Vernachlässigtes Nachbarskind

58

anhören

Verrat Ungerechtigkeit Nachbarn Kinder Leipzig

Vernachlässigtes Nachbarskind
Die meisten von Euch werden es sicher nicht verstehen, warum ich ein schlechtes Gewissen habe. Aber es ist nun mal da und es quält mich schon seit einigen Jahren obwohl jeder andere in meiner Situation sicher genauso gehandelt hätte, weil mein Handeln einfach richtig war.

Vor einigen Jahren lebte eine Etage über mir eine junge Frau mit ihrem kleinen Jungen (circa 4-5). Sie schienen ansich ein gutes Verhältnis zu einander zu haben und sahen beide auch immer gepflegt und völlig normal aus. Irgendwann bekam ich mit wie sie sich nachts immer auf den Weg irgendwo hin machte. Sicher kam der Verdacht schon auf, dass sie ihr Kind vielleicht allein lässt. Aber wie es so ist, man denkt sich immer, dass man so etwas nur aus dem TV oder durch Erzählungen kennt und sowas keiner wirklich tun würde. Ich habe selbst einen Sohn der mittlerweile 5 (damals war er circa 1 Jahr) ist und ich würde ihn niemals allein lassen. Dann sah man mit der neuen Nachbarin auch andere neue Leute die sicher zu ihrem Bekanntenkreis gehörten und man dachte sich, dass dann sicher auch jemand bei ihrem Kind ist.

Eines Tages kam ich vom Einkaufen und hörte Geräusche ein Stockwerk über uns, als ich die Treppe hoch kam. Ich ging hoch um zu sehen was dort los ist da es sich nach einem Kind anhörte. Ich sah den Jungen mit nichts außer einem verdreckten Pullover bekleidet, wie er versuchte wieder in die Wohnung hineinzukommen - er hatte sich ausgesperrt. Ich hab mich erstmal auf die Treppe gesetzt und ihn nach dem Namen gefragt und was denn los sei. Er meinte er habe sich ausgesperrt und als ich fragte wo denn seine Mama sein meinte er, dass sie "übermorgen" wiederkommt. Als ich fragte seit wann sie denn weg ist, meinte er "seit gestern früh".
Ich habe dann die Wohnungstür aufgebrochen, damit er sich wenigstens was anziehen konnte und um in die Wohnung zu sehen ob nicht vielleicht was anderes passiert ist. Als ich die Tür aufgebrochen hatte, traf mich allerdings der nächste Schlag - die Wohnung war total verwüstet so daß ich die Tür gerademal soweit aufbekam um den Kleinen durch den Spalt durchschlüpfen zu lassen um sich Klamotten zu holen. Nach mehreren Versuchen gab ich es auf, ihn saubere Sachen suchen zu lassen - alles war verdreckt und stank schrecklich.
Meine damalige Freundin und ich riefen dann sofort die Polizei an als ich mit dem Kleinen in unsere Wohnung kam.
Die Polizisten hatten es dann doch irgendwie geschafft die Tür richtig zu öffnen. Es sah echt übel aus. Überall lagen Sachen herum und man sah den Fußboden nicht mehr wegen all dem Zeug.
Wenig später kam dann auch eine Frau vom Jugendamt und war echt sauer auf mich, weil wir eben die Polizei geholt hatten. Als der Polizist sie fragte ob das Jugendamt eine Anzeige macht, verneinte sie es mit der Begründung es sich mit der Mutter nicht "verscherzen" zu wollen. Daraufhin meinte der Polizist, daß er dann eine Anzeige schreibt - notfalls auch als Privatperson. Er war ebenfalls sehr schockiert über diese ganze Sache.
Das letzte was ich von dem Jungen gesehen hatte war, wie er im Polizeiwagen saß und weggefahren ist.

