Der Pfützen-Fahrer

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Auto & Co. Albersweiler

Als ich heute Vormittag zur Arbeit gefahren bin, regnete es. Das ist weiter nichts Besonderes, aber hätte es nicht geregnet, wäre mir ein Riesenspaß entgangen. Als ich durch das Nachbardorf fuhr, standen - von mir aus gesehen - auf der linken Straßenseite zwei ältere Frauen und haben wahrscheinlich den neuesten Tratsch ausgetauscht. Vor ihnen im Rinnstein war eine gewaltige Pfütze. Ich bin mit meinem Auto auf die linke Straßenseite gefahren, um mit Schwung durch diese Pfütze zu brettern und die beiden Damen von oben bis unten nass zu spritzen. War gemein, sehr gemein sogar. Aber wie oft im Leben hat man so eine Gelegenheit schon?

Beichthaus.com Beichte #00024973 vom 22.10.2008 um 15:53:37 Uhr in Albersweiler (34 Kommentare).

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Fußpilz für alle!

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Boshaftigkeit Ekel Rache

Ich (w/26) war vor ein paar Tagen in einem Hallenbad und irgendein unhygienischer Mensch hat mir dort seine Bazillen angehängt. Jetzt habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Fußpilz, die Haut schuppt sich zwischen den Zähen und es juckt wie Hölle. Seitdem ekelt es mich nur noch, meine Gedanken kreisen um die ekelhaftesten Szenarien! Weil mich das so ärgert, bin ich heute ausgiebig Shoppen gewesen und habe Barfuß Markenschuhe anprobiert.

Beichthaus.com Beichte #00024955 vom 15.10.2008 um 18:00:06 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Gespräche mit Irren

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Vorurteile Hannover

Ich arbeite manchmal als Aushilfe in einer Arztpraxis. Der Arzt betreut auch ein Heim mit Bekloppten. Wenn keiner mehr da ist und ich mit dem Putzen fertig bin, kopiere ich mir immer die Patientenakten, in denen die Gespräche mit den Irren geschildert werden. Das ist immer super lustig, was diese Leute sich für einen Scheiß zusammenerzählen. Das Tollste ist, wenn die Bekloppten Briefe an den netten Onkel Doktor schreiben. Die Machwerke landen dann im Altpapier, welches aus Datenschutzgründen geschreddert wird. Da ich fürs Schreddern zuständig bin, kann ich immer die Sahnestückchen des Irrsinns vor der Vernichtung bewahren und sie meiner Sammelung zuführen.

Beichthaus.com Beichte #00024938 vom 13.10.2008 um 00:11:24 Uhr in Hannover (40 Kommentare).

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Voodoopuppe für meinen Ex

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Zorn Rache Boshaftigkeit Ex Köln

Voodoopuppe für meinen Ex
Als die Affäre meines Freundes aufflog, verließ ich ihn. Natürlich war ich wütend und brauchte ein Ventil. Um mich nicht ernsthaft strafbar zu machen, bastelte ich mir aus einem ausgeschnittenen Foto meines Ex, welches ich auf Filz klebte, eine "Voodoopuppe". Ich glaube eigentlich nicht an so einen Quatsch. Nun steckte ich eine Stecknadel in den Intimbereich der Puppe. Etwa fünf Wochen später traf ich seine Schwester, die mir dann erzählte, dass bei meinem Ex Hodenkrebs diagnostiziert wurde. Das kann doch nur Zufall sein! Trotzdem plagt mich natürlich doch ein mächtig schlechtes Gewissen! Ich habe die Nadel aus dem Foto meines Ex gezogen und ein Pflaster auf die Stelle geklebt - vielleicht hilft es ja!

Beichthaus.com Beichte #00024926 vom 10.10.2008 um 07:54:03 Uhr in Köln (36 Kommentare).

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“Beichte

Furchtbares Blind-Date

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Boshaftigkeit Falschheit Lügen Dating

Meine Beichte handelt von einem üblen Streich, den ich meinem damaligen besten Freund machte. Es ist schon Jahre her, da antwortete ich auf eine Anzeige - damals gab es noch kein Internet - um ein Mädchen kennenzulernen. Ich war, was Frauen anbelangte, sehr schüchtern. Deshalb diesen Weg. Ich bekam auch eine Antwort von ihr und eine Telefonnummer, die ich auch gleich anrief. Kurzum, wir trafen uns in ein Café. Was soll ich sagen: Es war eine Monsterbacke. Dick und unförmig, schmuddelig und unpassend gekleidet. Fettige Haare und sie roch modrig. Eine selbst gestrickte Wollmütze (es war Winter), die wie eine Kasperlemütze lange an ihr herunterbaumelte. Und mir war das sehr peinlich in diesem überfüllten Cafe. Eine hohe Piepsstimme tat das Übrige. Ich war voll abgeturnt. Ich weiß nicht, wie ich den Kaffee herunterkriegte und auch noch die Unterhaltung am Laufen hielt. Danach liefen wir noch zur U-Bahn, die Gott sei Dank getrennt verlief. Okay, so weit, so schlecht. Ich weiß nicht, was mich geritten hat, welcher Teufel mich heimsuchte. Ich machte ein zweites Date mit ihr aus. Ich dachte mir, dass es dunkel war und sie vielleicht doch nicht so schlecht aussähe etc. Ich traf sie vor dem Kino und sofort schallte ich mich Idiot und wäre am Liebsten weggerannt. Sie war um keinen Deut schöner als ich mir eingebildet hatte. Nun, im Kino war es ja Gott sei Dank dunkel. Nur ihr piepsiges Lachen nervte mich (es lief Pretty Woman - wie passend, den sie ausgewählt hatte).

Auch dieses Mal war ich heilfroh, wieder zu Hause zu sein. Ich darf dazu sagen, dass mein bester Freund ebenfalls solo war. Ich war dermaßen geschockt von diesem Mädchen, dass ich dieses Leid nicht alleine ertragen wollte. Ich traf mich mit meinem Freund und ich sagte ihm, der auch auf der Suche nach einem Mädchen war, dass ich ein nettes Mädchen kennengelernt habe und ich denke, dass es die Richtige für mich ist. Er war dann schon etwas angefressen, wie es halt so ist, wenn man was hat, was der andere nicht hat. Ich dann weiter, dass ich zuvor noch ein anderes ebenso nettes Mädchen traf und ich denke, dass das sicherlich seine Kragenweite wäre. Ich könnte ihm gerne mal ihre Telefonnummer geben, da sie wirklich ganz reizend ist und er einfach sagen solle, dass er sich auf ihre Anzeige meldet. Die Nummer hätte er von seinem Freund, der schon eine andere kennenlernte. Okay, so weit, so gut. Es wurde noch hin und her geredet. Erst nein, das kann man nicht machen und so. Doch am Ende siegte mein ansteckender Enthusiasmus und seine Geilheit. Es dauerte nicht lange und er rief mich an, dass er schon ein Date mit ihr ausgemacht hätte. Ich gratulierte ihn und wünschte ihm viel Erfolg.

Eine Woche darauf rief er mich an und war dermaßen erbost und aufgeregt, was ich für einen Geschmack hätte und was für ein Schwein ich sei. Später als wir uns trafen, erzählte er mir ausführlich über seine Enttäuschung. Ich lachte mich fast tot, so köstlich war es. Weil ich ja ungefähr dasselbe empfand. Er dachte, sagte er mir, als sie ihre Türe aufmachte zuerst, es sei die Schwester von der, die ich ihm so blumig und vollmundig beschrieben hatte. Doch als er merkte, dass sonst niemand in ihrer Wohnung war, dachte er sofort nur noch an mich und all die Sachen, die er mir in dieser Sekunde an den Hals wünschte. Ich weiß, es war nicht fair dem Mädchen gegenüber. Doch im Endeffekt hatte sie ja auch noch die Chance, einen anderen kennenzulernen. Es war damals wirklich eine gewisse Boshaftigkeit dabei, das gebe ich zu. Ich bereue im Nachhinein aber schon, solch ein falsches Spiel angezettelt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00024917 vom 09.10.2008 um 10:01:45 Uhr (20 Kommentare).

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