Unsere platonische Freundschaft

18

anhören

Selbstsucht Morallosigkeit Wollust Kippenheim

Zurzeit treffe ich mich oft mit einem guten Freund von mir. Natürlich ist da nichts bei, da wir Freunde sind. Doch seit einigen Wochen ist unsere Freundschaft nicht mehr ganz so platonisch, wie eine Freundschaft sein sollte. Es haben sich keine tieferen Gefühle entwickelt, sondern eine große sexuelle Anziehung. Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass so etwas passiert, hätte ich gelacht, da wir uns, als wir uns kennengelernt haben, nicht ausstehen konnten. Ich weiß eigentlich gar nicht genau, warum ich diese Antipathie gegen ihn hatte. Denn mittlerweile verstehen wir uns unglaublich gut. Vor einiger Zeit bin ich dann mit ihm und einem anderen Kumpel auf einem Konzert gewesen. Auf dem Konzert haben wir angefangen rumzualbern. Er hat mich die ganze Zeit geschnipst und leicht gekniffen. Und ich ihn auch. Bei diesem Rumgealbere haben wir im Gespräch festgestellt, dass unsere sexuellen Vorlieben ziemlich ähnlich sind bzw. sehr gut zusammenpassen würden. Aber wir haben nur darüber geredet, da er in einer Beziehung ist. Und grundsätzlich sind Männer in Beziehungen für mich tabu.


Später am Abend bin ich noch mit zu ihm, um mir seine Wohnung anzusehen. Wir haben viel geredet und irgendwann haben wir gekuschelt. Was bei Freunden durchaus vorkommen kann. Wäre da nicht seine Hand gewesen, die unter mein Oberteil gewandert ist. Es ist auch nicht mehr passiert als das. Wir haben uns ein paar Mal zum DVD schauen bei ihm getroffen. Da haben wir das, was wir am Konzertabend gemacht haben, auch wieder gemacht. Vor zwei Wochen haben Freunde von uns einen Grillabend veranstaltet, zu dem wir beide auch eingeladen waren. Wie eigentlich immer, haben wir angefangen, uns zu necken. Die Anderen kennen das auch schon von uns. Bis ich dann irgendwann auf seinem Schoß saß. Von dem Zeitpunkt an wurde das Rumalbern schon mehr zu extremem Flirten. Je länger der Abend wurde, desto mehr wurde getratscht. Unsere Freunde waren oder sind immer noch unschlüssig, was da genau zwischen uns ist. Also kam irgendwann die Forderung: "Küsst euch doch." Was wir dann auch getan haben. Das Ende vom Lied war, dass ich einen riesigen Knutschfleck auf der Brust hatte und die Anderen davon ausgehen, dass wir was am Laufen haben.


Bei dem darauf folgenden wöchentlichen DVD-Abend sind wir auf das Thema 1. Mai gekommen und was wir da so machen. Scherzhalber habe ich gesagt, ich würde betrunken bei ihm klingeln, wenn die Party schlecht ist. Aber ihn gleich vorgewarnt, dass ich, wenn ich angetrunken bin, kaum Hemmungen habe. Also habe ich auch klargestellt, wenn ich Sex mit ihm will, dann versuche ich, das auch zu erreichen. Er meinte nur, dass er so weit nicht gehen würde. Was ich natürlich akzeptieren würde. Nur hat er meine Worte mit einem Augenzwinkern abgetan, weil ich er mich kennt. Und ja, ich würde es dennoch versuchen. Letzte Woche habe ich ihm erzählt, dass ich einen Sextraum hatte. Die kommen bei mir vor, wenn ich etwas längere Zeit keinen Sex hatte. Da wir oft über das Thema Sex reden, habe ich mir auch nichts dabei gedacht, ihm das zu erzählen. Am Abend bin ich wieder zu ihm gefahren. Wir haben DVD geschaut und das Übliche gemacht.


Doch irgendwann wurde aus dem Streicheln mehr. Eine gute Mischung aus leichten Schmerzimpulsen und Streicheleinheiten. Genauso wie ich es mag. Und es wurde echt schwer meine Erregung zu unterdrücken, aber genau das war auch seine Absicht. Er hatte seine Freude daran, mich zappeln zu lassen. Irgendwann verschaffte er mir auch Erleichterung. Er wollte mir einfach nur helfen meinen sexuellen Druck abzubauen - aber diese Sache hat für mich nur das Verlangen nach Sex gesteigert. Weil ich weiß, dass er es so machen wird, wie es mir gefällt. Und ich habe kein schlechtes Gewissen bei der Sache. Es ist mir ziemlich egal, dass er eine Freundin hat. Schließlich hintergehe ich niemanden. Natürlich weiß ich, dass es etwas verwerflich ist, so etwas mit einem Mann zu machen, der in einer Beziehung ist. Doch wenn der Mann sich auch so gehen lässt, ist es doch kein Vergehen oder? Ich hoffe, man kann mir mein Verlangen verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00035503 vom 20.04.2015 um 14:34:44 Uhr in Kippenheim (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Verschwörungstheorien meines besten Freundes

17

anhören

Zorn Dummheit Politik

Mein bester Freund, und zugleich Klassenkamerad beim Berufskolleg, treibt mich manchmal zur Weißglut. Wir debattieren oft über Politik, und weil er Moslem ist, sieht er deshalb oft um sich herum "Verschwörungen" gegen den Islam und dessen praktizierende Ethnie. Charlie Hebdo war eine jüdische bzw. europäische Operation, um den Islam zu diskreditieren. Die Flüchtlingspolitik der EU ist nur dazu da, Moslems aus Afrika abzuwehren und der allseits beliebten USA beuten die muslimischen Staaten aus. Ich hege nicht unbedingt Sympathie für die USA, aber manche Sachen grenzen schon an Realitätsverweigerung. Alles, was gegen den "Westen" ist, ist per se gut - er ist auch Putin-Sympathisant. Irgendwie habe ich festgestellt, dass das ein Phänomen unter den Muslimen ist, da ich solche Absurditäten nur in dieser Glaubensrichtung gesehen habe, von Pegida mal abgesehen. Ich beichte also, dass mein Freund bei politischen Themen spinnt, wir aber ansonsten die besten Freunde sind.

Beichthaus.com Beichte #00035495 vom 19.04.2015 um 15:54:04 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Kostenloser Versand bei der Post

7

anhören

Geiz Schamlosigkeit

Kostenloser Versand bei der Post
Ich (m/19) verkaufe bei einem bekannten Auktionshaus im Internet meine alten Sachen und versende diese mit Freude als Päckchen mit 4,40 Euro Versandkosten. Das Gute daran: Ich kenne jemanden von der Post, der mir immer bereits benutzte, aber ungestempelte Briefmarken mitgibt. So verdiene ich immer 4,40 Euro zusätzlich und habe die Post schon locker um 30 Euro beschissen. Deshalb versende ich auch lieber unversichert, weil ich bei einem versicherten Paket das Porto, das eigentlich die Käufer bezahlen, ja wirklich bezahlen muss. Zusätzlicher Gewinn ist toll.

Beichthaus.com Beichte #00035493 vom 19.04.2015 um 14:53:55 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Schwanger von meinem Vergewaltiger

9

anhören

Ehebruch Missbrauch Schwangerschaft

Ich wurde als junge Frau vergewaltigt, während ich in einer Beziehung war. Wir waren beide Anfang zwanzig, wollten heiraten. Dann kam die Vergewaltigung und bald stellte sich heraus, dass ich schwanger war. Ich wusste, dass ich das Kind bekommen möchte. Ich sagte meinem Partner, dass ich seine Entscheidung respektieren werde, doch mein Freund machte mir klar, dass er bei mir bleiben möchte und wir das Kind als unser Kind aufziehen werden. Wir heirateten und ich bekam meinen Sohn. Ich liebte ihn vom Augenblick seiner Geburt an, mein Mann aber konnte keine Gefühle zu diesem fremden Kind aufbauen. Seine Pläne, ihn als seinen Sohn zu behandeln, schlugen fehl. Ich litt, aber konnte nichts daran ändern. Weil wir sehen wollten, wie wir mit der Situation klarkommen, sollten erst einmal keine gemeinsamen Kinder geboren werden. Doch ich wurde wieder schwanger und es wurde 14 Monate nach der Geburt des ersten Sohnes mein zweiter Sohn geboren, unser gemeinsames Kind, das ich natürlich auch sofort liebte - und er bekam auch die volle Liebe und Aufmerksamkeit meines Mannes, da es sein leiblicher Sohn war. Im Babyalter noch kein allzu großes Problem, doch bald wurden die Kinder größer und es entstand ein Teufelskreis.

Der Ältere spürte die Ablehnung seines Ziehvaters, die Bevorzugung des Bruders, er beschäftigte sich fast ausschließlich mit ihm und schenkte ihm kaum Beachtung. Irgendwann wurde er älter und begann, seine Trauer in Wut umzuwandeln. Er wurde schlecht in der Schule, ließ die Wut an Unbeteiligten aus. Für meinen Mann war er dann natürlich das schwarze Schaf, der Bruder der Musterknabe. Die Situation eskalierte, als der Ältere zwölf war und seinem Bruder, der es leider ausnutzte, bei meinem Mann die Nummer 1 zu sein - was ich ihm aber nicht übel nehme - einen Arm brach. Daraufhin schmiss ihn mein Mann sozusagen hinaus und er lebte mehrere Tage auf der Straße. In diesen Tagen ging auch mir ein Licht auf. Ich packte meine Siebensachen, machte meinem jüngeren Sohn klar, dass ich ihn über alles liebe und mein Auszug nichts mit ihm zu tun hat, und zog zunächst zu einer Freundin. Dann suchte ich mir eine Wohnung und sprach mich in Stunden voller Gefühlsausbrüche mit meinem älteren Sohn aus, bat ihn um Verzeihung für meine jahrelange Ignoranz. Er verzieh mir. Von Kindern können Erwachsene eine Menge lernen.

Ich reichte die Scheidung ein und einige Wochen später zog auch mein jüngerer Sohn zu uns. Die beiden Jungs verziehen einander ebenfalls und wurden die besten Kameraden. Sie sind jetzt 42 und 41 Jahre alt. Beide heirateten, erlernten Berufe, die sie ausfüllen, auch mein älterer Sohn holte in der Schule wieder auf. Ich bin mittlerweile Oma von vier tollen Enkelkindern, habe einen wundervollen zweiten Mann, der den Enkeln ein toller Opa ist. Mein Ex-Mann ist ebenfalls neu verheiratet, manchmal begegnet man sich und ich weiß von mehreren Stellen, wie schlecht er seine Frau - die keine Kinder hat - behandelt. Ich hätte mich damals trennen müssen. Es ist nie leicht, Stiefkinder so zu behandeln wie die leiblichen, aber mit Mühe und psychologischer Hilfe als letzte Lösung kann das klappen. Das habe ich meinem Mann auch vorgeschlagen, aber er lehnte ab - mit der Begründung, er sei ja nicht verrückt. Und trotzdem blieb ich bei ihm. Ich weiß, dass ich mich schäbig verhalten habe und es dafür keine Absolution gibt. Vielleicht ist meine Beichte eine Warnung für alle Menschen, die in einer ähnlichen Situation leben wie ich damals.

Beichthaus.com Beichte #00035487 vom 18.04.2015 um 22:56:39 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Verpasste Chancen dank Jugendliebe

17

anhören

Fremdgehen Feigheit Neugier Partnerschaft

Ich (w/20) möchte auch eine Sache beichten, die mir auf dem Herzen liegt. Ich habe seit sechs Jahren einen Freund. Nun ist es so, dass man als 14-Jährige glaubt, die große Liebe gefunden zu haben und dass der Partner für immer bleibt. Ich hätte auch überhaupt nichts dagegen gehabt, nur hat er sich in den letzten zwei Jahren sehr stark verändert und im Bett läuft es bei uns alles andere als rosig. Ich weiß, dass für eine Beziehung andere Dinge mehr zählen, aber irgendwann wird es einfach nur belastend. Und mit 20 sollte man vielleicht auch über den sexuellen Tellerrand blicken dürfen und mal Dinge ausprobieren. Ich bin in diesen sechs Jahren mit ihm nicht zum Höhepunkt gekommen, ein Vorspiel zu meinen Gunsten existiert nicht wirklich. Unter der Gürtellinie gehe ich, was das Vorspiel angeht, leer aus. Er leckt nicht, er fingert nicht. Er findet mich sowieso total ekelhaft. Das sagt er natürlich nicht so, aber aus Gesprächen mit Freunden, also z.B. Partygespräche, etc. und seinem Verhalten mir gegenüber kann ich das ganz klar erkennen. Und liebe Beichthausleserinnen und -leser, ich mag zwar nicht die wohlgeformteste Frau auf Erden sein (1,60m und 63kg), aber ich bin wirklich alles andere als ungepflegt. Ich dusche täglich, rasiere mich und benutze auch das eine oder andere Mal eine Intimlotion.


Er ist auch einfach nicht so der typische Mann und ekelt sich vor vielen Dingen. Sexspielzeug ist auch abartig. "Liebe machen" funktioniert, aber wie ja jeder gut aufgeklärte Mensch weiß, geht nicht unbedingt bei jeder Frau nur durch Rein und Raus die Post ab. Und naja, ein Wasserfall entwickelt sich unter den Umständen auch nicht unbedingt in meiner Hose, wenn ihr wisst, was ich meine. Ihm reicht es auch eigentlich ein Mal die Woche und mir ist das zu wenig. Nun habe ich das schon öfter auf ruhige Art angesprochen. Das Ergebnis ist eigentlich immer das Gleiche. Ihm geht es so schlecht, ich schiebe ihm immer die komplette Schuld zu, wie kann ich nur, blablabla! Und im Endeffekt ändert sich dann gar nichts. Aber zu meiner eigentlichen Beichte: Ich befinde mich jetzt seit drei Jahren in einer Ausbildung in einem Industriebetrieb und habe mich Hals über Kopf in einen Kollegen verschossen. Er ist halt einfach total mein Typ. 1,90 m, Eishockeyspieler, blond, blaue Augen - aber alles andere als blöd. Und einfach dieselbe Dreckssau im Bett, wie ich es gerne ausleben würde.


Auf jeden Fall geht die Ausbildung nun zu Ende, in zwei Wochen schreiben wir die Abschlussprüfung und er weiß genau, dass er in einen anderen Betrieb wechseln wird. Wir finden uns beide ziemlich scharf und haben unter diesem Vorwand zusammen gelernt. Den Rest könnt ihr euch denken. Wir haben nach dem Lernen noch einen Film geguckt und etwas getrunken. Ich bin einfach nur verknallt in diesen wundervollen Menschen und ich habe Angst, die Chance meines Lebens zu verpassen, weil ich ihn aus gegebenen Umständen nach den nächsten fünf Monaten wahrscheinlich nie wiedersehen werde. Wir haben noch nicht miteinander geschlafen - allerdings trotzdem etwas miteinander am laufen. Ich habe ein tierisch schlechtes Gewissen, aber ich möchte einfach wissen, wie es mit einem anderen ist und ob diese Orgasmus und Ekelsache vielleicht nur an mir liegt. Ich werde es meinem Freund bald sagen. Eigentlich möchte ich die Beziehung nicht beenden. Ich denke, das wird er dann wohl übernehmen und ich habe es auch irgendwie verdient. Ich finde es einfach ätzend, wenn Probleme in einer Beziehung stehen und man nicht darüber reden kann. Eigentlich ziemlich schade, dass eine so langjährige Beziehung daran zerbricht, aber wenn ich selbst daran kaputtgehe und wir es gemeinsam einfach nicht ändern können, dann wird es wohl besser so sein. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00035482 vom 18.04.2015 um 19:13:57 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000