Du hast sie missbraucht!

33

anhören

Lügen Vorurteile Boshaftigkeit Missbrauch Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich es erschreckend finde, wie schnell die Gesellschaft beim Thema "Missbrauch" Leute vorverurteilt und wie schnell man jemanden beschuldigen und sein Leben zerstören kann. Es ist in meinen Augen wirklich ein Machtinstrument, um unbeliebte Menschen loszuwerden. Und besonders Männer sind betroffen. Ich will jetzt Missbrauch nicht gutheißen, wer wirklich solche Taten begeht, gehört auch bestraft, keine Frage. Nur man kann ja heutzutage alleine mit bloßen Anschuldigungen jemanden fertigmachen. Ich möchte hier gerne beim Beispiel eines ehemaligen Freundes bleiben. Er hatte eigentlich ein schönes Leben eine Freundin, zwei Kinder, gutes Einkommen und eine große Wohnung. Nun hat sich aber seine Freundin in einen anderen Kerl verguckt und es gab eben Streit zwischen den beiden. Sie wollte das Sorgerecht für beide Kinder haben, um mit ihrem neuen Kerl woanders hinzuziehen.


Was hat sie gemacht? Sie hat ihn beschuldigt, dass er seine Kinder missbraucht und sie angeblich bedroht hat, keinem etwas zu erzählen und sie deshalb völlig verstört wären. Um die Geschichte etwas abzukürzen: Die Frau hat Anzeige erstattet, die Polizei hat die Wohnung durchsucht und ihn auf die Wache mitgenommen, das hat natürlich jeder mitbekommen. Kurzum, er hat seine Arbeitsstelle verloren, seine Wohnung wurde ihm gekündigt, und auch konnte er kaum noch einkaufen, ohne bedroht oder angefeindet zu werden. Er wurde zwar später von der Staatsanwaltschaft freigesprochen, weil keine Hinweise auf Missbrauch gedeutet haben, aber er hat sich dann das Leben genommen, weil er nicht mehr konnte. Also wenn ihr jemanden loswerden wollt, einfach des Missbrauchs beschuldigen. Das ist einfach nur eine kranke Gesellschaft.

Beichthaus.com Beichte #00038011 vom 08.04.2016 um 16:36:08 Uhr (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der gestohlene Hund, der mein Leben veränderte

13

anhören

Diebstahl Verzweiflung Kinder Tiere

Der gestohlene Hund, der mein Leben veränderte
Ich (m) habe mit acht oder neun Jahren einen Hund entführt. Ich habe mich oft einsam gefühlt, da meine Eltern schon immer nur ein Kind wollten. Ich hatte sehr liebe Eltern, aber Geschwister oder Spielkameraden können sie eben nicht komplett ersetzen. Wir haben außerhalb des Ortes in einem schönen Eigenheim gewohnt, aber es gab eben keine richtigen Nachbarn und somit auch wenige Spielkameraden. In der Schule hatte ich zwar Freunde, doch aufgrund der "Abgeschiedenheit" sah man sich eben außerhalb der Schule auch nicht ständig. Ich war alleine und habe mir ein Haustier gewünscht, was meine Eltern aber nicht wollten. Als ich dann einmal alleine zu Hause war, habe ich mich wieder recht einsam gefühlt und bin mit dem Fahrrad in den Ort gefahren, was fast eine Stunde gedauert hat. Dort habe ich gehofft, Schulfreunde zu treffen. Stattdessen habe ich vor dem Supermarkt einen kleinen Terriermischling gesehen, angebunden vor dem Eingang. Ich habe ihn mitgenommen und nannte sie Lilly.

Ich habe Lilly in meinem Zimmer versteckt und zwei Tage lang hatte ich richtige Freude mit ihr und das Gefühl, nicht mehr so alleine zu sein. Dann hat mich das schlechte Gewissen gepackt. Ich habe meinen Eltern alles erzählt. Sie waren entsetzt, aber wirkten auch nachdenklich. Wir sind zur Polizei gefahren, wo dann kurz darauf ein älteres Ehepaar total erleichtert ihre kleine Hündin, die in Wirklichkeit Kira hieß, in die Arme geschlossen hat. Ich habe ihnen alles gebeichtet und die Leute waren unfassbar lieb. Sie hatten so viel Verständnis und haben mir angeboten, mit Kira spazieren zu gehen, wann immer ich Lust darauf habe. Sie haben uns zum Kaffee eingeladen und meine Eltern und ich haben festgestellt, dass sie beide auch ziemlich alleine sind. Ihre Tochter ist als Baby gestorben und danach hat es mit den Kindern nicht mehr geklappt. So hatten sie Kira, die ein wenig ihr Kindersatz war. Sie haben sich wahrscheinlich auch ein wenig in mich "verliebt".

