Das Monster im Schrank

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Feigheit Peinlichkeit Lügen Last Night

Ich musste bei der Beichte mit dem Zombie unterm Bett sehr schmunzeln. Ich habe Resident Evil im selben Alter wie der Beichter gespielt, mich hat aber eher die Szene traumatisiert, in welcher der Zombie aus dem Schrank gestürzt kam und bei der man das Tagebuch findet. Daraufhin habe ich bestimmt drei Jahre lang immer in meinen Schrank geschaut, ehe ich mich ins Bett gelegt habe. Ich hatte allerdings einen Kleiderschrank mit Schiebetüren. Die Schiene der Tür, die ich immer geöffnet habe, um nachzuschauen, ob sich da ein Zombie drin befindet, ist daraufhin irgendwann kaputt gegangen. Meine Eltern haben sich darüber gewundert und noch geschimpft, was für eine schlechte Qualität der Schrank doch habe. Ganz überwunden habe ich das leider auch noch nicht - wenn meine Freundin nicht da ist, schließe ich mich im Schlafzimmer ein und schaue doch ab und an noch kurz in den Schrank. Ich bin übrigens auch 30 und stehe mit beiden Beinen im Leben. Außerdem möchte ich beichten, dass ich meine Eltern bezüglich des Schrankes angelogen habe. Resident Evil spiele ich übrigens immer noch gerne und fürchte mich fast genauso wie damals.

Beichthaus.com Beichte #00033044 vom 13.04.2014 um 01:00:25 Uhr (7 Kommentare).

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Das Unglück meiner Ex

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Engherzigkeit Ex

Als sich meine erste Freundin von mir getrennt hat, war ich zu Anfang am Boden zerstört. Doch schon bald konnte ich den Schmerz überwinden, bin mittlerweile wieder glücklich vergeben und weine der ganzen Geschichte keine Träne mehr nach. Was ich zu beichten habe? Bei meiner Ex ging es seit der Trennung stetig bergab, sie hatte seitdem keinen festen Freund mehr und auch ihr normaler Freundeskreis wandte sich immer mehr von ihr ab. Und mich freut das einfach. Ich weiß, dass ich eher dankbar sein sollte, dass es mir so gut ergeht, aber stattdessen lache ich mir über das Unglück eines anderen Menschen ins Fäustchen. Ich bitte um Absolution für meine Schadenfreude!

Beichthaus.com Beichte #00033035 vom 11.04.2014 um 07:12:07 Uhr (7 Kommentare).

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Wodka Red-Bull

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Trunksucht Engherzigkeit Last Night Limbach-Oberfrohna

Wodka Red-Bull
Vor einigen Jahren war ich zu Besuch bei meinem besten Kumpel. Da ich den Konsum von körpervergiftenden Substanzen bekennend ablehne und daher noch nie Derartiges zu mir genommen habe, hat mir mein Kumpel dann gepredigt, dass er mich gerne mal abfüllen würde. Ich habe ihm versichert, dass ihm das nicht gelingen würde, da ich selbst einen Tropfen ebensolcher Substanzen in normalen Genussmitteln schmecken könnte. Er hat mir dies natürlich nicht geglaubt und da wir beide früher gerne Energy Drinks einer sehr bekannten Marke mit einem gewissen roten Tier als Logo, getrunken haben, dachte er, damit könnte er mich noch kriegen. Naja, er hat dann einige Dosen des besagten Energy Drinks und eine Flasche Billigfusel von der Tanke besorgt. Er, im Gegensatz zu mir, genießt gerne mal gewisse bittere Flüssigkeit und hatte sich, nachdem wir wieder bei ihm waren, auch gleich mal ein bisschen was eingefüllt. Dadurch war er bereits angeheitert und anstatt mir besagte Mischung zu bereiten, blieb er einfach sitzen und ich habe den ganzen Spieß umgedreht und letztendlich ihn abgefüllt, was einfach war.

Ich habe ihm also immer noch einen Drink gedrückt, bis er am Ende die ganze Buddel inklusive fünf Dosen intus hatte. Und da ja Taurin gepaart mit besagter, nicht jugendfreier Flüssigsubstanz, einen noch stärkeren Effekt durch schnellere Übertragung ins Blut erzielt, war er schließlich nach einer halben Stunde total weg, lag die nächsten sechs Stunden mit Kopfschmerzen vom Feinsten in seiner Koje und hat außer sinnlosem Gedudel nichts mehr von sich gegeben. Seither hat er nie wieder versucht, mir das Zeug schmackhaft zu machen. Ich beichte, dass ich mich darüber heute noch köstlich amüsiere.

Beichthaus.com Beichte #00033019 vom 08.04.2014 um 07:27:15 Uhr in Limbach-Oberfrohna (15 Kommentare).

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Der Bücherwurm

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Manie Zwang Sucht

Ich (m/18) habe ein recht unscheinbares Problem. Jedenfalls dachte ich das bisher. Und zwar bin ich süchtig nach Büchern. Ich lese so gut wie alles und überall stapeln sich mittlerweile meine Bücher. Ich habe eine recht große Wohnung und überall stehen Regale, die schon überquellen. Das Ganze fing bereits im Kindergarten-Alter an. Ich habe mir damals selbst das Lesen beigebracht und später auch den anderen Kindern vorgelesen. In der Grundschule war ich immer außen vor, ich musste nie Leseübungen machen. Wozu auch? Ich konnte ja alles schon. Später habe ich auch nie lange in einem Sportverein durchgehalten, ich hatte nie Lust dazu und wollte lieber weiter lesen. Ich lese ein Buch meist an zwei Tagen durch und fange dann gleich das Nächste an. Durch mein Gelese habe ich außerdem ein recht großes Allgemeinwissen, was mir erst vor zwei Jahren in der Schule bewusst wurde, als ich nebenbei ein Kreuzworträtsel fertig hatte, während die anderen keine fünf Wörter gefunden haben. Das soll jetzt nicht angeberisch klingen, aber so war es nun einmal.


So weit, so gut. Nun zu meinem hauptsächlichen Problem: Aufgrund der Anzahl der Bücher sieht es nie ordentlich aus. Es sind einfach zu viele geworden und ich kann sie auch nicht wegschmeißen, denn ich lese sie wirklich noch. Verkaufen lohnt sich auch nicht, denn die 50 Cent, die man auf dem Flohmarkt maximal bekommt, sind mir viel zu wenig - außerdem würde ich von dem Geld gleich wieder Neue anschaffen, vermutlich auf dem gleichen Flohmarkt. Häufig nehme ich auch welche mit, wenn Verwandte wieder ihr Regal aussortieren oder es solche Grabbelkisten irgendwo gibt. Ich kann nie ein Mädchen zu mir einladen, treffe mich lieber immer draußen oder bei ihnen. Ich habe keinen Ort mehr, wo kein Buch liegt und das stört mich einfach. Ich würde gerne etwas ändern, weiß aber nicht, wie ich das machen soll.

Beichthaus.com Beichte #00033007 vom 06.04.2014 um 13:41:19 Uhr (32 Kommentare).

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Menopause und Assi-TV

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Medien Partnerschaft

Meine Freundin nervt mich momentan nur noch. Sie jammert jeden Tag wegen eines anderen Wehwehchens und fängt dauernd an zu heulen. Da hat sie an einem Tag Schmerzen im Knie, am anderen Tag sind es die Oberschenkel, wegen denen man auch direkt zum Notdienst muss, danach ist es wieder der Rücken, dann hat sie Kopfweh, oder ihr ist schlecht. Seit zwei Tagen hat sie ausnahmsweise wirklich mal ein bisschen was, nämlich eine Entzündung im Gehörgang, wodurch dieser zugeschwollen ist. Nennt sich Tubenkatarrh, ich hatte so etwas als Kind auch dauernd. Mich stört nur, dass es ihr egal ist, wie es mir geht. Sie hat sich in den letzten eineinhalb Jahren richtig verändert. Sie ist mediensüchtig und verbringt so ziemlich den gesamten Tag damit, irgendwelche bescheuerten Spiele im Internet oder auf einem ihrer beiden Smartphones zu spielen, der Fernseher ist sowieso den ganzen Tag an. Und wenn sie sich einmal am Tag tatsächlich zum Kochen in die Küche bewegt, weil ich nun einmal absolut nicht kochen kann, dann hat sie selbst dort ihre Kopfhörer auf, damit sie bloß keine Sekunde ihrer verstandesverringernden Polizeisendungen oder andere gestellte Serien auf selbigem Niveau, verpasst. Dass ich daran kaputtgehe, dass sie seit Ewigkeiten nichts gegen ihre Depressionen unternimmt, ihre Körperpflege vernachlässigt und mich aufgrund ihrer blöden Wechseljahre vollkommen vernachlässigt, ist ihr egal. Sie will auch nichts gegen ihre Probleme unternehmen. Sie macht nicht einmal den Versuch, ihre Problemchen und meine emotionalen Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Weil sie seit über einem Jahr keinerlei Lust mehr verspürt, ihrem Lebenspartner, der ihr bis heute noch stets treu ist, ihr immer den Rücken gestärkt und sie getröstet hat, mal irgendwelche Formen von Zärtlichkeiten zukommen zu lassen, welche über ein paar Küsschen und Umarmungen hinausgehen.


Was auch immer ich tue, es passt ihr nicht. Sie meckert nur mit mir herum. Ich darf das Badezimmer nicht mehr betreten, wenn sie sich dort badet oder wäscht. Ich darf ihr nicht beim Anziehen zuschauen und auch sonst kriege ich ständig verbal eine gezischt, wenn ich es auch nur wage, sie irgendwie zärtlich zu berühren, weil das ja auch schon wieder zu viel Nähe ist. Und wehe, ich störe sie bei ihren blöden Computerspielen. Im Prinzip bin ich nur noch da, um ihr den Haushalt zu schmeißen, ihr als seelischer Abfallbehälter zu dienen oder sonstige doofe Arbeiten zu übernehmen, die man als Frau ja gerne auf den Mann abschiebt. Ich beichte, dass es mich langsam nicht mehr interessiert, wenn sie wieder irgendein Problem hat, zumal das meiste davon tatsächlich Kleinkram ist, bei dem ich nicht einmal mit der Wimper zucken würde, weil kleine Zipperlein wie Magenschmerzen, Kopfweh, schmerzende Gliedmaßen oder was weiß ich, zum Alltag gehören und der Rede nicht wert sind. Ich beichte auch, dass ich mich von ihr trennen möchte, da das Pensum meiner Nervenkapazität so langsam überstrapaziert wird. Leider befinde ich mich momentan in einer komplizierten Lage, die es mir nicht möglich macht, ohne übermäßig viel Stress aus unserer Wohnung auszuziehen und mir alleine eine neue Bude zu nehmen. Leider ist das so, weil ich für das gemeinsame Leben mit ihr mein altes Leben über den Haufen geschmissen habe. Es tut mir weh, wenn ich das so schreibe, da ich sie wirklich noch immer begehre und liebe. Aber ich kann nicht ewig mit so einem Liebesentzug leben. Übrigens geht es mir tatsächlich nicht in erster Linie um das Eine im Bett, sondern darum, dass ich es vermisse, die Zärtlichkeit und Wärme der Frau zu spüren, die ich liebe. Es tut mir einfach leid, dass ich nicht die Kraft habe, auf diese Bedürfnisse zu verzichten, um diese Beziehung weiter durchzuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033006 vom 06.04.2014 um 10:53:45 Uhr (21 Kommentare).

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