Nachbars Kinder
Beichthaus.com Beichte #00028907 vom 06.05.2011 um 16:30:17 Uhr (45 Kommentare).
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Eines Tages, ungefähr einen Monat nach ihrem Einzug, hörte ich es in der Wohnung poltern (es klang nach Töpfen oder Pfannen, die runtergefallen sind). Kurz darauf fingen sowohl die Mutter als auch der Vater an rumzuschreien. Da sie beide wild durcheinander gebrüllt haben, hat man nicht viel verstanden, doch irgendwann kam vom Vater "Ich hole jetzt den Gürtel". Die darauf folgenden Geräusche könnt ihr euch vorstellen, es war grausam. Warum ich nicht sofort die Polizei gerufen habe? Ich weiß es nicht. Es war ein Fehler. Am nächsten Tag sah ich die Kinder im Treppenhaus, die Eltern sind wohl irgendwo hingegangen. Mit aufgeplatzte Lippen und blauen Augen sahen mich die Kinder an. In diesem Moment war mir klar, dass ich auf keinen Fall abwarten sollte, was passiert, auch wenn die Familie erst einen Monat in dem Haus wohnte. Ich habe die Kinder in den Arm genommen und gesagt, dass alles gut wird, auch wenn ich es selber eher hoffte als sicher wusste, weil manche Leute gute Tricks draufhaben, das Jugendamt hinters Licht zu führen. Dennoch habe ich das Jugendamt verständigt, und die Leute haben den Eltern die beiden Kinder weggenommen. Wäre ich nicht so jung und unsicher was meinen Kinderwunsch betrifft, hätte ich sie bei mir aufgenommen, aber ich glaube, dass ich ihnen nicht die Liebe hätte geben können, die sie als Kinder brauchen. Nachdem die Kinder weg waren, war der Vater noch öfter betrunken als vorher, und die Mutter war noch aggressiver und noch lauter. Irgendwann sind die beiden ausgezogen.
Hiermit beichte ich also, dass ich zwei Menschen ihre Kinder indirekt weggenommen habe. Die Eltern waren zu grausam, und ich will nicht wissen, was ich verpasst habe während ich arbeiten war. Es tut mir Leid, aber es ging nicht anders. Danke fürs Lesen.