Ich war von nun an oft dort und habe die beiden sehr gemocht. Sie haben mich mit ihrem Auto oft abgeholt. Meine Eltern waren recht niedergeschlagen, als ihnen bewusst wurde, dass ich alleine war. Ich habe dann nach ein paar Monaten, in denen wir uns intensiv informiert haben, einen Hund aus dem Tierheim bekommen, da meine Eltern gemerkt haben, wie tierlieb ich war. Und durch meine neuen Ersatzgroßeltern konnte ich auch viel häufiger meine Schulfreunde besuchen. So fand das Ganze doch noch ein gutes Ende, wobei der Diebstahl eines Hundes natürlich eine gemeine Sache war.

Beichthaus.com Beichte #00037990 vom 04.04.2016 um 16:49:04 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

So wehrt man sich gegen seinen Vermieter!

12

anhören

Rache Zorn Ungerechtigkeit Nachbarn

So wehrt man sich gegen seinen Vermieter!
Ich (m/35) beichte hiermit, dass meine Nachbarn und ich einen Krieg gegen unseren Vermieter führen. Dieser Minusmensch hat das Haus, in dem acht Parteien - also insgesamt 15 Leute - leben, vor einem Jahr mit seinem Erbe gekauft, und zwar als Geldanlage. Er wollte alle Mieter rauswerfen, um das Haus zu sanieren, welches aber nachweislich nicht sanierungsbedürftig ist. Das hat nämlich unser alter Vermieter erst vor vier Jahren machen lassen. Leider kam dieser liebenswerte Mensch in Geldprobleme und musste eines seiner Häuser abstoßen. Und es war halt leider das Haus, in welchem wir leben. Er versprach uns aber, dass der neue Eigentümer nichts ändern würde, darauf würde er achten. Leider stellte sich heraus, dass er belogen wurde, was das angeht.

Der Neue hat auch keine Ahnung von Mietrecht und zum Glück ist er noch nicht auf die Idee gekommen, einen Anwalt zu finden, der Ahnung hat. Die erst nach fünf Monaten erfolgte Kündigung wurde selbstverständlich von allen Mietern angefochten, genauso wie die unsägliche Mieterhöhung auf fast das Doppelte der jetzigen Mieten. Diese sind zwar günstig, aber im Mietspiegel unserer Stadt noch drin. Da die Mietverträge alle unbeschränkt laufen, hat er auch mit Anwalt keine Chance, uns loszuwerden. Er hat natürlich verschiedene Sachen versucht, wie beispielsweise die Heizung und das warme Wasser abstellen zu lassen. Als Reaktion haben alle Mieter die Miete gekürzt. Außerdem ließen wir auf seine Kosten einen Monteur kommen, der alles wieder angestellt hat. Das war natürlich an einem Sonntag. Das Ganze passierte drei Mal, danach gab er es dann auf.

Als Nächstes versuchte er, uns den Keller zu versperren, aber irgendeiner hat einfach die Tür eingetreten. Die neuen Vorhängeschlösser an den Kellerabteilen wurden mit einem Bolzenschneider entfernt, da er sagte, um an unsere Sachen zu kommen, müssten wir nur ausziehen. Naja, er fand die Schlösser dann im Müll. Seine unangekündigten "Inspektionen" waren natürlich auch nicht von Erfolg gekrönt. Einmal hat er versucht, eine junge Mutter wegzuschieben, um in die Wohnung zu gelangen - woraufhin ihr Freund dem Vermieter mehrfach ins Gesicht fassen musste. Außerdem wurde er angezeigt und musste eine saftige Strafe wegen Hausfriedensbruch und versuchter Körperverletzung blechen. Der junge Mann, der seine Freundin verteidigte, wurde dagegen wegen Nothilfe freigesprochen.

Er hat auch versucht, uns den Strom abstellen zu lassen, und das auch noch nachts. Der arme Kerl, der das für ihn machen sollte, wurde als Einbrecher der Polizei übergeben. Und das auch nicht ganz unverletzt, da ihn jemand dabei erwischt hat und derjenige auch noch einen Nachbarn zu Hilfe holte. Den Hausschlüssel, den der Kerl hatte, hat man ihm natürlich vorher abgenommen. Die Polizei glaubte ihm keine Sekunde. Da er auf Bewährung war, sitzt er jetzt im Knast. Im Übrigen ist er der Neffe des Eigentümers. Dieser hält wenigstens seitdem seinen Clan aus der Sache raus.

Inzwischen sind sämtliche Schlösser an allen Wohnungen und beiden Türen ins Haus ausgewechselt und der Kerl kommt nicht einmal mehr ins Haus rein. Als er das merkte, hat er getobt wie ein Irrer und die Polizei geholt. Ein Nachbar aus dem Nebenhaus hat aber wegen des Gebrülls auch die Polizei geholt, was sehr lustig war, da sich die beiden Besatzungen der Polizeiautos relativ schnell einig waren, den tobenden Kobold vor der Haustür zu entfernen. Das Video davon ist immer wieder ein Hochgenuss. Auch hat er versucht, die Müllabfuhr abzubestellen, wurde ihm aber abschlägig beschieden. Langsam zeigt er erste Verschleißerscheinungen und ist wohl in Verhandlungen, das Haus wieder zu verkaufen. Aber eines schwöre ich, auch der Nächste bringt uns hier nicht heraus! Wir sind inzwischen eine eingeschworene Gruppe geworden und werden unser Haus garantiert keinem Miethai überlassen!

