Raucher vs. Nichtraucher

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Aggression Engherzigkeit Sucht Gesellschaft Trier

Vor ein paar Tagen stand ich (w/20) auf dem Bussteig in Trier. Ein sanfter Wind wehte - in Richtung Straße und nicht in Richtung der anderen wartenden Fahrgäste - und ich suchte mir in der hintersten Ecke am Rande der Straße ein ruhiges Plätzchen, um eine Zigarette zu rauchen. So stand ich nun, im Einklang mit mir selbst und der Welt und fernab jeglicher Kinder, Hunde oder anderer Menschen da und rauchte genießerisch. Plötzlich hörte ich leises Getrappel, wie von Birkenstock-Sandalen! Ich warf einen Blick über die Schulter und sah eine mittelalte, etwas alternativ gekleidete Frau, die sich mir raschen Schritts näherte. Nichts Böses ahnend wandte ich mich wieder meiner Zigarette zu, als die Birkenstock-Frau vor mir auftauchte. Sie beäugte mich kritisch, sog ein paar Mal prüfend die Luft ein, hustete theatralisch und informierte mich darüber, dass ich sie vergiften würde, erbärmlich stinken würde und doch bitte sofort die Zigarette ausmachen und in den nächsten Aschenbecher werfen solle. Das alles in einem ätzend kreischenden Ton. Ich möchte beichten, dass ich meinen letzten Zug in ihre Richtung blies und ihr die Zigarette vor die Füße warf, sowie sie darauf hinwies - vielleicht etwas rüde - dass sie ihren Hintern doch vielleicht nicht unbedingt zu Rauchern, die sich extra separiert haben, hinbewegen sollte, wenn sie so viel Angst vor dem Rauch hätte. Es tut mir leid, ich hätte einfach wortlos weggehen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00035934 vom 15.06.2015 um 17:05:59 Uhr in 54292 Trier (Bahnhofsplatz) (26 Kommentare).

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Zickenterror

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Rache Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Familie

Ich möchte beichten, dass ich meiner Schwester aus Rache ein bisschen Enthaarungscreme ins Shampoo gemischt habe. Der Grund ist einfach, dass sie mich immer beleidigt und auf mich einschlägt. Sie schlägt auch auf den Familienhund ein. Sie beleidigt unsere Mutter, und trotzdem bekommt sie alles in den Arsch geschoben - meine Mutter springt bei ihr immer, egal, was ist. Sie stichelt meine Mutter auf und hetzt sie gegen mich auf. Ich räume immer den ganzen Dreck weg. Wenn ich gekocht habe, dann räume und putze ich das vor dem Essen, und teilweise auch, während ich koche, weg. Meine Mutter und meine Schwester hingegen lassen alles eine Woche lang liegen und ich bekomme dann den Anschiss dafür, dass ich den anderen nicht hinterher räume. Vor allem tönt meine Schwester immer so laut rum, dass ich ihre Scheiße nicht wegputze - dann kommt meine Mutter und schreit mich auch an, weil ich es nicht wegmache. Wenn ich dann Argumente bringe und auch sage, dass ich meine Sachen gleich wegmache und es keinen Dreck mehr gäbe, wenn das jeder hier so machen würde, dann wird dies ganz schnell ausgeblendet und man tut einfach so, als hätte man es nicht gehört und schreit weiter auf mich ein.

Meine Schwester hat mein Schminkset kaputtgemacht - sie hat mit dem Messer die Farben zerbröselt. Es war auch ein ganz Teures und ich habe mich so gefreut, weil ich ganz lange darauf gespart habe. Ich habe mir durch Ferienjobs ein Nintendo 3Ds gekauft und war auch glücklich, weil es wirklich lange gedauert hat, bis ich den hatte. Meine Schwester hat ihn mir aus der Hand geschlagen und jetzt ist er kaputt. Meine Schwester macht alles kaputt und sie hat es auch verdient, dass ich ihr auch ihr Allerheiligstes kaputtmache, nämlich ihre Haare. Ich freue mich schon darauf, wenn sie ihre Haare wäscht!

Beichthaus.com Beichte #00035933 vom 15.06.2015 um 15:54:57 Uhr (18 Kommentare).

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Die Toilettenziege

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Engherzigkeit Falschheit Vandalismus Schule

Ich möchte beichten, dass ich früher immer mit Edding die Schultoilettenwände verschönerte. Ich war damals ein sehr stiller Mensch, bekam aber auch ziemlich viele Gerüchte und Lästereien mit. Ich war praktisch unsichtbar. Wenn ich etwas Pikantes über eine Person aufschnappte, schrieb ich es kurzerhand auf die hinterste WC-Wand der Mädels-Toilette der Aula. Dadurch habe ich viele Intrigen kreiert. Viele fragten sich, wer die "Toilettenziege" war, wie man mich nannte. Die Leute kamen regelmäßig zum Lesen dorthin. Am Ende der 9. Klasse war die komplette Kabine zugeschrieben. Irgendwann wurde es dann auch entfernt. Es flog allerdings nie auf. Das war fies, aber witzig.

Beichthaus.com Beichte #00035925 vom 14.06.2015 um 05:06:43 Uhr (5 Kommentare).

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Der Mann, der unsere Familie zerstörte

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Hass Zorn Boshaftigkeit Familie

Ich hasse meinen Vater und den neuen Freund meiner Mum über alles. Ich wünsche mir, dass beide in die Hölle kommen und dass ihnen das Karma eines Tages derart ins Gesicht schlagen wird. Mein Vater hasst meine Mutter, da sie sich für ihren neuen Freund von ihm trennte. Wir mussten dann umziehen. Er versucht alles, damit es ihr schlecht geht und zögert die Scheidung seit fünf Jahren heraus. Außerdem erzählt er beim Anwalt immer Unwahrheiten über sie und hat sie schon für ausgedachte Sachen angezeigt. Als ich ihm 2011 erzählte, ich würde auf eine private Wirtschaftsschule wechseln, da ich in der Realschule wegen Mathe durchfallen würde und in der staatlichen schon alle Plätze besetzt waren, bekam ich keine Unterstützung von ihm. Früher hat er mir immer geholfen und war auch für mich da, als ich ihm erzählte, dass ich gemobbt wurde.


Aber er meinte nur "Aha? Das kann dann alles deine Mutter bezahlen. So ist das nun einmal." Obwohl er nicht arm war, im Gegenteil. Meine Mutter, mein Bruder und ich wohnten damals im alten Haus mit den Großeltern und wir hatten nicht viel - sie hat alles gerade so zahlen können. Dann sind wir später zu ihrem neuen Freund gezogen. Dieser war das erste Jahr sehr nett, änderte sich aber sehr schnell. Er trinkt viel, sagt ihr andauernd, dass er sie nicht mehr liebt, ist jeden Abend am Stammtisch und hat sie sogar schon mal geschlagen und betrogen! Er hat unsere Familie zerstört und will uns jetzt anscheinend wieder loswerden. Ich beichte, dass ich mir schon oft gewünscht habe, dass beide einfach nur sterben. Ich habe meinen Vater früher sehr gerne gemocht, aber er ist nicht mehr derselbe. Da ist nur noch Hass. Ich habe seit drei Jahren kein Wort mehr mit ihm geredet und leide sehr darunter. Ich vermisse oft sein altes Ich. Aber wir werden uns nie mehr vertragen. Es ist zu viel passiert. Ich werde erst damit abschließen können, wenn er eines Tages stirbt.

Beichthaus.com Beichte #00035924 vom 14.06.2015 um 00:13:26 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Leben in der Kinderanstalt

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Engherzigkeit Lügen Falschheit

Ich (w/20) war vor einigen Jahren in einer psychiatrischen Kinder- und Jugendanstalt. Eines Morgens wurde mir ein Plastikbecher in die Hand gedrückt und gesagt, ich solle doch jetzt bitte eine Urinprobe abgeben. Ich sagte, dass ich gerade nicht müsse. Daraufhin teilte mir die schlecht gelaunte Betreuerin mit, dass ich nichts anderes tun würde, bevor ich die Probe abgegeben hätte und sie käme auch mit auf die Toilette, wenn es nötig sei. Gut, ich dachte mir: Ist doch bekloppt die Alte. Wie hatten dort immer Tee - an diesem Tag gelben. Ich befüllte den Becher damit und überreichte diesen der Betreuerin. Danach ging ich zur Ergotherapie. Nicht einmal nach einer Minute wurde ich dort herausgeholt und wurde angemacht, was das solle. Der Giftzwerg war so sauer, dass sie mir alles weggenommen hat, was ich dort noch haben durfte - ein Buch, Bleistift, Papier - und es weggeschlossen hat. Ich musste noch den ganzen Tag im Zimmer sitzen. Ich denke, die Arbeit dort ist sehr mies und ich habe sie zusätzlich gestresst und geärgert. Hätte nicht sein müssen - sie hätte aber auch nicht so übertrieben reagieren müssen.

Beichthaus.com Beichte #00035922 vom 13.06.2015 um 22:18:16 Uhr (7 Kommentare).

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