Die Schramme im anderen Auto

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Vandalismus Feigheit Auto & Co. Fladungen

Ich möchte etwas beichten, was mir sehr peinlich ist. Ich bin normalerweise ein verantwortungsvoller Fahrer, aber gestern Mittag bin ich wie gewohnt mit etwas schöner Musik in meinem kleinen Auto auf den Schulparkplatz gefahren, habe ordnungsgemäß geparkt und beim Aussteigen ist es mir passiert: Vor lauter Vertiefung in meine Musik habe ich die Tür etwas zu stürmisch aufgerissen und dem benachbarten Auto eine fette Schramme an der Seite verpasst. Ich bin dann zuerst losgelaufen, als ob nichts passiert wäre, habe aber dann bemerkt, dass mich wohl eine Mutter gesehen hat, die gerade auf ihr kleines Balg gewartet hat.

So habe ich mein Handy aus der Tasche geholt und gut hörbar ein Gespräch simuliert, das mich dazu zwingt, nochmal wegzufahren. Ich bin dann einfach auf den Parkplatz am anderen Ende der Schule gefahren und habe dort geparkt.

Beichthaus.com Beichte #00026221 vom 07.05.2009 um 20:33:27 Uhr in Fladungen (13 Kommentare).

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Fick and go

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Fremdgehen Wollust Last Night Köln

Vor rund 10 Jahren hatte ich (m/heute 31/in Beziehung lebend) ein One-Night-Stand mit einem kleinen süßen Latino. Damals lebte ich nach dem Motto "Fick-and-go", jedes Wochenende mindestens ein frischer Bengel. Anfang der Woche wurde mir in der Firma ein neuer Mitarbeiter […]
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Beichthaus.com Beichte #00026218 vom 07.05.2009 um 00:20:19 Uhr in 50858 Köln (Aachener Straße 1044) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die schlimmste Tagesmutter der Welt

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Ignoranz Kinder Maßlosigkeit Berlin

Manchmal wünsche ich mir, ich wäre blind. So müsste ich das von mir verschwiegene Elend nicht sehen. Es gibt Momente, in denen ich mich verachte, schäme und vor mir selbst ausspucken möchte. Immer dann, wenn ich die 40 Treppenstufen hinauf in den vierten Stock steige. Denn ich weiß, dort wird Felix auf mich warten. Sprechen wird er nicht. Er wird mich einfach nur mit seinen leuchtend blauen Augen anschauen, die wie Sterne in der Nacht funkeln. Sein blonder Haarflaum wird wie Gold im Gegenlicht der Flurbeleuchtung schimmern. An den Fingern werden Krümelreste der trockenen Frühstücksbrezel kleben.

Dann spüre ich meine Sünde und weiß: Ich müsste die Behörden informieren. Erzählen, unter welchen Bedingungen Felix bei der Tagesmutter lebt. Keine Spaziergänge bei Sonnenschein. Weder eine arme Jacke noch Mützchen, wenn es stürmt. Drei Mal täglich mit seinen 15 Monate alten Beinchen 40 Treppenstufen erklimmen. "Tragen tue ich diesen schweren Brocken nicht!" so seine Tagesmutter. Es reicht, ihn an seinem kleinen Ärmchen zu zerren. Vielleicht ist es gut, dass sie ihn nicht trägt. So muss er den Atem nicht spüren, der ihrem Mund mit schwarzen, nach Fäulnis stinkenden Zahnstümpfen entweicht. Ich sehe noch mehr und meine Sünde ist, dass ich das Amt nicht informiere.

Beichthaus.com Beichte #00026217 vom 07.05.2009 um 00:16:49 Uhr in Berlin (Neukölln) (43 Kommentare).

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Masturbation am Arbeitsplatz

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Masturbation Wollust Arbeit Kollegen

Ich (m/20) masturbiere im Durchschnitt zweimal am Tag - doch Masturbation am Arbeitsplatz war bis dato noch ein Mysterium für mich. Bis jetzt! Endlich habe ich es getan! Der Auslöser waren zwei Arbeitskolleginnen. Die Eine (23) hat mich heute, als wir in der Mittagspause […]
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Beichthaus.com Beichte #00026214 vom 06.05.2009 um 16:08:42 Uhr (47 Kommentare).

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“Beichte

Der behinderte Bastian

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Ignoranz Engherzigkeit Niederlande

Meine schlimmste Sünde ist eher eine sehr traurige Schande. Eine Schande, für die man zwar niemanden wirklich verantwortlich machen kann, aber die dennoch hätte verhindert werden können. Vor genau vier Jahren hatte mein guter Freund Bastian einen schweren Autounfall zusammen mit seiner Freundin. Mit 180 km/h auf der Autobahn. beide überlebten. Bastians Freundin hatte wie durch ein Wunder keine Verletzungen... aber Bastian. Nach einem Jahr im Koma, die Diagnose: Querschnittsgelähnt.

Der gute Bastian gab nicht auf und machte jeden Tag Fortschritte. Er schaffte es wieder zu laufen. Aber die für uns so verständliche Lautsprache, fehlte Bastian plötzlich. Das machte ihm das Leben schwer. Außerdem hatte er alle seine Freunde verloren, zu denen auch ich zählte. Niemand von uns kümmerte sich mehr um Bastian, der vor dem Unfall ein fester Bestandteil von uns war. Er war für uns einfach behindert. Obwohl er so riesige Fortschritte machte.

Im Kopf war Bastian klar. Aber wir konnten einfach nicht mehr mit ihm reden. Er war den ganzen Tag allein und verbrachte seine Zeit mit seiner Gitarre. Niemand konnte es ahnen. Niemand konnte wissen, wie es in ihm aussah. Niemand dachte drüber nach, bis er sich umbrachte. Er brachte sich um, weil er alleine war und wir waren schuld, weil wir ignorierten. Eine traurige Sünde aus der jeder von uns fürs Leben gelernt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026213 vom 06.05.2009 um 15:31:24 Uhr in Niederlande (Sophiastraat, 9724 Groningen) (30 Kommentare).

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