Betrug im Callcenter

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Betrug Lügen Diebstahl Telefon Arbeit Essen

Ich habe im Jahre 2007 für mehrere Monate im Callcenter gearbeitet, weil ich nicht arbeitslos sein wollte. Meiner Familie habe ich gesagt, dass ich vom Callcenter gekündigt worden bin. Dabei war das so, dass ich mich habe rausschmeißen lassen. Ich konnte dort nicht mehr arbeiten. Ich konnte die Menschen am Telefon nicht mehr belügen. Ich konnte denen nicht sagen, was für einen "tollen Mobilfunkvertrag" sie bekommen würden, wenn sie ihren Vertrag verlängern. Ich wollte das einfach nicht. Herr, vergib den Menschen, die dort nur den Profit sehen, und mir einreden wollten, dass der Kunde nicht Nein zu sagen, sondern nur zu wollen habe. Ich habe regelrecht am Telefon gelogen, dass sich die Balken biegen. So habe ich meinen Schnitt der Vertragsverlängerer oder Neuverträge beschönigt. Ich habe das bis zu dem Punkt gemacht, bis ich erkannt habe, dass das falsch ist. Ich finde das schade, dass dort fast alle Lügen.

Ich bin dann wegen Betruges bzw. Diebstahl rausgeflogen. Ich hatte selbst Mobilfunkverträge und habe diese an meine Bedürfnisse angepasst. Das durfte ich natürlich nicht. Ich habe von Freunden ihre Prepaidhandys freigeschaltet, damit sie alle Karten rein machen können und das durfte ich auch nicht. Ich habe dafür die Kündigung bekommen. Mir war es egal, mit welchem Grund sie mich rausschmeißen, weil ich einfach da raus wollte. Ich werde nie wieder in so einem Callcenter arbeiten! Und so lügen schon einmal gar nicht. Bitte vergebt mir, dass ich solche Dummheiten gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00026342 vom 26.05.2009 um 08:38:03 Uhr in Essen (12 Kommentare).

Gebeichtet von roadster
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Zaubermaler

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Ekel Unreinlichkeit Masturbation Arbeit

Zaubermaler
Ich bin Maler von Beruf und masturbiere immer in die weißen Farbeimer hinein, da ich mir einbilde, dass die Wände dadurch noch mehr funkeln und glänzen. Seit 20 Jahren wichse ich in meine Farbeimer und die Kunden sind hochzufrieden und sagen immer "Ach schau wie toll die Wand glänzt. Sie sind ein Zauberer Herr Maler, ich werde Sie weiterempfehlen". Ich grinse dann breit und sage "Jawohl, ich habe die beste Farbe auf der ganzen Welt". Ich kann mich vor Aufträgen nicht mehr retten, mein Terminkalender ist voll bis anno Domino - und die Kunden rennen mir die Bude ein. Mir geht es prächtig auch wenn ich weiß, dass ich mit einer Lüge lebe.

Beichthaus.com Beichte #00026259 vom 13.05.2009 um 23:22:40 Uhr (87 Kommentare).

Gebeichtet von Katzin.
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Zufallsbeichte
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Hochgeschlafen

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Morallosigkeit Missbrauch Arbeit

Ich (w/29) arbeite in einem großen Unternehmen. Vor vier Jahren stand eine höhere Position offen. Ich erleichterte die Entscheidung meines Chefs, indem ich mit ihm schlief. Ironie des Schicksals: Mittlerweile bin ich höher aufgestiegen als mein ehemaliger Chef. Jetzt bin ich seine Chefin und er muss mit mir schlafen, damit er trotz Wirtschaftskrise seinen Job behalten darf.

Beichthaus.com Beichte #00026257 vom 13.05.2009 um 18:39:28 Uhr (37 Kommentare).

