Die Delegation eines Konzerns

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Boshaftigkeit Hass Rache

Ich habe zwischen Abitur und Studium in einem Hotel an der Rezeption gearbeitet. Es war ein toller Job, der mir auch größtenteils Spaß gemacht hat. Die meisten Gäste waren sehr freundlich und auch dankbar. Ein kleiner Kreis von Gästen wurde jedoch von allen Mitarbeitern […]
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Beichthaus.com Beichte #00030067 vom 26.06.2012 um 14:09:12 Uhr (16 Kommentare).

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Straßenbau

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Boshaftigkeit Zwietracht Arbeit Kollegen

Ich (m/22) habe letztes Jahr vor meinem Studium 3 Monate als Hilfskraft in einem mittelständischen Straßenbauunternehmen gearbeitet. An meinem ersten Tag lernte ich einen Kollegen in meinem Alter kennen, mit dem ich mich beim Arbeiten etwas unterhielt und er schien auch sehr offen und nett zu sein. Am gleichen Abend meines ersten Arbeitstages rief mich ein sehr guter Freund an, der mich in diesen Job gebracht hatte und dort schon seine Ausbildung abgeschlossen hat. Er erzählte mir, dass dieser Typ, mit der ich zusammen gearbeitet habe, bei den anderen Kollegen über mich herzog. Ich würde jeden Tag kiffen und wäre faul, er hätte fast alles alleine gemacht. Tatsächlich hatte er mich gefragt, ob ich denn schon mal gekifft habe und ich bejahte, dass ich vor etwa 2 Jahren öfter mal geraucht habe, aber mittlerweile nicht mehr. Zudem war er der faule, der mich die offensichtlich schweren arbeiten machen ließ, dabei nicht einmal half und sogar zwischenzeitlich zum Metzger ging, um sich drei Mettbrötchen zu holen. Mein Freund erzählte mir aber außerdem, dass er sowieso bei fast jedem in der Firma aufgrund seiner Lügen, seiner Faul- und Dummheit unten durch sei.
Also machte ich mir nichts daraus und arbeitete die nächsten Tage so gut ich konnte weiter und habe mir dadurch auch recht schnell den Respekt der meisten dort verdient. Dieser Asoziale konnte nicht gefeuert werden, weil sein Vater der Meister des Unternehmens war (ein guter) und dieser bei der Kündigung seines Sohnes drohte, ebenfalls zu gehen.
So behandelte ich den Jungen ganz normal und ließ mir nicht anmerken, was ich von ihm hielt, obwohl er zwischendurch sogar noch mehr Lügen über mich verbreitete, vielleicht aus Neid oder sonst etwas. Ich habe zwar schon öfter unangenehme Kollegen bei meinen Nebenjobs gehabt, aber nie so einen. Das grenzte schon ans kriminelle, da er sogar verbreitete ich hätte mit dem Radlader (sowas ähnliches wie ein Bagger) Zinnkästen (Gullis) mutwillig zerstört und gesagt, dass wir so hier länger arbeiten können, weil es ja eine sehr angenehme Baustelle hier war, im Vergleich zu anderen.


Glücklicherweise glaubte ihm auch das keiner, der schon mit mir zusammen gearbeitet hat und es ja noch andere hätten mitbekommen müssen. Ich war mächtig angefressen, aber wollte keinen Ärger auslösen und blieb, wie immer, freundlich und unauffällig ihm gegenüber und lästerte auch nicht über ihn. Er wusste ja nicht, dass er diese Geschichten über mich auch im Beisein eines guten Freundes von mir zum Besten gab, der mir alles bis ins Detail erzählte. Nach mehreren kleinen und einer richtig üblen Aktion seinerseits, bei der ich mir den Fuß fast gebrochen hätte, war es mir dann zu viel. Also beschloss ich zu handeln und überlegte mir was richtig gemeines. Ich wusste, dass er schon zwei Abmahnungen bekommen hat und wollte ihm dann absichtlich die dritte und somit die Kündigung verpassen.


Eine Woche später bediente er eine Art Rüttelplatte zum verdichten des Erdbodens (das Teil wiegt bestimmt mehr als 2 Tonnen und wird per Fernbedienung gesteuert) und ließ mich dann auch zum ersten mal mit dem Gerät arbeiten.
Er sagte dann nachdem ich verdichtet habe, ich solle es ausstellen und das Gerät einfach stehen lassen. Ich sagte noch: "Jo, alles klar." Ich bin dann aber mit angeschalteter Rüttelfunktion auf die Straße gefahren. Natürlich brach nicht nur die Kante, sondern ein großer Teil des Asphalts mit langen rissen etwa 3 Meter lang ein. Das bedeutete dann natürlich, dass ein recht großer Teil des noch "guten Asphalts" auch erneuert werden musste und einige Stunden mehr Arbeit und Material, dass beim Auftraggeber (Der Stadt) nicht in Rechnung gestellt werden konnte. Der Vorarbeiter (Polier, mit dem ich nun schon öfter zusammen gearbeitet habe und mit dem ich mich gut verstand) machte mich nicht direkt dafür verantwortlich, weil ich ihm erzählte, der Asoziale hätte gesagt ich soll das machen, weil wir den Teil auch noch neu asphaltieren müssten, wahrscheinlich weil er mir wieder mal nur Ärger machen wollte.


Die Verwunderung, Aufregung und Beleidigungen des Asozialen waren ziemlich extrem, wenn kein anderer gerade in der Nähe war und er beteuerte seine Unschuld bei den anderen. Das freute mich aber und ich sagte ihm auch direkt, dass er das von seinen vielen Lügen über mich nicht anders verdient und ich ihm eine Abmahnung wünsche. Ich sollte noch am gleichen Tag nach Feierabend mit dem Opfer meiner Lüge zum Chef ins Büro gehen. Ich erzählte dem Chef schauspielerisch die gelogene Geschichte, der andere ihm seine und ich durfte danach nach Hause gehen. Also, ich durfte weiter dort arbeiten, da mir offensichtlich mehr Vertrauen als ihm geschenkt wurde und er erhielt seine dritte Abmahnung und war nun arbeitslos. Sein Vater ist dort geblieben und arbeitet auch heute noch dort. Ich Nachhinein tut es mir für den finanziellen Verlust (der zum Glück nicht so teuer war) des Unternehmens Leid und hätte vielleicht eine bessere Lösung finden sollen, die nicht dem unternehmen schadete.

Beichthaus.com Beichte #00030063 vom 24.06.2012 um 15:14:08 Uhr (27 Kommentare).

Gebeichtet von Reg12
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Zufallsbeichte
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Jumper

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Aggression Boshaftigkeit Verschwendung

Heute ist ein Jahrgangskamerad auf der Abschlussfahrt tödlich verunglückt, weil er meinte, er muss im Hotel im zehnten Stock, von Balkon zu Balkon springen. Ich beichte, dass während alle anderen hier in der Heimat weinen, ich es nicht mal schade finde, dass es ihn so hingerafft hat, weil wer klettert bitteschön auch im zehnten Stock von Balkon zu Balkon. Wer mit seinem Leben so leichtfertig spielt und sich ja auch der Gefahren bewusst ist, liegt nicht zu unrecht bald 5 Meter unter der Erde. Nein, die einzige Emotion die ich zeige, ist Wut. Wut über diese grenzenlose Dummheit. Naja, ich würde ja sagen er hat daraus gelernt. Aber das kann er ja nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030061 vom 22.06.2012 um 13:24:57 Uhr (53 Kommentare).

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Aufmerksamkeitshungrig

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Fremdgehen Lügen Falschheit Partnerschaft Elsterberg

Ich möchte hier heute beichten, dass ich letztes Jahr vor hatte, meinen Freund zu betrügen. Zu allererst einmal: wir sind schon mehrere Jahre zusammen und führen eine glückliche und (eigentlich) auch solide Beziehung. Natürlich ist es so, und das kennt jeder, dass sich nach einiger Zeit ein wenig der Alltag eingestellt hat und dass das Feuer und das extreme Kribbeln, das man am Anfang einer Beziehung spürt, mit der Zeit nachgelassen haben, wir aber trotzdem immer happy miteinander waren.


Jetzt zu meiner Beichte: letztes Jahr habe ich über eine Freundin einen Typen kennengelernt. Wir verstanden uns sofort gut und er gefiel mir auch, dachte mir aber nichts weiter dabei. Am Ende des Tages planten wir, zusammen mit besagter Freundin, irgendwann mal wieder was zusammen zu unternehmen und tauschten Nummern aus. Nach einigen Wochen schrieb er mir dann mal, fragte wie es mir so geht und was ich so mache. Ich antwortete ihm dann auch und es entwickelte sich ein regelmäßiger Kontakt daraus, der dann nach und nach irgendwie zu einem Flirt wurde.
Wir flirteten immer heftiger, aber stets nur in Textform. Mein Freund sollte das natürlich nicht mitbekommen, ich wusste ja selbst nicht genau, was da eigentlich für ein Film lief. Irgendwann lud er mich dann ein, ihn mal zu besuchen, er wohnt jedoch (oder Gott sei Dank) verdammt weit weg, ich hätte also stundenlang mit dem Zug zu ihm fahren müssen. Trotzdem sagte ich zu, keine Ahnung warum. Ich plante dann auch wirklich den Trip zu ihm, kaufte Zugtickets, erzählte meinem Freund eine Story von wegen "ich fahr mit einer Freundin eine andere Freundin besuchen". Ich geriet irgendwie immer weiter in diese Geschichte hinein, klar, ich hätte den Kontakt einfach nur abbrechen und zur Vernunft kommen können, aber das passierte nicht. Ich denke, die ganze Aufmerksamkeit, die er mir schenkte, brachte mich dazu, so weit zu gehen. Mir war natürlich auch klar, was passieren würde, wenn ich wirklich fahren würde.


Der Tag der Abreise rückte immer näher und ich war wahnsinnig aufgeregt und freute mich tierisch. Dann, zwei Tage bevor es losgehen sollte, saß ich mit meinem Freund abends in unserer gemeinsamen Wohnung, sah ihn an und plötzlich traf es mich wie der Blitz: ich kann das nicht! Was zum Teufel mache ich eigentlich da? Ich geriet völlig in Panik, was hatte ich mir nur gedacht? Sonst war ich immer eine von denen, die diese ganze Fremdgeherei total ekelhaft fand und jetzt war ich auf dem besten Weg, selbst so eine Scheiße zu bauen, nur im mich mal wieder ein paar Momente mit Aufmerksamkeit überschütten zu lassen! Einfach nur erbärmlich!
Ich hab dann daraufhin die ganze Sache abgeblasen, allen irgendeine Story erzählt und bin zu Hause bei meinem Freund geblieben. Bis heute fühle ich mich so unglaublich schlecht deswegen. Ich meine, ich hab zwar letzten Endes nichts gemacht, aber ich hatte es vor und das über Wochen! Ich bin unendlich froh, dass ich es mir in letzter Sekunde anders überlegt hab und den Kontakt zu dem Typen abgebrochen hab, aber das ändert nichts - ich fühle mich mies und das zu Recht. Naja, jetzt ist es wenigstens mal raus, danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00030032 vom 05.06.2012 um 17:38:40 Uhr in Elsterberg (28 Kommentare).

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“35.000

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Freund in der Not

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Diebstahl Missbrauch Gewalt Last Night Gesundheit

Mir (m/23) gehts gerade ausgesprochen scheiße, denn ich habe eben gelesen, dass mein ehemals bester Freund in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Und ich habe das Gefühl, dass ich daran mit schuldig bin, oder zumindest hätte ich verhindern können, dass das passiert. […]
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Beichthaus.com Beichte #00030022 vom 01.06.2012 um 22:06:57 Uhr (45 Kommentare).

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