Beichthaus.com Beichte #00037959 vom 30.03.2016 um 15:58:22 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Sind Prostituierte in der Nachbarschaft?!

18

anhören

Ehebruch Schamlosigkeit Waghalsigkeit Polizei Nachbarn

Ich wohne in einer kleinen, beschaulichen Sackgasse in einem Mietshaus mit mehreren Parteien. In der Gasse stehen auch noch ein paar Einfamilienhäuser, aber jeder kennt dort jeden, weil dort eigentlich keine Fremden entlangfahren. Vor ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass an einem bestimmten Platz in unserer Gasse, wo kein Haus steht, immer wieder mal gebrauchte Kondome, einmal eine Slipeinlage, und auch schon mal ein Schlüppi im Gras liegen. Meine Vermutung war, dass Prostituierte dort ihrem Geschäft nachgehen, da die ruhige Gasse ideal dafür wäre. Da ich so eine Schweinerei auf keinen Fall dulden konnte, habe ich die Polizei davon in Kenntnis gesetzt. Mir wurde versprochen, dass die Gesetzeshüter ein Auge darauf haben werden.


Letzte Woche war ein Polizist bei mir und erklärte mir, dass sich die ganze Sache geklärt habe und es keine Prostituierten waren, die dort gearbeitet haben, sondern ein Liebespärchen, das sich dort immer im Auto getroffen hat. Diese werden sich aber für ihre Treffen jetzt einen anderen Platz suchen. Ich war wieder beruhigt. Heute hat den ganzen Vormittag ein Möbelwagen vor unserem Haus geparkt und ein junges nettes Pärchen mit einer bezaubernden Tochter, welches erst vor gut einem Jahr eingezogen ist, war schon wieder am Ausziehen. Ich fragte meine Nachbarin, warum die Familie schon wieder ausziehen würde und sie sagte mir, dass der Mann sich von seiner Frau scheiden lassen möchte, weil diese ihn mit einem anderen betrogen hatte und dabei von der Polizei ertappt wurde.


Die Frau bekam dann Post nach Hause - wegen der Anzeige, die sie deshalb bekommen hatte, und so erfuhr der Ehemann von der ganzen Sache. Deswegen trennen sich die beiden, denn er will die Scheidung. Mir schwante Übles: Scheinbar war ich diejenige, welche die ganze Sache ins Rollen gebracht hatte, nachdem ich bei der Polizei war. Einerseits hat die Frau es irgendwo verdient, wenn sie fremdgeht, andererseits habe ich wahrscheinlich eine Familie für immer zerstört. Mein schlechtes Gewissen plagt mich wirklich ganz fürchterlich und ich bitte um Vergebung für mein Verhalten. Hätte ich bloß meine Klappe gehalten!

Beichthaus.com Beichte #00037944 vom 28.03.2016 um 22:18:41 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Date mit Polizeieinsatz

9

anhören

Trunksucht Trunksucht Aggression Polizei Dating

Vor knapp drei Jahren hatte ich (m/20) ein Date mit einer sehr hübschen Frau auf einer Party. Wir trafen uns davor an der Bushaltestelle und besorgten uns etwas zum Vorglühen. Ich kam auf die dämliche Idee richtig viel zu holen und damit anzugeben, wie viel ich trinken kann. Allerdings hatte ich mich mit dem ganzen Zeug wirklich übelst abgeschossen, was die Dame wohl nicht so toll fand. Ich schmiss mich so heftig an sie ran, dass sie wohl Angst bekam. Dann habe ich mich in den Schnee gesetzt, weil sie abgehauen ist und aus irgendeinem Grund die Polizei geholt hat, welche auch kam. Ob ich daraus gelernt hatte? Nein!


Ein Jahr später feierte die Freundin meines besten Kumpels Geburtstag. Auf diesem Geburtstag hatte ich wieder ein Date. Ich habe Melissengeist organisiert und heimlich mit meinem besten Kumpel getrunken. Wir waren so besoffen, dass wir den Geburtstag und mein Date ruinierten, indem wir uns aufführten wie Rambo. Das Ende des Liedes war, dass wieder ein Date in einem Polizeieinsatz endete. Heute bereue ich die Geschichte richtig, da ich die Mädels wirklich mochte. Ich wollte nie, dass Mädchen vor mir Angst haben. Liebe M., liebe J.: Es tut mir leid. Ich wollte euch die Abende nicht ruinieren. Liebe A., es tut mir leid für den versauten Geburtstag. Ich hoffe, ich habe noch eine Chance bei der Damenwelt in meinem Kaff.

Beichthaus.com Beichte #00037896 vom 22.03.2016 um 00:10:50 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge