Der braune Gelsattel

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Neugier Peinlichkeit Dummheit Auto & Co.

Ich wohne auf einem kleinen Dorf, wo es aber immerhin eine eigene Sparkasse gibt. Neulich musste ich dorthin um ein paar Bankgeschäfte zu erledigen. Als ich fertig war und wieder vor der Tür stand, fiel mir ein abgestelltes Fahrrad auf. An sich nichts besonderes, aber der Fahrradsattel sprang mir sofort ins Auge. Es war ein brauner Gel-Sattel. Irgendwie kam ich auf die Idee, ich müsste doch mal ausprobieren, wie sich solch ein Sattel anfühlt, denn ich kannte nur spitze, unbequeme Sattel von Mountainbikes, bei denen einem nach längerer Fahrt die Eier weh tun. Also ging ich zum Rad und sah, dass es nicht angeschlossen war. Ich nahm es und drehte erst mal ein paar Runden um das Gebäude. Der Sattel fühlte sich echt gut an und war richtig bequem. Nach ein paar Minuten also stellte ich das Fahrrad wieder zurück in den Ständer, als gerade eine ältere Frau aus der Sparkasse kam. Offenbar war sie die Eigentümerin, denn sie schaute mich ganz komisch an, was ich denn da an ihrem Rad zu suchen habe. Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte und so sagte ich nur: "Einen schönen Sattel haben Sie da." Dann ging ich schnell weg. Man war das vielleicht peinlich.
Ich beichte, dass ich einfach fremdes Eigentum benutzt habe, um meine Neugier zu befriedigen. Es tut mir Leid, aber die Versuchung war einfach zu groß.

Beichthaus.com Beichte #00029096 vom 28.06.2011 um 15:40:11 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von aqua_delta
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Das Umleitungsschild

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Diebstahl Trunksucht Dummheit Last Night Strullendorf

An der Kirchweih in einen Nachbardorf haben zwei Kumpels und ich richtig einen über den Durst getrunken. Also wie halt drei betrunkene 18-jährige Kerle so sind, müssen sie auch immer irgendwo was mitnehmen. Es wurden zwei Schilder von einer Baustelle (Umleitungsschild und ein Baustellenschild) eingepackt. Danach sind wir durch das ganze Dorf gelaufen und haben unsere eigene Prozession veranstaltet, da wir immer wieder so eine Art Kirchengesänge von uns gelassen haben. Als wir dann an der Kirche vorbeigekommen sind, haben wir das Umleitungsschild vor die Kirchentür gestellt. Es war 5 Uhr früh Samstags und wir fanden die Vorstellung sehr lustig, wie in ein paar Stunden die ganzen Omas um die Kirche laufen und einen anderen Eingang suchen. Das andere Schild haben wir danach mit nach Hause genommen. Leider haben wir nicht mehr mitbekommen, was dann wirklich früh passierte. Ich möchte beichten, dass ich Staatseigentum geklaut habe, mitten in der Nacht ein ganzes Dorf rausgesungen habe und dann so respektlos war und mich über die Kirche lustig gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00029093 vom 28.06.2011 um 13:01:41 Uhr in Strullendorf (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Shisha

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Dummheit Ekel Urlaub Spanien

Meine Fußballkumpels und ich waren in den Pfingstferien in Lloret de Mar. Als wir eines Abends etwas zu viel getrunken hatten, kamen wir auf die Idee die neu gekaufte Shisha unseres Kumpels mal auf eine andere Art einzuweihen. Als der Shishabesitzer kurz aus dem Zimmer ging, steckte sich ein anderer Kumpel das Ende des Shishaschlauches in den Ar***. Wir haben diese Shisha in Lloret nicht benutzt und haben diesen Vorfall schnell vergessen. Als wir wieder Zuhause waren kam der Besitzer dieser Shisha Freude strahlend auf uns zu und versicherte uns "Meine Shisha ist die beste von allen, die geht richtig ab".

Beichthaus.com Beichte #00029084 vom 25.06.2011 um 18:56:28 Uhr in Spanien (Marina, 59, 17310 Lloret de Mar) (18 Kommentare).

