Schwanger mit 15

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Morallosigkeit Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich im Alter von 15 Jahren schwanger war und abgetrieben habe. Zu besagtem Zeitpunkt hatte ich bereits ein Jahr lang eine feste Beziehung, habe ihn nie betrogen, es war ganz sicher sein Kind. Ich hatte das Gefühl, dass alle von mir erwarteten, dass ich das Kind abtreiben lasse. Es kam mir vor, als gäbe es keine andere Möglichkeit. Selbstverständlich war es unter den gegebenen Umständen das Vernünftigste, was ich hätte tun können und wenn man berücksichtigt, dass ich gerade die 9. Klasse eines Gymnasiums besuchte, keine finanziellen Rücklagen hatte, von meiner Familie keine Unterstützung erwarten konnte und meine Beziehung voraussichtlich in dem Alter nicht ewig halten würde, ist meine Entscheidung wohl sogar für viele Abtreibungsgegner nachvollziehbar. Diesbezüglich bereue ich es nicht, jedoch bekomme ich mein schlechtes Gewissen nicht los.
Noch immer, nun schon drei Jahre später, kann ich nicht umhin und heule los, sobald im Fernsehen eine Dokumentation über Geburt, wie Leben entsteht und wie sich das Kind im Laufe der Schwangerschaft entwickelt, sehe. Auch wenn im Biologieunterricht ein Video über das besagte Themengebiet läuft, fange ich vor versammelter Mannschaft an zu flennen und wenn sie es merken, fragen sich alle, warum. Normalerweise weine ich nie und bin eine Spezialistin im Gefühle-unterdrücken, sogar während einer festen Beziehung, jedoch hat sich dieser Vorfall so unglaublich tief hineingebrannt, sodass, obwohl ich mittlerweile die Oberstufe besuche und bald Abitur mache, ich niemals wieder abtreiben würde, nicht einmal, wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt schwanger werden würde, obwohl die Umstände sich nicht großartig geändert haben.


Ich habe die Beziehung zu meinem mittlerweile Ex-Freund nach insgesamt 3 Jahren beendet, mit einem Kind wäre das zwischen uns, keine Frage, anders gelaufen. Ich habe mit einigen Frauen (Mädchen) geredet, die eine Abtreibung hinter sich haben und keine von ihnen hat so ein extremes schlechtes Gewissen, wie ich es habe. Lediglich Frauen, die bereits ein Kind haben, leiden vergleichbar ähnlich stark unter der Abtreibung. Ich hasse Frauen, denen so etwas quasi "egal" ist und die das fast ständig machen, weil sie zu dumm zum Verhüten sind. Und wenn ich sehe, welche Mädchen heutzutage Kinder bekommen, die nicht annähernd so reflektiert sind wie ich es mit 15 war, die würde ich am liebsten an den Schultern packen und kräftig durchschütteln. Die eigenen Eltern Hartz IV Empfänger, der Freund, insofern vorhanden, in der Schule oder mitten in der Ausbildung, selbst ohne Abschluss und ohne Plan. Wenn ich so etwas sehe weiß ich genau, ich hätte es geschafft. Es raubt mir bis heute den Schlaf und ich wünsche keiner Frau diese Erfahrung.

Beichthaus.com Beichte #00029953 vom 22.04.2012 um 15:51:23 Uhr (48 Kommentare).

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Dreier ohne Happy End

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Lügen Ignoranz Peinlichkeit Damme

Es ist jetzt auch schon ein paar Jahre her, damals war ich (w) so circa 18 Jahre alt. Auf Karneval hatte ich einen Typen kennengelernt, der mir eigentlich so überhaupt nicht gefiel. Trotzdem war ich irgendwie zu feige ihm das so direkt zu sagen. So kam es dann, dass ich mehr aus Mitleid öfter mal auf einer bekannten Communityseite mit ihm schrieb. Dort entdeckte er in meiner Freundesliste auch meine damals beste Freundin. Daraufhin schrieb er uns beide immer an und fragte ob wir nicht mal Bock auf einen Dreier hätten. Nach ständigen Verneinungen unsererseits ließ er noch nicht locker. Und an einem etwas alkoholreichen Abend und einer erneuten Anfrage von ihm stimmten wir zu. Aber nicht mit der Absicht das wirklich zu tun. So stand er dann eine halbe Stunde später vor meiner Wohnungstür. Erst gab es Sekt und viele Versprechen von uns. Irgendwann schickten wir ihn schon mal vor ins Schlafzimmer, mit der Bitte sich doch schon auszuziehen. Das machte er dann tatsächlich. Als wir ihn dort stehen sahen, in einer ekligen ausgeleierten Boxershorts und einer kaum zu übersehenden Erektion. da konnten wir uns das Lachen echt nicht mehr verkneifen. Wer hätte denn gedacht, dass er das wirklich macht - wir nicht. Wir verzogen uns ins Bad. Hoch rot zog er sich dann schnell an und verschwand aus meiner Wohnung. Jetzt, ein paar Jahre später, tut er mir irgendwie Leid. Und ich beichte, dass wir ihn wahrscheinlich ziemlich verletzt haben. Zudem haben wir uns selber in Gefahr gebracht, der hätte ja auch ganz anders reagieren können.

