Das Mädchen am Bahnhof

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Begehrlichkeit Bahn & Co. Hüllhorst

Ich (m/19) fahre jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit und muss auch jeden Tag in den Anschlusszug umsteigen. Nun ist es so, dass ein Mädchen täglich das Gleiche tut und ich verfolge sie immer wieder aufs Neue. Ich warte, bis sie aussteigt, und laufe hinter ihr her, bis zum anderen Gleis. Dort steige ich auch immer in das gleiche Abteil, nur um sie zu betrachten. Sie ist nicht sonderlich hübsch, aber das Gesamtpaket - ich weiß nicht, das ist verdammt schwer zu beschreiben. Ich bin außerdem auch glücklich mit meiner Freundin zusammen und würde sie niemals betrügen. Außerdem wäre ich eh zu feige, das Mädchen am Bahnhof anzusprechen - aber ich schaue eben gerne hin.

Beichthaus.com Beichte #00035653 vom 07.05.2015 um 05:05:28 Uhr in Hüllhorst (10 Kommentare).

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Verhängnisvoller 1. Mai

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Fremdgehen Verzweiflung Trunksucht Partnerschaft Oerlinghausen

Ich habe am 1. Mai einen riesigen Fehler gemacht. Zur Vorgeschichte: Ich bin mit meiner Freundin seit knapp sechs Jahren glücklich zusammen bzw. wieder glücklich zusammen. Wir haben uns damals ziemlich gestritten und hatten uns nach drei Jahren getrennt. Wir hatten auch unsere gemeinsame Wohnung aufgegeben und eigene Wohnungen bezogen, aber schnell merkten wir, dass wir nicht ohne uns können. In dieser Pause hatte ich ein Mädchen kennengelernt, und am 1. Mai traf ich dieses Mädchen wieder. So weit auch nicht schlimm, ich hatte mich aber volllaufen lassen und auf einmal stritten meine Freundin und ich. Wir haben uns heftig gestritten - inzwischen weiß allerdings keiner mehr warum. Und dann kam eines zum anderen und ich bin mit dem anderen Mädchen weggegangen. Wir hatten keinen Geschlechtsverkehr, aber wir hatten Petting, und als ich wieder klar im Kopf wurde, brach ich das sofort ab. Ich weiß nur noch Bruchstücke. Aber ich bereue es so sehr.


Das besagte Mädchen hat auch einen Freund und versicherte mir, die Sache für sich zu behalten. Ich habe solch ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinem Engel das sage, werde ich ihr das Herz zerreißen. Ich will ihr nicht wehtun und hoffe, mir kann jemand weiterhelfen. Ich will sie heiraten und Kinder wollen wir auch, wir haben schon unsere Zukunft geplant. Ich wünschte, ich könnte alles rückgängig machen.

Beichthaus.com Beichte #00035648 vom 06.05.2015 um 13:10:04 Uhr in 33813 Oerlinghausen (Wiesenweg) (19 Kommentare).

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“Folge

Das Geschenk meiner Blasbekanntschaft

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Begehrlichkeit Zorn Gesundheit Last Night

Vor Kurzem war ich in Wien am Wochenende in einem Club. Ein Freund feierte seinen Geburtstag und hatte um die 20 Leute eingeladen. Wir hatten einen VIP-Bereich gemietet, damit wir unter uns sein konnten, aber als ich auf die Toilette ging, stieß ich unabsichtlich mit einem Mädchen zusammen. Wir kamen ins Gespräch und ich nahm sie mit in den VIP-Bereich. Wir beide wurden mit zunehmendem Alkoholspiegel immer geiler und konnten die Finger nicht voneinander lassen. Da ich von weiter außerhalb vom Land war und sie irgendwo am Rande der Stadt wohnte, aber angeblich noch in Wien, einigten wir uns darauf, mit dem Taxi zu ihr zu fahren. Dort angekommen rissen wir uns die Kleider vom Leib, bis wir feststellen mussten, dass sie keine Kondome daheim hatte. Sonntag um drei Uhr früh am Stadtrand Kondome zu kaufen ist ein schwieriges Unterfangen, wie ihr euch vorstellen könnt. Sie schlug mir vor, dass wir den Sex ein anderes Mal nachholen, wenn wir Kondome haben und sie mir jetzt einen bläst, während ich sie mit der Hand befriedige - der Sicherheit wegen. Wow, dachte ich mir, ein anständiges Mädchen, das auf ihre Gesundheit achtet.


Wir machten also heftig rum, hatten aber keinen Sex im eigentlichen Sinn. Irgendwann waren wir eingeschlafen und mein Telefon läutete. Mittlerweile war es 11 Uhr vormittags und mein Kumpel, dessen Geburtstag wir gefeiert hatten, rief an, wo ich denn sei. Wir hatten ja ausgemacht, dass wir alle bei ihm übernachten und dann Mittagessen gehen. Eilig schwang ich mich in mein Gewand und verabschiedete mich schnell von meiner süßen Bettbekanntschaft - vergaß aber leider, mir ihre Telefonnummer geben zu lassen. Auf der Straße sah ich, dass ich weit im Süden und eine U-Bahn-Station nicht weit weg war. Bei der U-Bahn war aber auch ein Taxistandplatz also nahm ich das Taxi. Im Wagen merkte ich das erste Mal, dass mein bestes Stück zu kribbeln anfing. Ich schob das auf die oralen Künste des Mädchens, denn sie hatte sich wirklich gut um ihn gekümmert. Das Kribbeln wurde stärker und ein paar Tage danach wurde ich wach und hatte Schmerzen in meinem Freudenspender, dass ich dachte, gleich falle er mir ab. Er hatte ungelogen die Farbe einer überreifen Tomate angenommen und als ich pinkeln ging, dachte ich, es kommen Flammen vorne raus, weil es so brannte.


Natürlich bin ich dann sofort ins Spital, wo man nach einem Labortest eine sexuell übertragbare Krankheit diagnostizierte. Gott sei Dank war es nichts Lebensbedrohliches, aber ich musste zwei Wochen lang Antibiotika nehmen, und die Schmerzen beim Pinkeln waren die Hölle. Leider hatte ich die Telefonnummer meiner Blasbekanntschaft nicht, um ihr etwas Nettes zu sagen. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass wir keinen richtigen Sex hatten, denn wer weiß, was sie mir ohne Kondom noch angehängt hätte. Liebe Leila, du solltest deine Safer-Sex-Taktik immer praktizieren und nicht nur zeitweise. Ich weiß nicht, was in deinem Mund lebt, aber dank dir hatte ich die schlimmsten Schmerzen meines Lebens und dachte kurzzeitig wirklich, mir fällt meine Nudel ab. Mögest du dieselben Schmerzen haben. Außerdem möchte ich beichten, dass ich aufgrund meiner niederen Triebe mit einem Mädchen in Kontakt gekommen bin und deshalb eine Krankheit abbekommen habe. Und dass ich ihr dieselben Schmerzen wünsche, wie ich sie hatte. Aber irgendwo bin ich auch selbst schuld, denn wer kurzzeitig nur mit der Hose denkt, dem kann so etwas passieren. Ich bitte um Absolution und verspreche, dass ich keine flüchtigen Bettbekanntschaften mehr machen werde.

Beichthaus.com Beichte #00035646 vom 06.05.2015 um 09:51:06 Uhr (16 Kommentare).

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Wein in Paris

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Trunksucht Ignoranz Neugier Peinlichkeit

Ich befinde mich momentan in Frankreich auf einer einwöchigen Geschäftsreise. Wie das so ist, ist man am Morgen in Meetings, schaut die schöne Stadt Paris am Nachmittag an und besäuft sich am Abend, selbstverständlich auf Geschäfts- bzw. Steuerzahlerkosten. Gestern waren wir auf einem französischen Apéro eingeladen, wo es sehr viel Rot-und Weißwein, aber keinen Rosé, den Lieblingswein meiner Sekretärin gab. Ich habe jedoch irgendwo im Internet gelesen, dass es, wenn man roten und weißen Wein zusammenmischt, es Roséwein gibt. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon einiges intus und wollte ihr imponieren, ich nahm deshalb ein Rot- und ein Weißweinglas, trank sie je zur Hälfte, mischte sie zusammen und schüttelte das Ganze kräftig. Dies hat leider der Leiter des Apéros, ein guter Geschäftspartner unserer Firma, mitgekriegt und wurde anscheinend extrem wütend.


