One Night in Paris

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Selbstsucht Ignoranz Lügen Last Night Frankreich

One Night in Paris
Ich (w/22) hatte im Urlaub in Paris einen One-Night-Stand. Nach dem Motto One Night in Paris war es mir irgendwie ein Bedürfnis mein Single-Dasein voll auszukosten und so ist es dann auf einer Party recht schnell zur Sache gegangen. Am nächsten Morgen kam dann die Erkenntnis, dass sich die ganze Sache für mich nicht wirklich gelohnt hat. Weder war er mein Typ noch war der Sex gut. Damit war die Sache für mich aber eigentlich erledigt. Anscheinend habe ich dem Typ jedoch im Verlauf des Abends meine E-Mail-Adresse gegeben.

Heute habe ich eine E-Mail von besagtem Mann bekommen, in der er mir gesagt hat, dass er nächste Woche in meiner Stadt ist. Ich bin jedoch zu feige ihm zu sagen, dass es für mich nur eine einmalige Sache war und ich ihn eigentlich nicht wieder sehen möchte. Da er aber eigentlich ein ganz Netter ist, habe ich, um mein Gewissen zu beruhigen, doch noch geantwortet und ihm gesagt, dass ich leider keine Zeit habe. Das Ganze tut mir jetzt leid, weil es gut sein kann, dass ich ihn an besagtem Abend eingeladen habe. Ich bin also eine feige Ziege, die nicht mal zu ihren (Un-)Taten stehen kann und dabei auch noch lügen muss.

Beichthaus.com Beichte #00032890 vom 19.03.2014 um 22:41:04 Uhr in Frankreich (Boulevard Poissonnière, Paris) (18 Kommentare).

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Bücher für die Erstsemester

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Morallosigkeit Engherzigkeit Geld Studentenleben

Ich beichte, dass ich unwissende Erstsemester ausnutze. Das Ganze läuft folgendermaßen. Ich stehe kurz vor Abschluss meines Studiums und wie man sich vorstellen kann kommt da alles Mögliche an Skripten und Büchern zusammen über die Jahre. Da ich die meisten davon aber im Berufsleben nicht mehr benötige, biete ich die Literatur zum Verkauf an. Dies geschieht zum einen über die Pinnwand in der Uni, zum anderen über diverse Uni-Gruppen in sozialen Netzwerken. Und da ich ein sogenanntes Massenstudium mache, finden sich immer sehr schnell ein paar Opfer. Ich schreibe bewusst Opfer, denn die meisten der Bücher, die ich los werden will, werden die Käufer selbst auch nie benötigen. Fakt ist, dass die meisten der Dozenten die Studenten auffordern völlig überteuerte Primärliteratur zu kaufen, obwohl diese für das Bestehen der Prüfung nicht oder nur sehr eingeschränkt relevant ist. In meiner eigenen Unwissenheit als Erstsemestriger habe ich mir jedoch so ziemlich jedes Zeug besorgt das angeboten wurde, natürlich habe ich um zu sparen die Bücher gebraucht von Studis aus höheren Semestern gekauft. Das Gemeine daran, egal wer mir etwas verkauft hat, jeder hat darauf bestanden, dass das Buch unbedingt notwendig ist. HAHA. Tja gebraucht habe ich nur einen Bruchteil davon was ich mir gekauft habe. Einige der Bücher nicht einmal aufgeschlagen. Der Grund liegt einfach darin, dass mittlerweile derartig viele Mitschriften und ausgearbeitete Klausuren online kursieren, die ein Lernen aus Büchern beinahe überflüssig machen.

Naja und so kam es, dass ich hier jetzt Bücher im Wert von ungefähr 400 Euro rumliegen habe. Und nun ziehe ich dieselbe Tour mit den Erstis ab, wie sie mit mir abgezogen wurde. Seit einigen Tagen biete ich die Literatur nun zum Verkauf an und mein Handy glüht förmlich. Verkaufen werde ich wegen der hohen Nachfrage wohl alles, und sollte mich einer Käufer fragen, ob man das wirklich alles braucht um die Prüfung zu bestehen, dann werde ich schön die Schnauze halten und lügen, was das Zeug hält. Mein schlechtes Gewissen lässt mich allerdings jedoch nicht in Ruhe. Aber was solls, sie bekommen was sie haben wollen, und ich bekomme das Geld und hab mehr Platz auf dem Regal, also profitieren eigentlich ja alle. Außerdem werden meine Opfer in ein paar Semestern genau das gleiche mit anderen Erstis abziehen. Also schließt sich der Kreis wieder. Ich beichte daher, dass ich den Kreis nicht durchbrechen werde, weil ich das Geld brauche und dadurch Unwissende bewusst schädige.