Beichthaus.com Beichte #00029950 vom 21.04.2012 um 09:49:16 Uhr in Damme (27 Kommentare).

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“Beichte

Jogging nach der Suffnacht

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Trunksucht Dummheit Waghalsigkeit Last Night

Als ich an einem wunderschönen Sonntag Morgen um fünf Uhr nach Hause ging, um nach einer langen Suffnacht endlich mein warmes, kuscheliges Bett aufzusuchen, kam mir eine brillante Idee. Es war noch stockdunkel, also entschloss ich mich, vor dem Schlafengehen noch schnell eine Runde im Wald joggen zu gehen. Als ich endlich eine besonders finstere Stelle erreichte, die tagsüber zwar alle fünf Minuten von Spaziergängern frequentiert wird, jedoch nachts völlig ausgestorben ist, passierte das, was passieren musste: Einfach mal raus aus den Klamotten und splitternackt den Berg runterrennen! Ich bin wahrlich kein Exhibitionist, aber die Gefahr, dass mich trotz der Dunkelheit und der Einsamkeit jemand hätte sehen können, gab mir mit jedem Meter, den ich mich weiter von meinen Klamotten entfernte, einen besonderen Kick, da ich im Fall der Fälle absolut schutzlos und ohne Deckung gewesen wäre und bei etwas in unserer Gesellschaft absolut Verbotenem und Verpöntem erwischt worden wäre.
Da es im April jedoch noch etwas zu frisch ist, um so etwas lange durchzuziehen, ohne sich eine fiese Erkältung oder schlimmeres einzufangen, musste ich leider nach einigen hundert Metern umkehren. Im Nachhinein bin ich jedoch den Temperaturen durchaus dankbar, dass sie mich ein wenig frösteln ließen, sodass ich bei Sonnenaufgang heimkehrte und mir die Frage "Könnten Sie bitte mal ins Röhrchen pusten?" an diesem Tag erspart blieb.
Nochmal traue ich mich das aber bestimmt nicht.

Beichthaus.com Beichte #00029947 vom 16.04.2012 um 23:14:00 Uhr (17 Kommentare).

Gebeichtet von gärtnerin
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Meine Freundin, die Niete

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Hass Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe mit meiner neuen Freundin die totale Niete gezogen, bringe es aber nicht übers Herz sie zu verlassen. Meine Ex-Freundin hat sich von mir getrennt, weil ich nicht mit nach Mexiko auswandern wollte. Ich fand das natürlich nicht so prickelnd, aber einen Monat nachdem sie weg war, lernte ich eine absolute Traumfrau kennen: Sie hatte eine Hammerfigur, war witzig, intelligent, nett und begabt. Ich konnte es kaum fassen, als meine Annäherungsversuche bei ihr fruchteten, und wir schließlich knutschend in ihrem Bett lagen. Es gab nur ein Problem. Sie meinte, dass wir vorerst nicht miteinander schlafen könnten, da sie Schmerzen dabei hätte, aber in Behandlung sei. Ich akzeptierte das natürlich, und dachte mir so, dass Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude ist.


Nachdem ich mich drei Monate lang, in denen wir nicht einmal Petting oder so etwas in der Art machten, geduldet hatte, kam ich mir langsam etwas dämlich vor. Ich sprach sie behutsam darauf an, ob mit ihr alles in Ordnung sei und ob sie, aus welchem Grund auch immer, ein Problem mit Sex hatte. Sie wurde sofort zickig, unterstellte mir, ich würde sie ja nur nicht lieben, und ich sei genau wie alle anderen Männer. Sie wolle mit mir nicht darüber reden. Ich ließ es fürs Erste gut sein, und wartete, mittlerweile nicht mehr ganz so geduldig weiter drei Monate ab, in denen sie zu Hause munter nackt mit ihren 93-61-91 vor mir herumhüpfte, aber ansonsten die Unschuld in Person war. Leider merkte ich in dieser Zeit auch, dass sie launisch wie das Wetter im April war. Zwischen Sonnenschein und Donnerwetter lagen meist nur wenige Worte oder Sekunden. Als mir dann endlich mal der Kragen platzte und ich sie vor die Wahl stellte, entweder sie sagt mir, was ihr generelles Problem ist, oder ich trenne mich von ihr, schlief ihr das Gesicht ein und sie heulte mir vor, dass ich doch ihr Traummann sei, und ich sie nie verlassen sollte. Was machte ich also? Genau, ich inkonsequentes Weichei hielt es weitere drei Monate mit ihr aus. In diesen Monaten wurde mir bewusst, dass sie wirklich irgendein Problem mit sich selbst haben musste. Ich fand heraus, dass es nicht stimmte, dass sie sich gegen die angeblichen Schmerzen beim Sex behandeln ließ, weder physisch, noch psychisch. Sie war launisch, zickig und anstrengend, oft genug warf sie mir abstruse Dinge vor, an denen nicht ich, sondern sie selbst schuld war. Berührungen zwischen uns nahmen fast bis auf Nullniveau ab, während sie aber ständig mit irgendwelchen Freunden von ihr kuschelte, sie umarmte und sogar küsste. Jedes mal wenn ich sie streicheln, oder umarmen wollte, schubste sie mich genervt sehr unsanft von sich.


Mir reichte es jetzt endgültig. Ich sagte ihr, dass ich es inakzeptabel finde, dass sie ständig mit Anderen am kuscheln war, sie sich aber offensichtlich so gründlich vor mir ekelte, dass sie nicht einmal eine Umarmung, geschweige denn irgendwelche anderen Körperlichkeiten von mir wollte. Ich muss dazu sagen, dass ich mitnichten untrainiert oder gar fett bin, ganz im Gegenteil. Außerdem sagte ich ihr, dass mich ihre Launen störten. Ich stellte sie wieder vor die Wahl, sich zu ändern oder sich zu trennen. Sie entschied sich für die Trennung, nur um als ich meine Sachen packte, auf Knien vor mir herumzurutschen und mich inständig um Verzeihung für ihr Verhalten bat. Sie schob es auf den Stress mit ihrem Studium. Ich Blödmann ließ mich also wieder auf sie ein, und oh Wunder, wir hatten anschließend wirklich krassen, hemmungslosen Sex, bei dem sie Dinge mit mir anstellte, die ich vorher noch nichtmal gekannt hatte. Wenige Wochen war alles wieder einigermaßen im Lot. Sie wollte aber trotzdem erstmal nicht wieder mit mir schlafen, obwohl ich nicht den Eindruck hatte, dass ihr das eine Mal nicht gefallen, oder sie gar geschmerzt hatte. Angeblich war sie sogar zwei Mal gekommen. Im Nachhinein jammerte sie jedoch herum, wie sehr es ihr wehgetan, und sie es nur für mich getan hatte. Mittlerweile bin ich wieder soweit, dass ich mich gerne von ihr trennen würde, aber ich habe wirklich keine Lust auf ihr selbsterniedrigendes Getue, oder darauf, dass sie auf Zwang mit mir schläft, obwohl es ihr Schmerzen bereitet. Außerdem glaube ich nicht, dass ich ihrem Geheule widerstehen kann, dafür hat sie mich zu gut im Griff und weiß auf welche Knöpfe sie bei mir drücken muss.

Beichthaus.com Beichte #00029928 vom 10.04.2012 um 15:19:07 Uhr (42 Kommentare).

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Osterfrühstück

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Boshaftigkeit Familie

Da ich in der letzten Woche Geburtstag hatte, haben meine Eltern und ich die ganze Familiensippe heute zum Osterfrühstück eingeladen - dazu zählte auch mein Onkel. Dieser hat die wunderbare Eigenschaft, sich so unhöflich und auffallend aufzuführen, wie es nur irgendwie möglich ist. Mein Onkel kam also heute - wie immer um etwa 90 Minuten verspätet - an, stürmte ohne Gratulation ins Wohnzimmer und beschwerte sich über die wenigen noch übrig gebliebenen Brötchen und allgemein darüber, dass wir ohne ihn mit dem Frühstück begonnen haben. Außerdem regte er sich noch über das schlechte Wetter auf und mischte sich mit der gleichen Stimmung in alle möglichen Gespräche ein. Da wir das alle schon gewohnt sind, hatte ich mir für heute etwas ausgedacht. Ich hatte nach seiner Ankunft die noch übrig gebliebenen Eier vom Tisch genommen und gegen ein paar rohe ausgetauscht. Da der Rest der Familie schon so gut wie fertig war, konnte ich mir ziemlich sicher sein, dass er der einzige ist, der sich bedienen wird. Naja, so kam es dann auch. Er ditschte das Ei an die Tischkante und versaute sich anschließend seine Hose mit dem ganzen Zeug. Der Rest der Familie, die übrigens genau das Gegenteil vom Onkel ist, fing lauthals an zu lachen und sorgte somit dafür, dass mein Onkel wenigstens an diesem Tag ein wenig in Scham verfällt und mal die Klappe hält. Wie es zu diesem "Unfall" kommen konnte, ist übrigens nie Thema gewesen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass jeder am Tisch wusste, dass das nicht unabsichtlich war. Im Nachhinein tut mir das ganze Leid. Ich haben meinen Onkel vor der ganzen Mannschaft bloßgestellt und an seinem Charakter wird sich in Zukunft trotzdem nichts ändern.

Beichthaus.com Beichte #00029923 vom 08.04.2012 um 19:52:19 Uhr (16 Kommentare).

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