich nun mit meinem Singleleben abgefunden habe und alles andere dem Schicksal überlasse, geht es mir viel besser. Ich kann mir auch vorstellen, einfach so weiterzuleben. Ich bin berufstätig und studiere, bin also gut beschäftigt. In meiner Freizeit mache ich Sport und lese gerne Bücher. Freundschaften habe ich sehr wenige und auch räumlich getrennte, da ich nun in einer anderen Stadt wohne. Dafür langjährige und stabile.

Natürlich sehne ich mich manchmal nach "Action" aber ich könnte nicht jedes Wochenende auf der Piste sein. Mittlerweile genieße ich es einfach, in meinem Zimmer zu sitzen und mich zu isolieren. Nun werdet ihr euch denken: "Ist doch ok, was du mit deinem Leben machst." Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich irgendwie mein Leben verschwende, indem ich mich zu wenig auf das Leben einlasse. Dazu fühle ich mich jedoch energielos. Ich beichte somit, dass ich lieber in meinen eigenen vier Wänden sitze, statt mich auf Abenteuer einzulassen. Ich kann mir vorstellen, weitere Jahre als typische "Katzenoma" zu verbringen. Sollte es Gott geben (wovon ich persönlich überzeugt bin), so wird er sicherlich enttäuscht sein, dass ich meine Lebenszeit nicht gewinnbringender verbracht habe, indem ich mehr Menschen "geholfen" hätte.

Beichthaus.com Beichte #00038572 vom 31.07.2016 um 16:34:02 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Smombies in der Bahn

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Sucht Bahn & Co.

Smombies in der Bahn
Neulich ist mir etwas passiert, worüber ich heute nachdenken muss. Ich muss viel mit der Bahn reisen, und wie das eben so ist, ist diese häufig auch ziemlich voll. Da heutzutage jeder nur mit seinem Smartphone daddelt und nichts mehr ohne es unternimmt, kommt es eben zwangsläufig vor, dass man mal in die Richtung einer Person schaut, die gerade damit zugange ist. Ich bin echt nicht der Typ Mensch, den andere Nachrichten interessieren und ich bemühe mich auch redlich, immer in eine andere Richtung zu schauen, wenn ich sehe, dass ein Smombie mir mal wieder sein Handy fast unter die Nase hält. Das Problem ist nur, dass die ja mittlerweile überall sind. Vor einem, hinter einem, neben einem und aus dem Fester schauen geht auch nicht, da die meistens schon belegt sind. So bleibt mir halt nichts anderes übrig, als stur auf einen Fleck zu gucken und selbst dann wird man noch böse angeguckt, weil der Gegenüber denkt, man würde ihn anstarren. Mal ehrlich, ich will meine Zugfahrt nicht immer nur dumm auf den Fußboden blickend verbringen.

Aber jetzt zu dem Tag, den ich beichten möchte. Ich hatte mal wieder eine längere Fahrt vor mir, als sich ein Teenie-Junge neben mich setzte, den ich auf ca. 13 Jahre schätzen würde. Erst mal verbreitet dieser Junge einen extremen Gestank nach billigem Parfüm, sodass mein armes Sinnesorgan quasi abgestorben ist und dann hörte er mit seinem zweiten Handy auch noch lautstark schlechten Hip Hop á la "Ich ficke deine Schwester und dein Vater guckt zu", ohne Kopfhörer und in einer unnormalen Lautstärke. Natürlich war auch er eifrig mit seinem Smartphone zugange. Diesmal wollte ich aber nicht so lange auf den Boden starren und setzte mich so Richtung Fenster, dass ich auch noch etwas Lüftung abbekam. Die erste Zeit war alles okay und es gab keine Probleme, aber als der Junge aussteigen wollte, wandte er sich zu mir, baute sich aggressiv auf und fing lautstark an, mich zu beschuldigen, auf sein Handy gestarrt zu haben. Die anderen Gäste verfolgten dieses Schauspiel und ich habe wirklich nicht auf sein dummes Handy geguckt. Ich stand also erbost auf und gab Kontra.

Ich sagte dann, dass mich sein Blödsinn überhaupt nicht interessieren würde und ich Besseres zu tun habe, als einem unterbelichteten Kind, das zwar noch keine Haare am Sack, aber den Kamm schon in der Tasche stecken hat, aufs Handy zu glotzen. Außerdem solle er erst einmal ein bisschen duschen, er stinke nämlich wie ein überfahrenes Stinktier. Er wurde dann ganz kleinlaut und bekam Tränen in den Augen. Die anderen Fahrgäste lachten darüber und er zog Leine. Zuerst fühlte ich mich gut, doch jetzt, reflektierend darüber nachgedacht, bin ich zu weit gegangen. Schließlich ist er selbst nur ein Opfer der Neuzeit und vermutlich, so schätze ich anhand seines Auftretens, ein Kind, um das sich niemand richtig kümmert. Woher sollen die auch lernen, wie man sich in der Gesellschaft verhält, wenn die Eltern genau solche Menschen sind. Trotzdem tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00038571 vom 30.07.2016 um 16:06:20 Uhr (13 Kommentare).

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Die Höllenmaschinen, die meinen Vater töteten

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Verrat Waghalsigkeit Hass Familie Auto & Co.

Ich hasse meine Familie wie die Pest. Als ich nur wenige Jahre alt war, wurde mein Vater von einem betrunkenen Motorradfahrer angefahren und verstarb nach wenigen Tagen an den Verletzungen. Ich war noch zu klein, um das zu verstehen und zu trauern, meine Mutter lachte […]
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Beichthaus.com Beichte #00038569 vom 30.07.2016 um 02:34:11 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wie vier Wochen Neuseeland meine Beziehung zerstörten

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Zorn Ungerechtigkeit Selbstsucht Ex

Hier gab es vor Kurzem eine Beichte, in der der Beichter seine Freundin im Urlaub losgeworden ist, weil sie sich einfach nicht mehr gemeldet hat. So etwas in der Art ist mir ehrlich gesagt auch mal passiert. Die beste Freundin meiner damaligen Freundin ging für ein Jahr nach Neuseeland und meine Freundin wollte sie dort vier Wochen lang besuchen. Ich konnte wegen wichtiger Prüfungen im Studium allerdings nicht mitkommen. Am Anfang skypten wir noch recht regelmäßig, doch von einem auf den anderen Tag wurde es still um sie. Unsere verabredeten Skype-Termine hielt sie plötzlich nicht mehr ein, antwortete ausweichend oder zumindest sehr allgemein auf Nachrichten und war generell sehr kurz angebunden.

Eines Tages, kurz vor Ablauf der vier Wochen, bekam ich dann eine lapidare Nachricht, sie hätte jemanden kennengelernt und es sei aus zwischen uns. Man muss dazu wissen, dass wir uns eine Wohnung teilten, auch finanziell, und sie genau wusste, dass ich mir die Wohnung alleine beim besten Willen nicht leisten konnte. Sie stellte auch ihren Anteil der Mietzahlungen direkt ein, worauf es also tierischen Ärger für mich gab und ich wochenlang die Rennerei wegen der Kündigung der Wohnung hatte. Während dieser ganzen Zeit war sie wie vom Erdboden verschluckt und ihre Eltern, die ich in meiner Not kontaktierte, sagten mir ungerührt auf den Kopf zu, dass die Sache mit der Wohnung und der Nichteinhaltung jeglicher Kündigungsfristen seitens ihrer Tochter komplett mein Problem sei. Kurz vor meinem Auszug stand sie schließlich unangemeldet mit einem lockenköpfigen, dürren, rothaarigen, Kaugummi kauenden Typen vor der Tür, den ich auf bestenfalls zwölf Jahre geschätzt hätte und forderte von mir ihr Zeug aus der Wohnung.

Ich machte sie höflich aber bestimmt darauf aufmerksam, dass sie mir noch vier halbe Warmmieten schuldete und sie sich bis zur Zahlung des Geldes ihren Kram an den Hut stecken konnte, worauf der Typ meinte, ich solle mal chillen. Mir platzte umgehend die Hutschnur und ich erklärte ihm, dass er selbst die nächste Zeit im Krankenhaus chillen würde, wenn er es weiterhin wagte, sich in meine Angelegenheiten einzumischen. Meine Ex und er zogen daraufhin angesäuert Leine und ich habe danach nie wieder etwas von ihr gehört. Weder hat sie die ausstehenden Mieten gezahlt, noch ihren Kram abgeholt, den ich dann nach und nach auf diversen Flohmärkten verkauft habe.

Beichthaus.com Beichte #00038568 vom 29.07.2016 um 13:10:58 Uhr (27 Kommentare).

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