Zu blöd zum Verhüten

23

anhören

Hochmut Vorurteile Kinder

Ich weiß, dass sowohl meine Mutter, als auch meine Schwester, ihre Kinder von Herzen lieben und sie um nichts auf der Welt eintauschen würden. Aber ich habe trotzdem Angst, dass ich das "Zu-blöd-zum-Verhüten" - Gen geerbt habe.
Meine Mutter ist ein gebildeter, intelligenter und verantwortungsbewusster Mensch und wurde trotzdem mit 18 ungewollt mit meiner großen Schwester schwanger, so wie ihre Mutter damals auch mit 19 das erste Kind bekommen hat. Meine Schwester wiederum bekam ihr erstes Kind mit 21, ebenfalls ungeplant. Und ich rede nicht von Kindern, die trotz korrekter hormoneller Verhütung entstanden sind. Allesamt haben in anderen Umständen geheiratet.


Ich bin jetzt 23 und möchte irgendwann einmal nicht heiraten, weil ich schwanger bin, sondern weil mein zukünftiger und ich unser Leben miteinander verbringen wollen. Kinder sollen kein Grund, sondern die Krönung einer Ehe sein. Ich bezweifle nicht, dass das auch so sein kann, wenn man vorher schwanger wird, ich habe nur in meinem Umfeld bisher nichts anderes gesehen. Man fühle sich also bitte nicht angegriffen, wenn man bessere Erfahrungen als ich gemacht hat.

Es tut mir sehr leid, dass ich so überheblich bin, vielleicht kommt es daher, dass meine Schwester schon nach zwei Jahren unglücklich in ihrer Ehe ist und meine Eltern sich haben scheiden lassen, sobald meine Schwester und ich ausgezogen waren.
Ich frage mich manchmal, wie blöd man sein kann, einen Tag die Pille zu vergessen und bin einmal im Monat trotzdem einem Herzinfarkt nahe, bevor meine Tage kommen. Mein Hochmut und meine Heuchelei tun mir sehr leid, es ist sehr arrogant von mir, andere zu verurteilen oder gar für zu blöd zu halten und ich bemühe mich sehr, das in Zukunft anders zu sehen. Ich glaube, dass so etwas schneller geht, als man denkt und man deswegen nicht vorschnell mit einem Urteil bei der Hand sein sollte. Vor allem, weil ich diesem Verhütungs-Gen meine halbe Familie und mein eigenes Leben verdanke. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031244 vom 21.05.2013 um 19:20:02 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Unsere Abschlussfahrt nach Polen

11

anhören

Trunksucht Ekel Dummheit Schule Poland

Vor ein paar Jahren, ich war 15 oder 16 Jahre alt, war ich mit meinem Jahrgang nach der zehnten Klasse auf Abschlussfahrt in Polen. In welche Richtung das geht, ist vermutlich jedem klar. Zur Vorgeschichte sollte man wissen, dass ich sehr strenge Eltern habe, weshalb ich alkoholtechnisch kaum Erfahrung hatte. Des Weiteren haben sich meine Eltern bei den Lehrkräften monatelang dafür eingesetzt, dass es sehr strenge Alkoholkontrollen geben müsse, damit ich überhaupt mitfahren durfte. Das hemmungslose Saufen ging bereits auf der Busfahrt los, wobei ich mich aus Angst vor Konsequenzen persönlich sehr zurückgehalten habe. Das blieb auch die komplette Woche so, bis wir am vierten Tag der Fahrt noch einmal für eine Nacht in eine andere Stadt gefahren sind.
Eben weil in den ersten Tagen kaum kontrolliert wurde, dachten wir uns, dass wir vor dem Umzug ja noch mal reinhauen sollten. Also bin ich in den Getränkeladen, mit zitternden Knien, weil ich so etwas vorher noch nie gemacht hatte, und habe zwei Flaschen Wodka gekauft, was, wie sich herausstellte, viel zu viel für vier Jungs war. Wir quälten uns das Zeug runter und waren nicht mehr zu halten! Wir kamen auf die geniale Idee, alle Betten zusammenzuschieben und darauf zu kämpfen, wobei sich ein Kumpel zwei Zehen brach, was er allerdings erst am nächsten Morgen bemerkte. Natürlich waren die billigen Betten auch nicht für die Kämpfe gemacht, weswegen einige Latten brachen. Insgesamt demolierten wir auch noch einen Schrank sowie das Geschirr, welches sich in ihm befand, und die Klospülung, die für zu viel Papier anscheinend nicht ausgelegt war. Nachts kotzen zwei Kumpels auch noch den Teppich voll. Am nächsten Morgen wurde uns erst bewusst, was wir angerichtet hatten. Wir versteckten oberflächlich alle Schäden, legten die Bettbezüge auf die Kotzflecken und sind dann einfach in die nächste Stadt gefahren, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Die arme Reinigungskraft, die das wieder herrichten musste! Überraschenderweise sind wir aber damit durchgekommen und es gab sogar die Kaution zurück.

Beichthaus.com Beichte #00031234 vom 20.05.2013 um 01:56:53 Uhr in Poland (Pawia, 30-024 Krakau) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Die Frau aus dem Flirt-Chat

11

anhören

Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Dating Partnerschaft Braunschweig

Ich war noch verheiratet, meine Frau war aber schon längere Zeit in ihrer Heimat im Ausland, um ihre Großmutter zu pflegen. Unsere Ehe bestand nun schon zehn Jahre und die Luft war raus. Sie trieb mich manchmal zum Wahnsinn mit ihrer Eifersucht, ihrem Putzfimmel und ihre ständige Lustlosigkeit im Bett turnte mich einfach nur noch ab. Ich musste regelrecht betteln, damit ich sie ins Bett bekam, bzw. damit wir Sex hatten. Wenn ich mal wieder unheimlich geil war, meine Frau aber ihre prä-, intra- oder postmenstrualen Syndrome hatte, dann kam es schon mal vor, dass ich zu einer professionellen Liebesdame ging, selten wurde ich dabei wirklich befriedigt. Ich nutzte also die Abwesenheit meiner Frau, mich nach neuen Herausforderungen umzusehen.

Auf Rat eines Freundes meldete ich mich bei einem dieser Flirtportale an, nutzte dabei aber einen falschen Namen. Ich hatte schnell einige Kontakte, mit denen ich öfter chattete, bis ich endlich ein Date vereinbaren konnte. Wir trafen uns in einem dieser Kuschelcafés, wo man sich auf großen Sofas hinfläzen konnte. Gute Wahl, wie sich herausstellen sollte. Wir tranken etwas, unterhielten uns, sie gefiel mir und ich ihr wohl auch. Eines kam zum anderen, und ehe ich mich versah, waren wir bei ihr zu Hause. Es war eine heiße Sommernacht und es hatte gerade geregnet. Sie hatte ihre Balkontür auf, und wir fielen übereinander her. Sie war groß und hatte feste Brüste, einen tollen Körper und viel Spaß am Sex. Bis zum Morgengrauen konnte ich nicht von ihr lassen. Es war eine wunderschöne Nacht, mit vielen Höhepunkten. Klar, dass wir uns wieder sahen. Fast jede zweite Nacht schlich ich mich nun zu ihr in die Wohnung. Sie war zwar Single, hatte aber eine kleine Tochter, die ich nicht wecken sollte. Diese Erfahrung war die erste, die ich in dieser Art hatte. Nie hatte ich eine Frau "abgeschleppt", "angebaggert" oder "klar gemacht", wenn ich unbefriedigt war, bin ich immer den Weg der bezahlten Liebe gegangen. Wir trafen uns weiter und es kam, wie es kommen musste. Als wir wieder einmal auf dem Höhepunkt der Ekstase angekommen waren, sie saß oben, schrie sie "Ich liebe Dich!" Dabei rief sie meinen falschen Namen, den ich ihr erzählt hatte. Ehrlich gesagt hatte ich sie auch lieb gewonnen. Sie hatte ein recht schweres Leben bislang und hatte viele Enttäuschungen erlebt, aber sie war unwahrscheinlich lieb und kümmerte sich rührend um ihr Kind. Sie war aber wohl emotional schon viel, viel weiter. Ich fühlte mich unglaublich schlecht ihr gegenüber. Ich konnte so nicht weiter machen. Schließlich entschied ich mich, ihr zu erzählen, dass ich verheiratet war, und dass eine Trennung nicht infrage kommen würde. Ich sagte ihr meinen richtigen Namen zwar nicht, aber ich wollte ihr keine falschen Hoffnungen machen. Sie war geschockt. Und wieder einmal von einem Mann enttäuscht worden. Wir haben uns einige Zeit nicht getroffen, sie antwortete nicht auf SMS und ging auch nicht ans Telefon. Irgendwann entschied sie sich wohl, mich mit einer anderen zu teilen. So trafen wir uns erneut. Es war genauso intensiv wie vorher, ich merkte aber, wie sehr sie litt. Ich merkte, dass es sie jedes Mal, wenn ich mich bei ihr meldete, emotional belastete. Irgendwann habe ich ihr gesagt, dass ich ihr Leben nicht noch mehr durcheinanderbringen will und dass ich mich daraus zurückziehen werde. Sie hat nicht geantwortet und sich auch nie mehr gemeldet. Seitdem sind anderthalb Jahre vergangen. Meine Ehe ist beendet, ich habe jetzt eine neue Beziehung, die mich sehr glücklich macht. Dennoch denke ich oft an sie. Wie es ihr wohl ergangen ist?

Beichthaus.com Beichte #00031229 vom 19.05.2013 um 15:37:02 Uhr in Braunschweig (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Den Lebenswillen verloren

17

anhören

Ekel Verzweiflung

Ich (m) hasse mich selbst, seit ich ein Kind bin. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber ich denke von mir selbst, dass ich schlechter bin, als andere Leute. Und ich denke, dass irgendetwas an mir verkehrt ist, und andere das natürlich auch merken. In meiner Schulzeit wurde ich auch immer aufs Übelste gemobbt, was ich heute noch nicht ganz überwunden habe. Außerdem wurde ich vor längerer Zeit von einem Schwulen vergewaltigt, seitdem will ich überhaupt nicht mehr leben, einen Suizid bringe ich aber auch nicht über mich. Nach der Vergewaltigung habe ich eine Therapie angefangen, die im Nachhinein aber nicht bewilligt wurde, weil ich die Sache nicht angezeigt habe, was auch keinen Sinn gemacht hätte, weil ich keine Beweise habe. Andere Möglichkeiten gibt es auch nicht, da alle Psychologen, die ich angerufen habe, zwei Jahre Wartezeit haben. Ich weiß seitdem einfach nicht mehr weiter. Das Schlimmste ist, dass ich noch daheim wohne und mit meinen Eltern nicht mehr klarkomme, was seit der Vergewaltigung noch schlimmer geworden ist. Ausziehen kann ich aber auch nicht, weil mein Vater das mit aller Macht verhindert und ich nicht weißt, wie ich mich wehren soll. Ich habe einfach keinen Lebenswillen mehr, weiß aber auch nicht, wie ich aus der Sache rauskommen soll.

Beichthaus.com Beichte #00031226 vom 19.05.2013 um 10:26:19 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Unsere diebische Kollegin

19

anhören

Diebstahl Lügen Verschwendung Ernährung Arbeit Berlin

In unserem Büro ist eine Kollegin, welche immer Top gestylt kommt. Sie geht jede Woche zum Friseur, hat dauernd neue Klamotten und ist immer am Party machen, und dass bei dem Gehalt einer Callcenteragentin. Durch diesen Lebenswandel hat sie allerdings sonst wenig Kohle am Start. Deshalb klaut sie Lebensmittel aus dem Gemeinschaftskühlschrank. Wir haben sie schon öfter dabei erwischt und sie streitet es jedes Mal ab, und es geht oft so weit, dass sie fast zu heulen beginnt, weil sie sich so in ihre Unschuldsgeschichte reinsteigert. Nun haben wir begonnen, unsere mitgebrachten Speisen ordentlich mit Abführmittel zu versehen. Wir freuen uns alle diebisch, wenn die Kollegin drei bis vier Mal in der Woche nach der Mittagspause eine Stunde, oder länger, auf der Toilette verbringt, und sich die Därme aus dem Leib scheißt! Das geht nun schon mehrere Wochen so und sie checkt es anscheinend nicht. Liebe Kollegin, einerseits tust du mir ja leid, aber andererseits solltest du deine finanziellen Prioritäten überdenken und endlich mal Geld für eigenes Essen ausgeben.

Beichthaus.com Beichte #00031224 vom 18.05.2013 um 07:48:26 Uhr in 13347 Berlin (Gesundbrunnen) (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht