Stichhaltige Rache

25

anhören

Rache Boshaftigkeit Zorn Familie

Ich (w/28) kann meine Schwägerin nicht ausstehen. Sie ist total egoistisch, hält sich für eine Königin und will immer nur das Beste von allem - aber selbst etwas geben kommt nicht infrage. Mein Mann meint, sie wäre als Kind schon so gewesen und hätte nie irgendetwas geteilt. Ein Beispiel war eine Reise, die wir als Geschenk für meine Schwiegereltern geplant hatten. Natürlich war es so geplant, dass mein Mann und ich die Hälfte der Kosten zahlen und die Beiden die andere Hälfte übernehmen. Aber nein - Madame jammert die ganze Zeit, wie unfair das doch wäre, da wir beide Vollzeit arbeiten, während sie doch nur halbtags arbeiten geht, und nur ihr Mann den ganzen Tag schuftet. Dabei verdient mein Schwager übrigens so gut, dass beide zusammen ungefähr auf den gleichen Lohn kommen dürften, wie mein Mann und ich. Aber die größte Frechheit war, dass sie einmal bei uns übernachteten und sich erst einen Tag vorher ankündigten - sie gingen einfach davon aus, dass wir am Wochenende nichts zu tun hätten. Noch dazu beschwerte sie sich permanent!


Ihr passte das Gästezimmer nicht, das wir auf die Schnelle noch geputzt und aufgeräumt hatten - schließlich könne sie auf keinen Fall in einem Zimmer schlafen, das nach Osten zeigt, dann scheint ja am Morgen die Sonne rein. Aber die Jalousie kann sie auch nicht komplett runterziehen, da dann nicht genug Luft in den Raum kommt. Und überhaupt ist die Wandfarbe auch nicht passend, denn die regt sie zu sehr auf. Noch dazu wurden wir dann als unverschämt hingestellt, weil wir ihnen nicht unser Bett angeboten haben! Zum Glück wies mein Mann sie dann zurecht, dass sie gefälligst Ruhe geben solle, oder sie könne draußen schlafen. Sie war zwar beleidigt, aber endlich ruhig. Mein Schwager war offensichtlich peinlich berührt, doch wie immer traute er sich nicht, ihr zu widersprechen.


Am nächsten Morgen ging es dann munter weiter. Sie hatte furchtbare Rückenschmerzen von ihrem Gästebett, die Vögel haben zu laut gezwitschert und der Kaffee war nicht koffeinfrei. Die Brötchen, die extra frisch vom Bäcker kamen schmeckten ihr nicht und wir hätten gefälligst Pflaumenmus kaufen sollen, da wir ja wussten, dass sie es gerne isst. Als wir dann im Gegenzug einmal bei den beiden übernachteten, tat sie allerdings so, als wäre das ein unzumutbarer Aufwand, obwohl wir extra einen Monat vorher gefragt hatten. Wir schliefen dann in einem staubigen und komplett zugemüllten Schlafzimmer - schließlich hatte sie keine Zeit gehabt, um aufzuräumen. Nur zur Erinnerung, sie arbeitet nur halbtags und hat auch keine Kinder oder geht ehrenamtlichen Tätigkeiten nach. Am nächsten Morgen kam sie auch nicht auf die Idee, mal aufzustehen und Frühstück zu machen - wie sich das für Gastgeber gehört - sondern sie lag bis Mittags im Bett und scheuchte stattdessen ihren Mann raus. Das Frühstück fiel bescheiden aus, denn sie hatte es auch nicht geschafft, mehr zu kaufen, als eine Tüte Brötchen zum Aufbacken und ein Stück Butter.