Seither habe ich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen ihm und auch seiner Mutter gegenüber. Ich weiß, dass mein Handeln richtig war, aber für ihn war dieser Zustand "normal" und ich bin mir sicher, dass er seine Mutter geliebt hat. Ich bin mir ebenfalls sicher, dass seine Mutter auch ihn geliebt hat, aber mit der Situation überfordert war. Ich habe Bilder im Kopf, wo ich den Jungen in dieser verwüsteten Wohnung sehe - allein - weder TV oder Radio - völlig allein - vor sich hin vegetierend.
Diese Bilder kommen immer öfter da jetzt mein Sohn etwa im Alter dieses Jungen von damals ist. Es macht mich fertig und es tut mir für beide wahnsinnig Leid. Trotzdem würde ich immer wieder so handeln!

Beichthaus.com Beichte #00027901 vom 11.06.2010 um 23:22:08 Uhr in Leipzig (58 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Chillige Zivildienststelle

44

anhören

Drogen Sucht Zivi & Bund Köln

Ich musste letztes Jahr meinen Zivildienst absolvieren und habe deswegen mit behinderten Menschen zusammen gearbeitet. Die behinderten Menschen mit denen ich gearbeitet habe, waren eigentlich ziemlich selbständig und haben wenig Hilfe gebraucht. Dafür aber waren sie ziemlich stressig, sind sehr oft ausgerastet, haben dich beleidigt usw. Viele Zivis sind nach einer Weile damit nicht klargekommen und waren die ganze Zeit gestresst, hatten kein Bock mehr und haben den Job gehasst. Ich dagegen war mit den behinderten Menschen immer ganz gelassen und bin cool geblieben. Nach einer Weile haben die behinderten Menschen das bemerkt und waren auch cool zu mir. Ich hab angefangen mit ihnen herumzualbern und ihnen immer gerne geholfen. Die meisten haben in meiner Gegenwart aufgehört auszurasten und haben mich hin und wieder umarmt. Keiner der Zivis wusste wie ich das hinbekommen habe. Mein Geheimniss war, dass ich alle 2 Stunden mir eine "Raucherpause" genehmigt habe um einen Joint zu rauchen. Ich war die meiste Zeit einfach nur high (hatte sehr gutes Lemon Haze). Und NEIN, ich habe niemals jemanden vernachlässigt als ich high war.

Beichthaus.com Beichte #00027900 vom 10.06.2010 um 21:41:03 Uhr in Köln (44 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der arme Kenianer

38

anhören

Betrug Falschheit Ungerechtigkeit Urlaub Kenia

Ich (m/27) war vor 10 Jahren in einem recht luxuriösem Hotel in Mombasa (Kenia) mit meinen Eltern im Urlaub. Es war ein wunderschöner Urlaub. Das Hotel lag direkt am Strand am Indischen Ozean. Am Strand tummelten sich natürlich arme Kenianer die ihre Holzschnitzereien und Speckstein-Sachen an die Touristen versuchten zu verkaufen. Zum Glück wurden diese durch Hoteleigene Security davon abgehalten auf das Hotelgelände zu gelangen um nicht auch noch dort die Touristen zu belästigen. Warum zum Glück? Ich habe mir von einem armen Kenianer ein kleines Namensschild schnitzen lassen, morgens bestellt und Nachmittags zum abholen. Das Schildchen sollte 350 Kenia Schilling kosten was umgerechnet circa 3,50€ waren. Ich beichte hiermit das ich diesen armen Kenianer um 100 Kenia Schilling geprellt habe. Es tut mir wirklich Leid. Ich denke noch heute häufig an den armen Kerl, der wirklich auf das Geld angewiesen war. Das schlimmste ist eigentlich das ich dann noch arrogant am Pool gelegen habe und ich den armen Kerl nach mir rufen hören und sehen konnte. Ich habe so getan als ob ich schlafen würde. Sorry nochmal für meine Dreistheit.

