Die letzte Fahrstunde

44

anhören

Feigheit Unreinlichkeit Vandalismus Auto & Co.

Mit 18 habe ich (w/21) meine letzte Fahrstunde vor der Führerscheinprüfung gehabt. Ich musste die ganze Stunde über aufs Klo. Das wollte ich meinem Fahrlehrer nicht sagen, weil ich sowie so ständig musste und wir somit zu unnötigen Pausen gezwungen waren. Auf einmal will mein Fahrlehrer, dass wir anhalten und hält mir eine tolle lange "so jetzt hast du morgen deine Prüfung"-Rede. Ich saß da in einer viel zu engen Hose, angeschnallt und musste dringendst. Als ich auch noch eine Rechenaufgabe lösen musste ("Also XXX Fahrstunden zu XXX Euro. Wie viel kriege ich dann noch von Dir?) machte ich mir vor den Augen meines Fahrlehrers in die Hose und damit auch in sein Auto. Er war stinksauer!

Beichthaus.com Beichte #00027821 vom 17.05.2010 um 23:15:52 Uhr (44 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kampf um einen miesen Ausbildungsplatz

31

Hass Hochmut Vorurteile Boshaftigkeit Engherzigkeit Medien Boostedt

Ich sehe mir gerade wieder meine aktuelle Lieblingssendung an. Darin geht es darum, dass jeweils drei sozialbehinderte Sonderschüler um einen "Ausbildungsplatz" kämpfen, den jeder Mensch mit einem IQ über der Zimmertemperatur nicht mit dem Hintern ansehen würde. Ich muss schon immer über die billige Charakterisierung am Anfang lachen. "XXXX ist die Kreative, YYYYY die Kämpferin und ZZZZZ das Küken!" Dabei müssen die Kindchen dann schlau, frech oder niedlich in die Kamera gucken. Richtig lustig finde ich es aber, wenn der oder die erste Pickelbratze rausfliegt. Dann fließen die Tränen, und die sowieso nur rudimentär ausgeprägte Fähigkeit zur Kommunikation verkommt zu einem Stammeln. Ich liege da schon am Boden. Dann aber erst die Aufgaben: Die designierte neue Putzfrau darf dann das Klo putzen und kotzt, weil sie glaubt, die braunen Flecken im Klo wären Kot. Dabei ist es Pudding. Oder es soll Hotelgästen ein Frühstück serviert werden, und man muss fünf Mal laufen, um es halbwegs richtig hinzukriegen.

Aber der Hammer war heute eine junge Dame aus Osteuropa, die in einem Wellness-Club arbeiten wollte. Sie sollte dekorieren, und als Test wankte ein Testgast aus der Sauna und brach mit einem gestellten Kreislaufkollaps zusammen. Man erwartet nun, dass das Personal springt und einem hilft, oder? Nein, die Pickelbratze machte cool mit dem Dekorieren weiter. Als Erklärung lieferte sie im dümmlich-Tonfall: "Ich mache halt immer erst eine Sache zu Ende." Aha, du dumme Sau, deine Dekorationen wären dir im Job also wichtiger als ein Menschenleben! Natürlich hat sie den Job nicht bekommen. Allerdings hat man ihr noch ein Praktikum angeboten. Vielleicht lernt sie ja doch noch, wie man ein Klo richtig putzt. Wenn ich mir so was ansehe, weiß ich, warum ich regelmäßig Service-Kräfte zum Heulen bringe oder für deren Entlassung sorge. Das ist übrigens meine Beichte: Ich hasse deutschsprachige Service-Kräfte!

Beichthaus.com Beichte #00024603 vom 27.08.2008 um 17:12:18 Uhr in Boostedt (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Warum wollen alle Frauen Arschlöcher?!

