Platzverschwendung mit Winterdepression

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Trägheit Faulheit Maßlosigkeit Silvester Weihnachten

Ich bin eine junge Frau in den Zwanzigern und über Weihnachten stinkfaul geworden! Seit Silvester war ich nicht mehr aus dem Haus, bis auf einmal zur Post und natürlich hin und wieder einkaufen. Ich habe fünf Kilo zugenommen. Außerdem bin ich Raucher und rauche den Tabak nur noch durch die Bong, weil ich zu faul bin, eine Zigarette zu rauchen. Das dauert lange und draußen ist es verdammt kalt. Ich beichte hiermit also, nicht aus der Winterdepression zu kommen und Platz zu verschwenden, nur weil ich gefräßig bin.

Beichthaus.com Beichte #00034852 vom 13.01.2015 um 21:54:29 Uhr (14 Kommentare).

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Die Katze auf der Landstraße

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Mord Ungerechtigkeit Dummheit Tiere Auto & Co.

Ich (m/22) möchte etwas beichten, was mir vor mehreren Wochen passiert ist. Ich war in meinem Weihnachtsurlaub Anfang Dezember eine Woche lang in Deutschland unterwegs und habe mir die verschiedenen Städte angeschaut. Ich bin auch viel durch die ländlichen Gebiete der Heide gefahren. Auf meiner Heimfahrt von München nach Mittelfranken habe ich auf einer Landstraße um ungefähr 22 Uhr eine Katze zusammengefahren. Ich weiß nicht mal, warum ich das getan habe, da ich sie schon aus knapp 50 Metern Entfernung gesehen habe. Auch habe ich nicht gebremst oder bin ausgewichen, da mein Hirn in den Momenten vor dem Aufprall auf Durchzug geschaltet war und ich die Katze gnadenlos mit knapp 110 Sachen über den Haufen gefahren habe. Ich habe auch nicht angehalten, um zu sehen, ob die Katze tot ist oder noch lebt, sondern bin einfach weitergefahren. Nur zu Hause überkam mich bei meiner "Gute Nacht"-Kippe auf dem Balkon eine Welle des schlechten Gewissens. Es tut mir auch leid für die Besitzer der Katze, dass ich auf ihr Haustier nicht achtgegeben habe und anstatt zu bremsen oder auszuweichen, wodurch die Katze wahrscheinlich jetzt noch leben würde, einfach stur weitergefahren bin. Ich beichte hiermit also, dass ich skrupellos eine Katze zusammengefahren und im ersten Moment nicht einmal mit der Wimper gezuckt habe. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00034846 vom 12.01.2015 um 21:27:36 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geschenktes Abitur

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Zorn Ungerechtigkeit Rache Schule

Ich (m) habe letztes Jahr mein Abitur geschafft, mit mir hundert andere Schüler. Ich hatte immer solide 10 Punkte, gab damit auch nie an. Jedoch gab es im Jahrgang dieses eine Mädchen, die Tochter des Direktors, das absolut kein Mathe konnte - nicht mal das 1x1. Ob aus Faulheit oder Dummheit weiß ich bis heute nicht. Eigentlich hätte sie durch ihre 0-Punkte-Klausuren in Mathematik durchfallen müssen, konnte aber durch ein lächerliches Referat am Ende jedes Halbjahres immer fünf Punkte bekommen und wurde zum Abitur zugelassen. Generell ruhte sie sich auf dem Status "Direktoren-Tochter" aus.


Ich habe mit guten und schwachen Mitschülern Lerngruppen gebildet, einige schwache Schüler haben ihr Abitur geschafft, einige wenige leider nicht. Am Tag der Zeugnisausgabe bekamen wir einzeln unser Abitur. Das Mädchen kam jubelnd aus dem Klassenraum und ich sagte zu ihr: "Wäre dein Vater nicht Direktor, hättest du es eh nicht geschafft." Sie schaute mich nur grinsend an: "Natürlich nicht!", warf ihr hellblondes Haar zur Seite, rückte ihre Brüste zurecht und stolzierte davon. Ich hatte nur Verachtung übrig, denn manche haben sich wirklich angestrengt und sind trotzdem gescheitert. Ich habe diese Sache den Studiendirektoren und der Landesschulbehörde gemeldet. Ich weiß nicht, ob der Sache nachgegangen wurde, ob das Abitur aberkannt wurde und ob das im Nachhinein überhaupt möglich ist. Jedoch hoffe ich, die Meldung hat ihr wenigstens schlaflose Nächte bereitet und dass sie spätestens im Studium auf die Schnauze fällt.

Beichthaus.com Beichte #00034841 vom 12.01.2015 um 13:05:36 Uhr (19 Kommentare).

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Das Elixier des Lebens

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Drogen Verschwendung Verschwendung Ernährung

Ich (m/20) muss etwas beichten! Vorhin habe ich einen Joint geraucht und mein Mund war schrecklich trocken. Auf meinem Schreibtisch war ein Glas mit Kirsch- und Bananennektar, welches ich auch getrunken habe. Dabei ist mir aufgefallen, wie ekelig das eigentlich schmeckt - so dickflüssig, übersüßt und künstlich. Ein Blick auf die Verpackung hat das ganze Gefühl noch verschlimmert: "Zutaten: Kirschnektar, Zucker, Wasser, [...]". So sprang ich zügig von meinem Drehstuhl auf und spurtete in Richtung Küche, nahm mir ein Glas und befüllte es dort am Waschbecken mit Leitungswasser. Durstig, wie ich war, drehte ich den Hahn während des Trinkens nicht zu. Gierig trank ich das Wasser und es war die Erfrischung meines Lebens, so hatte ich noch nie getrunken. Mir kam es vor, als tränke ich zum ersten Mal nach Jahren Wasser. Ich war einfach überwältigt.


Beim Trinken sah ich dann das Wasser vom Kran in den Abfluss fließen. Dann kam mir der Gedanke, wie dekadent es doch ist, dieses Elixier des Lebens dermaßen zu verschwenden. Ich dachte mir, in manchen Regionen der Welt sterben Menschen, weil sie kein Wasser haben und wir haben es so dermaßen im Überfluss, dass wir es verschwenden, wo wir nur können. Hier würde ich für eine Flasche Leitungswasser nicht einmal einen feuchten Händedruck kriegen - in anderen Gegenden, wo es wenig zu Trinken gibt, würde man mich vermutlich dafür meucheln. Daher habe ich mir in diesem Moment versprochen, dass ich in Zukunft kein Wasser mehr verschwenden werde. Und die Moral der Geschichte? Nach meiner Erleuchtung kam ich mit einem Glas Wasser zurück an meinen Schreibtisch, stellte das Glas ab, zündete noch einen Joint an und versank in den Gedanken, die ich in der Küche hatte, und aschte in das Glas voller Wasser, wovon ich keinen Tropfen mehr verschwenden wollte.

Beichthaus.com Beichte #00034838 vom 11.01.2015 um 22:50:38 Uhr (13 Kommentare).

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Kein Trinkgeld für den Taxifahrer

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Geiz Habgier Ungerechtigkeit Last Night Auto & Co. Neuss-Norf

Es war das Finale der WM 2014, welches ich mit meiner damaligen Freundin in der Stadt angesehen habe. Da meine Wohnung etwas außerhalb ist und so spät keine Züge mehr fahren, war von vornherein klar, dass wir mit dem Taxi heimfahren werden. Nach dem Spiel habe ich Sparfuchs am Taxistand die Leute gefragt, ob sie in dieselbe Richtung fahren. Tatsächlich habe ich ein Paar gefunden, das zumindest in die Richtung wollte. Wir stiegen zu viert in das Taxi. Der Taxifahrer war, obwohl er offensichtlich nicht aus Deutschland stammte, äußerst euphorisch und nutzte jede rote Ampel aus, um Passanten mit seiner Vuvuzela anzutröten. Als das Paar ausstieg, zeigte das Taxameter um die 12 Euro an. Der freundliche Mann gab dem Fahrer 15 Euro und verabschiedete sich.


Wir fuhren dann den Rest zu meiner Wohnung. Der Taxifahrer hatte das Taxameter einfach weiterlaufen lassen, welches nun knapp 20 Euro anzeigte. Meine Beichte ist, dass ich dem Fahrer fünf Euro gegeben habe, die er ohne Kommentar annahm. Somit habe ich den sympathischen Taxifahrer aus purem Geiz nicht nur kein Trinkgeld gegeben, sondern ihm auch noch das Trinkgeld der anderen "geklaut." Verschlimmernd kommt hinzu, dass ich auf der Hinfahrt im Zug einen 50-Euro-Schein gefunden habe und besonders deshalb hätte großzügiger sein können. Es tut mir immer noch leid für den Taxifahrer, der statt zu feiern arbeiten geht und dann auch noch von einem geizigen Studenten abgezockt wird.

Beichthaus.com Beichte #00034836 vom 11.01.2015 um 20:16:56 Uhr in Neuss-Norf (9 Kommentare).

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