Achtung, Überfall!

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Gewalt Waghalsigkeit Diebstahl Last Night Plate

Ich (w/19) beichte, dass ich dafür gesorgt habe, dass sich ein "richtiger Kerl" vor Schmerzen windet. Es war an einem Abend, als ich mit einem Freund unterwegs nach Hause war, weil wir vorher schön feiern waren. Wir hatten keinen Alkohol getrunken, weil man ohne genauso Spaß haben kann, und nahmen auf dem Heimweg dann eine Abkürzung. Diese führt durch eine kleine Gasse und ist wirklich um einiges kürzer. In dieser Gasse ist es im Dunkeln ziemlich angsteinflößend, aber vor meinem Kumpel wollte ich nicht als ängstliches kleines Mädchen dastehen. Und schließlich passiert einem Selbst nie etwas - weshalb ich dann schnurstracks vorausging. Und es passierte, was passieren musste, wenn man nachts in der Stadt unterwegs ist, wir wurden überfallen. So richtig klischeehaft. Irgendein schmieriger Typ packte mich und hielt mir ein Messer an den Hals, beinahe wie in einem schlechten Film. Er verlangte von meinem Kumpel dessen ganze Kohle, dann würde er mich in Ruhe lassen. Und ich musste in dem Moment dann absolut unpassend lachen. Der Typ war offensichtlich verwirrt und fragte mich, warum ich so lachen würde - und ich habe ihn nur angegrinst und ihn gefragt, ob ich so aussehe, als ob ich Hilfe brauchen würde. Sein Gesicht hättet ihr sehen sollen. Aber wer erwartet auch, dass sein Opfer Kampfsport betreibt? Auf jeden Fall hat er mich dann weiter bedroht und ich habe ihn dann zusammengestaucht. Zwar war nichts gebrochen, aber ein paar Prellungen hat er bestimmt. Mein Kumpel meinte zwar, dass wir ihn anzeigen sollten, aber ich glaube es war für den Kerl schon schlimm genug, von einer Frau verprügelt zu werden. Ich glaube nicht, dass ich etwas falsch gemacht habe, schließlich hat er mich angegriffen und ich habe mich nur gewehrt. Ich möchte allerdings beichten, dass ich in einer eigentlich gefährlichen Situation ziemlich unpassend reagiert habe. Aber das ist wohl durch das Adrenalin bedingt.

Beichthaus.com Beichte #00032426 vom 19.12.2013 um 13:04:56 Uhr in Plate (13 Kommentare).

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Das Koma veränderte alles

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Hass Verrat Verzweiflung Zorn Familie Hellenthal-Rescheid

Ich beichte, dass ich meinen Vater abgrundtief hasse und verachte. Auch wenn man ja eigentlich sagt, dass man Vater und Mutter ehren soll, ist mir dies bei ihm nicht möglich. Vor knapp 21 Jahren war meine Welt noch in Ordnung. Meine Eltern lebten mit mir (damals elf) glücklich zusammen. Bis mein Vater an einer Lungenentzündung erkrankte und für zwei Wochen ins Koma fiel. Meine Mutter saß jeden Tag an seinem Bett und ich war bei meiner Oma. Als er wieder aufwachte, war er jedoch vollkommen verändert. Er dachte nur noch an sich. Die Familie war ihm zu viel und ich war auch nicht mehr seine kleine Prinzessin. Niemand konnte ihm etwas recht machen und er war furchtbar aggressiv und jähzornig. Zwei Jahre später zog meine Mutter aus, ich blieb jedoch vorerst bei meinem Vater, weil das besser für mich sei. Doch kaum war sie weg, verbot mein Vater mir doch tatsächlich meine eigene Mutter zu sehen. Er log und erzählte mir, dass sie mich nicht mehr wolle, und wenn ich zu ihr gehen würde, wäre er so wütend, dass er mich auch noch verlassen würde. Ich hatte dann natürlich furchtbare Angst und war komplett überfordert.