Offenbar ist es in Frankreich ein Kapitalverbrechen, Wein so zu mischen. Er rastete aus und faselte irgendwas von der Reinheit des französischen Weines. Er drohte mir sogar mit der Polizei, da ich anscheinend auch etwas laut wurde. Ich wurde von mäßig freundlichen Türstehern herausgeleitet und habe in diesem Bistro jetzt Hausverbot. Ich hoffe nur nicht, dass der Mann es mitgekriegt hat, dass ich für unsere Firma arbeite, sonst könnten uns da einige Aufträge flöten gehen. Irgendwie bereue ich meine Dummheit, da die Mischung wirklich scheußlich und gar nicht nach Rosé schmeckt.

Beichthaus.com Beichte #00035642 vom 05.05.2015 um 15:52:59 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Beziehung ohne Emotionen

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Falschheit Engherzigkeit Zwang Partnerschaft

Ich (m/25) habe das Gefühl, dass ich komplett anders bin, als ein "normaler" Mensch, aber dennoch das Richtige tue.
Ich lebe jetzt seit einiger Zeit glücklich mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung. Wir verstehen uns bestens, lieben uns und kommen jeden Tag gut miteinander aus. Beim Abendessen unterhalten wir uns über unseren Tag und lachen miteinander. Ab und zu gibt es natürlich Meinungsverschiedenheiten, wo dann der eine mal für zwei Tage vielleicht dem anderen aus dem Weg geht, aber danach ist alles wieder beim Alten. Ich denke also, wir führen eine glückliche Beziehung. Allerdings habe ich ein paar Eigenheiten. Ich habe meiner Freundin gesagt, dass ich absolut kein Fan von Feiertagen bin. Für mich sind der Valentinstag, der 1. Mai, Geburtstage, Ostern usw. ganz normale Tage wie jeder andere auch. Das heißt auch, und meine Freundin akzeptiert das, ich bemühe mich kein bisschen, an diesen Tagen etwas für meine Freundin vorzubereiten. Bei ihr ist es aber das genaue Gegenteil. Sie macht mir an all diesen Tagen liebevolle und wunderschöne Geschenke, aber sagt jedes Mal: "Es ist schon okay, ich weiß du machst so etwas nicht gerne aber ich tue es gerne für dich." Damit ist das dann auch erledigt, sie hat mir was geschenkt, ich ihr nicht, aber wir sind trotzdem glücklich.


Ein weiterer Punkt ist, dass ich keine Emotionen zeige. Ich weiß, dass ich glücklich mit meiner Freundin bin und wir haben auch Geschlechtsverkehr, aber ich finde es ekelhaft andere beim Küssen zu sehen, ich mag es nicht, wenn ich meine Freundin in der Öffentlichkeit küssen oder umarmen muss und in Filmen schaue ich immer weg. Wenn es um Emotionen geht, kann ich einfach keine zeigen. Ich bin kein Romantiker und auch niemand, der sich für die Liebe einsetzt. Für mich ist die Liebe irgendwie nur ein Wort. Ich brauche diese Gefühle und Emotionen gar nicht. Für mich bedeutet Partnerschaft und Beziehung einfach sehr gut miteinander auszukommen, und miteinander leben zu können.
Auch das scheint meine Freundin zu akzeptieren - nur ab und zu sagt sie zu mir: "Schatz jetzt spring doch mal über deinen Schatten." Ich beichte also, dass ich ein Mensch wie jeder andere bin, doch das ich absolut keine Gefühle und Emotionen oder Liebe in meinem Leben brauche. Mir reicht eine Partnerin an meiner Seite, die mit mir lebt und lacht.

Beichthaus.com Beichte #00035641 vom 05.05.2015 um 10:21:20 Uhr (24 Kommentare).

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