Beichthaus.com Beichte #00027899 vom 10.06.2010 um 12:35:50 Uhr in Kenia (Serena Beach Hotel Spa, Mombasa, Coast) (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Finger im Po

46

anhören

Verrat Dummheit Sex Ex Augsburg

Vor zehn Jahren hat mein (w, heute 26) damaliger (erster) Freund mit mir Schluss gemacht.
Er wollte dass ich ihm beim Sex immer einen Finger in den Hintern stecke. Zunächst fand ich das nur komisch, später dachte ich dann, er wäre irgendwie schwul. Ich hab ihn auch mit dieser Vermutung konfrontiert, er hat es abgestritten, gemeint das würde nur die Erregung etc. steigern und er wäre auf keinen Fall schwul. Die Sache ist aber in unserer Clique rausgekommen was zur Folge hatte, dass mein Freund deswegen ziemlich verarscht wurde. Er hat dann vermutet dass ich die Geschichte weitererzählt hatte und mit mir Schluss gemacht.
Ich habe ihn vor einer Weile bei Facebook wiedergefunden. Er ist offenbar glücklich verheiratet und hat mit seiner Frau zwei kleine Kinder. Soviel zum Thema schwul. Heute weiß ich dass der Schließmuskel eine Menge Nerven enthält und bei Männern außerdem für die Stimulation der Prostata ziemlich förderlich sein kann. Ich habe selber hin und wieder Analverkehr und hab auch kein Problem damit meine Partner auch mal mit einem meiner Buttplugs zu verwöhnen.
Meine Beichte: Ich habe die Sache damals der dummen Kuh, von der ich dachte sie sei meine beste Freundin, erzählt und sie hat es sofort weitergetratscht. Ich könnte mir in den Arsch beißen, dass ich damals so blöd war.

Beichthaus.com Beichte #00027898 vom 10.06.2010 um 09:17:18 Uhr in Augsburg (46 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Behinderten-WG beklaut

88

anhören

Diebstahl Geiz Zivi & Bund Wien

Behinderten-WG beklaut
Ich bin einer der wenigen Zivildienstleistenden, die ihren Job ernst nehmen. Ich arbeite in einer WG mit sechs schwerbehinderten Menschen. Im Schnitt arbeite ich 60 Stunden die Woche (an fast jedem Wochenende und Feiertag 12 Stunden, unter der Woche 10 Stundendienste), und bemühe mich wahnsinnig. Ich beschwere mich auch bei den ekligen Aufgaben nicht (Badezimmer putzen, nachdem ein Klient mit Kacke geworfen hat, Kotze aufwischen, Leibstuhl putzen) und werde vielfach für meine gute Arbeit gelobt.
Nachdem ich alle meine Rechnungen bezahlt habe, habe ich für den ganzen Monat noch genau 209,60 Euro übrig. Damit komme ich lebensmitteltechnisch über die Runden (es gibt halt sehr oft Reis mit Gewürzen), kann mir aber keine Alltagsgegenstände leisten. Damit ich mich nicht zwischen Nahrung, Duschgel und Klopapier entscheiden muss, stehle ich seit sechs Monaten alle Gebrauchsgegenstände, die ich benötige. Klopapier, teilweise auch Bettwäsche, Duschgel, Shampoo, Zahnpasta und Putzmittel. Einmal fiel in meiner Wohnung die Therme aus, und die Reparatur hat 200 Euro gekostet. Damals habe ich auch Essen mitgehen lassen (nur Brot, Butter, Reis und Nudeln - aber immerhin). Ich bereue es, aber ich habe keine andere Wahl. Ich bin Vollwaise, kann also nicht meine Eltern um Geld anhauen, und ich bin schlicht nicht Willens, einen Kredit aufzunehmen - mal davon abgesehen, dass ich ihn vermutlich eh nicht bekommen würde. Ich bitte um Vergebung für die sechs vergangenen Monate und die drei folgenden Monate, in denen ich auch stehlen werde.

Beichthaus.com Beichte #00027897 vom 09.06.2010 um 21:55:33 Uhr in Wien (88 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000