Meine Mutter wurde depressiv, weil sie dachte, ihre Tochter wolle nichts mehr von ihr wissen, bis ich sie irgendwann so sehr vermisste, dass mir die Konsequenzen egal wurden. Ich setzte mich vor ihre Haustür und wartete, bis sie von der Arbeit kam - unser Verhältnis war ab diesem Moment auch wieder super. Mit meinem Vater zog ich dann in eine kleinere Wohnung und er verkaufte viele meiner Sachen - unter anderem den Schmuck, den ich von meiner Oma geerbt hatte. Er ließ mich hungern, weil ich immer etwas dicklich war, er aber unbedingt eine schlanke Tochter wollte. Es lag an der Schilddrüse, deshalb nahm ich einfach nicht ab, auch wenn ein einziges belegtes Brot am Tag keine Seltenheit war. Er steckte sein Geld lieber in sein geliebtes Motorrad, als mir etwas zu Essen zu kaufen! Meiner Mutter fiel das Ganze dann irgendwann auf und sie holte mich bei ihm raus. Ein Jahr später wagten meine Eltern dann einen neuen Versuch und wir bekamen noch einen kleinen Yorkshire in die Familie. Ich habe das Tier heiß und innig geliebt und mich um alles gekümmert, was ihn betraf. Bis er dann nach den Sommerferien das erste Mal alleine war und offenbar bellte. Mein Vater nahm den Hund und ging ohne ein Wort mit ihm weg - um den Kleinen im Tierheim abzugeben, ohne, dass ich mich hätte verabschieden können. Das mit meinen Eltern hielt natürlich nicht, und mein Vater fand schnell eine neue Freundin. Meine Mutter zerbrach daran, bekam schwerste Depressionen und verfiel in die Magersucht. Ich wurde auch krank und bekam hohes Fieber - aber er wollte mich nicht einmal sehen.


Heute streitet er das alles ab. Er hat erzählt, dass er jetzt Enkelkinder hat, und dass er sein ganzes Geld an sie verschenkt. Dabei bin ich eigentlich ein Einzelkind und habe noch keine Kinder! Ich möchte also beichten, dass ich ihn abgrundtief hasse. Ich habe dank ihm Essstörungen, Suizidgedanken, Albträume und Panikattacken. Ich kann daher keinen normalen Beruf ausführen und bin seit zwölf Jahren in Therapie. Vor seinem Koma war ich immer ein Papakind, nachdem er mich dann so weggestoßen hatte, ist etwas in mir zerbrochen. Ich möchte außerdem beichten, dass ich die Weihnachtskarte, die heute von ihm kam, und von seiner neuen Frau beschriftet war, verbrannt habe.

Beichthaus.com Beichte #00032424 vom 18.12.2013 um 22:33:13 Uhr in Hellenthal-Rescheid (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie ich mich selbst überfuhr

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Dummheit Peinlichkeit Hochmut Unfall Auto & Co. Westoverledingen

Ich (w/22) war an einem Freitagabend mit einer Freundin in meinem Auto unterwegs. Wir waren echt deprimiert, dass an diesem Freitag nichts los war, also sind wir einfach sinnlos durch die Gegend gefahren. Irgendwann kam ich dann auf die glorreiche Idee, auf einer geradlinigen Straße das Auto im dritten Gang im Standgas fahren zu lassen und dabei die Tür aufzureißen. So weit, so gut. Außer, dass einige Passanten dumm gegafft und sich wahrscheinlich gefragt haben, was die verwöhnte Göre jetzt wieder vorhat, passierte allerdings nichts. (Ich fahre übrigens einen schicken Audi, auf den ich lange gespart habe.) Wirklich spektakulär ist das natürlich nicht - was ich mir in dem Moment auch dachte und dann auf die tolle Idee kam, einfach mal auszusteigen und neben dem Auto herzulaufen. Da war mir der dritte Gang dann aber doch zu schnell, sodass ich runterschaltete. Ich hielt mich für schlau, als ich vorher noch meine Pumps auszog, und dann auf meiner Strumpfhose zur Tat schritt. Die Tür war ja bereits geöffnet, also hüpfte ich raus und wollte meinen Plan ausführen. Aber bereits beim zweiten Schritt passierte, was passieren musste - ich knickte um, knallte auf die Straße wie der letzte Trottel und zu allem Überfluss fuhr mir das Auto noch mit seinem linken Hinterreifen über den Knöchel.

Da lag ich nun so kauernd auf dem Boden, im ersten Moment verwirrt und wusste gar nicht, wie mir geschah - im nächsten Moment sah ich allerdings mein Auto dahinfahren. Und aus welchem Grund auch immer hielt meine Freundin, die auf dem Beifahrersitz saß, die Karre nicht an! Ich habe mich dann aufgerafft und bin mit meinem Elefantenfuß hinter meinem Auto hergerannt! Und zum Glück habe ich es geschafft! Ich habe mich also auf den Fahrersitz geschwungen und habe das Gefährt sofort gestoppt. Im nächsten Moment war ich aber auch schon wieder aus dem Auto heraus, wo ich mich erst vor lauter Schmerzen von meinem Abendessen verabschieden musste, und mir dann schwarz vor Augen wurde. Das Ende vom Lied war, dass nahezu alle Bänder gerissen oder angerissen waren und ich mehr als nur eine Schürfwunde davongetragen habe. Ich möchte also einfach meine eigene Dummheit beichten. Ich meine, wer hat es jemals geschafft, sich selbst derart anzufahren?

