Misstrauen gegenüber meiner Freundin

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Eifersucht Missbrauch Fremdgehen Partnerschaft Haselünne

Ich möchte beichten, dass ich meiner Freundin gegenüber misstrauisch bin. Wenn ich mir die Beichten hier durchlese, wird mein Misstrauen dabei immer stärker. Ich traue mich kaum, meine Freundin zum Yoga, in den Urlaub, ins Fitnessstudio, auf eine Party oder in einen Urlaub zu schicken, weil ich scheinbar Angst haben muss, dass sie mir mit dem Yogalehrer, dem Barkeeper auf Malle, einem Muskelprotz im Fitnessstudio, einem tollen Hengst in der Disco oder dem Klamottenverkäufer von H&M in der Umkleide fremdgeht.
Mein Gott, ist die Frauenwelt tatsächlich so verdorben? Ich will also zum einen beichten, dass ich meiner Freundin gelegentlich und stetig öfter misstraue, was sogar schon dazu führte, dass ich in ihrem Handy oder in Facebook herumgeschnüffelt habe, und dass ich, sei es durch die Beichten hier oder auch den Fremdgeh-Erzählungen Bekannter wegen, langsam dazu tendiere, gar niemandem mehr zu vertrauen. Ich bin ein dummer Mensch und werde versuchen, meinen Verstand zu finden und meine Gedankenwelt zu sortieren. Entschuldigung, meine Liebe. Ich werde mich zusammenreißen und meinem Misstrauen widerstehen, wenn ich das nächste mal Dein Handy in die Finger kriege.

Beichthaus.com Beichte #00030104 vom 19.07.2012 um 15:16:38 Uhr in 49740 Haselünne (Bahnhofstraße) (33 Kommentare).

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Wollüstig und egoistisch

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Wollust Begehrlichkeit Arbeit Chef Konstanz

Ich muss etwas loswerden, denn ich bin kurz davor, einen grandiosen Fehler zu machen. Ich habe seit kurzem einen neuen Job als Aushilfe bei einem Händler in meiner Heimatstadt. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und eine absolut liebe Frau, mit der ich mich auch sehr gut verstehe. Zu Anfang haben wir uns einfach nur gut verstanden, das Arbeitsverhältnis war wunderbar und wir haben uns auch perfekt ergänzt. Nach und nach entstanden kleinere Insider-Witzchen, die nur er und ich verstanden. Diese Witzchen wurden langsam immer zweideutiger und sexueller. Da er 45 ist, nicht sonderlich attraktiv und generell nicht meinem "Ideal" entspricht, wundert es mich um so mehr, dass ich mich stark zu ihm hingezogen fühle. Allerdings nur sexuell. Ich hätte so gerne Sex mit ihm, einfach um zu schauen, "was er kann". Ich stand schon immer auf deutlich ältere Männer, aber dieses Alter ist neu.
Wenn wir abends alleine im Laden sind, haben wir eine Menge Spaß, machen blöde Witze und dergleichen. Letztens fing er an, mir als scherzhafte "Bestrafung", wenn ich was verlegt oder verschusselt habe, auf den Hintern zu hauen, was mich schlagartig extrem angemacht hat. Dann hab ich begonnen, Dinge runterfallen zu lassen, und mich immer genau so zu bücken, dass er entweder meinen Hintern oder meine Titten im Gesicht hatte. Nach einer Weile irgendwie - Flirtens kam er an, bückte sich zu mir und meinte, wenn er nicht verheiratet sei, würde er sofort mit mir schlafen, da ich ihn so anmache. Ich habe das Gefühl, dass ich, wenn ich es drauf anlegen würde, ihn schon zum Sex "animieren" könnte, aber ich weiß, dass das zum Ende unsere Freundschaftlichen Verhältnisses führen würde, und eventuell auch zu einer Ehekrise. Ich will ihm nichts schlechtes, und seine Ehe zerstören schon gar nicht, aber ich halte es nicht mehr aus. Das ist der beste Arbeitsplatz, den ich je hatte, und meine verdammte Wollust steht mir im Weg. Ich habe Angst, dass zwischen uns mal mehr passiert als nur flirten und auf den Hintern hauen, und dass dann alles zu Ende ist. Ich beichte, ich bin wollüstig und egoistisch.