32

Zorn Ungerechtigkeit Neid Begehrlichkeit

Ich (m/22) muss mal loswerden, dass mich die meisten Mädels wirklich ankotzen! Da ich vom Aussehen (Gewicht) nicht gerade ein Traumtyp bin, erzählen mir die Mädels meistens ihre Probleme und Sorgen. Da ich aber kein Arschloch sein will, höre ich mir alles an und gebe ein paar Kommentare bzw. meine Meinung dazu ab! Am Schlimmsten aber finde ich es, wenn sie sich über Typen ausheulen. Sie würden ja so gerne mal einen so netten, gebildeten und höflichen Typen wie mich kennenlernen und ihr aktueller Freund oder Ex-Freund sei ja so ein Arschloch, würde dies und das nicht machen, oder würde sie schlagen, betrügen und so weiter. Es ist wirklich immer so!

Aber wenn man sich dann ihren nächsten Freund anschaut, denke ich mir "Na toll, wieder die gleiche Sorte!" Frauen, hört auf uns und euch etwas vorzumachen! Ihr wollt doch nur diese Arschloch-Typen, die euch betrügen und schlagen, also dürft ihr uns ehrlichen und netten Kerlen, die euch mit Würde behandeln würden, dann nicht die Ohren vollheulen! Wie oft habe ich mir schon aus Spaß gedacht, dass ich das nächste Mal, wenn ich ein Mädel kennenlernen möchte, einfach hingehe, ihr eine knalle und sage "Hi bin XXX" - sie würde mich wahrscheinlich vergöttern!

Beichthaus.com Beichte #00024137 vom 28.06.2008 um 14:39:13 Uhr (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Sexpaket per Internet

11

Boshaftigkeit Verschwendung Peinlichkeit Geld Internet

Ich habe vor langer Zeit mal einem Mitschüler von mir übers Internet ein Sexpaket zukommen lassen. Wir haben ihn immer als Schwuchtel bezeichnet und keiner konnte ihn wirklich allzu gut leiden. Eines Tages habe ich dann die Initiative ergriffen und habe in einem Sexshop per Internet ein schönes Sortiment für Schwule zusammengestellt - alles im Wert von ca. 300 Euro. Ich habe bei der Bestellung "per Nachnahme" ausgewählt und seine Adresse und den Namen angegeben. Nach ein paar Tagen war das Paket schließlich angekommen und da mein Mitschüler schon zufällig auf ein Paket wartete und der Absender der Firma individuell geändert wurde, damit nicht gerade Sexshop XXX draufsteht, hat er das Paket mit Freude entgegen genommen.

Sein Vater, ein Zahnarzt (hat sowieso genug Kohle) hat direkt den Rechtsanwalt eingeschalten und zusätzlich versucht, per Telefon etwas herauszubekommen. Leider war diese Rundrufaktion erfolglos, mir wurde jedoch unterstellt, ich hätte am Telefon gesagt "Ah, ist es schon angekommen", jedoch wäre niemand so blöd, so etwas zu sagen, wenn er es selbst abgeschickt hat. Bis heute weiß er nicht, wer es war und hat sicherlich immer noch Spaß mit dem Inhalt des Paketes. Ich habe ihm auch mal einen 2.000-Euro-Schrank zugeschickt, weiß aber bis heute nicht, ob der je angekommen ist. Das Internet ist schon eine coole Sache.

Beichthaus.com Beichte #00023202 vom 23.11.2007 um 22:21:46 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Bezahlt die Kassierer ordentlich!

6

Rache Faulheit Ungerechtigkeit Engherzigkeit

Ich arbeite bei N**** und ich hasse es. Ich arbeite pauschal, bekomme vier Stunden bezahlt und mache meistens Überstunden. Letztens wurde ich kleinlaut angepflaumt, weil ich ja nur eine halbe Stunde eher kam! Ich hätte eine Stunde eher da sein müssen, damit ich noch Zeitung und Brot machen kann. Die Stunde, die ich früher komme, bekomme ich nicht bezahlt und auch nicht die vielen Überstunden. Ich hasse meine Arbeit, wenn ich im Lager tätig bin und mir etwas runterfällt, müsste ich es den Chef melden und das, je nach seinem Ermessen, bezahlen. Darauf habe ich keinen Bock und haue das dann immer in irgendeine Ecke. Ich möchte nicht wissen, welche Kultur sich jetzt in dem Pudding entwickelt hat.

