Menopause und Assi-TV

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Medien Partnerschaft

Meine Freundin nervt mich momentan nur noch. Sie jammert jeden Tag wegen eines anderen Wehwehchens und fängt dauernd an zu heulen. Da hat sie an einem Tag Schmerzen im Knie, am anderen Tag sind es die Oberschenkel, wegen denen man auch direkt zum Notdienst muss, danach ist es wieder der Rücken, dann hat sie Kopfweh, oder ihr ist schlecht. Seit zwei Tagen hat sie ausnahmsweise wirklich mal ein bisschen was, nämlich eine Entzündung im Gehörgang, wodurch dieser zugeschwollen ist. Nennt sich Tubenkatarrh, ich hatte so etwas als Kind auch dauernd. Mich stört nur, dass es ihr egal ist, wie es mir geht. Sie hat sich in den letzten eineinhalb Jahren richtig verändert. Sie ist mediensüchtig und verbringt so ziemlich den gesamten Tag damit, irgendwelche bescheuerten Spiele im Internet oder auf einem ihrer beiden Smartphones zu spielen, der Fernseher ist sowieso den ganzen Tag an. Und wenn sie sich einmal am Tag tatsächlich zum Kochen in die Küche bewegt, weil ich nun einmal absolut nicht kochen kann, dann hat sie selbst dort ihre Kopfhörer auf, damit sie bloß keine Sekunde ihrer verstandesverringernden Polizeisendungen oder andere gestellte Serien auf selbigem Niveau, verpasst. Dass ich daran kaputtgehe, dass sie seit Ewigkeiten nichts gegen ihre Depressionen unternimmt, ihre Körperpflege vernachlässigt und mich aufgrund ihrer blöden Wechseljahre vollkommen vernachlässigt, ist ihr egal. Sie will auch nichts gegen ihre Probleme unternehmen. Sie macht nicht einmal den Versuch, ihre Problemchen und meine emotionalen Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Weil sie seit über einem Jahr keinerlei Lust mehr verspürt, ihrem Lebenspartner, der ihr bis heute noch stets treu ist, ihr immer den Rücken gestärkt und sie getröstet hat, mal irgendwelche Formen von Zärtlichkeiten zukommen zu lassen, welche über ein paar Küsschen und Umarmungen hinausgehen.


Was auch immer ich tue, es passt ihr nicht. Sie meckert nur mit mir herum. Ich darf das Badezimmer nicht mehr betreten, wenn sie sich dort badet oder wäscht. Ich darf ihr nicht beim Anziehen zuschauen und auch sonst kriege ich ständig verbal eine gezischt, wenn ich es auch nur wage, sie irgendwie zärtlich zu berühren, weil das ja auch schon wieder zu viel Nähe ist. Und wehe, ich störe sie bei ihren blöden Computerspielen. Im Prinzip bin ich nur noch da, um ihr den Haushalt zu schmeißen, ihr als seelischer Abfallbehälter zu dienen oder sonstige doofe Arbeiten zu übernehmen, die man als Frau ja gerne auf den Mann abschiebt. Ich beichte, dass es mich langsam nicht mehr interessiert, wenn sie wieder irgendein Problem hat, zumal das meiste davon tatsächlich Kleinkram ist, bei dem ich nicht einmal mit der Wimper zucken würde, weil kleine Zipperlein wie Magenschmerzen, Kopfweh, schmerzende Gliedmaßen oder was weiß ich, zum Alltag gehören und der Rede nicht wert sind. Ich beichte auch, dass ich mich von ihr trennen möchte, da das Pensum meiner Nervenkapazität so langsam überstrapaziert wird. Leider befinde ich mich momentan in einer komplizierten Lage, die es mir nicht möglich macht, ohne übermäßig viel Stress aus unserer Wohnung auszuziehen und mir alleine eine neue Bude zu nehmen. Leider ist das so, weil ich für das gemeinsame Leben mit ihr mein altes Leben über den Haufen geschmissen habe. Es tut mir weh, wenn ich das so schreibe, da ich sie wirklich noch immer begehre und liebe. Aber ich kann nicht ewig mit so einem Liebesentzug leben. Übrigens geht es mir tatsächlich nicht in erster Linie um das Eine im Bett, sondern darum, dass ich es vermisse, die Zärtlichkeit und Wärme der Frau zu spüren, die ich liebe. Es tut mir einfach leid, dass ich nicht die Kraft habe, auf diese Bedürfnisse zu verzichten, um diese Beziehung weiter durchzuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033006 vom 06.04.2014 um 10:53:45 Uhr (21 Kommentare).

