Abofalle

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Dummheit Peinlichkeit Betrug Berlin

Ich (w/20) möchte hiermit meine unendliche Doofheit und Naivität beichten. Ich war alleine zu Hause, mein Freund war nicht da und es klingelte an der Tür. Da ich prinzipiell immer erst mal öffne sah ich mich dann plötzlich mit zwei Männern so knapp um die 30 konfrontiert, die mir irgendwas von sozial schwachen Hartz IV-Jugendlichen erzählten. Diese würden wohl nur auf der Straße rumhängen und Sachen beschädigen und die beiden seien ehrenamtliche Mitarbeiter, die helfen wollen. Die Jugendlichen sollten dann, statt auf der Straße rumzuhängen, Zeitschriften ausliefern um sich ein bisschen Geld zu verdienen. Ich wurde dann gefragt, ob die Jugendlichen bei mir auch mal klingeln dürften und Zeitungen liefern.

Ich hab das erst so verstanden, das es keinerlei Verpflichtung gibt die Zeitung dann auch zu nehmen und sagte zu. Dann wollten sie alle möglichen Daten von mir (u.a. Kontodaten) die ich auch dummerweise angab. Dann sollte ich den Zettel mit den ganzen Daten unterschreiben, wo komischerweise draufstand, dass ich den Stern abonniere zum 01.08. mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Da mir versichert wurde, das ich natürlich kein Abo abschließe und sie die Unterschrift nur brauchen, damit der Chef weiß das sie da waren hab ich dann unterschrieben und gleich hinterher den Firmennamen auf dem Beleg gegoogelt. Erster Treffer: Aboabzocke. - Na toll! Jetzt bin ich 4,40 Euro für ein Einschreiben mit Rückschein los und fühle mich wie der allerletzte Depp. Dem nächsten Bittsteller an meiner Haustür schlage ich die selbige vor der Nase zu.

Beichthaus.com Beichte #00029077 vom 23.06.2011 um 11:29:27 Uhr in 12557 Berlin (45 Kommentare).

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Mit einem Zwanziger bezahlt

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Dummheit Zwietracht Peinlichkeit Restaurant Frankfurt

Vor ein paar Tagen war ich im allseits bekanntem Fast Food Restaurant mit dem goldenen M. Ich habe bestellt und als ich das Rückgeld bekommen habe die Kassiererin darauf hingewiesen, dass noch 10 Euro fehlen, da ich mit einem 20er bezahlt habe. Da ich Sie erst darauf hinweisen konnte nachdem Sie meine Bestellung fertig gemacht hatte, war das nicht so schnell nach zu vollziehen. Also ist Sie nach hinten gegangen und hat die Kasse überprüft. Nach 3 Minuten kam Sie wieder und sagte mir, dass die Kasse stimme. Ich habe noch einmal ausdrücklich betont, dass ich mir sicher bin mit einem 20er gezahlt zu haben, da ich erst vor kurzem einen 50er von der Bank geholt hatte und damit nur Zigaretten gekauft habe. Als letzten Ausweg bot Sie mir an den Chef zu sprechen. Plötzlich traf es mich wie ein Schlag.
Ich hatte ganz vergessen das ich vorher noch in einem Café war und somit nur einen 20er und einen 10er haben konnte. Der 20er war in meinem Portmonee. Ich bin dann ziemlich schnell weg und mir war die Sache sehr peinlich als mir dann auf einmal die Erkenntnis kam ich habe mich geirrt. Zugeben wollte ich es nicht, hätte irgendwie doof ausgesehen wenn ich dann auf einmal eingelenkt hätte. War ja der tatsächlichen Überzeugung mit 20 Euro bezahlt zu haben. Also liebe Kassiererin, es tut mir Leid, du hattest Recht und ich war zu feige es zuzugeben!

Beichthaus.com Beichte #00029074 vom 22.06.2011 um 11:35:38 Uhr in Frankfurt (Hauptwache) (12 Kommentare).

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“Beichte

Höchste Eisenbahn

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Dummheit Peinlichkeit Selbstverletzung Gesundheit Magdeburg

Oh Gott, ich bin echt ein Tollpatsch. Es geschah im letzten Jahr. Früh morgens, ich hatte es wie immer sehr eilig, stürmte ich vor der Arbeit nochmal durch die Wohnung, um die Fenster zu verriegeln. Mein Zug würde in wenigen Minuten in den Bahnhof einfahren und es war echt höchste Eisenbahn, das Haus zu verlassen. Ich rannte durchs Schlafzimmer, am ersten Bettpfosten vorbei und frontal barfuß gegen den zweiten. Meine Fresse waren das Schmerzen! Man sagt ja, es ist schön, wenn der Schmerz nachlässt, nur dummerweise ließ der Schmerz nicht nach und mir wurde langsam schwarz vor Augen. Irgendwann, nachdem ich mich zwischenzeitlich kurz neben das Bett gelegt hatte, beschloss ich mal, einen Arzt zu kontaktieren. Raus kam, dass drei von fünf Zehen gebrochen waren. Machen kann man ja da eh nix, aber ich sag euch: Erspart euch Stress und Hektik! Da kann so Einiges bei passieren!

Beichthaus.com Beichte #00029067 vom 20.06.2011 um 22:05:45 Uhr in Magdeburg (Hegelstraße) (12 Kommentare).

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Die Frau neben dem Dönerladen

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Augsburg

Nach dem Aufstieg vom FC Augsburg in die 1. Bundesliga sind mein Kumpel und ich wie viele andere in die Innenstadt auf den Rathausplatz zum Feiern gegangen. Die Stimmung war ausgelassen, die Sonne schien und irgendwie hatte man immer ein kühles Bier in der Hand. Um 18 Uhr war ich schon ziemlich angetrunken, aber noch nicht total stramm, allerdings machte sich nach dem ganzen Bier ein ziemlich deutliches Hungergefühl breit. Der Kumpel und ich sind dann in die Maxstraße und haben dort einen Döner und eine Pizza gegessen. Da es sehr warm war, haben wir uns an einen der Brunnen raus gesetzt und gegessen. Nachdem ich meinen Döner aufgegessen hatte, bin ich noch mal in den Laden und habe zwei kalte Bier gekauft. Beim Rausgehen hätte ich fast eine junge Frau umgelaufen, ich habe mich direkt bei ihr entschuldigt und fand sie sehr süß. Ich habe darauf hin versucht, sie anzubaggern, was im angetrunkenen Zustand und nach Döner stinkend wohl wenig erfolgreich war, auf jeden Fall war ich in dem Zustand wohl wenig subtil. Irgendwann rief dann mein Freund, ich solle doch mal die arme Frau in Ruhe lassen und mit dem Bier antraben. Habe ich dann auch getan, man ist ja kein Unmensch. Interessanterweise hielt sich die Frau die ganze nächste Zeit in der Nähe des Dönerladens auf, als ob sie warten würde. Auf dem Rückweg zum Marktplatz gingen wir noch mal an ihr vorbei und ich zwinkerte ihr irgendwas in Richtung "letzte Chance hübsche Frau!" zu. Im Endeffekt habe ich dann noch mit dem Freund ein paar Bier am Rathausplatz getrunken und bin dann heim und direkt ins Bett. Den nächsten Tag hatte ich mir direkt frei genommen um einen etwaigen Kater adäquat auskurieren zu können. Irgendwann am nächsten Morgen bin ich von einem sehr penetranten Klingeln an der Haustür wach geworden und ich entschloss mich in Unterbuchse zur Tür zu schleppen. Vor der Tür stand die Frau von gestern Abend und wir guckten uns beide ziemlich dämlich an, bis sie das Wort ergriff und sagte: "Guten Morgen, wir sind von den Zeugen Jehovas und sie sollten dringend mal bei uns vorbei schauen!" Sagte es, drückte mir einen Zettel in die Hand und verschwand wieder.

Hiermit beichte ich, dass ich es fertig gebracht habe, eine Zeugin Jehovas anzubaggern, um mir dann von ihr die Leviten lesen zu lassen. Schlimmer jedoch ist, dass mein Freund mich bei jeder Gelegenheit damit aufzieht, wenn wir durch die Fußgängerzone gehen und irgendwo eine Omi mit Wachturm in der Hand rumsteht, unter dem Motto:"Na, willste dein Glück nicht noch mal versuchen?"

Beichthaus.com Beichte #00029066 vom 20.06.2011 um 20:26:47 Uhr in Augsburg (Maxstraße) (21 Kommentare).

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Bierzelt mit Aussicht

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Trunksucht Dummheit Vandalismus Last Night Ziltendorf

Vor etwa 5 Jahren nach einer Nacht voller Whisky, Zigarren, Bier und Poker kamen zwei meiner Kumpels und ich auf die Idee, noch im Dorf, in dem wir uns befanden, umher zu ziehen. Es muss so 5 Uhr früh gewesen sein, als wir zum örtlichen Sportplatz kamen. Dort war ein Festzelt mit Tischen und Bänken aufgebaut, alle noch mit Kerzen und irgendwelchem Grünzeugs geschmückt. Wir kamen auf die Idee diese Bierzeltgarnitur auf das nah gelegene Vereinshausdach zu schleppen und dort fein säuberlich aufzubauen. Das Ganze hat ungefähr eine Stunde gedauert und war recht anstrengend, da auch einige schwere Biertische dabei waren. Doch waren wir sehr zufrieden mit dem Resultat! Immerhin standen die Tische und Bänke samt Deko genauso schön angeordnet und liebevoll verziert da wie zuvor. Nur jetzt mit einer tollen Aussicht. Leider war die Müdigkeit größer als die Neugier. So hörten wir nur durch Dorfgeschwätz von diesem mysteriösen Vorfall.

Beichthaus.com Beichte #00029059 vom 19.06.2011 um 21:27:22 Uhr in Ziltendorf (11 Kommentare).

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