Happy Hour im Bordell

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Prostitution Peinlichkeit 50+ Berlin

Ich (m/19) war heute in einem Laufhaus. Da ich wegen der Happy Hour früh am Vormittag da war, war die Auswahl leider nicht so berauschend. Ich wollte aber auch nicht unverrichteter Dinge gehen. Also habe ich die einzige passabel aussehende Dame gewählt. Eine 61-Jährige aus Rumänien. Die Frau hätte vom Alter her meine Oma sein können. Das ist nichts, womit man bei den Kumpels angeben kann, deshalb schreibe ich es lieber dem Beichthaus und hoffe, dass ich die Sache ganz schnell wieder vergesse.

Beichthaus.com Beichte #00039976 vom 01.07.2017 um 18:42:44 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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Streit in meiner Band

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Zorn Vandalismus Kollegen Berlin

Ich spiele nun seit vier Jahren in einer Band Gitarre. Dazu gesellen sich ein Bassist und ein Schlagzeuger. Der Bassist war in den Anfangszeiten der Band ein sympathischer Kerl. Inzwischen ist er ein narzisstisches Arschloch geworden. Man kann mit ihm keine normalen Unterhaltungen mehr führen, da er hauptsächlich Monologe von sich gibt und auf die Einwände des Gegenübers nicht eingeht. Ich habe immer das Gefühl ich rede gegen eine Wand, da er nicht auf mich eingeht. Er fragt nie wie es mir geht oder was ich so mache. Es geht immer nur um ihn. Natürlich ist er in seinen Augen der beste Bassist und seine Effektgeräte sind natürlich auch das Beste vom Besten. Alles andere ist in seinen Augen scheiße. Nur was er als gut empfindet, ist das einzig Wahre.

Seit er einen Vorkurs für die Musikhochschule absolviert, ist er noch unerträglicher geworden. Er befindet sich inzwischen musikalisch auf einem höheren Niveau als ich. Das hat dazu geführt, dass er alles, was ich spiele, scheiße findet. Wenn ich irgendwelche Ideen für ein Lied mitbringe, dann motzt er nur, wie schlecht die Idee sei. Eigene Ideen bringt er selten mal mit. Mittlerweile spiele ich zu Hause nicht mehr Gitarre, da ich den Spaß daran verloren habe. Das Gitarrenspielen war für mich eigentlich immer eine Leidenschaft, die er mir nun kaputtgemacht hat durch seine Negativität. Aus Zorn ihm gegenüber habe ich angefangen, seine Sachen zu manipulieren. Ich habe beispielsweise die Saiten seines Basses angeritzt, damit sie beim Spielen schneller reißen. Auch habe ich einmal die noch vollen Batterien in seinen Effektgeräten durch leere ersetzt. Er besitzt eine Brille, die er einmal in unserem Proberaum vergaß. Die Chance nutzte ich. Ich versteckte die Brille in unserem Proberaum so gut, dass er sie einen Monat lang nicht mehr gefunden hat. Ein anderes Mal war ich so dreist und habe die Sicherung seines Verstärkers kaputtgemacht. Nur ist so eine Sicherung leider nicht besonders teuer.

Durch so viele kleine Taten, die zu seinem Leid sind, verschaffe ich mir Genugtuung. Ich weiß, dass das falsch ist. Vor allem habe ich mich von meinem Zorn leiten lassen. Ich werde dem ein Ende setzen, da ich beschlossen habe, die Band zu verlassen, in der Hoffnung, dass ich die Leidenschaft am Gitarrenspielen wiederentdecke.

Beichthaus.com Beichte #00039611 vom 12.04.2017 um 08:17:46 Uhr in Berlin (7 Kommentare).

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Tolle Zähne sind Glückssache!

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Ekel Gesundheit

Ich (m/30) möchte beichten, dass meine Zahnhygiene nicht immer die beste war. Mittlerweile putze ich meine Zähne mehrmals täglich, allerdings nicht, um Karies vorzubeugen, sondern einzig und allein aus dem Grund, immer frisch aus dem Mund zu riechen. Obwohl ich mir jahrelang nur sporadisch die Zähne geputzt habe (vor allem während meiner Jugend und meines frühen Erwachsenenalters), habe ich zurzeit genau 32 Zähne in meinem Mund mit nur drei Plomben, die auch nicht besonders tief sind. Meine Zähne sind also im Großen und Ganzen überaus gesund.

Worin besteht jetzt eigentlich meine Beichte? Ich habe gleichaltrige Freunde, die die Zahnhygiene immer sehr ernst genommen haben und trotzdem ständig mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt rennen und kaum noch Backenzähne haben - also junge Leute, die mit 30 schon Brücken und Kronen haben. Dies veranlasst mich zu glauben, dass Zahnhygiene im Großen und Ganzen nur aus sozialen, aber nicht aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Für die Zahngesundheit ist es völlig egal, ob und wenn ja, wie oft man sich die Zähne putzt... Manche Menschen, wie ich, haben einfach gute Gene und haben gesunde Zähne, andere Leute haben beschissene Gene und können so viel putzen wie sie wollen, sie werden trotzdem immer Dauergast bei der Wurzelbehandlung bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00039192 vom 09.01.2017 um 18:06:50 Uhr (13 Kommentare).

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Horrorkinder beim Gitarrenunterricht

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Zorn Hass Maßlosigkeit Kinder

Horrorkinder beim Gitarrenunterricht
Ich möchte beichten, dass mich die neueste Generation Helikopter-Super-Eltern, und ihre Brut, wahnsinnig ankotzt. Seit über zwanzig Jahren bin ich nun Gitarrenlehrer und mir hat dieser Job immer überaus viel Spaß gemacht. Ich habe Kinder und Jugendliche unterrichtet, die in einigen Fällen mit ihrer Musik nationale und in zwei Fällen sogar internationale Bekanntheit erlangt haben. Normalerweise begegnet man mir daher auch mit dementsprechendem Respekt, zumindest innerhalb der Branche. Nicht so jedoch Helikopter-Mutti samt rotznäsigem ADHS-Nachwuchs. Es geht meist mit der Leier los, dass ausgerechnet ihr Kind wahnsinnig hochbegabt, unausgelastet und unverstanden sei, obwohl man dem Dreikäsehoch schon auf den ersten Blick ansieht, dass er die Sorte Kind ist, die es liebt, kleine Tiere zu quälen, wenn Mami mal nicht hinguckt, andere Kinder hänselt und mit Genuss die eigenen Popel verspeist.

Helikopter-Mom selbst erwartet indessen von mir ca. fünf Millionen unsinnige Referenzen: abgeschlossenes Hochschulstudium in Gitarre, Musikpädagogik, Psychologie und Lehramt auf Gymnasium, am Besten alle vier mit Dr.-Titel, Ersthelferkurs, Trainerlizenz, Führerschein, etc. Sie möchte dann aber trotzdem möglichst nicht mehr als zehn Euro pro 45 Minuten bezahlen. Überhaupt nimmt sie es mit dem Bezahlen nicht so genau: Sie verhandelt trotz geschlossener Verträge gerne mal nach und lässt sich monatelang Zeit damit, ihre längst überfälligen Rechnungen zu begleichen. Trotzdem erwartet sie vollste terminliche Flexibilität von mir, und dass ihr Wunderkind immer absolut vorrangig behandelt wird. Um das sicherzustellen, ruft sie auch schon mal am Sonntagnachmittag an und ist stocksauer, sollte man die irrwitzige Dreistigkeit besitzen, den Anruf nicht sofort zu beantworten. Dann wird auch gerne mal meine Adresse erstalkt, zu meiner Privatwohnung gefahren, Sturm geklingelt, bzw. schließlich einfach unbefugt das Haus betreten, falls die Terrassentür aufsteht. Das ist leider kein Witz.

Ihr Balg indessen schert sich einen feuchten Kehricht um elementarste Regeln. Da wird im Unterricht wild herumgesprungen, wegen jeder kleinen Aufgabe bis aufs Blut herumdiskutiert und selbst vor mutwilliger Beschädigung der Instrumente wird nicht zurückgeschreckt. Ich habe sogar schon erlebt, dass einer dieser Satansbraten einfach seine Zähne in das Instrument geschlagen hat. Lapidarer Kommentar der Mutter in diesem Fall war, dass ich doch einfach meine Versicherung bemühen sollte. Die Übermutter erwartet dabei natürlich auch, dass ihr kleiner Nerventod innerhalb eines halben Jahres das Instrument bis zur absoluten Perfektion beherrscht, trotz der offensichtlichen Tatsache, dass seine Begabung und Motivation sich darauf beschränkt, herauszufinden, wie sehr man eine Gitarrensaite spannen kann, bevor sie reißt.

Natürlich ist an den mangelnden Ergebnissen allein der unfähige, inkompetente Gitarrenlehrer schuld. Dass dieser aus der Vergangenheit eine ganze Menge Schüler vorzuweisen hat, die es zu etwas gebracht haben, wird dabei eiskalt negiert. Auch dass die Höllenbrut in der Schule permanent unangenehm auffällt, ist natürlich nur der Dummheit der Lehrer geschuldet, die mit so einer zehn Jahre alten Mischung aus Dalai Lama, Einstein und Ghandi nicht wirklich adäquat umgehen können. Solche unangenehmen Kunden habe ich vereinzelt bereits vor zehn Jahren gehabt. Mittlerweile ist die Ausnahme aber ganz offensichtlich zur Regel geworden. Über kurz oder lang werde ich mich daher wohl beruflich neu orientieren müssen. Übrigens sind besagte Horrorkinder von vor zehn Jahren mittlerweile die, die ihren Eltern mit Anfang zwanzig immer noch schön auf der Tasche liegen und bis jetzt nichts in ihrem Leben zustande gebracht haben. Das muss wohl an ihrem verkannten Genie liegen.

Beichthaus.com Beichte #00038603 vom 08.08.2016 um 18:21:46 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Pr?fung des faulen Schulschwänzers

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Engherzigkeit Verrat Zorn Ungerechtigkeit Schule

Ich (m) habe in meiner Schulzeit, die noch gar nicht so viele Jahre zurückliegt, etwas wirklich Gemeines getan. Ich war in der 12. Klasse und kurz vor dem Abitur. Im zweiten Semester der 12. Klasse haben wir in den Kernkursen nur eine Klausur geschrieben, die aber dafür genauso aufgebaut war und genauso ablief wie die Abiturprüfung und doppelt für das Zeugnis zählte - das sogenannte Probeabitur. In meinem Grundkurs (also die Klasse, mit der man alle Pflichtkurse hat), war ein junger Mann, der stinkfaul und dumm wie Scheiße war, was man aber auch an seinen Leistungen sah. Er schrieb alle Hausarbeiten und Ausarbeitungen von anderen ab und das oft, ohne die Betroffenen vorher zu fragen. Dann stellte er immer ganz dreist die Ergebnisse vor dem Kurs vor. Wenn er etwas alleine machen musste, scheiterte er kläglich, weil er es einfach nicht auf die Reihe bekam. Pure Dummheit. Er hat auch sehr oft geschwänzt und ist während der Klausurenphase der erwähnten Probeprüfungen flog er einfach mal nach Lloret de Mar, um dort zu feiern. Er musste die Klausuren dann hinterher natürlich nachholen.

Als er Mathe nachschrieb, saß er alleine in einem Raum und schickte die Klausur in die damalige WhatsApp-Gruppe unserer Stufe, damit ihm jemand hilft. Unsere Stufenbeste hat ihm dann wirklich alles vorgesagt und er hat 11 Punkte für diese Klausur kassiert, obwohl er sonst froh sein konnte, wenn er fünf Punkte hatte. Da ist mir der Kragen geplatzt und jetzt kommt die Beichte: Ich habe den gesamten Chatverlauf ausgedruckt (natürlich habe ich davor einen neutralen Hintergrund genommen) und ihn anonym dem Mathelehrer und dem Direktor zukommen lassen. Da sich viele über die Aktionen - insbesondere diese - des besagten Jungen aufregten, kam keiner auf die Idee, dass ich das war. Er hat dann im Nachhinein 0 Punkte für die Klausur bekommen und dank seiner ständigen Abwesenheit hatte er auch nur einen Punkt mündlich. Da die schriftliche Note in Mathe aber 2/3 zählte, bekam er 0 Punkte auf dem Zeugnis, was nicht sein darf, will bestehen. Er ist dann damit durch das Abitur gefallen. Aber er konnte die 12. Klasse wiederholen und hat sein Abi eben ein Jahr später gemacht - aber auch nicht mit allzu berauschenden Ergebnissen.

Das Mädchen, das ihm geholfen hat, bekam auch eine Strafe und war bei den meisten Lehrern untendurch und verlor ihren Status als Lehrerliebling. Dadurch wurden ihre Klausuren und mündlichen Leistungen in diesem letzten Halbjahr viel schlechter bewertet, was ihr ihren 1,0-Abischnitt versaut hat. Ich finde, der Junge hatte es verdient. Der ist selbst Schuld, wenn er davon ausgeht, dass er sein Abi schon irgendwie schafft, ohne einen Finger zu rühren, weil ihm immer jemand den Arsch retten wird. Um das Mädchen tut es mir aber doch leid.

Beichthaus.com Beichte #00038386 vom 18.06.2016 um 23:53:10 Uhr (47 Kommentare).

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