Die Strumpfhose

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Masturbation Wollust Fetisch Diebstahl Nachbarn Ruppichteroth

Zugegeben, in der Pubertät sind sehr viele Dinge seltsam. Die ganze Welt scheint sich plötzlich zu verändern. Meine Eltern kamen mir vor, als sprächen sie eine mir unbekannte Sprache, Freunde wurden wichtiger als die Schule und das wohl spannendste an dieser ganzen Zeit, war das wachsende Interesse für den eigenen Körper und die Sexualität im Allgemeinen.
Animiert durch dieses wachsende Interesse, fuhr ich des Öfteren mit dem Fahrrad, das ich mir von dem Geld kaufte, das ich zur Jugendweihe bekam, in den Wald. Mein Ziel war jedes Mal der kleine Bach. Ich zog mich aus und legte mich in das Wasser, das mir stehend gerade einmal bis an die Knie reichte. Dort onanierte ich jedes Mal. Anschließend legte ich mich ins Gras und ließ mich von der warmen Sonne trocknen, bevor ich mich anzog und wieder nach Hause fuhr.
Etwa zu dieser Zeit, hegte ich seltsame Gefühle beim Anblick von Strumpfhosen. Da auf dem Dachboden häufig auch die Wäsche von zwei Schwestern aus dem gleichen Aufgang zum Trocknen hing, ging ich von Zeit zu Zeit hinauf. Mehrere Male hatte ich Glück! Ich nahm mir eine Strumpfhose mit, zog sie an, posierte damit vor dem Spiegel und onanierte anschließend. Danach brachte ich sie an Ort und Stelle zurück. Einmal kam es jedoch vor, dass die Wäsche bereits abgenommen war, bevor ich die Strumpfhose wieder zurück gebracht hatte. Die Mutter der beiden Mädchen, hatte mich zuvor noch gesehen, als ich gerade die Treppen zum Dachboden hinauf stieg. Es war gleichermaßen reizvoll als auch unangenehm für mich. Ich glaube, sie hatte aber nicht bemerkt, dass etwas fehlte. Dennoch senkte ich seitdem immer den Kopf und grinste in mich hinein, wenn sie an mir vorüber ging.

Beichthaus.com Beichte #00029407 vom 04.10.2011 um 18:45:39 Uhr in Ruppichteroth (8 Kommentare).

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Zeugnisse und Dokumente gefälscht

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Betrug Schamlosigkeit Selbstsucht Studentenleben Arbeit

Ich habe vor 12 Jahren meine Zeugnisse und ein halbes Dutzend weiterer Dokumente und Unterlagen gefälscht um an den gewünschten Studienplatz zu kommen. Das Know How und die Hardware waren und sind immer noch über verschiedene Kontakte vorhanden. Während meines Studiums habe ich dann diverse Praktika gefälscht. Genauer gesagt habe ich die Firmen bei denen ich ein Praktikum gemacht habe gefälscht, die Anzahl (freiwillige Praktika) und teilweise auch die Benotung und/oder das Einsatzgebiet. Dabei haben immer sehr renommierte und große Unternehmen herhalten müssen. Die Praktika habe ich teilweise aber schon gemacht, musste ich ja, aber eben bei anderen, schlechteren Firmen und eben teilweise nicht in dem (besseren) Einsatzgebiet. Als ich mich dann um einen Arbeitsplatz bewarb waren auch Firmen dabei bei denen ich die o.g. Praktika gemacht habe, zumindest laut meinen Bescheinigungen.
Während der Vorstellungsgespräche wurden meine Praktika und Einsatzgebiete sehr oft und positiv erwähnt und haben dann auch einen nicht unerheblichen Beitrag zu meiner Anstellung geleistet. Gemerkt oder nachgeprüft hat das niemand.
Seit dem ich nun in dieser Firmen arbeite (7 Jahre) habe ich bis auf ein Mal nichts mehr gefälscht. Dabei handelte es sich um die Ausarbeitung eines standardisierten Arbeitsprozesses. Das hätte Wochenlang meine Aufmerksamkeit gefordert. Stattdessen habe ich mir das von der Homepage einer anderen Firma heruntergeladen, leicht verändert und war somit nach 2 Stunden fertig. Dieser Arbeitsprozess wird übrigens seit 5 Jahren verwendet. Im Nachhinein bin ich schon erstaunt wie skrupellos ich damals war und wie leicht das doch alles funktioniert hat.

Beichthaus.com Beichte #00029399 vom 30.09.2011 um 17:25:24 Uhr (18 Kommentare).