Beichthaus.com Beichte #00030028 vom 03.06.2012 um 19:57:06 Uhr in Konstanz (Bahnhofstraße) (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Böser Handy-Vertrag

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Hass Dummheit Vandalismus Gelsenkirchen

Ein Freund und ich haben uns etwa zeitgleich unabhängig voneinander Mobilfunk-Verträge ans Bein binden lassen. Natürlich stellte sich innerhalb kürzester Zeit heraus, dass nicht nur die Verträge an sich, sondern auch der Mobilfunkbetreiber generell, aber vor allem die dämlichen, niederträchtigen, unfreundlichen Verkäufer des kleinen *-Plus-Shops in der Fußgängerzone ein purer Beschiss waren. Als ich nach sieben Monaten mit meinem defekten Handy zum Shop ging, wurde es eingeschickt. Es kam nach zwei Wochen noch viel kaputter zurück. Sämtliche Daten waren gelöscht und ich musste ein teures Software-Update machen. Der Sendung lag die Information bei, dass mich der ganze Spaß auch noch zwanzig Euro kosten würde, die mir mit der monatlichen Rechnung abgebucht werden. Und da ich mit dem Vertrag nicht nur freie Verfügung über mein Girokonto genehmigte, sondern auch meine Seele für 24 Monate an *-Plus überschrieb, konnte ich nichts dagegen tun. Stattdessen musste ich immer wieder an die Fresse dieses schmierigen Verkäufers denken, der sich sicherlich lachend die Hände rieb und zur Feier des Vertrages und all meinen unnötigen Investitionen noch ein kleines Kätzchen in den *-Plus-Shop-Pausenraum-Ofen warf.

Da ein Freund in der Vergangenheit auch mit besagtem Verkäufer aneinander geraten war, beschlossen wir uns gemeinsam an *-Plus zu rächen. Wir besorgten uns einen Karton Eier und stiefelten nachts zum Shop. Die Hälfte des Kartons landete an der Fensterscheibe. Ich kann gar nicht ausdrücken, was für eine Befriedigung mir jedes einzelne KLÖNG-Geräusch gab, als wieder ein neues Ei auf die Scheibe traf. Die andere Hälfte brütet bis jetzt immer noch auf meiner Heizung und wartet auf seinen Einsatz. Ich hasse alle Mobilfunkshop-Verkäufer. Wie kann man sich nur dazu entscheiden für einen Mobilfunk-Konzern hinter der Theke zu stehen und offensichtlich beschissene Angebote an nichtsahnende Kunden zu verkaufen? Ich denke all diese Menschen kommen direkt aus der Hölle.

Beichthaus.com Beichte #00029653 vom 27.12.2011 um 04:20:29 Uhr in Gelsenkirchen (Bahnhofstraße 35) (23 Kommentare).

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Jamaica-Tee-Mischung

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Drogen Betrug Wathlingen

Damals kannte ich einen Typen, der prahlte in unserer Gegenwart immer damit herum, dass er jede Sorte Gras sofort an der Konsistenz und am Geruch erkennen könne. Der Prahlhans ging mir schon immer mächtig auf den Senkel, also beschlossen meine Kumpels und ich mal sein Können zu testen. Ich - mittlerweile als Jurist tätig - bin daraufhin nach Hause und wir haben den Entschluss gefasst, ihm meine Scheiße als Dope zu verkaufen. Ich hatte damals eine alte Campingkocherherdplatte, die haben wir angeschmissen und mithilfe von alten Gartenarbeitshandschuhen und einer Rasierklinge zurechtgeschnittene Teile meines Shits auf eben dieser Rasierklinge erwärmt. Um den Geruch nicht zu stark werden zu lassen, haben wir eine abgelaufene Jamaica-Tee-Mischung hinzugefügt und das Material nach einer kurzen Abkühlphase in ein Tütchen gepackt.


Das Problem war, dass die Tüte schon nach kurzer Zeit total beschlagen war und ich deshalb annahm, dass er die Sache bestimmt durchschauen würde, als ich auf dem Weg war, mich mit ihm zu treffen. Das Lachen musste ich mir bei jedem Schritt von Neuem unterdrücken. Dort angekommen erklärte ich ihm, der Stoff, sei von Novosibirsk, über Rotterdam, von Berlin direkt nach Wathlingen gelangt und es würde sich um den "weichen Afghanen" handeln. Beste Ware, die mitunter schon Hitze in der Tüte produziere. Er sagte mir, er bezahle morgen. Und ich hätte auch nichts gesagt, wenn die Zahlung ausgeblieben wäre, der Spaß war es bis dahin wert. Am nächsten Tag allerdings kam der Typ und legte - damals noch - 20 DM auf den Tisch. Ok, eines kann man mir nicht nachsagen; dass ich unkorrekt geschissen hätte: 2 Gramm waren es bestimmt. Als ich dann eine Bekannte anrief, bei der der Typ mit seinem Kumpel zum Rauchen aufgetaucht war, da teilte sie mir auf meine Anfrage hin mit, dass die ganze Bude nach Scheiße gestunken haben solle und dass die Jungs wohl auf ihre Frage, nach der Wirkung des Stoffes gemeint haben sollen: "Knallt nicht besonders, aber lässt sich saugeil bröseln!" Danach soll der eine Typ auch wohl erst mal ne Woche lang Husten gehabt haben. Kein Wunder, die Nacht davor hatte ich durchgesoffen und nur übelsten Rauchstoff zu mir genommen. Heute würde ich sowas nie wieder machen, aber irgendwie war es zu meiner Teenagerzeit eine verdammt lustige Nummer. Und das ganze Dorf wusste damals von der Story. Für ihn war es die Blamage des Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00029354 vom 09.09.2011 um 19:03:21 Uhr in 29339 Wathlingen (Bahnhofstraße) (9 Kommentare).

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“Beichte

Mein "Hilfe in Not"-Experiment

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Trunksucht Dummheit Falschheit Schamlosigkeit Last Night Marburg

Vorletztes Wochenende bin ich (m) auf einer Feier gewesen, hatte mächtig getankt und wollte mit dem letzten Zug dieser Nacht wieder nach Hause fahren. Ich saß auf einer Bank am Bahnhof, mit ein wenig Schwindelgefühl und etwas Übelkeit. Mit mir waren noch sechs andere Leute am Bahnhof. Während ich da so saß und versuchte einigermaßen geradeaus zu schauen, habe ich mich gefragt, ob diese fremden Leute einem eigentlich helfen würden, wenn man plötzlich umkippen würde oder ob sie einen vielleicht einfach liegen lassen. Möglicherweise aus dem Grund, weil sie einfach nur noch nach Hause wollen.

Da die Hemmschwelle für Dummheiten im alkoholisierten Zustand ja geringer ist und weil ich eigentlich sowieso schon recht müde war, ließ ich mich dann einfach mal zur Seite kippen, fiel von der Bank und blieb mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegen. Gefühlte 20 Sekunden tat sich nichts, meine Frage hatte sich somit eigentlich erledigt. Ich wollte mich gerade wieder aufrichten als ich plötzlich eine Stimme hörte "Ey Kollege, alles klar mit dir?". Ich drehte mich langsam der Stimme entgegen und da hatte sich schon ein Typ Ende 20 neben mich gehockt und mir seine Hilfe angeboten. Ich sagte ihm, mir wurde gerade schwarz vor Augen und mir wäre ein wenig schwindelig. Er fragte sofort, ob er für mich einen Krankenwagen rufen solle, aber ich richtete mich langsam wieder auf und sagte, dass es nicht nötig wäre. Der Rest der Leute am Bahnhof hat nur gegafft und keiner von ihnen rührte sich vom Fleck.

Als schließlich der Zug kam, hab ich mich mit ihm in eine 4er Reihe gesetzt und während der Fahrt so typische Sätze gesagt wie "Sowas passiert mir eigentlich nie" und "Ach, das wird schon wieder". Zum Glück musste ich nur circa 6 Minuten fahren. Als der Zug in meinem Heimatort schließlich anhielt, bedankte ich mich für seine Hilfe, versicherte ihm dass ich es bis nach Hause schaffe und verabschiedete mich.

Er hat mich die Zeit über nicht gefragt, ob ich betrunken wäre. Wenn ich was gesagt habe, habe ich auch versucht normal zu sprechen, nur eben ein wenig benommen. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass er es wahrscheinlich doch gemerkt haben muss. Ich habe mich im Nachhinein auch nicht gerade toll gefühlt, was ich da vorgespielt habe. Auf der anderen Seite fand ich es jedoch klasse, dass mir wenigstens einer helfen wollte, während die anderen Leute am Bahnhof nur gegafft haben. Ich habe im Endeffekt doch gemerkt, dass es eigentlich schamlos ist, sowas auszutesten, wenn man nicht wirklich in Not ist. Einmalige Aktion! Ich habe meine Frage beantwortet bekommen und es kommt nie wieder vor! Versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00028751 vom 22.03.2011 um 11:45:02 Uhr in 35037 Marburg (Bahnhofstraße 33) (22 Kommentare).

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