Abgelaufene Ware

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Manie Diebstahl Unreinlichkeit Shopping Wien

Ich habe eine Eigenheit, die nur ganz wenige in meinem Freundeskreis kennen: Wann immer es meine Zeit zulässt, schleiche ich zu den Containern eines bestimmten Supermarktes und nehme mir vom Angebot was ich brauchen und bekommen kann, und das ist oft eine ganze Menge. Sachen, die knapp am Verfallsdatum waren und deshalb in den Müll geworfen wurden, nicht mehr ganz knackfrisches, aber durchaus einwandfreies Obst und Gemüse. Ich habe mir dadurch in den letzten Jahren hunderte an Euros gespart, obwohl ich mir alles auch so gut leisten könnte. Aber man will sich vom extra Ersparten irgendwann mal was Besonderes gönnen - zum Beispiel spare ich schon die längste Zeit auf eine eigene Wohnung, was mein Traum ist. Mein Partner weiß nichts davon. Er hat keine Ahnung, dass ich bei Nacht und Nebel im Müll stöbern gehe, was vorher, als wir noch nicht zusammen wohnten, öfters noch ging. Er hat sich immer nur gewundert über meinen immensen Vorrat an Lebensmitteln, wo zum Teil die Box zerdrückt, angerissen oder die Dinge längst abgelaufen waren. Ich hatte vieles auch in einer geheimen Speisekammer vor ihm versteckt.


Ihm sagte ich, dass ich im Supermarkt extra die Artikel kaufe, die als reduziert gekennzeichnet sind wegen dem knappen Ablaufdatum. Und mittlerweile mach ich das auch wirklich so, denn seit wir zusammen wohnen kann ich meiner Aktivität fast nicht mehr nachgehen. Er hingegen kauft sich immer das Feinste vom Feinsten und besteht darauf, dass alles, was ich kaufe, in der Originalpackung bleibt. Denn ich mogele da gerne mal und fülle Reis, Nudeln etc. in Glas- und Plastikbehälter um. Er sagt, ich esse immer so einen Schweinefraß und wir gehen mittlerweile auch getrennt zum Einkaufen. Das Seltsame ist nur - ich bin überhaupt nie krank. Obwohl er mit Lebensmitteln so wählerisch ist und immer genau aufpasst was er einkauft, bekommt ständig Bauchweh, Durchfall und Grippe.
Er ist überhaupt nicht der Typ, der sparen kann. Auf der einen Seite knauserig bis zum Exzess - für jedes Spülmittel, dass er kauft, oder was auch immer, verlangt er von mir exakt die Hälfte, da kommt er dann mit angekreuzter Einkaufsliste bei mir an. Ich dagegen bin da nicht so - komme mir doch total schäbig dabei vor, ihm wegen 50 Cent nachzulaufen. Geizig ist er allerdings nicht, wenn es darum geht, sich in die Kneipe einen anständig hinter den Bart zu kippen. Das passiert ziemlich regelmäßig einmal die Woche. Sex haben wir seltener als einmal die Woche. Er hat einen stressigen Job und ist dann müde, und wenn er frei hat geht er Bier trinken, nachher hätte er zwar Lust auf Erotik, doch dann will nur sein Geist, aber das Fleisch ist zu schwach.


Wir wollten ein Baby haben, mittlerweile aber habe ich die Hoffnung fast schon aufgegeben. Obwohl wir nicht verhüten passiert seit einem Jahr nichts, ich muss dabei erwähnen dass wir beide schon knapp über 40 sind. Ich habe den Verdacht dass er zeugungsunfähig ist, und ich hab das Thema schon angesprochen dass wir mal zum Arzt gehen sollten. Davon will er nichts wissen. Ihm ist das einfach egal. Ich bin gerade dabei über ein neues Hobby nachzudenken, denn extrem viel Gemeinsamkeit ist in der Beziehung nicht. Es tut mir innerlich weh, denn wir hatten am Anfang viele Pläne. Es gibt so viele Gedanken die er nicht kennt, sie nicht kennen möchte, denn soweit schätze ich ihn ein. So vieles wobei er angewidert die Nase rümpfen würde, wie die Lebensmittelgeschichte zum Beispiel. Es ist Samstag Vormittag, er ist nachts von einem feucht-fröhlichen Abend heimgekommen und schläft sich seinen Kater aus, während draußen die Sonne lacht und die Vögel zwitschern und ich davon träume, mal wieder richtig geliebt zu werden und gerade auch den Eisprung habe - leider völlig umsonst. Wieder eine wertvolle Chance vertan.

Beichthaus.com Beichte #00029900 vom 31.03.2012 um 10:47:42 Uhr in Wien (30 Kommentare).

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Im Sportgeschäft übernachtet

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Diebstahl Waghalsigkeit Shopping Wien

Ich habe mal in einem großen Sportgeschäft im Wiener Donauzentrum in einem Ausstellzelt gezeltet und habe dann Inlineskates, Skier und ein Longboard aus einem Fenster geworfen, welches man kippen konnte. Dann habe ich mich wieder ins Zelt gelegt, geschlafen und am nächsten Tag um 10 Uhr als alles voll war bin ich unbemerkt gegangen. Später bin ich zu dem Gebüsch unter dem Fenster und habe meine Beute geborgen. Es war ein guter Plan, schließlich sind in den Fenstern ja keine Alarmanlagen eingebaut. Ich habe rund 1.000 Euro gespart.

Beichthaus.com Beichte #00029882 vom 23.03.2012 um 11:22:19 Uhr in Wien (Wagramer Straße 81) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Pinnwand

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Manie Wollust Selbstsucht Fremdgehen Maßlosigkeit Wien

Ich (w) hatte schon unzählige Männer im Bett, ich liebe es zu verführen, Sex zu haben und sie anschließend wieder in den Wind zu schießen, da ist es auch nebensächlich ob ich gerade in einer Beziehung bin oder nicht. Ich liebe es, mit meinen Bekanntschaften immer das selbe System durchzugehen, die selben Bars, die selben Leute, die ich ihnen vorstelle und natürlich und - was mich am meisten reizt - immer das selbe Bett und zwar meines. Während dem Sex liebe ich es die Fotos meines ehemaligen Freundes (sie hängen an der Wand neben dem Bett) anzusehen oder meine Pinnwand mit den Kondomverpackungen anzustarren. Von jeder Liebschaft habe ich eine leere Kondomhülle an der Pinnwand. Den richtigen Kick gibt es mir auch mit meinem Freund zu telefonieren, während mich ein Anderer ran nimmt. Es ist krank, das ist mir klar, aber es macht einfach zu viel Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00029784 vom 06.02.2012 um 23:03:37 Uhr in Wien (Simonsgasse) (41 Kommentare).

Gebeichtet von Weltquadrat
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Rache am Kollegen

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Verrat Diebstahl Boshaftigkeit Rache Kollegen Wien

Ich (m/25) arbeitete bis vor zirka einem Jahr in einer großen IT-Firma. Insgesamt war ich dort genau 14 Monate angestellt. Der Grund für meine frühe und ungewollte Abreise war einer meiner Kollegen (männlich, Familienvater, 36 Jahre). Wann immer es ging versuchte er mir seine Fehler unterzuschieben und mich vor anderen schlecht dastehen zu lassen. Er arbeitet seit seinem Abitur in dieser Firma, daher gehört er mehr oder weniger zum Inventar. Das heißt im Klartext: Wahrheit sagen brachte nichts. Als herauskam, dass ich einmal in psychiatrischer Behandlung war, flogen plötzlich Gerüchte durch die Bude ich sei schizophren oder habe als kleines Kind meine Mitschüler umbringen wollen. Ich war 17 und mein Vater ist gestorben. Ich kam damit nicht klar und lies mich abholen, da ich sonst durchgedreht wäre.


Ich nahm mir den Kerl hin und wieder zur Seite und wollte wissen, was er gegen mich hat, aber er blockte ab. Irgendwann holte mich mein Chef in sein Büro und teilte mir mit, dass man nicht mehr mit mir arbeiten möchte und ich wurde gekündigt, einvernehmlich. Beim Einpacken meiner Sachen vom Büro zwinkerte mir dieser Mistkerl grinsend zu, ich wusste, dass er dafür verantwortlich war. Daheim überlegte ich mir zuerst einen Racheplan, aber da ich mehr mit der Jobsuche beschäftigt war und echt nicht viel Zeit mit diesem Kerl vergeuden wollte, tat ich etwas, was ich eigentlich nie tun wollte.


Ich zeigte ihn wegen Raubkopieren an. Er lud sich den ganzen Tag Serien, Filme, Musik, Hörbücher, usw. herunter und verteilte diese dann an seine Kollegen. Mir nicht, was mir sehr gut passte im Nachhinein. Ich ging zur Polizei, schrieb eine anonyme Anzeige und gut war es. Drei Wochen später habe ich mich mit einem Ex-Kollegen getroffen, der mir die Schauergeschichte meines Lebens erzählte:
Der Kerl, der für meinen Rauswurf verantwortlich war, wurde von der Polizei in der Arbeit abgeholt! Sein Arbeitscomputer, sein Laptop, Heimcomputer, Handy und iPad, Computer und Handys seiner Kinder und Ehefrau wurden beschlagnahmt. Seine Wohnung wurde durchsucht, überall, sogar die Puppenhäuser wurden durchwühlt. Spielzeugboxen der Kinder wurden aufgebrochen. Arbeitskollegen mussten zum Verhör und auch teilweise deren Sachen wurden beschlagnahmt. Das Ende vom Lied war, er musste für das Raubkopieren über 7.000 Euro Schadensersatz zahlen und weitere 2.000 für das Verbreiten. Auch ein paar Kollegen wurden zur Kasse gebeten.
Ich beichte also, dass durch mein Petzen einige meiner Kollegen sicherlich eine Menge Geld verloren haben und die Kinder des Kerls sicherlich wegen der Hausdurchsuchung geprägt wurden. Dafür bitte ich um Absolution, aber um den Mistkerl tut es mir nicht Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029723 vom 15.01.2012 um 13:30:05 Uhr in Wien (45 Kommentare).

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Schwamm drüber!

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit WG Studentenleben Wien

Ich (m/20/Student) habe gestern mit einem Freund wieder mal übelst über den Durst getrunken. Was genau passiert ist weiß ich nicht mehr, jedenfalls wurde ich gegen 5 Uhr früh von einem netten U-Bahn Mitarbeiter in der Bahn geweckt. Irgendwie schaffte ich es in mein Studentenheim und fiel auch gleich ins Bett. Vor zwei Stunden bin ich erwacht und habe mit Entsetzen feststellen müssen, dass ich wieder mal rückwärts gegessen und alles vollgereiert habe. Jacke, Hose und Schuhe waren voll mit Kotze. In Ermangelung eines geeigneten Reinigungsmittels habe ich mir mein Geschirrspülmittel aus der Küche geholt um meine Sachen von meinen Nahrungsresten zu befreien. Nun zu meiner Beichte: Ich habe aus der gemeinsamen Küche einen Schwamm eines anderen Bewohners mitgehen lassen und habe damit meine Schuhe von der Kotze befreit. Danach habe ich ihn wieder zurückgelegt, als ob nichts gewesen wäre. Jetzt gerade hat eine Mitbewohnerin ihr Geschirr mit eben diesem Schwamm gereinigt. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029668 vom 31.12.2011 um 15:26:10 Uhr in Wien (16 Kommentare).

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