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Der Nachbau meiner Schule

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Manie Zwietracht Ignoranz Schule Games

Als ich noch zur Schule ging, habe ich sehr viel Zeit mit CS 1.6 verbracht. Wem der Name nichts sagt: Das ist ein Computerspiel, genauer gesagt ein Ego-Shooter. Neben dem Spielen konnte man außerdem auch sehr viel Zeit mit dem Erstellen von Karten, auf denen die Spieler gegeneinander antreten, verbringen. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, unser Schulgebäude nachzubauen. Ohne irgendwelche Hintergedanken, ganz einfach weil es unheimlich spannend ist, sich virtuelle Gefechte an einem Ort zu liefern, den man aus dem echten Leben kennt.
Um den Maßstab einzuhalten und alles so detailgetreu wie möglich zu halten, habe ich mir vom Rektor unter dem Vorwand, Ideen zur Umgestaltung des Gebäudes einzubringen, alte Baupläne besorgt, die ich als Vorlage nutzte! Von meinem Projekt erzählte ich nur meinen engsten Bekannten. Doch irgendwann kurz vor dem Politikunterricht bat mich unser Rektor in sein Büro. Ob ich einen Computer besäße? Selbstverständlich. Ob ich das "Killerspiel Counter Schtreik" kennen würde? Natürlich kannte ich es. Da war die Katze aus dem Sack. Irgendjemand hat ihm gesteckt, dass ich an einem Nachbau der Schule arbeite und der alte Penner hat in mir nichts anderes als einen potenziellen Amokläufer gesehen. Trotz allen Beteuerns, dass er das komplett falsch auffasst und absolut keinen Bezug zu Interessen der Schule hat (ich war bei weitem nicht der einzige, der CS gespielt hat), konnte ich ihn nicht davon abbringen, mir das Weiterarbeiten an meinem Projekt zu untersagen. Ich wüsste nur zu gerne, wer mich damals verpfiffen hat. Meine Beichte ist, dass ich trotzdem weitergemappt habe.

Beichthaus.com Beichte #00029393 vom 27.09.2011 um 15:52:59 Uhr (40 Kommentare).

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Kater in den Tod getragen

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Dummheit Mord Unfall Tiere Leibstadt

Ich habe vor kurzem einen Straßenkater kennengelernt. Er war noch relativ jung, sehr hübsch, ich denke nicht älter als 8 Monate und kam direkt auf mich zugelaufen als er mich und meinen Hund das erste Mal sah. Er hat sich sofort von mir streicheln lassen und ich hab ihn ziemlich schnell in mein Herz geschlossen. Seit nunmehr zwei Monaten kam ich mit meinem Hund alle 2 Tage an seinem Stammplatz vorbei, um ihn zu füttern und ein bisschen zu streicheln. Das Ganze ging soweit, dass er anfing uns hinterherzulaufen, jedoch immer nur circa 500 Meter, dann ging er wieder zurück zu seinem Platz und seinem eigenen Leben nach. Letzte Woche hatte er plötzlich ein vereitertes Auge und eine verschnupfte Nase, weshalb ich mich entschied ihn zu meinem Tierarzt mitzunehmen, damit er sich das Auge mal anguckt und es eventuell behandelt. Die Kosten wollte ich übernehmen. Der Tierarztbesuch war eh fällig, da mein Hund seine regulären Impfungen bekommen musste.


Eine Freundin, welche zwei Katzen hat, bot mir an, mir ihre Katzenbox zu leihen, damit ich den Kater transportieren kann, allerdings erst zur Abendzeit, da sie tagsüber arbeitet (ich arbeite nachts). Heute morgen habe ich den Kleinen dann wieder besucht, um ihm etwas zu fressen zu bringen. Danach lief er uns wieder hinterher und ich kam auf die dumme Idee, ihn ohne Transportbox zum Tierarzt zu bringen, um nicht extra bis zum Abend warten zu müssen. Der Arzt ist nur zwei Straßen von dort entfernt, der Weg dauert nicht länger als circa 8 Minuten. Er trottete uns also wie gewohnt hinterher, wollte aber auf halber Strecke, die zweite Hauptstraße nicht überqueren, weshalb ich ihn auf den Arm nahm und mit ihm zusammen die stark befahrene Straße passierte. Es gelang mir ihn sicher auf die andere Seite zu tragen, doch auf einmal bekam er Panik, zerkratzte mir den Arm und lief in einen kleinen Garten hinein. Ich versuchte ihn von dort wieder wegzuholen, aber er folgte mir nicht mehr weiter und ließ sich auch nicht mehr hoch nehmen.


