Trisomie 21

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Eifersucht Gewalt Engherzigkeit Familie Neustadt-Lachen

Ich (w) habe zwei kleine Schwestern, eine davon ist schwer behindert und kam mit Trisomie 21 und einem schweren Herzfehler zur Welt. Ich liebe meine kleine Schwester wirklich, allerdings gibt es eine Sache aus meiner Kindheit, die mich manchmal noch heute furchtbar belastet. Denn als meine kleine Schwester geboren wurde, war ich gerade einmal zwei-einhalb Jahre alt. Wegen ihrem Herzfehler verbrachte sie fast die kompletten ersten sechs Monate ihres Lebens durchgehend im Krankenhaus, aufgrund von Untersuchungen und schließlich ihrer Herz OP. Das war eine Operation, die gerade mal ein Kind von hundert überlebt. Aber auch danach war sie viel im Krankenhaus, musste zur Krankengymnastik etc. und bekam dann auch noch mit zwei Jahren eine schwere bakterielle Entzündung in der Kniekehle, wegen der man ihr hätte fast das Bein amputieren müssen. Aber auch das hatte sie geschafft.
Das Problem bei der ganzen Sache jedoch war, das meine Mutter die ganze Zeit eben mit ihr im Krankenhaus sein musste. Ich sah im Alter von zwei-einhalb Jahren bis ich vier Jahre alt war, meine Mutter nur morgens und abends, die meiste Zeit verbrachte ich aber bei meinen Großeltern. Ich möchte meiner Mutter keine Vorwürfe machen und ich hatte auch wirklich eine schöne Zeit mit meinen Großeltern, wurde von ihnen als erster Enkel total verwöhnt, trotzdem fehlte mir meine Mutter.
So kam es, als meine Schwester endlich nicht mehr dauernd ins Krankenhaus musste, dass ich anfing sie zu hassen. Es ist keine wirkliche Verteidigung oder gar Entschuldigung, aber ich war damals erst vier Jahre alt und hatte noch nicht begriffen, warum meine Mutter ständig fort war. Ich wusste nur, dass meine kleine Schwester daran Schuld und ich sehr sauer auf sie war.


Also ärgerte ich sie, schubste sie, kratzte sie und habe ihr mal so heftig einen Legostein an den Kopf geworfen, dass sie noch heute eine Narbe hat. Bei diesem Gedanken könnte ich jedes Mal anfangen vor Schuldgefühlen zu weinen. Mein Hass auf sie hat erst aufgehört, als meine Mutter mit mir darüber sprach, ich war damals vielleicht sieben Jahre alt.
Meine Mutter fragte mich, warum ich das meiner kleinen Schwester immer antue und ob ich nicht merken würde, dass sie mich trotz allem, was ich ihr angetan hatte, abgöttisch liebte. Und auf einmal begriff ich meinen Fehler, weinte nur noch und nahm meine Schwester in den Arm. Seit dem Tag habe ich sie nie wieder geschlagen oder dergleichen und bin heute ein Pazifist. Hier möchte ich beichten, dass ich mich trotzdem nach all den Jahren immer noch schuldig fühle, wenn ich an meine Taten denke. Es tut mir so unendlich Leid, denn meine kleine Schwester hat solch einen Hass nicht verdient und das Schlimmste daran ist wohl, dass sie mir nie böse deswegen war und nie eine Entschuldigung von mir erwartet hat. Mir tut es dennoch unendlich Leid, aber vielleicht können mir meine Taten doch vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00029218 vom 02.08.2011 um 18:22:17 Uhr in Neustadt-Lachen (19 Kommentare).

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Der Eisteetraum

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Falschheit Lügen Peinlichkeit Ekel Lügen

Ich (w/20) schreckte eines Nachts auf, da ich vom Pinkeln geträumt habe und dies auch prompt tat. In mein Bett. Während mein Freund neben mir lag. Gott sei dank kam mir sofort die rettende Idee. Ich weckte ihn auf und bat ihn, mir unseren Eistee zu geben, welcher neben dem Bett stand. Er war natürlich völlig schlaftrunken und bekam nichts mit. Da saß ich nun in meiner Pisse. Nun tat ich so, als würde mir das trinken in meinem Halbschlaf umfallen. Ich verkaufte die Pisse als Eistee. Mein Freund glaubte mir natürlich, ich schmiss ihn aus dem Bett, bezog dieses schnell neu. Gott sei dank ist nichts in die Matratze gesickert. Wir schliefen sehr schlecht wieder ein. Niemand weiß etwas davon.

Beichthaus.com Beichte #00029217 vom 01.08.2011 um 20:08:19 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Eier in der Kochwäsche

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Dummheit Neugier Ernährung

Eier in der Kochwäsche
Ich bin auf die geniale Idee gekommen, Eier, die ich gut verpackt habe, bei 95°C in der Waschmaschine zu kochen. Die Eier sind kaputtgegangen, die Waschmaschine stinkt bis zum Himmel und ich darf meine Wäsche erst einmal per Hand waschen.

Beichthaus.com Beichte #00029216 vom 01.08.2011 um 15:15:06 Uhr (39 Kommentare).

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14 Tage Fernsehverbot

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Boshaftigkeit Ignoranz Ekel Familie Bamberg

Ich muss beichten, dass meine Mutter sich meinetwegen in die Hose geschissen hat. Das ganze ist jetzt einige Jahre her, ich war 13 oder 14 Jahre alt. Wie Frauen so sind wollte meine Mutter mal wieder etwas abnehmen. Da sie aber zu faul ist und von Sport sowieso nichts hält wollte sie etwas neues ausprobieren. Durch eine Freundin die ganz begeistert davon war, gelangte meine Mutter damals an ein Diätpulver. Zuvor musste sie aber Abführmittel nehmen um ihren Körper von innen zu reinigen wie sie meinte. Nachdem sie das Abführmittel zu sich genommen hatte, kam sie also zu mir gelaufen und meinte das ich die nächste Zeit das Klo bitte nicht blockieren sollte. Und genau das war ihr Fehler. Ich, in meinem jugendlichen Wahnsinn, wartete einen günstigen Moment ab und sperrte mich im Badezimmer ein. Etwa 20 Minuten später hörte ich sie dann auch schon kommen. Sie versuchte verzweifelt reinzukommen und schrie mich an die Tür zu öffnen. Zeitweise hatte ich Angst das sie die Tür aufbricht. Nach 5 Minuten verzweifeltem Kampf die Tür aufzubekommen, wurde es plötzlich ruhig. Ich wartete noch kurz und öffnete dann die Tür aber meine Mutter war nicht zu sehen. Was ich dann sehen sollte werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen. Ich ging ins Schlafzimmer meiner Eltern und sah meine Mutter in ihrer voll geschissenen Unterhose nach einem Handtuch suchen. Sie konnte es wohl nicht mehr zurückhalten und ihr eigener Sohn hat die Tür nicht geöffnet. Ich musste damals so lachen, dass ich aufpassen musste mir nicht gleich selbst in die Hose zu machen. Ich bekam 14 Tage Fernsehverbot, heute kann sie darüber lachen. Sorry Mama.

Beichthaus.com Beichte #00029215 vom 01.08.2011 um 11:39:56 Uhr in 96052 Bamberg (Hauptstrasse) (25 Kommentare).

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Anne Frank Alternative

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Wollust Prostitution Morallosigkeit Amsterdam

Ich möchte beichten, dass ich meine Unschuld mit 15 im Amsterdamer Rotlichtbezirk verloren habe. Wir waren auf Sprachreise dort und alle wollten ins Anne-Frank-Haus. Wer nicht wollte, durfte aber auch frei durch die Stadt schlendern. Wir wurden auf dem Weg zum Anne-Frank-Haus schon von den Lehrern durch den Rotlichtbezirk geführt. Dorthin gingen wir zurück. Mein Kumpel hatte ein wenig Angst und war genauso unerfahren mit Frauen wie ich. Also entschloss ich mich, einfach zu einer schlanken Schwarzhaarigen zu gehen und meine 50 Euro in die holländische Wirtschaft zu investieren.


Sie fragte mich, wie alt ich sei, aber mit meinen damals schon 185 cm nahm man mir mein 18 ab. Ich hatte soviel Angst, zu früh zu kommen und das Geld somit zu verschwenden, dass ich das Kommen zurückhielt, bis die Zeit leider viel zu schnell vorbei war. Und so verlief mein erstes Mal ohne Schuss. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mein erstes Mal in einem holländischen Apartment gehabt habe, während sich fast alle anderen mit Anne Frank beschäftigt haben. Ich bin ein Kulturbanause. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00029214 vom 01.08.2011 um 08:46:11 Uhr in Amsterdam (Prinsengracht) (25 Kommentare).

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