Kiffen zu jeder Tageszeit

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Drogen Trunksucht Peinlichkeit Arbeit

Ich (m) will beichten, dass ich, als ich 20 Jahre alt war, meine Freizeit, also nach Feierabend immer in Venlo an der holländischen Grenze verbracht habe. Natürlich in einem Coffeeshop namens Trench-Town. Wir haben immer ordentlich Gras vernichtet und hatten unseren Spaß. Abgehauen sind wir immer so gegen ein, kurz bevor die Fressbuden zugemacht haben, da wir natürlich dann auch immer ziemlichen Hunger hatten. Morgens kam ich nur sehr schwer aus dem Bett, aber ich bin meistens doch zu meinem Ausbildungsbetrieb gegangen. Lieber spät als nie habe ich mir dann gesagt! Es war also fast schon ein Automatismus, nach der Arbeit nach Venlo zu fahren. Eines Tages machte ich mich also wieder auf den Weg und die Sonne schien so schön. Ich entdeckte noch eine Weinflasche im Auto und fing an, daraus zu trinken. Dann bekam ich Lust, einen Joint zu rauchen und baute mir während der Fahrt einen und rauchte diesen dann auch genüsslich. Irgendwie kam es mir aber komisch vor, dass mir die Sonne direkt ins Gesicht schien, aber ich machte mir da erst einmal keine weiteren Gedanken drüber.


Ich trank noch etwas vom Wein, zog noch ein paar Mal kräftig an der Tüte und freute mich des Lebens, weil die Sonne auch so schön schien. Aber langsam kam mir schon wieder so ein komisches Gefühl, dass etwas nicht stimmen kann, denn normalerweise kam die Sonne immer von hinten. Und dann kam es wie ein Geistesblitz, obwohl ich schon ziemlich breit war! Es war nicht abends, wie ich dachte, sondern morgens und ich müsste eigentlich zu einem Betriebsausflug unterwegs sein. Ich war allerdings schon zehn Kilometer vor der holländischen Grenze. Ich drehte und fuhr dann zum Treffpunkt, wo wir um zehn Uhr sein sollten. Ich kam eine Stunde zu spät, aber die Belegschaft hatte noch zusammen gefrühstückt, sodass sie dann fertig waren, als ich ankam. Mein Ausbilder hat natürlich meine roten Augen und meine Fahne bemerkt und war, um es höflich zu umschreiben, sauer. Wir sind in den Zoo gefahren, ich war total bekifft und habe mich dann mit ein paar anderen verzogen, um noch einen zu rauchen. Ich möchte also beichten, dass ich damals nichts als Kiffen im Kopf hatte und am Morgen zu nichts zu gebrauchen bin, sodass ich nicht mal merke, ob es Abend oder Morgen ist.

Beichthaus.com Beichte #00034874 vom 15.01.2015 um 22:58:43 Uhr (9 Kommentare).

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Der grausige Freund der besten Freundin

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Falschheit Lügen Hochmut

Ich muss zugeben, dass ich nicht ehrlich genug bin, um eine Freundschaft zu retten. Meine frühere beste Freundin hat seit wenigen Jahren einen Partner, welcher mich total anekelt. Sie war früher oberflächlich - eine richtig typische Frau, welche nur auf teure Autos stand und für die es ein Muss war, sie überall einzuladen. Diese egoistische Einstellung besitzt sie noch heute, nur verstehe ich nicht, warum sie diesen Partner gewählt hat. Er trifft perfekt auf die Aussage: "Aber er ist nett" zu. Er stinkt immer nach Knoblauch, Schweiß und Zwiebeln, generell schwitzt er unglaublich, hat die Körperspanne von einem Gummibaum und ist dumm wie Brot. Man gibt nach höchstens fünf Minuten auf und redet über das Wetter, da andere Themen unverständlich für ihn erscheinen. Es tut mir leid, ehemals beste Freundin, aber auf ein Vierer-Date werde ich nie einwilligen, das wäre für Auge, Nase und Ohr eine Qual. Über deine egoistische Art konnte ich eine Weile hinwegsehen, aber langsam ist mir das zu viel Grauen

Beichthaus.com Beichte #00034869 vom 15.01.2015 um 15:57:07 Uhr (4 Kommentare).

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Toleranz - oder doch nicht?

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Engherzigkeit Zorn Vorurteile Gesellschaft Politik

Ich (w/20) habe es satt, als Nazi hingestellt zu werden, weil ich unsere Flüchtlingspolitik kritischer betrachte als so manch anderer. Durch den Terroranschlag in Paris, Pegida und IS habe ich mich endlich getraut und mich "geoutet" - ich habe meine Meinung gesagt, denn Toleranz und Meinungsfreiheit werden ja gerade so propagiert. Was war? Wie ein Autobus haben die mich angeschaut. Als ob es so verwerflich ist, straffällig gewordene Ausländer ohne unsere Staatsbürgerschaft, den Strafvollzug in ihrem Herkunftsland absitzen zu lassen. Nur um ein Beispiel zu nennen. Vielleicht habe ich auch den falschen Freundeskreis erwischt. Die meisten sind so linkslinke Ökofaschisten, und wenn man nicht selber linksradikal ist, muss man ja automatisch rechtsradikal sein, dazwischen gibt es nichts, eh klar. Diese schwarz-weiße Ansicht geht mir schon so auf den Keks. Wieso bitte dürfen radikale Islamisten Toleranz gegenüber ihrem Fanatismus fordern, ich aber nicht gegenüber meiner - ich nenne es jetzt mal vorsichtig - nationalistischen Einstellung. Aber Achtung, lieber Leser, genau lesen! Es wäre nicht das erste Mal, dass ich mir falsche Anschuldigungen anhören kann, weil andere nicht genau zuhören oder lesen.

Beichthaus.com Beichte #00034862 vom 14.01.2015 um 21:29:01 Uhr (26 Kommentare).

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Alle 30 Tage unter der Dusche

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Ekel Unreinlichkeit Trägheit

Ich (w) habe mich bis vor einem Jahr ungelogen höchstens ein Mal im Monat geduscht. Haare gewaschen habe ich natürlich schon. Im Nachhinein finde ich das eklig, ich weiß aber nicht, ob ich damals gestunken habe. Naja, zumindest hat niemand diesbezüglich etwas zu mir gesagt oder sich von mir abgewandt. Allerdings sollte ich erwähnen, dass ich zwei Mal wöchentlich Leistungssport betrieb und betreibe.

Beichthaus.com Beichte #00034859 vom 14.01.2015 um 16:39:21 Uhr (10 Kommentare).

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Ich hasse meine Wohnung!

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Hass Zorn Unreinlichkeit Ekel

Ich (m/36) hasse meine Wohnung. Die Bude ist laut, hellhörig, zugig und auf Kriegsschutt erbaut. Wenn ein Laster vorbeifährt, spüre ich ihn, bevor ich ihn höre. Als kurz vor Weihnachten mal zwei Panzer, auf der Straße fuhren, dachte ich, das Haus stürzt ein. Ich war zuerst dankbar für die Wohnung, habe aber dann einen Mitbewohner gehabt, den ich quasi von der Straße gerettet habe - der sich dann aber als diebischer Soziopath erwiesen und beim Auszug ein Drittel meiner Sachen geklaut hat. Trotzdem besteht er bis heute darauf, dass ich ihm Geld schulden würde. Nicht, dass diese Made mal einen Anteil an Miete und Strom übernommen hätte! Als ich das Schwein endlich loswurde, habe ich drei Monate gebraucht, um wieder Ordnung reinzubringen. Auch wenn ich danach nichts mehr in der Wohnung gemacht habe. Und das war im Mai 2014. Seitdem achte ich nur noch auf eine gewisse Grundhygiene und schaffe nur raus, was irgendwann wieder leben könnte.


Unter den Füßen knirscht es bei jedem Schritt und die einzigen Orte, die ich halbwegs sauber halte, sind mein Bad und mein Bett. Alles andere geht mir völlig am Arsch vorbei! Scherben, Plastikmüll, und so weiter, teils liegt das Zeug seit fast acht Monaten an Ort und Stelle. Ich wasche zwar regelmäßig, spüle aber z.B. nie ab. Das Schlimme daran ist, ich habe noch nie so gewohnt, aber ich kann diese Drecksbude einfach nicht ausstehen. Nur ist ein Umzug keine Option, da ich in einer Studentenstadt lebe und vorher drei Jahre lang eine Wohnung gesucht habe. Auf der Straße landen will ich natürlich auch nicht. Und wenn hier mal krabbelndes Personal einzieht, lache ich wohl selbst darüber noch.

Beichthaus.com Beichte #00034853 vom 13.01.2015 um 22:05:25 Uhr (15 Kommentare).

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