Auch nervt mich, dass die Mitarbeiter mir als relativ Neuem die Scheißaufträge geben. Wenn was runterfällt und die sehen das, da sollen die das gefälligst selbst wegmachen. Ich bin doch nicht gutblöd und mach ihren Scheiß weg, naja nach einer Diskussion mit dem Chef, der sich für keine Partei ergriff, tat ich es dann meist doch, sonst würde ich mir weiter den Unmut der Kollegen aufziehen. Was will man gegen solche eingesessenen, verbohrten Verkäufer machen? Letztens hatte ich mir drei Bananen und eine Flasche Wasser mit zur Arbeit genommen und meine Kollegin, der ich das vorweisen musste, damit sie es abzeichnet, frage mich: "... ahh sie sind wohl ein Affe Hr. XXX?". Am liebsten hätte ich dem fleischartigen, fraulichen Wesen mit putzigen Frauenbart gesagt: "Nein Fr. K*** nur, weil sie aussehen wie ein Elefant, müssen sie nicht unbedingt einer sein." Habe mir es aber verkniffen.

Ich höre auch immer wieder, ich sei zu langsam. Naja, jetzt haue ich einfach die Artikel, die ich nicht zuordnen kann, in irgendein Regal hinter all das andere Zeug, was da steht. Kann ruhig mal eine Banane hinter dem Kaffeesahneregal gammeln. Hauptsache ich bin dann fertig. Und das schnell. Weiterhin hasse ich die Kunden. Wir haben ja immer Aktionswochen und ich schaue mir die Scheiße auch nicht so genau an, die in den Prospekten steht. Ich sage dann immer, dass die Ware schon ausverkauft ist, obwohl sie noch irgendwo steht. Ich mag die verbitterten Gesichter der Kunden. Und ich hasse auch diese dummen Omis, die geisterartig mit ihren Wagen in Laden rumschweben und an der Kasse hasse ich es auch, wenn die Omas nicht aus den Knick kommen beim Bezahlen und mein Chef sagt, ich sei an der Kasse zu langsam. Dafür bin ich aber ordentlich, du Sack!

Ich hatte noch nie eine Kassendifferenz über einen Euro und einmal hatte ich 10 Euro plus, da kam aber eine Kundin und gab mir 10 Euro, weil sie meinte, ich hätte ihr zu viel gegeben. Ich wäre deshalb beinah rausgeflogen. Ich hasse meine Arbeit, aber ich brauch das Geld, bin aber mittlerweile auf der Suche nach etwas Neuem. Achja, ich bekomme meist die Abendschichten. Und die schleimigen Kollegen die Guten am Vormittag, wo man auch noch weniger Überstunden machen muss. Lustig finde ich es auch, wenn ich Kunden, die Ihren Einkaufswagen kurz stehen lassen, irgendwelches Zeug in die Wägen schmeiße. Ich finde das so lustig, wenn sie an der Kasse dann diese Sachen nicht bezahlen wollen und der Chef kommen muss, um die Sachen zu stornieren. Der Ärger der Kundin schlägt dann auf Kassierer und Chef um, was eine kleine Widergutmachung gibt. Und die Kassenschlange nimmt dann dimensionale Ausmaße an und alle Kunden schauen sich dann sehr streng beobachtet die Kassiererin an. Was sie natürlich merkt und zusätzlich stresst. Naja so ist es, wenn man seine Mitarbeiter ausbeutet und länger geldlos arbeiten lässt, da rächt man sich indirekt automatisch.

Beichthaus.com Beichte #00022118 vom 24.06.2007 um 05:19:04 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht