Hundehaufen im Getränkeautomaten

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Ekel Engherzigkeit Morallosigkeit Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Als ich (m/23) elf Jahre alt war, ging ich wie jedes andere Kind täglich zur Schule. An einem dieser Tage war ich, wie gewohnt, mit meinen Kumpels unterwegs und begegnete an der Haltestelle einer Frau, die mich mit aufgerissenen Augen anglotzte. Wir wunderten uns wirklich, bis wir irgendwann bemerkten, was los war. Ich hatte nur einen Schuh an! Ich weiß wirklich nicht, wie ich diesen Verlust nicht bemerken konnte, aber anscheinend hatte ich den Schuh im Bus liegen lassen, nachdem ich einen kleinen Stein dort entfernt hatte. Aber damit nicht genug - auf dem restlichen Weg zur Schule hatte ein unfähiger Hundebesitzer einen Haufen liegen lassen, in den ich natürlich hineintrat. Alle meine Kumpels lachten mich aus, aber um weiterhin cool zu sein, überlegte ich mir einen Plan. In der Schule angekommen schmiss ich meine Socke in den Getränkeautomaten, also in das Fach, in das die Flaschen fallen. Und in der großen Pause standen wir dann ganz unauffällig neben dem Automaten, bis ein Mädchen sich ein Getränk holte. Sie griff in das Fach und schrie laut auf - als sie dann ihre Hand ansah und daran roch, rannte sie schreiend zur Toilette, während wir uns schlapp lachten. Da ein anderer aus unserer "Gruppe" einen Hund hatte und mir ja noch eine saubere Socke geblieben war, gab ich ihm diese und wir wiederholten das Ganze noch öfters, bis wir schließlich erwischt wurden.

Beichthaus.com Beichte #00033250 vom 11.05.2014 um 21:24:08 Uhr (8 Kommentare).

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Das Bambi-Prinzip

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Verzweiflung Aggression Gewalt Hass WG

Vor ungefähr zwei Jahren wurde ich für eine schulische Ausbildung in einer zwei Stunden entfernten Stadt angenommen - ebenso wie eine gute Freundin. Da lag es natürlich nahe, dass wir zusammenziehen wollten, schließlich wohnten wir beide noch bei unseren Eltern und wussten noch nichts von der Welt. Wir waren deshalb super aufgeregt und im Laufe der Zeit schmiedeten wir alle möglichen Pläne, von der Einrichtung bis zum Zusammenleben. Wir trugen eine rosa Brille. Der erste Dämpfer kam, als wir immer verzweifelter nach einer Wohnung suchten. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte sie mir hilflos das Feld überlassen. Und so hatte ich auch endlich eine passende Wohnung gefunden. Das Problem war geklärt. Als wir dann einen Termin zum Um- und Einzug vereinbarten, beschlossen wir, dass es das Beste sei, wenn wir eine Woche vor Ausbildungsanfang schon einmal die Stadt erkunden und dass wir uns die Zeit nehmen sollten, uns einzuleben. Dann war der große Moment da, meine tapferen Eltern und ich packten mein gesamtes Zimmer in einen Laster und fuhren in die WG. Ich hatte an diesem Tag sehr gemischte Gefühle. Einerseits freute ich mich auf das neue Kapitel in meinem Leben, andererseits hatte ich Angst.

Meine Mitbewohnerin, nennen wir sie mal V, und ich trafen uns an der neuen Wohnung. Der Umzug verlief gut und recht zügig. Als wir dann fertig waren, teilte sie mir in einem Nebensatz mit, dass sie diese eine Woche Eingewöhnungszeit nicht beanspruchen, sondern wieder mit ihren Eltern zurückfahre würde. Verdutzt und naiv, wie ich zu dem Zeitpunkt war, nickte ich das einfach ab. So stand ich, nachdem die Familie von V und meine wieder gefahren waren, alleine vor den Kisten. Die Wohnung war nicht besonders groß und wir hatten auch jeder nur ein Zimmer, aber die Küche musste dennoch eingeräumt werden. Verärgert machte ich mich daran, diese Aufgabe allein zu regeln. Als unsere Ausbildung dann anfing, teilte man uns in eine Klasse ein und wir bewältigten unser neues Leben recht gut. Ich kochte regelmäßig, was weiter nicht schlimm war, da die restlichen WG-Aufgaben gerecht verteilt waren. Doch wirklich wohl fühlte V sich nicht. Da machte es die Sache natürlich nicht besser, dass sie ihre Eltern und Freunde aus ihrer Heimatstadt schrecklich vermisste. Da ich die einzige Person war, die sie um sich hatte, bekam ich diese Trauer in Form von Anschuldigungen, wie: "Du bist wie meine Mutter, immer fragst du, was ich essen will!" an den Kopf geworfen. Weder nett noch logisch. Aber ich wollte ihr ja helfen. Nur waren all meine Bemühungen, für sie da zu sein, ihr zu zuhören und auf sie Rücksicht zu nehmen, genau das Falsche. So ging es nach einiger Zeit wieder los mit den Streitereien. Ich würde ja alles allein bestimmen und ihr nichts überlassen. Und da hatte sie sogar fast recht, denn ich habe mich allein um Dinge wie Strom- und Gasanbieter gekümmert, nachdem sie gesagt hatte, dass es ihr egal sei. Ihre Anschuldigungen und Vorwürfe waren im Nachhinein mehr als konfus. Auch an mir nagte es, dass ich nicht mehr in meiner Heimatstadt wohnte und meine Freunde und Familie nicht mehr oft sah.

Aber um sie nicht noch mehr zu demotivieren und zu belasten, versuchte ich für sie stark zu sein und legte meine Trauer über diese Tatsache auf die Nächte und klärte es für mich. Aber alles, was ich tat, tat ich falsch. Wir stritten uns immer öfter. Allerdings wollte sie diese Sachen einfach aussitzen, während ich versuchte, die Probleme wirklich zu lösen. Und diese Persönlichkeiten sind hochexplosiv, wenn man sie zusammen in eine Wohnung steckt. Und natürlich sind wir explodiert - oder vielleicht auch implodiert. Das äußerte sich in einer sehr unrühmlichen Tat meinerseits. Wir stritten mal wieder und sie verschwand schmollend in ihr Zimmer. Ich wollte das Ganze nicht auf mir sitzen lassen und ging ihr nach. Wir wurden noch lauter als schon vorher und als sie dann sagte, dass ich ihr das Leben versauen würde, knallte bei mir die Sicherung raus! Ich, die Person, die sich so zurückgenommen hatte, damit sie sich wohlfühlte, soll ihr das Leben versauen?! Ich hatte doch alles getan, damit es ihr gut ging und das hielt sie von mir? Ich erinnere mich nicht mehr genau an das, was dann geschah, aber so viel weiß ich noch: Ich ging auf sie zu, brüllte sie an, sie brüllte zurück und ich verpasste ihr eine saftige Ohrfeige. Damit war alles aus. Im ersten Moment war ich unglaublich geschockt von mir selbst. Im zweiten Moment hatte ich schreckliche Schuldgefühle. Als sie mich dann als Monster beschimpfte, kam die Wut zurück. Danach herrschte erst mal Funkstille, was erstaunlich gut geht, auch wenn man in einer Zwei-Zimmer-Wohnung lebt. Die folgenden Wochen waren die Hölle, wahrscheinlich für uns beide. Wir versuchten das Dilemma zwischen uns zu lösen, aber sie wollte und konnte mir nie wieder verzeihen. Und ich kann es ihr ehrlich gesagt nicht einmal verübeln. Was ich ihr allerdings sehr, sehr übel nehme, ist ihr folgendes Verhalten. Sie behandelte mich wie ein Stück Dreck. Jedes Mal, wenn wir uns über den Weg liefen, was ja unvermeidbar war, zeigte sie mir, wie sehr sie mich verabscheute. Ich beschloss auszuziehen und begab mich auf Wohnungssuche. Nachdem ich schließlich auch fündig wurde, meinte sie stinksauer, dass ich mich doch jetzt auch um einen Nachmieter kümmern müsste und wie sie das sonst alles stemmen solle.

Ich hatte mir sogar den Tag meines Auszuges im Kalender rot umkreist, weil ich es nicht mehr aushalten konnte. Ich finde, ein bisschen Respekt sollte man allem entgegen bringen, auch wenn man sich so sehr gestritten hat und wenn man geohrfeigt wurde. Es ist nicht so, als ob ich nicht wüsste, wie das ist. Als ich dann aus der gemeinsamen Wohnung raus und in meine Eigene gezogen war, fühlte ich mich unglaublich gut. Was teilweise sicher auch an der Portion Schadenfreude lag, denn die gesamte Kücheneinrichtung gehörte mir und man konnte schon vorher merken, wie sauer sie darüber war, bald ohne Küche dazustehen. Leider war es mit meinem Auszug aber noch lange nicht gegessen. Schon vorher habe ich bemerkt, wie unsere Klassenkameradinnen sich immer mehr von mir abwandten. Und das verschlimmerte sich. Ich traute mich am Anfang nichts zu sagen, da ich der Meinung war, dass ich es verdient hätte. Schließlich hatte ich V geohrfeigt und so etwas macht man einfach nicht. Ich habe bewusst nie vom Streit in der WG erzählt, da wir eben in dieselbe Klasse gingen. Aber sie hatte da wohl weniger Hemmungen. Denn die schrägen Blicke haben sich im Laufe der Zeit in Mobbing gewandelt. Das geht jetzt schon ein Jahr lang so. Aber ich muss ehrlich gestehen, wäre ein anderer in meiner Position, hätte ich mich wahrscheinlich auch von ihrer Masche einwickeln lassen. Sie gibt sich immer auf eine gewisse Art die alle dazu bringt sie schrecklich zu bemitleiden und dadurch entwickelt sich der Wunsch, ihr zu helfen. War bei mir am Anfang ja auch so. Ich nenne es das Bambi-Prinzip. Wie ein Rehkitz sitzt sie mit großen, unschuldigen Augen im Gras und alle finden sie niedlich und supersüß. Doch es ist nicht so, als ob sie nicht auch alles allein schaffen könnte. Aber warum denn, wenn es Leute gibt, die es für einen machen.

Und wegen so einer Scheiße bin ich ein Opfer von Mobbing! Ich habe mich lange geschämt, mir das einzugestehen. Es ist für mich jeden Tag aufs Neue eine Qual dort hinzugehen, sie alle zu sehen und ihren Gesprächen zuhören zu müssen. Auch wenn ich mir in den Pausen die Ohren mit Musik volldröhne, reden sie im Unterricht munter weiter. Ich bin nervlich total am Ende. Denn du kannst ein Selbstbewusstsein wie ein Berg haben, wenn dir jeden Tag vermittelt wird, wie scheiße und widerwärtig du bist, fragst du dich irgendwann, ob wirklich all diese Menschen falsch liegen können oder ob du wirklich so ein Monster bist. Meine einzige Rettung ist, dass ich in genau 55 Tagen nie wieder dahin muss. Dann bin ich endlich wieder frei. Das Thema Mobbing betrifft nicht nur mich. Auch viele andere leiden unter Schikane am Arbeitsplatz, in der Schule oder in einem anderen sozialen Umfeld. Ich habe das schon zu meiner Schulzeit erlebt. Doch das war bei Weitem nicht mit dem hier zu vergleichen. Ich bin weder ein schüchterner Mensch, noch habe ich wenig Selbstbewusstsein. Meine Mutter beschreibt mich als Frohnatur, aber momentan weine ich jeden Tag. Diese Scheiße kann jedem passieren und wir sollten uns alle fragen, ob wir nicht vielleicht doch schon Täter sind. Denn das geht viel schneller, als man denkt. Meine Klassenkameradinnen wissen sicher nicht, wie sehr sie mich quälen und zerstören. Allerdings habe ich weder eine perfekte Lösung für Opfer solcher Attacken, noch eine Idee, wie man dieses Gesellschaftsproblem im Gesamten lösen könnte. Nur eines will ich euch allen sagen: Passt auf, was ihr tut. Menschen sind unglaublich zerbrechlich. Und an alle, denen es gerade geht wie mir, ihr schafft das! Bleibt stark! Sprecht mit euren Eltern, Lehrern oder mit euren Freunden! Nur teilt euch irgendwie mit, sonst zerbrecht ihr völlig.

Beichthaus.com Beichte #00033245 vom 10.05.2014 um 22:42:07 Uhr (26 Kommentare).

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Von Brandwunden und Ohrfeigen

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Aggression Hass Rache Gewalt

Als ich (w) zwölf Jahre alt war, war ich mit meinen Freundinnen schwimmen. In unserer Nähe lagen einige Jugendliche, die laut Musik hörten. Die grell geschminkten Tussen glotzten die ganze Zeit zu uns rüber. Plötzlich gab es ein Getuschel, lautes Grölen und ein Typ sprang auf und lief direkt auf mich zu - mit qualmender Zigarette in der Hand. Er packte mich am Arm und verdrehte ihn. Danach drückte er die Zigarette auf meinem Arm aus, was absolut höllische Qualen verursachte. Ich schrie und versuchte mich rauszuwinden, hatte aber keine Chance. Meine Freundinnen waren zuerst geschockt, sprangen den Typen dann aber zu zweit an, was dem nur ein Lachen entlockte. Die anderen grölten und lachten laut und ich weinte. So schnell, wie er da gewesen war, ließ er mich los und rannte wieder zurück. Das Grölen und Lachen nahm kein Ende. Ich und meine Freundinnen packten so schnell wir konnten und flüchteten. Ich war so geschockt, dass ich nicht einmal meinen Eltern Bescheid gegeben habe, sondern alles für mich behielt, obwohl sie merkten, dass ihr Kind total verstört ist. Ich schwieg.

Und hatte ab diesem Zeitpunkt eine Narbe auf meinem Arm, die ziemlich groß war. Genau 20 Jahre später betrat ich einen Metzgerladen und mich traf fast der Schlag! Da stand dieser "Jugendliche" von damals an der Theke, fett wie ein Mastschwein neben mir. Ich beobachtete ihn unauffällig und stellte fest, wie heruntergekommen und schmierig er war. Zweifelsohne war er es, ich hätte ihn aus Tausenden erkannt. Plötzlich überkam mich so eine wilde Wut, dass ich entsprechend reagierte. Ich tippte ihn an und fragte ihn laut, ob er sich noch an das Mädchen aus dem Schwimmbad erinnere, dem er eine Zigarette auf dem Arm ausgedrückt hatte? Der Fettsack glotzte mich mit großen Glupschaugen an und ich meinte, kurz die Erkenntnis in seinem Wurstgesicht erkannt zu haben. Bevor er noch etwas sagen konnte, gab ich ihm eine brutale Ohrfeige, zu einer solchen werde ich vermutlich nie wieder fähig sein! Bumm! Alles war still, der Typ war geschockt, die Verkäuferinnen hielten die Luft an und ich sagte: "So, jetzt sind wir quitt du fette Drecksau!" Ich drehte mich um, ging mit Gummibeinen aus der Metzgerei und flüchtete in mein Auto um mich zu setzen. Nach einer gefühlten Ewigkeit lachte ich lauthals. Ein Stein, den ich jahrelang auf meinem Herzen getragen hatte, fiel von mir ab! Ich beichte hiermit, dass ich diese eine, wirklich brutale Ohrfeige nicht im geringsten bereue und heute noch lachen muss, wenn ich an diesen Tag in der Metzgerei denke!

Beichthaus.com Beichte #00033228 vom 08.05.2014 um 20:46:20 Uhr (18 Kommentare).

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Respekt vor Älteren

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Aggression Gewalt Verzweiflung Familie

Ich (w/20) möchte etwas beichten, das zwei Jahre zurückliegt und mir immer noch zu schaffen macht. Ich bin an sich ein sehr ruhiger und wirklich ausgeglichener Mensch und sehr schwer reizbar. Damals jedoch habe ich mich sehr heftig mit meiner Mutter wegen einer Kleinigkeit gestritten, und es flogen nicht nur Worte umher, sondern auch Gegenstände. Während um meine Ohren ihre Hausschuhe flogen, demolierte sie gleichzeitig meine Zimmereinrichtung. Ich jedoch saß ganz ruhig auf meinem Bett und war bis dato noch amüsiert. Ich besaß damals allerdings ein wunderschönes altes Telefon in Grün mit Drehscheibe aus den 60er Jahren und ich sah irgendwann nur noch in Zeitlupe, wie sie das Telefon nahm und an die Wand schmiss. Ab dem Moment an habe ich Rot gesehen und erst dann habe ich angefangen, zu schreien. Ich bin völlig ausgerastet. Ich bin wutentbrannt auf sie zugerannt, habe sie für zwei Sekunden gewürgt, sie gegen meinen Kleiderschrank gedrückt, habe sie angebrüllt und dann voller Wucht auf mein Bett geschmissen und war schon dabei, sie an den Haaren zu ziehen und mit meinem Kissen zu ersticken, bis ich die Angst in ihren Augen gesehen habe.


In diesem Moment habe ich von ihr losgelassen und habe sie schreiend und mit Tränen in den Augen gebeten, aus meinem Zimmer zu verschwinden. Ich verachte Gewalt wirklich sehr, vor allem da ich in meiner Kindheit und Jugend sehr oft und hart geschlagen worden bin, und sogar einmal in die Notaufnahme musste, weil meine Mutter mir damals einen Plastikgegenstand so hart gegen die Stirn geschmissen hat, dass ich ohnmächtig wurde und eine Platzwunde hatte. Die Narbe habe ich immer noch und sie erinnert mich ständig an diesen Tag und die Schmerzen. Trotzdem tut es mir leid, dass ich damals vor zwei Jahren im Streit mit meiner Mutter die Kontrolle verloren habe und dabei war, Gewalt anzuwenden, die ich abgrundtief verachte. Letztendlich sollte man die Älteren respektieren und nicht die Beherrschung verlieren. Ich bitte um Verständnis.

Beichthaus.com Beichte #00033222 vom 07.05.2014 um 22:16:22 Uhr (21 Kommentare).

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Falle für feige Diebe

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Boshaftigkeit Rache Gewalt Weihnachten

Ich (m/33) wurde letztes Jahr gleich zweimal auf dem Weihnachtsmarkt beklaut. Einmal war ich selbst schuld, da hatte ich mein Handy im Rucksack liegen, aber dennoch verwünsche ich die feigen Diebe noch heute. So viel zur Vorgeschichte. Vorhin war ich im Baumarkt und habe zufällig eine schöne Schlagfalle für Ratten erblickt. Die sehen echt martialisch aus, und als ich mir alles näher anguckte, habe ich mich gefragt, was dieses Ding wohl anrichtet, wenn man unbedarft da reinpackt. Daher nun meine Beichte: Ich freue mich jetzt schon auf den ersten Weihnachtsmarkt, den ich mit meinem leicht geöffneten Rucksack aufsuchen werde. Und ganz besonders freue ich mich darauf, einen Schmerzensschrei hinter meinem Rücken zu vernehmen, wenn ein Taschendieb Bekanntschaft mit meiner kleinen Überraschung macht.

Beichthaus.com Beichte #00033220 vom 07.05.2014 um 17:26:18 Uhr (17 Kommentare).

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