Furchtbare Band auf dem Geburtstag

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Musik Zodel

Ich habe im Moment ein sehr schlechtes Gewissen. Ich habe heute mit meiner Band auf einer Geburtstagsparty gespielt. Bis gestern hieß es, wir dürfen da nicht spielen, weil schon zwei andere Bands spielen und drei wären zu viel. Ich habe aber einer der Veranstalterinnen gesagt, wir spielen nur 3 - 4 Lieder und gehen dann wieder. So war es eigentlich auch. Aber leider waren wir die unbeliebteste Band. Schon beim Soundcheck wurden wir nur angemault. Später beim Auftritt dann auch. Ich habe das Gefühl, wir haben allen den Abend versaut, weil wir den Zeitplan etwas durcheinandergebracht haben. Somit konnte die andere Band erst sehr spät spielen, wo keiner mehr da war. Außerdem haben wir auch relativ schlecht gespielt und viele denken jetzt sicher, dass es sich absolut nicht gelohnt hat, uns spielen zu lassen. Trotzdem habe ich den ganzen Tag gehofft, dass diejenigen, die mich am meisten angemault haben, irgendwie von einem Auto überfahren werden, weil derart unlockere Menschen habe ich echt noch nie erlebt. Außerdem hatten die keinen Plan von Beschallung und haben sich nur wichtig gemacht. Ohne uns hätten die gar nicht spielen können. Bin mal gespannt, wie viele Morddrohnung morgen bei mir eingehen. Wobei ich ja eigentlich gar nichts dafür kann.

Beichthaus.com Beichte #00021570 vom 27.04.2007 um 03:10:26 Uhr in Zodel (1 Kommentare).

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Zu viel Realität

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Verzweiflung Gesellschaft

Ich trinke nicht, ich rauche nicht, kiffe auch nicht und habe mich letztens fragen lassen müssen, wie ich so viel Realität am Stück und ohne Drogen aushalte. So langsam frage ich mich das auch. Ich liebe meine beste Freundin, der ich das nicht gestehen kann, weil ich unsere Freundschaft (und ihre Beziehung) nicht gefährden will und glaube an eine höhere moralische Instanz, die mich vielleicht irgendwann dafür belohnen wird. Vielleicht bin ich aber auch ein farbloses armes Würstchen, dass dem Leben gegenüber handlungsunfähig und schutz- und sprachlos ist.

Beichthaus.com Beichte #00021568 vom 27.04.2007 um 02:22:54 Uhr (7 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Diebstahl im Musikhaus

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit

Ich habe in einem Musikhaus mehrere Sachen mitgehen lassen, Sticks in den Socken, Effektgeräte in den Taschen und auch eine Gitarre, die ich fix auseinandergeschraubt hatte und unter der Jacke raustrug. Ich fühle mich nicht schlecht, weil alle, die ich kenne, dort schon geklaut hatten, selbst große Verstärker. Wir haben uns nur schlecht gefühlt, wenn wir mal nichts geklaut haben.

Beichthaus.com Beichte #00021563 vom 27.04.2007 um 00:53:50 Uhr (3 Kommentare).

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Student mit Papas Cabrio

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Hochmut Vorurteile Studentenleben

Ich (m/21) beichte, dass ich es verabscheue bei mehr als 25 Grad mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Warum kann sich das gesamte Sub-Proletariat nicht mal ein vernünftiges Deo kaufen bzw. häufiger duschen? Wenn ich einsteige, wird mir direkt schlecht. Wie gut, dass ich nur in Ausnahmefällen diese Qual auf mich nehmen muss, denn normalerweise steht Papas Cabrio vor der Tür. Außerdem muss ich beichten, dass ich mich sehr privilegiert fühle, weil ich jeden Tag gepflegt mit eben diesem Wagen zur Uni cruise und mich heimlich freue, wenn andere erzählen, wie mühsam doch ihre Anfahrt war.

Beichthaus.com Beichte #00021562 vom 27.04.2007 um 00:20:59 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Quit pro quo

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Fremdgehen Rache Partnerschaft

Ich bin vor vier Jahren mit meiner Freundin zusammen gekommen. Bevor wir uns kennenlernten, hatte sie schon einen Urlaub mit ihrer Freundin gebucht und diesen auch angetreten, als wir ungefähr drei Monate zusammen waren. Ich erfuhr nach ca. 6 Monaten unter Tränen von ihr, dass sie dort mit einem Typen rumgemacht hatte. Sie überzeugte mich dennoch bei ihr zu bleiben. Kurz darauf, als sie mit ihrer Schulklasse auf Sprachkurs war, zog ich mit einem Freund um die Häuser und wir gingen in ein paar Bars. Er kannte ein Mädchen in der Bar, die einen Freundin dabei hatte. Wir setzten uns zu ihnen, ich neben diese Freundin. Mir gefiel sie nicht und diese ganze Sache mit dem Betrügen machte mich irgendwie fertig. Ich saß nur da, flößte mir ein Bier nach dem anderen rein und redete kaum.

Plötzlich fiel mir auf, dass das Mädchen neben mir einen kurzen Jeansrock trug und da ich schon betrunken war und Mut hatte, fasste ich ihr aufs nackte Knie. Das schien sie nicht zu stören, auch nicht als ich ihren Oberschenkel zu streicheln begann. Irgendwann war ich so weit nach Norden gerückt, dass ich schon ihre Wärme fühlte. Oh ja, ich wollte meine Freundin auch bescheißen. Ich schob den Slip des Mädchens zur Seite. Ich habe kein Wort mit ihr gesprochen, deshalb kenne ich ihren Namen leider nicht. Sie war klatschnass, wenn keine Leute in der Bar gewesen wären, hätte ich ihn ihr gerne reingesteckt, aber so schien es keinem aufgefallen zu sein. Ich war zwar geil, aber noch mehr empfand ich Genugtuung und das fühlte sich gut an. Irgendwann wollte mein Kumpel gehen, ich hörte auf mit ihr zu spielen und wir zogen weiter. Quit pro quo - Sie hätte mich nicht bescheißen sollen!

Beichthaus.com Beichte #00021560 vom 26.04.2007 um 23:54:30 Uhr (4 Kommentare).

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