Als wir dann vor einiger Zeit auf einer Familienfeier waren, übernachteten alle Gäste in dem Gasthof in Gästezimmern. Da sah ich endlich eine Möglichkeit, um meiner Schwägerin eins auszuwischen. Nicht weit von dem Gasthof entfernt war ein Teich, der regelmäßig von riesigen Mückenschwärmen umgeben ist. Und meine Schwägerin hasst Mücken! Sie ist immer diejenige, die zuerst gestochen wird. Unter dem Vorwand, vor der Feier noch einen kleinen Spaziergang zu machen, ging ich zu dem Teich - natürlich mit entsprechend langer Kleidung, damit ich nicht selbst von den Mücken gestochen werde. Dort fing ich dann etliche der Mücken ein und verstaute sie in Gläsern mit Deckel, die ich mir zuvor besorgt hatte. Ich erkundigte mich, in welchem Zimmer meine Schwägerin übernachten würde und schmuggelte die Mücken während der abendlichen Feier in den Raum. Dann wartete ich den restlichen Abend gespannt darauf, dass meine Schwägerin zu Bett gehen würde. Schließlich verließ sie, wie üblich, als eine der Ersten die Feier, denn sie braucht ja ihren Schönheitsschlaf. Ungefähr eine viertel Stunde später kreischte sie von oben, dass ihr Mann gefälligst sofort kommen solle. Am nächsten Morgen war sie völlig zerstochen und kratzte sich permanent, die Mücken hatten ganze Arbeit geleistet. Es tut mir nur für meinen Schwager leid, der zwar nur zwei oder drei Stiche abbekommen hat, aber die ganze Nacht Mücken jagen und sich ihr Gejammer anhören musste. Und für die Mücken, denn die haben das Ganze leider nicht unbeschadet überstanden.

Beichthaus.com Beichte #00032003 vom 06.10.2013 um 01:53:20 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Einbruch aus Langeweile

6

anhören

Dummheit Diebstahl Waghalsigkeit Nachbarn Kinder Borken

Vor ungefähr zehn Jahren wussten meine beiden Schwestern und ich (w/19) nicht, was wir machen sollten. Wir überlegten hin und her, bis ich dann auf die Idee kam, in das Haus unseres Nachbarn zu gehen. Wir wussten, dass sie an diesem Tag weggefahren waren, und hatten auch das Pärchen, dass die obere Etage gemietet hatte, beobachtet, wie sie das Haus verließen. Da wir oft mit dem Nachbarsjungen spielten, wussten wir auch, dass irgendwo ein Notfall-Schlüssel in der Nähe der Tür deponiert war. Wir hatten unheimlich viel Spaß beim Suchen, bis wir den Schlüssel dann tatsächlich fanden - unter der Fußmatte. Also gingen wir in das Haus und sahen uns in den verschiedenen Zimmern um, und weil es so aufregend war, beschlossen wir, auch noch ein Andenken mitzunehmen. Jede von uns suchte sich also eine Kleinigkeit aus, steckte sie ein und wir verließen das Haus wieder. Gerade, als wir das Grundstück verlassen hatten, kam das Pärchen zurück. Ich bitte um Absolution für unsere Dummheit und dafür, dass wir einfach dort hineinspaziert sind und uns dann auch noch an ihrem Besitz bedient haben. Es war unheimlich leichtsinnig, schließlich konnten uns alle sehen, und wenn wir auch nur ein paar Minuten länger dort gewesen wären, hätten uns die Mieter erwischt. Die Aktion war total dämlich und es tut mir immer noch leid.

Beichthaus.com Beichte #00032002 vom 05.10.2013 um 19:06:01 Uhr in 46325 Borken (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Böses Erwachen

12

anhören

Trunksucht Morallosigkeit Selbstsucht

Gestern haben wir den Geburtstag meiner besten Freundin gefeiert. Wir waren alle ziemlich gut dabei und eine war eben schon ziemlich betrunken. Irgendwann meinte sie, sie würde gerne zu XX nach Hause gehen, und schauen, was der Abend noch bringt. Wir hielten es für einen Scherz, da sie ihn im nüchternen Zustand nicht mag und ihn unattraktiv findet. Als meine beste Freundin und ich uns dann auf den Heimweg machten, erkundigten wir uns, ob sie mit uns fahren möchte. Sie sagte allerdings wieder, dass sie bei XX schlafen würde. Da wir die letzte Bahn nicht verpassen wollten, ließen wir sie dann zurück, weil sie einfach nicht mit uns gehen wollte. Jetzt tut es mir richtig leid, dass wir sie nicht davor bewahrt haben, dass sie heute ein ziemlich böses Erwachen haben wird, da XX seine Chance genutzt haben wird und sie vielleicht nicht einmal mehr weiß, was alles passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00031969 vom 29.09.2013 um 10:06:06 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Geschäft mit den Schnöseln

11

anhören

Zorn Falschheit Morallosigkeit Gesellschaft

Ich (m/32), muss hier auch mal etwas los werden. Ich hasse mein Leben. Nein, ich bin kein Emo, kein Punk oder Ähnliches. Im Gegenteil - ich habe ein Unternehmen mit 31 Mitarbeitern. Ich habe vor etwa zehn Jahren das Unternehmen als Student gegründet. Die meisten meiner Kunden habe ich in einem stadtbekannten Nachtclub für etwas wohlhabendere Menschen (und die, die es gerne wären) kennengelernt. Damals war ich dort allerdings noch als "Hochstapler" unterwegs, heute nicht mehr. Aus Geschäftssicht hat sich die Hochstapelei gelohnt. Jedoch kann ich mir diese Art von Menschen nicht mehr antun und vor allem nicht die, die diesen arroganten Schnöseln in den Arsch kriechen. Und die Spitze dieser völlig realitätsfernen Gesellschaft sind die Fame-Bitches. Das sind wildfremde Frauen, die sich, ähnlich wie Prostituierte, diesen Schnöselärschen auch noch anbieten. Die ganze Szene fand ich als junger Mann recht lustig und meinen Spaß hatte ich auch, jedenfalls denken viele von diesen Menschen, ich wäre ihr Freund und einer von ihnen. Jedoch ist es für mich mittlerweile nur noch ein Geschäft, ich könnte jeden Einzelnen dieser selbstgefälligen Penner quer durch den Club prügeln. Hätte ich das Geld, dass ich in den Jahren verdient habe, einigermaßen sinnvoll verwaltet, könnte ich jetzt mit dem Geschäft aufhören und etwas Neues anfangen. Ich Vollidiot habe es bis jetzt jedoch immer geschafft, das verdiente Geld komplett zu verprassen. Und ich glaube, für die Dinge, die ich damit angestellt habe, bräuchte ich eine eigene Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00031958 vom 27.09.2013 um 02:30:39 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Sackhaare im Gesicht

23

anhören

Boshaftigkeit Ekel Falschheit Studentenleben

Sackhaare im Gesicht
Ich (m) möchte beichten, dass ich einer guten Freundin wohl gründlich den Appetit verdorben habe. Zur Vorgeschichte: Vor einem Monat hatte ich endlich längere Semesterferien und ließ mir einen Bart stehen. Ich hatte dafür eigentlich nur einen Grund, nämlich die betreffende Freundin zu ärgern, da sie meinte, ich sähe damit aus wie ein Obdachloser. Jedenfalls traf ich mich gestern Abend mit ihr und einigen gemeinsamen Freunden zum Essen. Sie kam etwas später, in der Zwischenzeit tranken wir schon mal ein paar Gläser. Als sie dann auch auftauchte, wollte sie mich wohl überraschen und einen Witz über den Bart machen, ich sah sie jedoch schon vorher in einem Spiegel. Schließlich stand sie hinter mir und sagte ohne weitere Begrüßung: "Ist das etwa ein Bart?", wobei sie mir mit den Händen durch ebenjenen fuhr und mir einen Kuss auf die Wange drückte. Während sie noch an meiner Wange hing, verleitete mich das Zusammenspiel von Boshaftigkeit und Alkohol dann leider dazu, ihr ins Ohr zu flüstern: "Nein, ich habe mir nur die Sackhaare ins Gesicht geklebt." Daraufhin verschwand sie schnurstracks zur Toilette und tauchte erst nach einer Viertelstunde kreidebleich wieder auf. Mir tat der Kommentar schon nach dem Aussprechen leid, aber was geschehen ist, kann man nun mal nicht ungeschehen machen. Trotzdem habe ich mir schon weitere Konter überlegt, da sie einfach so leicht aus der Fassung zu bringen ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031946 vom 24.09.2013 um 00:05:26 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000