Preisaufschlag für Akademiker

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Vorurteile Ungerechtigkeit Missbrauch Arbeit

Ich (w) arbeite als Berater und Verkäufer in der Baubranche (hauptsächlich Einfamilienhäuser). Das macht auch Spaß, da man Menschen unterstützt die etwas "entstehen" lassen.
Leider gibt es aber auch solche Kunden, wie den Mag. Schmid oder den DI Dr. Schulz, die meinen, weil sie studiert haben, was besseres zu sein. Am schlimmsten sind Professoren.
Aber auch manche Pädagogen meinen, weil sie eine Abkürzung vor ihrem Namen haben, wüssten sie besser darüber Bescheid wie man beispielsweise eine Abdichtung zwischen Mauer und Fensterrahmen macht, als der Fachmann, der sich tagtäglich damit beschäftigt und auf etliche Jahre Praxis zurückblicken kann.


Irgendwann fing ich an, bei solchen Kandidaten einen Art "Akademiker-Aufschlag" einzurechnen, welchen diese Kreaturen dann mehr zahlen müssen, als "normale" Kunden. Das steht natürlich nicht im Angebotstext drinnen, sondern das ist so mitberechnet, dass sie es nicht bemerken.
Der momentane Tarif ist:
Mag. 500 Euro, Dr. 500 Euro, Ing. (das sind fast die schlimmsten) 1500 Euro, DI 1000 Euro, Prof. (der schießt den Vogel ab) 2000 Euro. Günstiger haben es Kunden mit europäischen Titel, beispielsweise Andreas Müller, MAS steigt mit 250 Euro Mehrpreis aus.

Und kennt ihr die Typen, die sich ihr Sakko ausziehen und dann um beide Schultern hängen, was komplett dämlich und obergescheit aussieht? Das kostet dann weitere 250 Euro.

Beichten möchte ich, dass ich nicht viel früher mit diesem Akademiker-Aufschlag angefangen habe.
Denn in manchen Fällen erledigt es sich dann von selbst (wenn beispielsweise ein Konkurrent preisgünstiger ist) und ich hab einen anstrengenden und komplizierten Kunden weniger. Andererseits verdiene ich bei so jemanden mehr, wenn er den Auftrag an mich vergibt.


Das Ganze mach ich natürlich nur dann, wenn der Kunde kompliziert ist und darauf Wert legt, mir seinen Akademikertitel unter die Nase zu reiben. Wenn einer, der beispielsweise Offizier ist und einen Mag. der Militärwissenschaften hat, sich aber bei mir mit "Herr Maier" vorstellt, fällt er nicht in dieses Tarif-System.

Beichthaus.com Beichte #00027828 vom 19.05.2010 um 23:24:30 Uhr (44 Kommentare).

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WG-Streit WLAN

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Rache Vandalismus WG Wien

Als mein Kumpel und ich (w) aus unserer alten WG ausgezogen sind, blieb uns der neue - uns äußerst unsympathische - Hauptmieter das Geld für das Internet schuldig (ca. 70 Euro) und weigerte sich, es uns zu geben mit der Begründung wir hätten das bei seinem Einzug nicht explizit gesagt, dass er auch mitzahlen muss am WG-Wlan und er wäre eh nur selten zu hause gewesen, darum gibts nix. Also haben wir gewartet, bis er seine Einzugsparty geschmissen hat, haben uns über die Mauer in den Innenhof reingeschlichen und haben seine Fenster von der Mauer aus mit Steinen eingeworfen und sind dann wieder ganz schnell weg im Schutze der Nacht. Alle Fenster waren teils alte, große Doppelfensterflügel vom Bad, Toilette und 2 Schlafzimmer. Hat super schön gedeppert & geklirrt!
Die Polizei war dann Tage später auch bei uns aber wir haben uns gedeckt und der Typ hatte keine Hausratsversicherung & keine Beweise und musste letztendlich alle neuen Fenster selber zahlen, weil der Vermieter auch geglaubt hat, es wären seine eigenen Partygäste gewesen.

Beichthaus.com Beichte #00027811 vom 15.05.2010 um 17:36:22 Uhr in Wien (28 Kommentare).

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“Beichte

Der Einkaufswagenkreis

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Dummheit Trunksucht Vandalismus Last Night Troisdorf

Der Einkaufswagenkreis
Ich (m/23) beichte meine alkoholbedingte Aktion mit Kollegen. Unser örtlicher Supermarkt hat ein Parkdeck mit einer kleinen Auffahrt. Als wir also nächtigens von einer Party an besagtem Parkdeck vorbei kamen, stellten wir fest, dass dort oben noch ein einzelnes Auto stand.
Dank des bekannten Stöckchen-Tricks, haben wir kurzerhand alle umliegenden Einkaufswagenketten gelöst und so lange Nachschub geholt, bis wir einen geschlossenen Einkaufswagenkreis um das Auto herum zusammen gekettet hatten. Das war eine Heidenarbeit im benebelten Kopf und im Dunkeln diese verdammten Dinger die Auffahrt hochzuziehen. Ich hätte zu gerne das Gesicht des Besitzers gesehen, geschweige denn das der Angestellten, die am nächsten Tag feststellen mussten, dass der Großteil ihrer Einkaufswagen auf dem Parkdeck waren. Es tut mir im Nachhinein ein wenig Leid, da die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass 1. der Autobesitzer noch mindestens 1 Euro für das eigentlich kostenlose Parken zahlen musste (es sei denn er bediente sich ebenfalls der Natur), und 2. mindestens noch eine Viertelstunde Arbeiten durfte, um sein Auto frei zu kriegen.