Gebeichtet von tamtamboy
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Übermüdet im Krankenhaus

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Trunksucht Trägheit Lügen Arbeit Dortmund

Ich (w/21) möchte beichten, dass ich meine Pflichten vernachlässigt habe. Vor einigen Tagen habe ich, mitten in der Woche, zusammen mit meiner Freundin ihren 20. Geburtstag gefeiert. Wir waren an einem Dienstagabend in einer Kneipe, haben ein bisschen was getrunken und dabei gar nicht gemerkt, wie spät es wurde. Ich musste am nächsten Tag nämlich zur Arbeit und daher schon um kurz nach 5 Uhr aufstehen. Ich arbeite als Krankenschwester auf der chirurgischen Station unseres Krankenhauses. Ich bin dann zwar auch pünktlich zur Arbeit erschienen, doch ich war fix und fertig und hatte zwei Augen wie Tennisbälle. Den ganzen Tag versuchte ich, mich so gut es ging von allen "schweren" Aufgaben fernzuhalten und ich war richtig froh, als eine Kollegin mich bat, ein paar Sachen in unser Lager zu bringen und dann eine Patientin vom Röntgen abzuholen. In dem Lager ist es immer verdammt warm und das Licht ist schwach, da es wie gedimmt wirkt. So kam es, wie es kommen musste. Ich schlief mitten bei der Arbeit ein. Ich bin einfach weg gesackt und erst wieder wach geworden, als eine andere Kollegin an die Tür klopfte und fragte, ob ich da drin wäre. Ich stand schnell auf und meinte, dass ich jetzt fertig mit Einräumen wäre. Da diese Kollegin nicht wusste, wie lange ich schon in dem Lager war, gab es keinen Ärger. Doch der dicke Hammer war, dass ich wegen meiner Müdigkeit und dem Schreck völlig vergessen hatte, dass ich die Patientin abholen sollte. Das Ganze fiel mir erst viel später ein und als ich unten ankam, saß die arme Frau völlig unsicher in ihrem Rollstuhl vor der Röntgenabteilung und fragte mich, warum ich erst jetzt kommen würde. Ich habe ihr dann einfach gesagt, dass die von der Röntgenabteilung vergessen hatten, uns bescheid zu geben, dass sie abgeholt werden wollte. Es tut mir leid, dass ich an diesem Tag so neben der Spur war und ich verspreche, es kommt nicht wieder vor.

Beichthaus.com Beichte #00026224 vom 08.05.2009 um 08:41:03 Uhr in Dortmund (14 Kommentare).

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“Beichte

Fahrerflucht

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Feigheit Vandalismus Arbeit Auto & Co.

Fahrerflucht
Ich bin als Monteur mit einem Firmenwagen mit Firmenlackierung ziemlich viel unterwegs. Einmal hatte ich eine Pechsträhne. Beim Zufahren auf eine Ampel habe ich mich kurz umgeschaut (nach einem Mädchen natürlich) und nicht bemerkt, dass das Fahrzeug vor mir gebremst hat. Der hatte eine Anhängerkupplung, darum ist seinem Auto nichts passiert, aber meine Stoßstange war Schrott. Natürlich sind die Autos versichert, aber lästig ist es trotzdem und für alle mit zusätzlicher Arbeit verbunden. Mein Chef hat mich nicht gerade gelobt. Deshalb bin ich abgehauen, als es gleich drei Tage später beim Ausparken hinter mir rumpelte. Ich habe nicht nachgesehen, was da passiert ist. Zwei Tage später gehe ich ins Büro um die Aufträge zu holen, da ist mein Chef am Telefon.

"Nein!", sagte er, "unser Mann kann das nicht gewesen sein. Wir haben nur Geschäftswagen mit Firmenaufdruck. Außerdem ist der Mann, der dort auf der Baustelle war, völlig zuverlässig. Der würde ganz sicher keine Fahrerflucht begehen, wegen eines kleinen Blechschadens." Mir wurde richtig schlecht, als ich das hörte. Mit zitternden Fingern nahm ich meine Aufträge und habe gemacht, dass ich wegkomme. An dem Tag war mein Firmenwagen wegen der Stoßstange in der Werkstatt und ich war mit dem Auto vom Chef unterwegs, ohne Aufdruck. Das war knapp! Hätte der Zeuge die Nummer aufgeschrieben, dann wäre ich dran gewesen wegen Fahrerflucht. Führerschein weg! Job weg! Wahrscheinlich hätte mich gleich noch meine Freundin rausgeschmissen, wegen erwiesener Blödheit! Nie mehr haue ich ab, bloß wegen ein bisschen Blech und ein paar Scherereien!

Beichthaus.com Beichte #00026223 vom 07.05.2009 um 23:54:35 Uhr (15 Kommentare).

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