Ich fand einen Karton in einem anderen Garten und versuchte ihn dort reinzusetzen, aber er vertraute mir nicht mehr und weigerte sich. Also rannte ich mit meinem Hund zum Tierarzt, um dort eine Transportbox zu holen, was aber leider vergebens war, da der Arzt auch keine hatte. Deshalb kaufte ich eine Dose Katzenfutter, um den Kater zu besänftigen und mit dem Futter nach Hause zu locken, stellte aber zu meinem Entsetzen fest, dass er nicht mehr im Garten war. Den Rest könnt Ihr euch bestimmt denken. Ich lief zurück Richtung Stammplatz und beim überqueren der ersten Hauptstraße sah ich dann auf einmal einen Katzenkörper auf der Fahrbahn liegen. Ich ging vollkommen schockiert auf die Stelle zu und erkannte sofort, dass er überfahren wurde. Ich bin dann total fertig nach Hause gelaufen um meinen Hund erstmal in Sicherheit zu bringen. Dort nahm ich mir zwei Plastiktüten und ging zur Unfallstelle zurück, um den toten Kater von der Straße zu holen. Es war unglaublich hart ihn aufzulesen, ins tote, schmerzverzerrte Gesicht zu blicken und ihn zu fühlen.


Ich hab ihn dann in einem Müllcontainer entsorgt. Das alles ist passiert, weil ich einfach gehandelt hatte, ohne richtig nachzudenken, obwohl ich mir der Risiken genau bewusst war. Ich war zu ungeduldig, um auf meine Freundin zu warten, wollte keine Zeit verlieren, wahrscheinlich aus Bequemlichkeit und falscher Selbstsicherheit heraus und das Schlimmste ist, dass ich ziemlich aggressiv wurde, als er mir den Arm zerkratzt hat, weshalb ich es vorzog beim Tierarzt um eine Transportbox zu fragen, anstatt den harten Weg zu gehen und bei dem Kater im Garten zu bleiben, damit ihm nichts passiert. Wahrscheinlich hätte er, wenn ich nur lange genug gewartet hätte, wieder Vertrauen zu mir gefasst und hätte sich wieder zu seinem Stammplatz zurück tragen lassen. Aber ich wollte nicht warten, weil mein Hund unruhig wurde und ich sauer war, wegen meinem Arm, also lies ich ihn der Bequemlichkeit und Engherzigkeit halber dort allein, obwohl es klar war, dass er, falls er alleine zurück läuft, sterben kann. Ich habe sehr lange nicht mehr geweint, aber nach diesem Erlebnis hab ich jede menge Tränen vergossen, gebetet und ich kann es mir einfach nicht verzeihen, dass er heute starb, weil er mir vertraut hat. Ich weiß, für viele von Euch ist es bestimmt nur eine Katze und Unfälle und Missgeschicke können passieren, aber er hat mir vertraut und ich habe ihn praktisch in den Tod getragen - das macht mich total fertig. Ich hoffe er und Gott verzeihen mir. Ich werde in Zukunft nie wieder einfach kopflos mit dem Leben eines Geschöpfes spielen. Es tut mir von ganzem Herzen Leid. ich kann es nie wieder gutmachen. Ich hasse meine eigene Ungeduld, Dummheit, meinen Zorn und meine Engherzigkeit, welche diesen Fehler erst ermöglicht haben. Es tut mir aufrichtig Leid, ich wollte nicht, dass das passiert.

Beichthaus.com Beichte #00029387 vom 25.09.2011 um 14:39:11 Uhr in Leibstadt (Bernaustrasse) (30 Kommentare).

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Mein Chef, das Keksmonster

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Diebstahl Rache Boshaftigkeit Chef Arbeit

Mein Chef, das Keksmonster
Unser Chef ist ein sehr verfressener Typ, der jedesmal ungefragt an unsere Kekse, Kuchen etc. geht und selber nie was mitbringt. Zufällig hatten wir von einem Kollegen Seifenstücke aus Arabien mitgebracht bekommen, die wie herzförmige Vollkornkekse aussahen. Diese platzierten wir in einem Glassschälchen direkt neben der Kaffeemaschine und prompt kam unser Chef herein, und sagte: "hmmm lecker, Kekse!", steckte sich eines dieser Herzen in den Mund, biss herzhaft hinein und verschwand ohne Kommentar wortlos um die Ecke.

Beichthaus.com Beichte #00029382 vom 22.09.2011 um 14:06:46 Uhr (21 Kommentare).

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