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Abofalle

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Dummheit Peinlichkeit Betrug Berlin

Ich (w/20) möchte hiermit meine unendliche Doofheit und Naivität beichten. Ich war alleine zu Hause, mein Freund war nicht da und es klingelte an der Tür. Da ich prinzipiell immer erst mal öffne sah ich mich dann plötzlich mit zwei Männern so knapp um die 30 konfrontiert, die mir irgendwas von sozial schwachen Hartz IV-Jugendlichen erzählten. Diese würden wohl nur auf der Straße rumhängen und Sachen beschädigen und die beiden seien ehrenamtliche Mitarbeiter, die helfen wollen. Die Jugendlichen sollten dann, statt auf der Straße rumzuhängen, Zeitschriften ausliefern um sich ein bisschen Geld zu verdienen. Ich wurde dann gefragt, ob die Jugendlichen bei mir auch mal klingeln dürften und Zeitungen liefern.

Ich hab das erst so verstanden, das es keinerlei Verpflichtung gibt die Zeitung dann auch zu nehmen und sagte zu. Dann wollten sie alle möglichen Daten von mir (u.a. Kontodaten) die ich auch dummerweise angab. Dann sollte ich den Zettel mit den ganzen Daten unterschreiben, wo komischerweise draufstand, dass ich den Stern abonniere zum 01.08. mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Da mir versichert wurde, das ich natürlich kein Abo abschließe und sie die Unterschrift nur brauchen, damit der Chef weiß das sie da waren hab ich dann unterschrieben und gleich hinterher den Firmennamen auf dem Beleg gegoogelt. Erster Treffer: Aboabzocke. - Na toll! Jetzt bin ich 4,40 Euro für ein Einschreiben mit Rückschein los und fühle mich wie der allerletzte Depp. Dem nächsten Bittsteller an meiner Haustür schlage ich die selbige vor der Nase zu.

Beichthaus.com Beichte #00029077 vom 23.06.2011 um 11:29:27 Uhr in 12557 Berlin (45 Kommentare).

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Mit einem Zwanziger bezahlt

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Dummheit Zwietracht Peinlichkeit Restaurant Frankfurt

Vor ein paar Tagen war ich im allseits bekanntem Fast Food Restaurant mit dem goldenen M. Ich habe bestellt und als ich das Rückgeld bekommen habe die Kassiererin darauf hingewiesen, dass noch 10 Euro fehlen, da ich mit einem 20er bezahlt habe. Da ich Sie erst darauf hinweisen konnte nachdem Sie meine Bestellung fertig gemacht hatte, war das nicht so schnell nach zu vollziehen. Also ist Sie nach hinten gegangen und hat die Kasse überprüft. Nach 3 Minuten kam Sie wieder und sagte mir, dass die Kasse stimme. Ich habe noch einmal ausdrücklich betont, dass ich mir sicher bin mit einem 20er gezahlt zu haben, da ich erst vor kurzem einen 50er von der Bank geholt hatte und damit nur Zigaretten gekauft habe. Als letzten Ausweg bot Sie mir an den Chef zu sprechen. Plötzlich traf es mich wie ein Schlag.
Ich hatte ganz vergessen das ich vorher noch in einem Café war und somit nur einen 20er und einen 10er haben konnte. Der 20er war in meinem Portmonee. Ich bin dann ziemlich schnell weg und mir war die Sache sehr peinlich als mir dann auf einmal die Erkenntnis kam ich habe mich geirrt. Zugeben wollte ich es nicht, hätte irgendwie doof ausgesehen wenn ich dann auf einmal eingelenkt hätte. War ja der tatsächlichen Überzeugung mit 20 Euro bezahlt zu haben. Also liebe Kassiererin, es tut mir Leid, du hattest Recht und ich war zu feige es zuzugeben!

Beichthaus.com Beichte #00029074 vom 22.06.2011 um 11:35:38 Uhr in Frankfurt (Hauptwache) (12 Kommentare).

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