Beichthaus.com Beichte #00032886 vom 19.03.2014 um 00:55:23 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Todesschwur

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Verzweiflung Dummheit Zwang Tod Kinder

Ich (m) berichte von einer Episode meines Lebens, die sich im zarten Alter von acht Jahren zugetragen hat. Ich war damals geradezu begeistert von einem Spiel, in dem man als Pirat die koloniale Karibik unsicher machte. Mit der Spieldynamik war ich allerdings noch nicht so sehr vertraut und so posaunte ich, nachdem ich Henry Morgan auf den Meeresboden befördert hatte, vor mir als einzigem Zeugen und mit erhobener Schwurhand: "Wenn ich dafür nicht befördert werde, bringe ich mich um, das schwöre ich!" Es kam, wie es kommen musste: Ich wurde nicht befördert und saß dann da, im festen Glauben, mich gerade selbst ans Messer geliefert zu haben. Zwar war ich geistesgegenwärtig genug, mir zu sagen, dass ich mich nicht auf der Stelle umzubringen habe, aber die nächsten Jahre fühlte ich mich verpflichtet, meinem Leben - wann auch immer - selbst ein Ende zu setzen. Dieser Schwur hat mich wirklich sehr belastet. Mir ist das immer besonders deutlich geworden, wenn es mir nach einer kurzen Weile der Unbeschwertheit, wie beim Fußball, aufs Neue einfiel und mich ein heißer Schauer überlief. Oder wenn ich nachts vor lauter Schuld und Angst nicht schlafen konnte. Es hing die ganze Zeit wie ein Damoklesschwert über mir.


Jedenfalls habe ich nie jemandem davon erzählt, wenn ich mir auch aus Verzweiflung solchen Schwachsinn ersonnen habe wie den, dass jeder Mensch im Alter von etwa acht Jahren diesen Satz einmal gesagt hat und das also vollkommen normal ist. Getröstet habe ich mich bisweilen auch mit der Vorstellung, dass ich mich erst im hohen Alter im Sterbebett töten würde, doch habe ich nicht tatsächlich an die Umsetzung geglaubt. Es hat sich im Laufe der Zeit eingerenkt in einem Zustand zwischen erfolgreicher Verdrängung und totaler Vereinnahmung. Befreit haben mich dann letzten Endes der Religionsunterricht und die Erkenntnis der Unmündigkeit von Kindern. Es war ein grandioses Gefühl, zu wissen, dass man genauso ein Leben vor sich hat, wie dies auch bei anderen Kindern der Fall war. Aber wahrscheinlich habe ich mir einiges an Lebensfreude selbst versaut. Es war mit Sicherheit das prägendste Ereignis meiner Kindheit und ich habe mich oft gefragt, was anders gelaufen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00032882 vom 17.03.2014 um 06:14:24 Uhr (11 Kommentare).

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Missgeschick in der Gemeinschaftsdusche

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Peinlichkeit Ekel Kinder Schule

Ich pinkele schon seit Ewigkeiten in die Dusche. Vor vielen Jahren, ungefähr in der Mitte der 90er waren wir dann auf einer Klassenfahrt und es gab ausschließlich Gemeinschaftsduschen. Wie das so ist, ging man immer mit mehreren Mädels zu den Duschräumen, und da wir uns alle schämten, duschten wir mit unseren Unterhosen. Aus lauter Gewohnheit ließ ich es dann während des Duschens einfach laufen - was die anderen natürlich mitbekommen haben. Es war mir so peinlich, dass ich ihnen erzählt habe, dass es nur Dreck wäre. Ob sie mir das allerdings geglaubt haben, weiß ich bis heute nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032876 vom 16.03.2014 um 10:03:20 Uhr (8 Kommentare).

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Sex on the Beach

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Feigheit Morallosigkeit Ignoranz Urlaub

Ich (m) habe vor einigen Jahren einen Saufurlaub in Südspanien gemacht. Dort habe ich eine Frau kennengelernt, mit der ich am Strand Sex hatte. Da dies dort allerdings unter Strafe stand und die Polizei dort wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit omnipräsent war, habe ich mich nicht getraut, mit dem vollen Kondom bis zum nächsten Mülleimer zu laufen und habe es stattdessen halbherzig im Sand verscharrt. Es klingt vielleicht blöd, aber es tut mir wirklich leid, da ich normalerweise jemand bin, der lieber hundert Meter zum nächsten Mülleimer läuft, statt etwas ins Gebüsch zu werfen. Ich bitte um Absolution für diese Umweltsünde!

Beichthaus.com Beichte #00032871 vom 15.03.2014 um 12:36:27 Uhr (11 Kommentare).

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