Rauchen? Nur am Wochenende!

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Falschheit Lügen Sucht

Ich (m/18) war bis vor einigen Wochen und Monaten ein typischer Wochenendraucher. Ich habe dann eines Tages den Entschluss gefasst, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich erzählte das natürlich sofort meiner Freundin und sie war als Nichtraucherin logischerweise begeistert von meinem Vorhaben. Seither rauche ich am Wochenende kaum mehr eine Zigarette, vielleicht ein Mal hier und da, wenn meine Freundin gerade nicht dabei ist oder bereits nach Hause gegangen ist. Jedoch muss ich leider auch gestehen, dass ich seither angefangen habe, unter der Woche zu rauchen. Es ist nicht so, dass ich das Gefühl habe, ich würde es nicht schaffen ganz aufzuhören. Dennoch ist es seither wie so ein kleines Geheimnis, mit dem ich meine Freunde, meine Familie und auch meine Freundin anlüge - und aus sehr komischen Gründen finde ich das sehr spannend. Ich finde es einfach irgendwie interessant, das Ganze vor praktisch allen Leuten die ich kenne, geheim zu halten. Trotzdem macht es mir immer wieder ein schlechtes Gewissen und das stört mich. Deshalb habe ich beschlossen, mit dieser Beichte meine Sünden hier abzulegen und schlussendlich ganz mit dem Rauchen aufzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00035660 vom 07.05.2015 um 14:00:15 Uhr (6 Kommentare).

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Betrunken in Mexiko

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Last Night München

Ich war mit meinen Kameraden, wie so viele andere auch, in einer Grenzstadt zu Mexiko stationiert. Sehr oft fuhren wir zum Partymachen da rüber, weil es einfach billiger war. Nun kam es, dass mal wieder ein langes Wochenende wegen eines Feiertags war. Die meisten fuhren dann fort, um Amerika ein wenig zu entdecken. Einige blieben jedoch dort, um sich das Geld zu sparen und lieber günstig Party zu machen. Aus Vorfreude habe ich angefangen vorzuglühen und bemerkte dabei nicht, dass ich bereits stark betrunken war, statt nur einen angeheitertet. Mir wurde kurz vor Abfahrt dermaßen übel, dass ich mich umdrehen und in die Blumen erbrechen musste. Als meine Kameraden das sahen, wollten sie mich nicht mehr im Taxi mitnehmen, aber ich konnte sie doch noch überreden. In Mexiko angekommen eroberten wir die Diskothek. Meine Kameraden waren irgendwann auf einmal nicht mehr auffindbar. Sie hatten sich sang- und klanglos verkrümelt und einen der schlimmsten Fehler begangen, den man machen kann: Sie ließen einen Kameraden allein in Mexiko zurück. Ich habe aber nicht weiter nach ihnen gesucht, sondern getanzt. Man muss dazu sagen, dass es damals in Mexiko fast egal war, wie man aussah, solange man die typische deutsche Ausstrahlung und somit das Potenzial hatte, die Mädels aus dem Umfeld wegzuheiraten.


So kam es auch, dass mich eine wunderschöne Mexikanerin antanzte, sich an mir rieb und mir eindeutige Avancen machte. Ich ließ sie gewähren, auch, als sie ihre Hand sanft über meinen Schritt gleiten ließ. Sie drehte sich zu mir um und fing an, mir einen Zungenkuss zu geben, bereute dies aber aufgrund meines Alkoholatems gemischt mit Erbrochenem direkt wieder. Später stellte ich erschrocken fest, dass ich auch Erbrochenes auf dem T-Shirt unter meinem Hemd hatte. Ich war aber aufgrund des Rauschs nicht in der Lage, das zu abstrahieren. Sie machte sich schleunigst aus dem Staub und ich verpasste die einzige Chance in meinem Leben, je mit einer exotischen Traumfrau Sex zu haben.


Im Nachhinein betrachtet war das der größte Glücksgriff, denn wenn man sich mit einer Mexikanerin einlässt und es zum Sex kommt, ist es in der Regel so, dass die Familie auf eine Heirat besteht. Jemanden der versuchte, dem Ganzen zu entkommen, dem wurde schon mal in Texas vor dem Tor der Kaserne aufgelauert und man wurde nach Hause verfolgt. Im schlimmsten Fall war es notwendig, den Einsatz abzubrechen und zurück nach Deutschland zu fliegen. Da sehr viele Deutsche in früheren Jahren die Armut der jungen Mädels schamlos ausgenutzt haben und sie letzten Endes geschwängert zurückließen, kann ich das gut nachvollziehen. Ich beichte also meinen exzessiven Alkoholkonsum, der mir zwar einerseits den Sex versaut hat, mich aber davor bewahrte, womöglich heute eine Mexikanerin zur Frau zu haben, ohne das aber je vorgehabt zu haben, und bitte dafür um Vergebung. Ebenso bitte ich um Vergebung für die eklige Angelegenheit mit dem Kuss und dem Shirt.

Beichthaus.com Beichte #00035657 vom 07.05.2015 um 11:52:57 Uhr in 81379 München (Schwanthalerstraße) (7 Kommentare).

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Der Wohnort meines Vergewaltigers

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Rache Missbrauch Zorn Ignoranz

Mir (m/24) ist seit bereits einem halben Jahr der Wohnort meines damaligen Vergewaltigers bekannt. Die Geschichte ist mittlerweile bald ein Jahrzehnt her und eigentlich recht klassisch: Näheres familiäres Umfeld und er arbeitete mit Jugendlichen (ca. 8-14) in einem christlichen Verein. Das Ganze ging mehrere Wochen und mit mehr Einzelheiten will ich euch auch gar nicht beschäftigen. Bis 19-20 war ich unter sozialem Aspekt gesehen ein Krüppel, meinen jetzigen Freunden verdanke ich es, dass sie mich aus diesem Loch gezogen haben. Normal bin ich zwar immer noch nicht, aber das ist wohl auch gut so. Meine Beichte ist, dass ich auch herausgefunden habe, dass er immer noch mit Kindern in einem christlichen Verein zu tun hat und höchstwahrscheinlich dort immer noch Opfer findet. Ich bin also mitschuldig, dass jemand das Gleiche durchmacht wie ich, und das wünsche ich keinem. Ein Grund für mein Zögern gibt es dennoch: Ich habe einen Plan ausgetüftelt, um Belege für meine Geschichte zu sammeln. Zwar wären die vor Gericht nicht zulässig, untermauern aber dennoch die Glaubwürdigkeit. Nichtsdestotrotz finde ich mein Handeln ziemlich egoistisch den anderen Kindern gegenüber. An die Krawallfreunde von Beichthaus: Ja, auch das habe ich mir überlegt, aber was bringt der eine oder andere gebrochene Knochen? Hilft mir nicht weiter und nach ein paar Monaten geht das Ganze möglicherweise von vorne los. Ich habe das Gefühl, es ist richtig, mit Bedacht an die Sache heranzugehen. Aber dennoch habe ich arge Zweifel.

Beichthaus.com Beichte #00035650 vom 06.05.2015 um 18:18:40 Uhr (16 Kommentare).

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Selbstbefriedigung im Labor

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Masturbation Schamlosigkeit Arbeit

Als ich (m/23) heute im Labor arbeitete, kam eine neue Praktikantin zu uns und setzte sich erst einmal für zwei Stunden an einen Schreibtisch. Ich fand sie hübsch und nett, mehr aber auch nicht. Aber irgendwie war ich in dem Moment sehr notgeil und fing an, mit meiner linken Hand in der Hosentasche zu masturbieren, während ich an meiner Laborbank stand und meine Vorgesetzten mir gerade mal fünf Meter gegenüberstanden. Sehen konnte man nichts, da die Laborbänke immer mehr als hüfthoch sind. Nach schon 1-2 Minuten kam ich sehr heftig. Ich weiß auch nicht, was mich da überkam. Sonst bin ich nicht so und tue so etwas auch echt nicht. Einige Stunden später stellte mein Chef mir die Neue vor und sagte mir, dass ich sie einlernen soll. Das war schon etwas unangenehm.

Beichthaus.com Beichte #00035647 vom 06.05.2015 um 11:27:59 Uhr (10 Kommentare).

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Die Oberflächlichkeit der Frauen

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Engherzigkeit Selbstsucht Dating Last Night

Ich bin seit wenigen Wochen wieder Single und dies nach einer 9-jährigen Beziehung. Nun bin ich wieder öfters unterwegs am Wochenende und musste feststellen, dass sich irgendwie in den Jahren vieles verändert hat. In einer Beziehung nimmt man gewisse Sachen gar nicht wahr, wenn man mal unterwegs ist, aber als Single begutachtet man ja die anderen Leute ganz anders - also vor allem Frauen. Etwas ist mir dabei besonders aufgefallen, nämlich diese potthässliche Oberflächlichkeit, die in zu vielen Köpfen drin ist. Es zählt kaum noch, wie du bist, nur was du hast. Ich habe mich mit einem Freund darüber unterhalten, der zufriedener Langzeitsingle ist, und er meinte, dass genau dies der Grund sei, wieso er sich schon so lange auf keine Frau mehr einlassen wolle. Ich wollte dies anfangs nicht so wirklich wahrhaben und begann es ein wenig auszutesten. Mit dem Kennenlernen habe ich keine Probleme, da man als 1.90 großer, blauäugiger, dunkelhaariger und einigermaßen gut gebauter Mann sehr oft angesprochen wird. Offenbar reichen diese Pluspunkte an mir schon, um zu allem zu kommen, was ich will. Ich habe mich manchmal benommen wie ein Arschloch, mir war es schon peinlich, was für einen Scheiß ich rausgelassen habe. Nun, gestört hat es vielleicht drei von zehn. Die anderen sieben machen trotzdem weiter mit Komplimenten über meine schönen Augen und wie gerne sie mich doch mal zum Kaffee wiedersehen würden.


Ich konnte mir oft nicht erklären, wie ich nach einem übelst proletenhaften Gespräch trotzdem noch die Nummer bekommen habe. Nun zu meiner Beichte: Ich war in einem Club und wurde von einer sehr süßen Frau angesprochen. Da benahm ich mich auch ganz normal, da mir dieses Mädel schon um vieles besser gefiel als die Damen, die ich testete, vor allem ihr Lachen hatte es mir ein wenig angetan. Wegen des Lärms im Club kann man außer Small Talk ja nicht wirklich viel reden, also sind wir nach einiger Zeit raus. Da hat sie mir dann schnell klargemacht, dass sie am liebsten sofort mit mir nach Hause fahren würde. Da ich mich ein wenig verguckt hatte, ließ ich sie natürlich nicht abblitzen und schon waren wir in meinem Auto auf dem Weg zu mir. Jetzt, im ruhigen Auto, wurden die Gespräche ein wenig tiefer und da musste ich feststellen, dass meine Eroberung leider kein Stück besser war, als die oben erwähnten. Ernstere Themen konnte man sowieso vergessen und wenn in einem Gespräch nicht nach zwei Minuten irgendein berühmter Youtuber oder ein angesagtes Brand vorkam, wurde von ihr schnell das Thema gewechselt, damit man wieder über die neusten Trends und Sprüche bei Facebook reden konnte. Als ich ihr klarmachte, dass ich schon seit Jahren kein Facebook mehr habe, schaute sie mich wie einen Hinterwäldler an.


Wäre diese Dame 19 gewesen, okay, aber sie war 27. Nun mir wurde es irgendwann zu viel, und als sie mich bat, an einer Tanke schnell anzuhalten, damit sie sich Zigaretten holen konnte, bin ich einfach davongefahren, als sie drin war. Das möchte ich auch beichten. Im Nachhinein tut mir dies sehr leid, da sie es ja auch nicht wirklich verdient hatte einfach stehen gelassen zu werden. Eigentlich wüsste ich, dass es mir nicht leidzutun braucht, da sie über einen Bekannten an meine Nummer kam und sich nun wieder mit mir treffen will. Sagt ja auch wieder alles. Einen übleren Move habe ich noch nie gemacht, als das mit ihr, und trotzdem schrieb sie mir, dass sie den süßen Typen mit den schönen blauen Augen gerne wiedersehen möchte, da unser letztes Treffen ja so blöd endete. Na ja, entschuldige Mädel, im Gegensatz zu dir brauche ich bei meinem Gegenüber ein wenig mehr, als nur ein schönes Lachen und gutes Aussehen, egal ob für immer oder nur für eine Nacht! Aber trotz allem ist mir mein Verhalten damals nicht recht, mir wurden Anstand und Respekt beigebracht. Und mein Davonfahren war doch sehr unanständig und respektlos. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00035643 vom 05.05.2015 um 17:37:49 Uhr (16 Kommentare).

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