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Hundefutter-Gulasch

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Ekel Morallosigkeit Trunksucht Ernährung

Das Ganze fing eigentlich damit an, dass wir damals viel Zeit auf dem Rathausplatz unserer Stadt verbracht haben. Dieser war sozusagen die Anlaufstelle für die Jugendlichen in der Innenstadt, die etwas Alternativer unterwegs waren. Irgendwann ging mal herum, dass einer eine Hausparty schmeißt, weil seine Eltern und der Hund weg sind. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich den Gastgeber, sowie drei viertel der Gäste nicht - was nicht schlimm war, da der Gastgeber die Leute selbst nicht kannte. Die Party fand dann am Wochenende in einem Vorort statt. Der erste Eindruck war super. Ein geiles Haus, fast wie im Film. Die Leute waren sehr easy, die Stimmung top und ein paar bekannte Gesichter, zu denen man sich setzen konnte, waren auch dabei. Wir waren jung, es floss abartig viel Alkohol, aber die Stimmung kippte nie ins Schlechte. Und wenn man jung ist und die Hormone verrückt spielen, sind die Kollegen ganz schnell verschwunden und kleben in irgendwelchen Gesichtern.

Da ich ein Mensch bin, der, wenn er Langeweile hat, zum Harlekin wird und ich zu dem Zeitpunkt gerne Koch werden wollte, fiel ich dann über die Küche her. Dort gab es alles für ein Gulasch wie von meiner Oma - außer das Fleisch. Wer sich noch daran erinnert, es gab in diesem Haus einen Hund, und dieser bekommt natürlich Hundefutter. Und ja, ich habe genau das gemacht, was ihr alle jetzt denkt, und während ich das hier schreibe, habe ich schon Bauchschmerzen vom Lachen! Lange Rede, kurzer Sinn - es war nach ungefähr drei Stunden ein verdammt gutes Gulasch. Als ich es dann von der Platte genommen habe, waren schon die ersten Leute da. Auch nach dem Hinweis, dass es sich um Hundefuttergulasch handelt, wollten diese Leute es trotzdem essen. Es war sogar noch übler - ein Gast wollte mir eine kleben, weil er dachte, das Gulasch wäre von der Mutter des Gastgebers und ich würde sie damit beleidigen. Ab dann habe ich mir gedacht, dass ich unbedingt Koch werden sollte. Allerdings bin ich das nur im kleinen Rahmen und meine größte Belohnung ist, dass all ein meiner Nähe fett werden - ganz ohne Hundefutter.

Beichthaus.com Beichte #00033000 vom 05.04.2014 um 13:15:45 Uhr (7 Kommentare).

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Meine Rache an den Mobbern

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Schule

Während meiner Schulzeit wurde ich von einigen "coolen" Leuten aus meiner Klasse regelmäßig gemobbt. Da ich auf einer Ganztagsschule war und den ganzen Tag auf diesen unbequemen Holzstühlen hocken musste, habe ich oft meinen Trenchcoat als Polster über die Sitzfläche gehängt. Irgendwann haben sie mir während der Pause ein Stück Pizza darunter gelegt, welches ich natürlich nicht sehen konnte. Als ich mich zum Unterrichtsbeginn wieder hinsetzte, drückte sich der ganze Dreck in den Mantel. Da das Material so ein komisches aufgerautes Stoffzeug, was ziemlich fest und schlecht waschbar war, blieb der Fleck drin und ich konnte das gern getragene Teil schließlich entsorgen. Ein anderes Mal warfen sie meinen neuen Schulranzen einfach in den Müll und spuckten noch mal drauf. Oder sie steckten meine Ledermütze, die vielleicht nicht cool aussah, aber einfach bequem war und zu meinem generell oft schwarzem Outfit passte, ins Klo. Manchmal verfolgten sie mich auch in der Pause und lachten mich aus, traten oder schlugen mich oder machten mich vor allen Mitschülern lächerlich, indem sie mir bescheuerte Zettel an den Rücken klebten oder mich mit Mehl, Milch oder was auch immer gerade Gegenstand ihrer Langeweile war, beschütteten. Lehrer unternahmen nie etwas dagegen, weil man ja selbst schuld sei, dass man "ausgegrenzt" wurde, wenn man in der Pause lieber still an seinem Platz sitzt und sein Buch liest, als heimlich auf dem Pausenhof zu kiffen, in der Sofaecke Brause zu schnüffeln oder zu diskutieren, wer gerade in und wer out ist.


Nun ja. Eines schönen Sommermittags während einer übelst nervigen Stunde Deutsch mit unserer noch nervigeren Klassenlehrerin, deren Achseln eigentlich jeden Tag und bei jedem Wetter so aussahen, als hätten sie noch nie ein Deodorant gesehen, und deren Kaffee- und zigarettenbehafteter Atem einen fast ins Koma brachte, wenn sie sprach, kam es so, dass die meisten aus dem Unterricht flogen. Außer den Strebern natürlich. Wir saßen dann vor dem Klassenzimmer an Tischen und sollten Strafaufgaben erledigen. Die Bereiche waren durch bewegbare Stoffwände getrennt. Irgendwann merkte ich, wie einer der Typen aus der Beliebten-Clique anfing, mit seinem Feuerzeug herumzukokeln. Mit dem Vorwand, wegen einer Frage zum Unterrichtsstoff zu einem anderen Mitschüler weiter hinten zu müssen, schielte ich an ihm und seinen beiden Kumpels vorbei und bemerkte, dass sie gerade das Stoffding angeschmort und mit gewissen verbotenen Kreuzen beschmiert hatten. Eigentlich finde ich petzen daneben, aber nachdem diese Spinner mir drei Jahre lang jeden Schultag zur Qual gemacht hatten, sah ich die Möglichkeit, es diesen Möchtegern-Typen mal heimzuzahlen. Ich bin also zu unserer Lehrerin und habe ihr von der Sachbeschädigung erzählt, natürlich so, dass die Typen am Ende nicht checkten, wer sie verpfiffen hat. Jedenfalls habe ich am Ende ein erleichtertes Lächeln draufgehabt, als der Rädelsführer des Mobbing-Trupps und seine beiden Kumpels eine richtige Standpauke und ein Elterngespräch in der Schule mit Verwarnung bekamen. Die Mobbing-Attacken wurden schließlich auch ein wenig netter, da sie befürchten mussten, bei dem nächsten Unding von der Schule zu fliegen. Ich beichte hiermit, dass ich eine feige Petze war, die sich nicht anders zu helfen wusste.

Beichthaus.com Beichte #00032994 vom 04.04.2014 um 01:08:49 Uhr (18 Kommentare).

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Die erste Liebe

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Feigheit Lügen Unfall

Ich lernte meinen ersten Freund mit 14 Jahren kennen. Leider kam er aus sehr zerrütteten Verhältnissen und wurde als Kind nicht nur missachtet, sondern auch geschlagen und genötigt. Deshalb versuchte ich immer, ein Vorbild für ihn zu sein â€â€œ ich half ihm, wo ich nur kann, auch wenn ich ihm dafür Lebensmittel zukommen lassen musste oder Ähnliches. Aber seine psychischen Probleme zeigten sich trotzdem immer wieder, was ich auch oft selbst zu spüren bekam. Trotzdem war er ein liebevoller und intelligenter Junge, der mein Leben wirklich bereicherte, und für den meine Gefühle im Laufe der Jahre immer stärker wurden. Mit 16 hatten wir dann das erste Mal Sex, während ich gleichzeitig versuchte, ihn von seinem alten Bekanntenkreis zu lösen, damit er die Kraft finden konnte, den Realschulabschluss nachzuholen - wobei das nur phasenweise gut ging. Das hat dann natürlich auch mich frustriert, da ich selbst noch zur Schule ging und ihm einfach nicht richtig helfen konnte. So ging das dann ein Jahr weiter, bis ich kurz vor dem Abitur stand und irgendwann bemerkte, dass meine Periode überfällig war. Ich wollte mir einreden, dass sie sich nur etwas verspäten würde, bis ich mich dann dazu zwang, einen Schwangerschaftstest zu machen, der leider auch positiv ausfiel. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was in diesem Moment in mir vorging. Ich holte mir noch einen Test, aber das Ergebnis änderte sich nicht - auch wenn schnell feststand, dass ich das Baby nicht bekommen würde. Mein Freund stimmte dem auch zu, da wir beide noch Schüler waren und meine Eltern uns bei so einer Nachricht bestimmt auch nicht unterstützt hätten. Wir hätten dem Kind also absolut nichts bieten können, deshalb war es die einzige Lösung in dieser Situation.

Wir gingen dann zu Pro Familia, wo man mir zwei Tage Bedenkzeit gab, ehe ein Termin gefunden wurde. Der Eingriff verlief gut, und mein Freund wich mir nicht von der Seite, aber trotzdem war nichts mehr wie vorher. So ein Eingriff nagt extrem an einem. Ich kapselte mich ab und fühlte mich einfach nur schrecklich. In der Schule lief es bei mir absolut nicht gut und mein damaliger Freund hatte zwar mittlerweile seinen Realschulabschluss, machte aber keinerlei Anstalten, sich eine Ausbildung oder Arbeit zu suchen. Mir war es wirklich vollkommen egal, welchen Beruf er ausübte, solange er irgendwas tut - was er aber nicht tat. Ich fragte mich immer mehr, welchen Sinn unsere Beziehung noch hat, versuchte aber dennoch ihm zu helfen. Er schrieb dann ein, zwei Bewerbungen und nachdem er Absagen erhielt, hörte er auch damit auf. Aber irgendwann hatte auch ich keine Lust mehr - ich gab ihm Liebe, Zuneigung und Perspektiven, aber es half dennoch nichts, obwohl ich zu ihm stand. Irgendwann sah ich dann keinen Ausweg mehr und wir trennten uns einige Monate nach der Abtreibung. Er wollte das jedoch nicht zulassen und tauchte überall auf, um mich zu sehen, was es mir unheimlich schwer machte, das Ganze endgültig zu beenden, schließlich liebte ich ihn aufrichtig. Er gab sich Mühe, und ein Jahr später hatte er eine Ausbildung, während ich mein Abitur gemacht hatte. Aus unserer Freundschaft wurde dann wieder eine Liebe - wir waren älter und reifer geworden und hatten unser Leben im Griff. Ich war wirklich überglücklich, irgendwann redete er sogar von einer Hochzeit und der Zukunft.

Irgendwie schien es, als könnte es tatsächlich klappen. Aber das Leben ist unberechenbar und unsere Träume zerplatzen wie eine Seifenblase, als er kurz darauf in einen schrecklichen Autounfall verwickelt wurde. Ich kann nicht anders, als es kurz zu machen: Das Auto, in welchem er saß, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals. Mein Freund wurde so stark verletzt, dass er nach drei Tagen im Krankenhaus verstarb. Damals, mit 18 Jahren, verlor ich alles. Meinen besten und einzigen Freund, meine Liebe, meine Zukunft. Ich kann diese Schmerzen mit einem Wort beschreiben. Meine Eltern zwangen mich dann irgendwann in eine Therapie. Ich aß nicht, ich weinte nicht, ich war auch nicht mehr fähig, etwas zu spüren. Für meine Therapeutin empfand ich nur Hass - sie verstand einfach gar nichts. Aber irgendwann meldete ich mich an der Uni an, weil ich wusste, dass es weitergehen muss. Die Therapeutin log ich an, und inzwischen sind vier Jahre vergangen. Ich bin 22 Jahre alt und inzwischen wieder in einer Beziehung. Mein Freund (27) ist wirklich lieb und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte keine Gefühle für ihn. Aber ich war bis jetzt nicht fähig, ihm etwas über meine erste Liebe zu erzählen. Er weiß auch nichts von meiner Abtreibung, nichts von seinem Tod, nichts von meiner innerlichen Verzweiflung. Es tut mir leid, dass ich irgendwo in mir drin immer diesen einen Jungen lieben werde, der so plötzlich aus dem Leben gerissen wurde und meinem Freund deshalb nie die Liebe geben kann, die er von mir erwartet.

Beichthaus.com Beichte #00032986 vom 02.04.2014 um 23:11:31 Uhr (19 Kommentare).

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Frauen mit Piercings

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Fetisch Feigheit Neugier Masturbation Partnerschaft

Ich (m/21) habe mir in den letzten Jahren eine beträchtliche Sammlung an Fotos von Frauen gesammelt - aber nicht, wie die meisten jetzt vielleicht denken, von leicht bis kaum bekleideten Frauen in eindeutigen Posen. Nein, das Einzige, das alle Frauen in meiner "Sammlung" […]
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Beichthaus.com Beichte #00032985 vom 02.04.2014 um 22:44:21 Uhr (14 Kommentare).

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