Meine Schwester wird immer bevorzugt!

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Zorn Ungerechtigkeit Lügen Familie Siegburg

Leider ist meine Mutter gestorben als ich vier Jahre alt war. Zurück blieben mein Vater, meine geistig behinderte Schwester (2) und mein Vater. Nun ist es so, dass ich mich schon relativ früh immer um meine Schwester kümmern musste, was mich auch als Kind nicht gestört hat. Aber nun bin ich 20 Jahre alt und sie bringt mich nur noch zur Weißglut. Mein Vater sitzt im Vorstand eines nicht allzu kleinen Unternehmens und somit ist auch ein relativ gutes Einkommen vorhanden. Jetzt, nach meinem Abi, bin ich in der Ausbildung und komme grade noch so über die Runden, ab und an bekomme ich mal neue Klamotten, aber das war es dann auch. Meine Schwester, welche einfach acht Stunden täglich in einer Behindertenwerkstatt sitzt und dort nichts tut, bekommt hingegen alles von meinem Vater, jährlich fliegen sie drei Mal nach Spanien, wo ich nicht einmal gefragt werde, ob ich mit möchte. Und auch sonst lässt er sich nicht lumpen, sobald es um sie geht.

Doch die letzte Woche hat sie das Fass zum Überlaufen gebracht. Sie spielt immer das Unschuldslamm und ist einfach nur noch nervig. Von Freitag auf Samstag kam meine Freundin vorbei und wir haben halt einiges unternommen, gleich am Abend darauf erzählt sie vor der ganzen Familie, was ich abends mit meiner Freundin so mache. Des Weiteren kommt sie täglich an und möchte mit mir spielen (Spiele für 3-8-Jährige), wenn ich dann wie in letzter Zeit nur noch "Nein" sage, wird sie sauer, wirft das Spiel durch mein Zimmer und ich kann den ganzen Mist dann wieder ausbaden. Auch mein Vater unterstützt mich in dieser Hinsicht nur sehr wenig, er sagt immer, dass sie behindert ist und nichts dafür kann... Ich glaube aber, dass sie das sehr wohl weiß und einfach nur gerne sieht, dass ich ihren Mist ausbade. Am Sonntag hat mich mein Vater dann aber an etwas erinnert.

Meine Mutter hatte zu meiner Geburt einen Ausbildungsvertrag machen lassen, bei welchem ich mit 18 Jahren eigentlich 20.000 Euro bekommen sollte. Diesen hatte ich aber schon längst vergessen, da ich dachte, dass dieser anderweitig verwendet wurde - nun hat mein Vater mir aber gesagt, da für meine Schwester keiner gemacht wurde, dass wir uns doch meinen Vertrag teilen können. Daraufhin habe ich ihm an den Kopf geworfen, dass er doch mit seiner Tochter ruhig den Rest seines Lebens verbringen kann und ich mich nicht mehr um ihn kümmere, sobald er älter ist und dass sie es doch machen soll (dazu ist sie nicht fähig) - dann habe ich mir die 20.000 Euro genommen und wohne seither bei meiner Freundin. Es tut mir leid, dass ich so reagiert habe, aber bevor mein Vater und meine Schwester ihre Verhaltensweisen nicht ändern, werde ich nicht mehr zurückkommen. Soll er doch sehen, wer auf sie aufpasst, wenn er geschäftlich mal wieder weg muss!

Beichthaus.com Beichte #00038495 vom 12.07.2016 um 17:22:00 Uhr in 53721 Siegburg (24 Kommentare).

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Warum sterben die guten Menschen?

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Ungerechtigkeit Zorn Tod Gesellschaft

Warum sterben die guten Menschen?
Letztes Jahr ist ein guter Freund und Kollege an Krebs gestorben. Er war ein toller Mensch, mit Frau und drei Kindern. Mir hat es bei der Beerdigung das Herz gebrochen. Er war engagiert, trainierte Kinder im Fußballverein und er war eine Seele von einem Menschen. Jeden Tag, wenn ich zur Arbeit fahre, sehe ich am Hauptbahnhof die ganzen Junkies und Alkoholiker. Jahrelang ballern die sich jeden Mist rein, unter anderem Heroin und Badesalz. Und sie scheinen ewig zu leben. Wenn mal wieder einer von ihnen auf der Bahnhofstoilette um sein Leben kämpft und er allen Ernstes noch reanimiert wird, um sich am nächsten Tag wieder vollzudröhnen, da frage ich mich, warum ist das Leben so ungerecht? Geliebte Menschen mit einem Wert für die Gesellschaft werden dahin gerafft und diese Junkies verrecken einfach nicht. Ich bitte um Vergebung für meinen Hass.

Beichthaus.com Beichte #00038482 vom 09.07.2016 um 23:48:36 Uhr (31 Kommentare).

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Der Kollege, dessen Arbeit die anderen machen

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Verrat Ungerechtigkeit Zorn Arbeit Kollegen

Der Kollege, dessen Arbeit die anderen machen
Ich (m/30) finde es nicht fair, dass mein Arbeitskollege (60) mich und die Kollegen ständig ausnutzt. Er schiebt ständig die Aufgaben, die eigentlich er erledigen sollte, an die Kollegen ab. Er arbeitet ganz nach dem Minimalprinzip und hat es in der Vergangenheit oft geschafft, die Arbeit bewusst auf andere zu verteilen. Er kann sich leider ganz gut verkaufen und darum glauben ihm auch die meisten, wenn er sagt er hätte immer so viel zu tun, dass er nicht dazukommt und ob man das für ihn erledigen könne. Er wiederholt es einfach immer wieder und er wirkt sehr überzeugend. Viele haben ihm schon geholfen, ich früher auch sehr oft, aber jetzt ist Schluss damit.

Ich finde es absolut unfair, wenn ich sehe, dass er die ganze Zeit nur vor dem Computer sitzt und irgendwelche Dinge erledigt, die nichts mit seinen eigentlichen Aufgaben zu tun haben. Er ist auch gar nicht so sehr beschäftigt, wie er immer sagt. Wenn ich ihn beobachte, diskutiert er oft mit den Kollegen, anstatt dass er einfach mal seine praktischen Aufgaben erledigt. Er geht am Tag 7-8 Mal rauchen und dazu kommt noch, dass er ab und zu einfach mal weg ist - für eine halbe Stunde. Und keiner weiß, wo er ist. Darum habe ich es auch seinem Vorgesetzten erzählt. Er hat mir zum Glück geglaubt. Ich wusste, das war etwas riskant, denn der Minuskollege ist schon ein paar Jahre länger in der Firma und ist noch dazu ein Teamleiter, was ich nicht bin.

Zum Glück hatte sein Vorgesetzter auch schon bemerkt, dass er gerne die Arbeit an andere abschiebt. Ich weiß, dass er dafür einen heftigen Anschiss kassiert hat und die nächsten Tage unter Beobachtung steht, was mich natürlich sehr freut. Ich möchte hiermit beichten, dass ich ihn verpetzt habe. Denn eigentlich ist das nicht die feine Art, aber ich habe keine andere Möglichkeit gesehen. Ich hatte vorab persönlich schon einmal mit ihm darüber gesprochen und es in einem Vieraugengespräch versucht, aber er sieht es natürlich nicht so und hat mir weiterhin seine Arbeit aufgedrückt. Da wusste ich mir nur so zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00038478 vom 09.07.2016 um 02:02:35 Uhr (19 Kommentare).

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Mein geheimes Sparkonto

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Ungerechtigkeit Falschheit Partnerschaft Geld

Mein geheimes Sparkonto
Ich habe mit meiner Partnerin ein Haus gekauft und wir sind auch verheiratet. Da wir beide noch ganztags berufstätig sind und in etwaiger Balance die gemeinsamen Ausgaben bestreiten, sahen wir es nicht als nötig an, die bisherigen Konten zusammenzulegen. Nun zur eigentlichen Beichte: Ich habe auf einem Konto noch etwas Geld liegen, von dem ich glaube, dass sie nichts davon weiß. Ich sehe es keinesfalls als mein Eigentum an, sondern eher als eine Art Notgroschen, wenn einmal am Haus eine dringende Reparatur oder der Austausch eines wichtigen Gegenstandes gemacht werden müsste. Oder falls irgendwann ein Teil von uns zur Kindererziehung zu Hause bleibt und es mit dem Geld knapp werden könnte.

Wenn bisher eine größere Ausgabe anstand, haben wir stets davor darüber gesprochen und die Kosten dafür an anderen Stellen eingespart. Und dies möchte ich so lange wie möglich auch so betreiben, da meine Liebste es in ihrer Vergangenheit nicht so sehr mit dem Sparen hatte und gerne ihr komplettes Geld unter die Leute brachte. Jetzt hat sie jedoch seit der Anschaffung des Hauses sehr sparsam gelebt und auch immer ihr Bestes für uns gegeben. Ich fühle mich irgendwie schlecht, weil ich es ihr nicht sage...

Beichthaus.com Beichte #00038466 vom 06.07.2016 um 06:20:34 Uhr (25 Kommentare).

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Ausländer raus!

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Boshaftigkeit Hass Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (m) bin der (in Deutschland geborene) Sohn albanischer Einwanderer, die schon seit drei Generationen hier in Deutschland leben, und hoffe, dass irgendeine nationalistische Partei an die Macht kommt und alle Ausländer rauswirft - ohne Kompromisse. Ich weiß, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00038442 vom 01.07.2016 um 10:08:38 Uhr (31 Kommentare).

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