Duschen mit Kernseife

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Ekel Unreinlichkeit Familie Kulmbach

Ich (w/19) habe gestern Abend etwas sehr Ekelhaftes herausgefunden. Ich wohne noch daheim und in unserer Dusche gibt es neben Shampoo, Duschgel und Wurzelbürste noch die Kernseife. Die Kernseife verwende ich gerne für meine Haare oder auch zum Beinerasieren. Ich habe gestern Abend meine Zähne geputzt und meine Mutter war hinter mir beim Duschen. Jetzt haben wir Duschglasscheiben, die ein bisschen milchig sind. Meine Mama ist adipös - ich habe sie aber trotzdem lieb und sie ist eine ganz Tolle.

Warum ich das sage? Kommt gleich. Jetzt putze ich meine Zähne und sehe, dass sie die weiße Kernseife nimmt, sich vorne an ihre Vulva steckt, und die Kernseife mit Innenschenkeldruck von vorne nach hinten durchdrückt. Und das nur, weil sie zu dick ist, um die Seife in den Händen aufzuschäumen und dann zu verteilen. Das hat sie noch ein paar Mal gemacht und ich bin dann auch raus. Ich finde das so eklig, auch weil sie danach die Seife nicht mehr abgewaschen, sondern sie einfach wieder zurückgelegt hat. Meine Beichte? Ich finde meine eigene Mutter eklig und werde die Kernseifen bei uns zu Hause nicht mehr anfassen.

Beichthaus.com Beichte #00034661 vom 21.12.2014 um 20:38:36 Uhr in 95326 Kulmbach (Kressenstein) (15 Kommentare).

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Liebenswerte Hühner aus der Massentierhaltung

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Falschheit Morallosigkeit Verrat Ernährung Syke

Ich beichte, dass ich mich schäme, so ein gespaltenes Verhältnis zu Hühnern zu hegen. Auf der einen Seite könnte ich jedes Mal kotzen, wenn ich sehe, wie mit den Tieren in der Massentierhaltung umgegangen wird, auf der anderen Seite schaffe ich aber nie ganz den Absprung von Hühnerfleisch. Schweine, Rinder, Fische und was sonst so kreucht und fleucht, esse ich nicht, weil ich da neben der Haltung auch die Tiere an sich nicht mag, bei Huhn ist das aber anders. Hühner sind liebenswert und wunderschön - die anderen Tiere in den Augen vieler anderer gewiss auch - und deswegen fühle ich mich bei jedem Brustfilet, das ich esse, wie eine ganz miese Verräterin. Vor allem, weil diese Biosache ja auch so eine Lüge ist, wenn man die Schlachtung ansieht.

Eigentlich sollte man ja gerade das, was man mag, nicht essen, aber irgendwie ist da durch meine verkorkste wählerische Art wohl etwas schiefgelaufen. Huhn ist eben eines der wenigen Gerichte, das schmeckt und das ich somit esse. Seit ich meine eigene Wohnung habe, habe ich allerdings kein Huhn mehr gekauft, das gibt es nur alle paar Wochen bei Mutti. Vielleicht werden durch den geringeren Konsum ein paar der schönen Vögel verschont. Es tut mir leid, liebe Hühner! Irgendwann mache ich es wieder gut und eröffne einen Gnadenhof, auf dem Hühner aus dieser Scheißhaltung ihre verbleibende Zeit auf echtem Boden und mit genug Platz genießen können.

Beichthaus.com Beichte #00034655 vom 21.12.2014 um 00:51:51 Uhr in Syke (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die stressige Weihnachtszeit

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Zorn Aggression Weihnachten Gesellschaft Aschersleben

Jedes Jahr zu Weihnachten erlebe ich folgende Situation: Es ist der 24. Dezember, bei uns haben die Läden alle noch bis 13 Uhr offen. Allerdings scheint der 24. Dezember ganz spontan zu kommen, da wachen einige morgens auf und schauen auf das Datum: "Oh Gott, Heiligabend! Ich habe ja noch gar nichts dafür, kann das nicht immer vorher angekündigt werden?" Ja, ich vermute, so läuft es ab. Ich kaufe 1-2 Wochen vorher alles ein, was haltbar ist. Beziehungsweise, dieses Jahr am Montag vor Heiligabend. An Heiligabend gehe ich lediglich noch für Kleinigkeiten in den Laden. Da reicht dann ein halber Einkaufskorb. Und genau da fängt es an. Es stürmen Massen rein und füllen ihren Einkaufswagen bis zum Rand. Spielzeug muss ja noch am 24. Dezember eingekauft werden, letztes Jahr der Oberhammer, da regen sich doch Papi und Mami auf, dass dieses eine Playmobil-Set nicht mehr erhältlich, also ausverkauft ist. Hallo? So etwas kauft man nicht noch an Heiligabend ein!


Und dann kommt der Stress, den ich auch spüre - wie sie mit ihren Einkaufswagen durch die Gänge hetzen. Sie müssen ja noch das Essen zubereiten und alles herrichten. Nun zu meiner Beichte, wenn ich dann an der Kasse stehe und so überblicke, was die alle eingekauft haben, und wie die anderen noch umherhetzen, stelle ich mir vor, wie ich diese Leute anschreie, warum sie nicht eher einkaufen konnten, sie dazu verdonnere, alles wieder zurückzubringen und aus dem Laden werfe. Und dann ihr Blick, dass sie nichts mehr haben, aber dazulernten, es nächstes Jahr anders zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00034653 vom 20.12.2014 um 12:36:40 Uhr in Aschersleben (10 Kommentare).

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Die Traumfrau aus dem Sommerurlaub

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Begehrlichkeit Feigheit Urlaub Partnerschaft

Meine Großeltern, die einen Dreiseitenhof mitten im Nirgendwo besaßen, starben vor fünf Jahren im Abstand von nicht einmal einem halben Jahr. Meine Eltern erbten den Hof zwar, aber sie wollten ihn nicht - er galt als nahezu unverkäuflich und musste teilsaniert werden. Ich arbeitete damals in London, daher war ich an dem Hof zunächst überhaupt gar nicht interessiert. Leider feuerte mich mein Arbeitgeber kurze Zeit später, weil die Firma auf eine Pleite zusteuerte. Ich erstritt mir vor Gericht eine saftige Abfindung, die ich auch teilweise ausgezahlt bekam, und ging zurück nach Deutschland. Bevor ich mir einen neuen Job suchte, wollte ich den Sommer auf dem ungeliebten Dreiseitenhof verbringen, mit dem Hintergedanken, da mal eine Weile meine Ruhe vor der Welt zu haben. Die ersten Tage waren jedoch ernüchternd. Die Scheunen waren nahezu unbenutzbar und halb verfallen, uraltes Heu gammelte fröhlich vor sich hin, überall lagen vollkommen verrostete Werkzeuge herum, es sah aus, als wäre dort seit 20 Jahren niemand mehr gewesen.

Das Wohnhaus war besser in Schuss, es roch allerdings immer etwas muffig und die Möbel waren uralt. Immerhin regnete es aber nicht herein, das Bad und die Küche funktionierten und das Gästezimmer war durchaus heimelig und bewohnbar. Außerdem fand sich in der Garage Opas alter Fünfer BMW mit V8-Motor, sogar noch angemeldet, das einzige, leicht behebbare Manko war eine platte Batterie. Ich machte es mir dort also gemütlich, las eine Menge Bücher und machte ansonsten viel Sport. Bald fiel mir auf, dass jeden Morgen gegen halb neun ein wunderschönes Mädchen den einsamen Feldweg mit dem Fahrrad entlangfuhr. Ich schätzte sie auf etwa 18 Jahre. Bald grüßten wir uns, wenn wir uns sahen, und begannen schließlich auch mal ein Gespräch. Wir redeten irgendwann jeden Morgen kurz miteinander. Sie wohnte einen Hof weiter und fuhr während der Ferien zu ihrer Mutter in den einzigen Laden unten im Dorf, um dort auszuhelfen.

Es dauerte nicht lange, bis wir uns auch einfach mal so trafen. Sie war in Wirklichkeit leider erst 16 und hatte absolut keine Erfahrung mit Jungen. In ihrer Klasse war sie wohl ziemlich isoliert, weil sie so weit hinten vom Dorf kam. Ihre Eltern hatten nicht einmal einen Fernseher, geschweige denn Internet, dafür aber eine ganze Schar Kinder. Wir verbrachten die restlichen Ferien so gut wie jeden Abend miteinander und redeten oder gingen spazieren. Es wurde absolut nicht langweilig, sie war witzig, intelligent, und reif für ihr junges Alter. Ich merkte auch bald, dass ich Gefühle für sie entwickelte und dass es ihr ähnlich ging. Wir hatten eine wahnsinnig intensive gemeinsame Zeit. Dennoch schliefen wir ihres Alters wegen nicht miteinander. Wir küssten uns noch nicht einmal, denn ich wollte ihr nicht noch mehr wehtun, als es ohnehin der Fall sein würde. Schließlich waren die Ferien vorbei und sie ging wieder auf ihr Gymnasium. Ich blieb noch zwei Wochen auf dem Hof und wir verbrachten die letzten beiden Wochenenden gemeinsam. Ihre Eltern waren davon zwar nicht gerade begeistert, aber immerhin vertrauten sie ihrer Tochter und mir so weit, dass sie es zuließen.

Am letzten Abend kuschelten wir ausgiebig miteinander und ich küsste sie zum Abschied auf den Mund. Danach hielten wir per SMS Kontakt, aber der riss nach einem Dreivierteljahr ab, auch weil eventuelle Besuche ihrer Eltern wegen nahezu unmöglich waren. Allzu große Mühe, den Kontakt aufrechtzuerhalten, gab ich mir zugegebenermaßen auch nicht. Ich wollte, dass sie mich vergisst und sich jemanden in ihrem Alter sucht. Bei mir kamen und gingen einige Frauen, aber es war nichts von Bedeutung darunter. Ich dachte sehr oft an meine 16-Jährige und verfluchte abwechselnd mich, die Umstände und die damalige Idee mit dem Sommerurlaub. Meine Eltern ließen indessen den Hof zu einem Ferienwohnungskomplex umbauen. Zum 18. Geburtstag schrieb ich ihr noch einmal eine Karte und schickte ihr ein kleines Geschenk, aber ich erhielt nie eine Antwort.

Tief in meinem Inneren bereute ich es jahrelang wie ein Irrer, damals nicht mal einfach unkonventionell und etwas mutiger gewesen zu sein. Das ist dann auch meine erste Beichte. Allerdings, und auch glücklicherweise, geht die Geschichte noch weiter. Vor eineinhalb Jahren war ich mit einem Freund im Sommer am Baggersee. Er ist so ein typischer Aufreißer, braun gebrannt, sogar noch etwas trainierter als ich, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, und nicht verlegen darin, Frauen anzusprechen. Als wir Hunger bekamen, ging er zum Imbissstand und ich sah aus den Augenwinkeln, wie er dort mit einer äußerst wohlgeformten Blondine und ihrer hübschen brünetten Freundin anbandelte. Neugierig geworden drehte ich mich zur Seite, und muss dann wohl geguckt haben wie eine Kuh, wenn es blitzt. So hat es zumindest mein Kumpel später beschrieben. Ich kann mich selber nicht mehr wirklich daran erinnern. Das Nächste, was ich weiß, ist, dass ich die wohlgeformte Blondine um den Hals hängen hatte, sie hemmungslos weinte, und mich im ganzen Gesicht wild abküsste.

Die Brünette und mein Freund standen daneben, und jetzt war es an ihnen, dämlich zu gucken. Dann fragte mich meine 16-Jährige, ob ich eine Freundin hätte, was ich verneinen konnte, und schob mir anschließend direkt die Zunge bis zu den Mandeln. Viel Erfahrung mit Jungs hatte sie wohl immer noch nicht. Der Kontaktabbruch von ihrer Seite kam, wie ich nach unserer wunderschönen Wiedersehens-Nacht erfuhr, übrigens nur dadurch zustande, dass sie ihr Telefon verloren und sich meine Nummer nirgends aufgeschrieben hatte. Sie hatte mir zwar einen Brief auf dem Hof in den Briefkasten getan, aber dazu besaß niemand einen Schlüssel. Mein Geschenk zu ihrem 18. Geburtstag hatte sie nicht erhalten, weil ihre Eltern inzwischen in die Stadt gezogen waren. Sie hatte mich nach eigenen Angaben fünf Jahre lang gesucht - in sozialen Netzwerken, im Telefonbuch, und sogar die Auskunft hatte sie bemüht. Leider war ich weder beim großen blauen F noch anderswo und die einzige E-Mail-Adresse, die sie ergoogelt hatte, war noch aus meinen Londoner Zeiten.

Nur eine Stadt und einen Unilehrstuhl hatte sie in Verbindung mit meinem Namen gefunden und ging zum Studieren dahin. Leider hatte ich in der Zwischenzeit auch den Job gewechselt, war aber immerhin in der Stadt geblieben. Ich beichte also außerdem, dass ich ihrer Eltern wegen zu feige war, mal bei ihr vorbeizufahren, und dass mich das wertvolle Zeit mit dem tollsten Menschen der Welt gekostet hat. Außerdem möchte ich gestehen, dass ich nicht wirklich etwas unternommen habe, um sie wiederzufinden, obwohl mir alle Möglichkeiten dazu offen gestanden hätten. Immerhin sind wir beide seitdem überglücklich miteinander.

Beichthaus.com Beichte #00034646 vom 19.12.2014 um 13:40:02 Uhr (10 Kommentare).

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Der Weg zum schlanken Ehemann

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Schamlosigkeit Eitelkeit Zwang Partnerschaft Ernährung Duisburg

Ich beichte, dass ich dafür verantwortlich bin, dass mein Ehemann jede Woche schlanker wird. Er war lange Zeit übergewichtig und hat das irgendwie auch gemocht, doch nun ist er schon bald an der Grenze zum Untergewicht. Ich verbiete ihm zum Beispiel herkömmliche Desserts und lasse ihn stattdessen Früchte essen, nachdem ich ihm Wunderbeeren-Tabletten verfüttert habe. So hat er nach dem Genuss dieser Tabletten das Gefühl, dass alles schön süß ist, obwohl er sehr saure Früchte isst. Mir tut das Ganze schon leid, doch ich konnte nicht länger akzeptieren, dass ein eigentlich schöner Mann so fett war, dass man sich auf der Straße mit ihm schämen musste.

Beichthaus.com Beichte #00034645 vom 19.12.2014 um 13:29:34 Uhr in 47055 Duisburg (Gärtnerstraße) (11 Kommentare).

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