Beichthaus.com Beichte #00032414 vom 17.12.2013 um 18:24:25 Uhr in 26810 Westoverledingen (Neue Straße) (30 Kommentare).

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Meine Herrenüberschuss-Party

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Wollust Stolz

Meine Herrenüberschuss-Party
Ich (m/23) möchte mein ungewöhnliches Hobby beichten. Angefangen hat alles, als ich 21 Jahre alt war. Damals hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich unbedingt eine Orgie erleben wollte. Also suchte ich im Internet nach Kontakten. Nachdem ich dort Entsprechendes gefunden hatte, machte ich mich mit einem Kollegen daran, eine kleine Party zu organisieren - wir buchten dazu auch eine etwas unbekanntere Pornodarstellerin. Und die Party war ein voller Erfolg. Über die letzten zwei Jahre hinweg hat sich das Ganze dann immer mehr vergrößert und wir veranstalten regelmäßig in Hotels oder auch privaten Wohnungen solche Partys. Teilweise auch mit echt bekannten Darstellerinnen. Mittlerweile haben wir sogar eine Art "Stammkunden", für die wir regelmäßig kleine private Partys organisieren. Warum ich das mache? Ich mag die Offenheit, die auf diesen Partys herrscht, jeder ist offen für Neues und jeder kann mit jedem Sex haben, auch wenn ich oft komisch angeschaut werde, weil ich so jung bin. In meiner Umgebung weiß allerdings niemand von meiner Rolle bei der ganzen Sache. Oft redet man an Männerabenden darüber und ich muss dann schmunzeln und frage mich, was passiert, wenn jemand erfährt, dass ich diese Partys organisiere.

Beichthaus.com Beichte #00032409 vom 16.12.2013 um 16:24:52 Uhr (19 Kommentare).

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Unentschuldbarer One-Night-Stand

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Fremdgehen Verzweiflung Lügen Trunksucht

Mir geht es schon seit einigen Wochen ziemlich mies. Mein Leben ist ein einziges Chaos. Das einzige Gute ist mein Freund, deshalb kann ich auch nicht verstehen, warum ich so unendlich blöd war. Letztens war ich auf einer Party eingeladen und wir spielten ein Trinkspiel. Nach einigen Runden war ich komplett dicht. Nachdem ich gekotzt hatte, trank ich allerdings noch weiter! Ja, ich weiß, dass das wirklich blöd ist, aber es ging mir einfach schlecht und ich wollte nur mal einen Abend abschalten. Aber dann ist etwas Schreckliches passiert. Ich habe meinen Freund betrogen. Ich habe mir NIE vorstellen können, dass ich mal so eine unmoralische und wertlose Frau werde, aber es ist passiert. Viel weiß ich nicht mehr, was das Ganze noch schlimmer macht. Zurzeit fühle ich mich einfach nur schmutzig und hasse mich selbst - zu Recht. Ich liebe meinen Freund, auch wenn das nach diesem Geständnis vielleicht nicht nachvollziehbar ist. Wir führen eine Fernbeziehung und es läuft auch richtig gut, jedenfalls bis jetzt. Deshalb weiß ich nicht, wie ich so unmoralisch und dumm handeln konnte. Es war zwar "nur" ein One-Night-Stand, aber ich weiß nicht, ob ich es ihm beichten soll. Ich bin grundsätzlich ein ehrlicher Mensch und ich würde es ihm auch gerne sagen, da er die Wahrheit verdient hat, aber die Gefahr, ihn dadurch zu verletzen oder zu verlieren hindert mich daran. Ich leide wirklich sehr darunter und es bricht mir das Herz, wenn ich mir vorstelle, wie er wegen meines Versagens leiden wird. Ich will hier auch keine Kommentare, die mein Handeln entschuldigen, weil ich weiß, dass es nicht zu entschuldigen ist. Da ich aber mit keinem darüber reden kann, wollte ich es mir vom Herzen schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00032407 vom 16.12.2013 um 12:48:09 Uhr (20 Kommentare).

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