H-Milch neben der Kaffeemaschine

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Ekel Dummheit Rache Kollegen Ernährung Berlin

H-Milch neben der Kaffeemaschine
Manchmal könnte ich meine Kollegen für ihre Dummheit und ihre Ignoranz erschlagen. Unser Arbeitgeber stellt uns Kaffee und Milch (H-Milch) zur Verfügung und in meiner Beichte geht es um genau diese H-Milch. Meine Kollegen lassen die Milch aus Bequemlichkeit den ganzen Tag über neben der Kaffeemaschine stehen, was mich erstens anekelt und zweitens nehme ich Milch auch, um meinen Kaffee ein wenig zu kühlen.

Jedenfalls wird die Milch immer wieder neben die Kaffeemaschine gestellt, sobald ich sie in den Kühlschrank stelle und die Kollegen ärgern sich sogar darüber, dass "irgendwer" die Milch immer wieder in den Kühlschrank stellt. Dass H-Milch genauso verderblich ist wie Frischmilch, sobald sie einmal offen ist, will mir keiner glauben. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Diese Woche habe ich Spätschicht und lasse die Milch einfach über Nacht draußen stehen. Sie riecht schon unangenehm und laut den Kollegen schmeckt sie auch komisch. Na dann, wohl bekommt es! Ich steige um auf Kaffeesahne.

Beichthaus.com Beichte #00036598 vom 10.09.2015 um 07:14:31 Uhr in 10785 Berlin (Potsdamer Straße) (20 Kommentare).

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Die ungeplante Schwangerschaft meiner Kollegin

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit Schwangerschaft Kollegen

Ich (w/26) begann vor ein paar Monaten an einem neuen Standort meiner Firma zu arbeiten. Wir sind dort zu fünft, allesamt Frauen. Mit einer davon (23) verstand ich mich besonders gut, bis vor zwei Monaten, als sie uns am Boden zerstört beichtete, dass sie ein Kind erwartete. Sie meinte, sie hätte Angst vor den Konsequenzen, da es ein Unfall war. Ich reagierte nicht anders, als viele der Beichthaususer, wenn sie von einem Unfallbaby lesen und begann, sobald sie aus der Tür raus war, munter zu lästern. Richtiger Zorn baute sich in mir auf. Ein paar Tage später kam eine andere Kollegin aus dem Urlaub zurück. Als die Schwangere nach Hause gegangen war, ließen wir uns wieder über sie aus.


Die Urlauberin war ab diesem Moment vollkommen still, aber man sah die Zornesröte in ihrem Gesicht aufsteigen. Plötzlich polterte sie los, was uns einfällt, so zu reden. Ihr Mann ist der Gynäkologe der schwangeren Kollegin, daher wisse sie, dass die Schwangerschaft durch eine Hormonschwankung nach einer geplatzten Zyste, trotz Pille entstanden ist und sie es als Frechheit empfinde, dass wir so über die Arme herziehen, ohne die Fakten zu kennen. Das Ende vom Lied? Die Urlauberin hat es der Schwangeren erzählt, welche in Tränen ausbrach und sofort gekündigt hat. Ich fühle mich so wahnsinnig schlecht seither, habe Stress mit meinem Chef (wegen Mobbing) und stehe kurz davor meinen Job zu verlieren. Das war es wirklich nicht wert.

Beichthaus.com Beichte #00036589 vom 08.09.2015 um 16:05:58 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kostenlose Getränke und spannende Kollegen

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Schamlosigkeit Habgier Feigheit Last Night Kollegen

Neulich war ich mit einer Arbeitskollegin zusammen auf einer Geschäftsreise in Berlin. Eines Abends gingen wir nach der Arbeit in einer kleineren Gaststätte noch etwas trinken. Ich zahlte die 20 Euro Rechnung mit einem 50 Euro Schein und bekam - von der Bedienung unbemerkt - 50 Euro Wechselgeld zurück. Sie hatte mir statt einem versehentlich zwei druckfrische Zwanziger ausgehändigt. Ich habe es stillschweigend eingesteckt und mir von meiner Kollegin im Nachhinein obendrein noch ihren Anteil auszahlen lassen, weil es mir peinlich war zuzugeben, dass ich die Situation nicht rechzeitig aufgeklärt habe. Der Gaststätte gegenüber fühle ich jedoch wenig Reue, weil die Preise einfach so unverschämt waren, dass es denen an Umsatz sicher nicht mangeln dürfte. Meine Kollegin, die übrigens 10 Jahre älter ist, hat mir in der Hotelsauna auch immer so auffällig in den Schritt geschielt, sodass ich finde, ich kann ihr diese Spannerei auch mal in Rechnung stellen.

Beichthaus.com Beichte #00036478 vom 27.08.2015 um 11:36:22 Uhr (10 Kommentare).

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Stinkender Kollege in meinem Sportwagen

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Engherzigkeit Lügen Kollegen Arbeit

Stinkender Kollege in meinem Sportwagen
Ich beichte hiermit, dass ich regelmäßig Geschichten erfinde, nur um meinen faulen und fetten Arbeitskollegen nicht mitnehmen zu müssen. Aber mal von Anfang an: Wir sind eine mittelständische Firma mit ungefähr 60 Mitarbeitern, das Arbeitsklima ist immer gut gewesen, bis mein Chef seinen Schwager einstellte. Seitdem dieser Mensch bei uns arbeitet, ist die Arbeitsmoral massiv gesunken, da er seinen Sonderstatus auszunutzen weiß. Er kam direkt nach dem Studium zu uns, weil er nichts anderes gefunden ist. Jetzt möge man denken, er sei erst Ende 20 oder Anfang 30. Nein, er ist fast 40. Warum? Er hat 32 Semester studiert, bis er mal ein Studium beendet hat. Er bewegt sich unglaublich langsam, schläft ab und zu ein und Körperhygiene ist auch nicht sein Ding. Wir haben eine 40 Stunden Woche, das bedeutet, dass wir acht Stunden am Tag arbeiten. Der Kollege kommt um 9, geht um 3 und macht 1,5 Stunden Mittagspause.

Wenn er mal fünf Minuten länger bleibt, trägt er sich gleich Überstunden ein. Das demotiviert natürlich alle anderen. Was er so richtig arbeitet weiß auch niemand, meistens spielt er Online-Spiele. Ein großes Problem ist, dass dieser Mensch genau auf meinem täglichen Arbeitsweg wohnt. Ein Auto hat er natürlich nicht, wozu auch. Deshalb wurde ich schon öfter von meinem Chef gebeten, ihn mitzunehmen, obwohl er auch problemlos mit der Bahn fahren könnte, aber dafür müsste man ja fünf Minuten zur Haltestelle laufen. Deshalb denke ich mir fast täglich die abenteuerlichsten Ausreden aus. Einmal konnte ich mich nicht mehr rausreden und musste ihn tatsächlich mitnehmen. Es hat bestialisch gestunken, und da ich einen Sportwagen fahre, hat das Rad auf der Beifahrerseite auch mehrfach im Radkasten geschliffen - aufgrund seines Gewichtes. Ich überlege ernsthaft, zu kündigen, weil ich mir das nicht länger antun will. Alternativ muss ich mir etwas einfallen lassen, um irgendwie den Kollegen aus dem Unternehmen zu kicken. Was soll ich nur tun?!

Beichthaus.com Beichte #00036363 vom 14.08.2015 um 20:22:19 Uhr (15 Kommentare).

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Ich bereue es, etwas Gutes getan zu haben

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Zwietracht Kollegen Holzgerlingen

Zum ersten Mal in meinem Leben bereue ich (w/21), etwas Gutes getan zu haben. Bei meinem Job lästern meine Arbeitskollegen hinter meinem Rücken über mich. Ich habe schon gekündigt und bald fängt der neue Job an, also könnte ich theoretisch darüber stehen. Aber es ist einfach verletzend. Ich hatte es einmal mitlauschen können und die Worte waren unterste Schublade.

Gestern Nachmittag haben wir dann alle im Büro so langsam Schluss gemacht. Meiner Kollegin (die am meisten lästert) sind wohl ihre Schlüssel aus der Tasche gefallen und lagen einfach so in der Küche. Sie selbst war eine Minute vorher gegangen. Ich renne also automatisch den Gang und die Treppe hinunter, um ihn ihr zu geben. Ich habe sie erwischt und ihr die Schlüssel gegeben. Sie hat sich artig ganz kurz bedankt. Eigentlich hasse ich mich selbst, dass ich ihr (ohne überhaupt nachzudenken) hinterhergerannt bin. Sie hat es von den ganzen Kollegen eigentlich am wenigsten verdient und ich helfe ihr trotzdem. Ich beichte also, dass ich quasi eine gute Tat bereue und mir gewünscht hätte, ich hätte nichts getan.

Beichthaus.com Beichte #00036315 vom 06.08.2015 um 10:38:54 Uhr in Holzgerlingen (Daimlerstraße) (15 Kommentare).

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