Beichthaus.com Beichte #00027796 vom 12.05.2010 um 03:46:01 Uhr in 53844 Troisdorf (Spicher Straße 101) (54 Kommentare).

Gebeichtet von killaaaaa
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Flaschen pieksen

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Vandalismus Rache Shopping München

Ich (m/20) war letztens in einem Mini-Supermarkt. Wollte dort Kippen kaufen, gehe zur Theke und sage freundlich wie immer, dass ich gerne eine Luckys-Schachtel hätte. Die Frau hat mich dann so derbe angemacht, ich solle mich gefälligst klar ausdrücken und woher sie denn wissen soll, welche Luckys ich denn haben will. Also kurz gesagt sie ging mal richtig krass ab. Ich weiß auch nicht ob sie nur einen schlechten Tag hatte, aber die ging gleich so ab, dass ich dachte die ist wohl immer so böse drauf. Jedenfalls bin ich erst mal raus und musste echt eine rauchen.
Am nächsten Tag musste ich über die blöde Frau von gestern nachdenken und so fiel mir, wie ich es ihr heimzahlen könnte. Also ging ich in den Laden rein - es kam kein "Hallo!" von ihr zurück - und ging ziemlich weit ins Ladenhintere, wo die Getränke stehen. Dort war ich relativ geschützt vor den bösen Blicken der doofen Frau. Ich bin dann zu den Getränken mit Kohlensäure (Cola, Lino,...). Dort habe ich dann ganz links angefangen ein Loch in die Plastikflasche zu pieksen. Nächste Flasche, wieder ein Loch. So ging das dann die ganze Reihe von links bis ganz rechts durch. Das habe ich dann auch bei den beiden unteren Reihen gemacht. Ich habe mir dann noch ein Wasser gekauft, damit nix auffällt und bin raus. Ich bin dann ungefähr 2 Stunden später wieder rein um nachzuschauen. Die Flaschen waren weg und der Boden hat noch geklebt.

Beichthaus.com Beichte #00027781 vom 07.05.2010 um 01:59:27 Uhr in München (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der falsche Soldat

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Lügen Falschheit Nachbarn Köln

Die Müllcontainer stehen bei uns etwas entfernt von den Wohnhäusern auf einem Hof und werden von allen Parteien der Wohnhäuser genutzt. Ich wohne hier jetzt schon circa 5 Jahre, aber habe mich nicht sonderlich in die hier vorherrschende Nachbarschaft integriert. Das Wohngebiet hier wird vom Land verwaltet und gewährt nur Landesangestellten und insbesondere Bundeswehrangehörigen Wohnrecht. Dementsprechend sitze ich hier als überzeugter Kriegsdienstverweigerer in einem eher strengen Umfeld. Die Wohnungen sind toll und auch die Umgebung hier ist für Stadtlage wirklich toll, ich bin sehr zufrieden. Dadurch, dass ich mich nicht auf Wohnpflegschaft und jährliche Säuberungsaktionen der Grünanlagen einlasse, habe ich Dementsprechend auch wenig Kontakt mit den Nachbarn und diese kennen mich nicht wirklich. So kommt es aber, dass ich immer wieder beim Müll rausbringen, besser gesagt bei der etwas mühseligen Arbeit des Mülltrennens) von Nachbarn angesprochen werde. Da die Recyclingcontainer auf einem Garagenhof stehen, herrscht dort reger Verkehr. Ich werde dann oft gefragt, ob ich hier wohne und damit auch berechtigt bin dort Müll rein zuschmeißen. Das regt mich so auf, ich verstehe zwar den Gedanken dahinter, bei steigendem Müllaufkommen, steigen auch die Abfallgebühren die alle zahlen müssen, aber das ich immer gefragt werde, obwohl ich da in Hausschlappen und somit keine 5 km gelaufen sein kann, stehe, regt mich auf.


Ich hatte mir schon überlegt ein Schild umzuhängen: "Ja, ich wohne hier!", habe mir aber was Netteres überlegt. Seit neustem antworte ich mit englischem Akzent, wenn ich gefragt werde. Wenn das Gespräch dann weitergeht, erzähle ich, dass ich aus New Hampshire hierhin versetzt worden bin und in einer Spezialeinheit der Bundeswehr im Rahmen der Europäischen Zusammenarbeit zu dienen. Ich sei häufig auf Auslandseinsätzen, deswegen sieht man mich nicht so oft hier. Seitdem ich die Geschichte erzähle, werde ich weniger gefragt und häufiger gegrüßt.

Beichthaus.com Beichte #00027776 vom 05.05.2010 um 12:18:01 Uhr in Köln (28 Kommentare).

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