Meine verlotterte Ex

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Engherzigkeit Ex

Ich beichte, dass ich meine Ex bei ihrer Vermieterin angeschwärzt habe. Aber hey, sieben Ratten, vier Katzen, einen Hund und den neuen Lebensabschnittsmenschen auf 41 qm zu halten ist erstens unverantwortlich und es stinkt bestialisch. Zudem war die ganze Bude vermüllt. Das kam aber erst, nachdem sie die Beziehung beendete. Sie hat sich dann eine neue Wohnung suchen müssen und laut Erzählungen lässt sie es dort genauso verlottern. Dabei wollte ich sie eigentlich wachrütteln und somit zu einem Neuanfang verhelfen. Ich beichte also, dass ich das Leben meiner Ex unbewusst verschlechtert habe, und sie nun obendrein auch noch Schulden hat, weil sie fast alles neu kaufen musste.

Beichthaus.com Beichte #00035745 vom 18.05.2015 um 23:52:35 Uhr (8 Kommentare).

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Who the f**k is Charlotte Elizabeth Diana?

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Aggression Hass Zorn

Who the f**k is Charlotte Elizabeth Diana?
Wen zur Hölle interessiert, wie das Baby von Kate und William heißt? Gibt es denn nicht wichtigere Dinge im Leben? So etwas interessiert keinen!

Beichthaus.com Beichte #00035630 vom 04.05.2015 um 15:37:59 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Angst vor dem eigenen Lottogewinn

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Feigheit Verzweiflung Geld

Ich (m/26/Handwerker) habe vor einigen Monaten einen sehr großen Betrag in einer Lotterie gewonnen, den genauen Betrag möchte ich nicht nennen, aber es war die höchste Gewinnklasse. Außer meine Kreditkartenschulden zu tilgen, habe ich mit dem Gewinn noch nichts gemacht. Ich bin einfach immer noch zu schockiert über diese Summe. Ich habe wohl immer noch nicht realisiert, dass ich in meinem Leben nie wieder arbeiten muss. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll - ich habe Angst vor Veränderungen. Ich bin eh ein Mensch, der nicht einmal mit kleinsten Veränderungen umgehen kann. Ich weiß nicht, wie meine Familie reagieren wird, wie meine Freunde und Kollegen reagieren werden, wenn sie davon erfahren. Ich weiß nur, dass sich alles ändern wird - aber damit werde ich nicht umgehen können, befürchte ich. Die eigentliche Beichte ist, dass ich noch nicht mal meiner engsten Familie etwas gesagt habe. Meine Mutter ist chronisch krank und nichtmehr fähig zu arbeiten und mein Vater schuftet sich kaputt und kümmert sich um meine Mutter so gut es geht. Ich könnte ihnen mit einem kleinen Bruchteil des Gewinns schon für immer alle Last von den Schultern nehmen, aber ich habe es noch nicht getan, weil ich einfach zu feige bin, irgendwelche Veränderungen in Kauf zu nehmen. Ich weiß echt nicht, wie das weitergehen soll. Von der Lotteriegesellschaft stehen mir diverse Berater zur Verfügung, diese Termine schiebe ich allerdings auch immer nur vor mir her.

Beichthaus.com Beichte #00035235 vom 10.03.2015 um 19:25:55 Uhr (28 Kommentare).

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Ode an Berlin

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Hass Zorn Verzweiflung Vorurteile

Berlin ist oberflächlich, raubt dir deine Zeit, Energie und Geld, möchte deine tiefgründige und unbescholtene Seele klauen, frisst dich auf, lässt dich schneller altern und ruiniert deine Gesundheit! Berlin zieht dich hinab in seinen Abgrund - irgendwann wird jeder hinabgesogen und gefressen, ob äußerlich oder innerlich. Es ist wie ein großes, verwirrendes, opulentes Theaterstück, das einen anfangs in den Bann zieht - und wenn man einmal in dieses Licht schaut, hält es einen wie eine Krake gefangen und man kann nur schwer zurück. Berlin ist ein Antimärchen, eine Krake, die alle Leute, die noch Berlin-Anfänger sind, erst mal fressen will und hinabzieht in Ihren Todesabgrund - oh ja, ich habe das Gefühl, dass mindestens 90 Prozent der Bevölkerung schon in Ihrem Bann sind und mit toten Augen und destruktivem, düsteren Verhalten hier ihr Leben leben. Die anderen 10 Prozent haben noch ihr frisches herzlich naives Strahlen in den Augen, finden alles am Anfang noch frisch und cool, sind geblendet, wollen auch so cool werden wie die, die schon angekommen sind. Doch sie laufen dem vermeintlichen Gold hinterher, was da so glänzt. Es ist wie eine ewige Fata Morgana, man läuft und läuft sich zu Tode und kommt nie an.

Die Devise lautet: Rettet euch, solange ihr noch könnt. Bewahrt euch euren gesunden Menschenverstand und euer Herz, auch wenn er euch provinziell oder kleinkariert vorkommt. Behaltet Eure Skepsis. Denn: Jeder, der hier bleibt, kann nicht mehr ganz dicht sein, nein, muss sogar ein Alien, ein seelenloser Mensch sein. Ich fange mal mit den Ur-Berlinern an: Es sind ganz arme Wesen, die über Generationen in diesem Moloch, mit Kriegen, Besetzung, Smog, Lärm, Verkehr, Gewalt, Armut leben mussten und außer diesem schwarzen Loch nie etwas anderes kennenlernen konnten und wollten. Menschen und deren Kindeskinder, die hier ihren Ursprung haben, sind schon längst leblose, fressende, rauchende, Ekel-Maschinen ohne Sinn für Moral, Glauben, Seele und ein tugendhaftes, gesundes Leben. Ur-Berliner sind durchweg hässliche, degenerierte Wesen. In ihren Augen und ihrem Wesen lässt sich nichts Anmutiges, nichts Göttliches mehr finden. Die meisten sind nur am Rauchen: Wohnt man in einem Berliner Ur-Bezirk, wie z.B. Lichtenberg, dann sieht man die Malochenden zur Arbeit gehen, sie laufen meterweit vor einem, jedoch zieht der Zigarettenrauch, den sie hinter sich herziehen, bis zu einem hin. An Haltestellen, auf Gehwegen, ja selbst in Parks und angrenzenden Wäldern riecht man überall diesen widerlichen Rauch. Ich würde sogar meinen, dass 80 Prozent der Ur-Berliner nicht studiert haben und malochenden Arbeiten wie Handwerken, Call-Center nachgehen. Mit ihren widerlichen Handwerker-Montage-Autos rasen sie dann durch die Straßen und tragen noch mehr zur Luftverpestung bei: im Auto rauchen Sie dann noch, fressen in der Mittagspause irgendwo Fleisch aus Massentierhaltung und scheißen dann in eine Ihrer ToiToi Toiletten ihren Schweine-Dünnschiss.

Die Unterschicht ist bei den Ur-Berliner enorm weit verbreitet, denn alle anderen Ur-Berliner, die studiert haben oder einem schönen sinnvollen Leben nachgehen, sind entweder weggezogen, nach Brandenburg oder ganz woanders. Oft kommt die Berliner Oberschicht aus so Bezirken wie Charlottenburg, Wilmersdorf, Pankow. Aber studiert und wohlhabend heißt in Berlin noch lange nicht gesunden Menschenverstand haben oder humorvoll-intelligent zu sein, sondern spießig und arrogant. Es gibt hier einfach so wenig Menschen mit Herz, Verstand und dem Sinn für ein tugendhaftes, tiefgründiges Leben. Habe hier noch nie einen getroffen. Und nun zu den Zugezogenen: Ich habe das Gefühl, dass Berlin eine Stadt ist, die besonders psychopathisch und unsoziale, selbstbezogen Veranlagte anzieht. Egal welche Strömung, ob Eso, Yoga, Vegan, HipHop, Links, Rechts, Yuppie, Alternativ - egal was, die meisten dieser Vertreter sind menschlich ganz arme Säue, die meinen, dass wenn sie nach Berlin gehen, in ihrer Heimatstadt etwas mehr Ansehen von den Zurückgebliebenen zu bekommen. Es sind meistens die, die in Ihren Heimatstädten menschlich nichts reißen konnte, die sich nun von Berlin einen besonderen Status, eine goldene Veredelung erhoffen. Die denken, dass sie allein, weil sie es nach Berlin geschafft haben, nun bessere, beliebtere Menschen sind. Es sind immer die gleichen nervigen Menschen, die sich etwas beweisen müssen, die den Boden unter den Füßen verloren haben, die eigentlich keine Freunde haben und die etwas Besonderes darstellen müssen. Deshalb kann man als normaler Mensch hier keine richtigen Freunde fürs Leben finden, weil alles Soziopathen sind, alles nur Extreme! Mensch! Eigentlich extrem uncool und daraus resultierend trifft man dann auf extrem Intellektuelle, Linke, Ökos, Eso, Gender, Queer, Hipster - aber alles immer diese Extreme! Es gibt wenige wirkliche Querdenker, Humoristen und Herzensmenschen! Alles nur Fake in Berlin. Alles nur unwesentliche Kacke.


Tja, Berlin! Arm wird man hier auch ganz schnell, die steigenden Mieten, widerwärtige Provisionen, Kautionen, die man nie wieder sieht, Betrüger, Parkplatzkosten, Benzin, Stau, irgendwelche Car2Go-Anbieter, die alle Abzocker sind, dann die hohen Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel, und so weiter. Wirkliche Natur gibt es hier nicht. Selbst im abgelegensten Park der Stadt hört man noch die Autobahnen und den Lärm, es gibt kaum einen Flecken Natur, an dem man mal ganz für sich sein und entspannen kann, überall Pack und Gesindel mit ihren Dreckskötern! Müll und Hundescheiße! Der Verkehr müsste eigentlich jeden irgendwann mal krankmachen. Hauptverkehrsstraßen, die einem vom Geräuschpegel vorkommen wie Autobahnen, mit Abgasen - sagenhaft. Berlin ist eine einzige Autobahn voller Idioten. Die Zeit, die verloren geht, wenn man von A nach B kommen will, um nur mal eine Freundin zu besuchen. Sagenhaft. Denn nicht jeder hat mehr das Glück, zu seinen Freunden in den Kiez zu ziehen. Überhaupt sind alle Freunde so weit verstreut in der Stadt, dass sie manchmal so unerreichbar erscheinen! Von wegen mal kurz um die Ecke auf ein Bier. Hier muss man ganze Weltreisen unternehmen, nur um ein bisschen menschliche Wärme zu bekommen. Und die überfüllten Öffentlichen sind schlimmer als im KZ. Eine Zumutung sondergleichen. Das alles nagt an der Seele und dem körperlichen Wohlbefinden.

Ich muss Berlin ganz schleunigst verlassen: Denn ein wirklich gutes Leben bedeutet: einen Kiez, mit Freunden gleich um die Ecke, die ich auch mal mit dem Fahrrad schnell erreichen kann. So wenig Begegnung mit Verkehr, Autos und Lärm wie möglich, jederzeit Zugang zur schönsten Natur mit frischer Luft. Kürzeste Wege zu Bib, Uni, Arbeit und Co. Bezahlbare Altbauwohnungen mit Balkon, Stuck, Parkett und Badewanne in schöner Gegend. Weniger Kulturangebot, dafür qualitativer und nicht immer ständig die Qual der Wahl zu haben - das macht einen ganz verrückt, überfordert gesunde menschliche Seelen in jedem Fall. Und wenn es dann doch mal eine Ausstellung, ein Konzert oder eine Veranstaltung geben sollte, die ich in einer kleineren Stadt nicht habe, na dann fahre ich halt mal nach Berlin. Und ganz ehrlich! Die coolsten Partys habe ich bis jetzt nicht im drogenverseuchten, seelenlosen, egozentrischen Berlin, sondern in meiner kleinen Geburtsstadt erlebt. Denn die Qualität liegt oft im Kleinen, unscheinbaren, nicht im aufgemotzten.

Beichthaus.com Beichte #00035143 vom 24.02.2015 um 19:36:32 Uhr (24 Kommentare).

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Mein Date war mir zu teuer

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Geiz Schamlosigkeit Dating Last Night Restaurant Berlin

Mein Date war mir zu teuer
Ich (m/23) hatte gestern Abend ein Blinddate in einem nicht gerade billigen Restaurant. Die Dame wollte unbedingt dort essen, mir war das ehrlich gesagt etwas zu teuer für ein erstes Treffen, aber okay. Noch bevor die Rechnung kam, flüchtete ich. Falls die Dame das hier liest: Sorry, das ist eigentlich nicht meine Art, aber knapp 80 Euro war mir das alles nicht wert, egal was nach dem Essen noch passiert wäre.

Beichthaus.com Beichte #00035034 vom 07.02.2015 um 08:12:34 Uhr in Berlin (Charlottenstraße) (27 Kommentare).

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