Ich stehe auf Musik!

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Begehrlichkeit Masturbation Fetisch Nastätten

Ich möchte beichten, dass ich ein sehr auditiver Mensch bin, sprich, ich habe eine hohe Affinität und Hingabe zu allem, was mit Ton, Geräuschen und Musik zu tun hat und habe da sehr sensible Ohren. Ich erkenne Schauspieler nie an ihrem Aussehen, sondern an ihrer […]
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Beichthaus.com Beichte #00022837 vom 22.09.2007 um 18:31:18 Uhr in Nastätten (3 Kommentare).

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Frauen wie du sind das Allerletzte!

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Hass Zorn Rache Ungerechtigkeit Ex

Ich beichte, dass ich Isabel auch nach fast vier Jahren immer noch abgrundtief hasse und verabscheue. Damals, als wir uns kennengelernt haben, hast du mir schöne Augen gemacht, wir haben geflirtet und Wochen später, eine Woche nach meinem Geburtstag hast du mir dann […]
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Beichthaus.com Beichte #00022836 vom 22.09.2007 um 13:03:24 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Arbeitet lieber nicht im Call-Center!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Kavelstorf

Damals habe ich im Call-Center im Inbound für ein großes Telekommunikationsunternehmen (Bereich technische Probleme mit Telefonanlagen) gearbeitet. Da die Anlagen zumeist der größte Scheiß sind, und wir die miese Qualität schönreden und bei dem (meist verständlichen) Ärger der Kunden trotzdem immer schön freundlich bleiben mussten, staute sich halt bei mir so einiges an. Von üblen Beschimpfungen bis Drohungen war da alles dabei. Es gab allerdings auch genug Fälle, die nur auf die reine Dummheit der Kunden und die völlige Lernresistenz derer zurückzuführen waren. Wenn solche Leute dann auch noch pampig werden, platzt einem irgendwann der Kragen. Wir hatten als Hilfsmittel eine Software, mit der wir uns aus der Ferne in die Anlage des Kunden einwählen konnten, um zu überprüfen, wo denn der Fehler liegt, und konnten auch die Konfiguration der Anlage ändern.

Dieser Dienst kostete 40 Euro - Formular schnell ausfüllen genügte. Natürlich musste ich diesen "Service" den pampigen Kunden in Rechnung stellen, auch wenn ich in der Anlage selbst nicht drin war. Noch mehr Freude hatte ich bei meiner Rache eigentlich immer dann, wenn ich in die Anlage eine automatische Anrufweiterleitung auf die teuersten 0190-Nummern eingestellt habe. Das garantiert Spaß für alle! Von den Freunden, die anrufen ("Sag mal, du machst jetzt auch Telefonsex?") über die Ehefrau/Freundin, die sich sicherlich auch darüber freuen dürfte, bis hin zum Anschlussinhaber, der die ganze Chose am Monatsende dann bezahlen darf. Liebe Mitmenschen, fangt nie eine Arbeit im Call-Center an, das macht krank und führt zu so etwas wie oben.

Beichthaus.com Beichte #00022835 vom 22.09.2007 um 11:48:45 Uhr in Kavelstorf (0 Kommentare).

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Die Bahn hat Verspätung!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Bahn & Co.

Ich bin Lokführer für den S-Bahn-Verkehr. Jetzt bin ich gefrustet, dass wir nun nicht mehr streiken und nun alle im Güterverkehr streiken wollen. Ich durfte nicht aber eh nicht streiken, weil ich Beamter bin. Die 30 Prozent mehr sind eigentlich noch viel zu wenig, zumal nicht klar ist, ob wir die als Beamte überhaupt bekommen und daher muss ich meinem Unmut anders Luft machen. Wir haben normalerweise vom Band die Ansage, welches die nächste Haltestelle ist. Manchmal schalte ich das Band ab und spreche absichtlich undeutlich oder sage eine falsche Haltestelle. Die Idee kenne ich von den Busfahrern, die machen das auch immer so.

Oder ich lasse das Band die Ansage machen, stoppe aber dann bei der automatischen Auskunft, auf welcher Seite der Ausstieg ist. Dann klicke ich in meinem Terminal absichtlich die falsche Richtung und die automatische Stimme sagt dann die falsche Ausstiegsseite an. Zwar wissen die meisten, wo normalerweise der Ausstieg ist, aber das sorgt immer für Verwirrung. Oder ich fahre absichtlich langsamer an und bremse sehr früh und dafür sehr langsam. So kann ich auf der gesamten Strecke locker ein paar Minuten Verspätung einfahren. Ich weiß, dass viele Pendler im Hauptbahnhof einen Anschlusszug erreichen müssen. Wenn ich nun aber vier Minuten zugesetzt habe, dann müssen die Leute entweder richtig rennen oder sie bekommen Ihren Anschlusszug nicht. Der nächste fährt erst wieder in 30 Minuten. Ich überlege ständig, was ich sage, wenn ich nach der Verspätung gefragt werden würde. Ich würde sagen, dass wir Laubfall haben und die Schienen rutschig sind und ich deswegen nicht so schnell anfahren und langsamer bremsen muss, obwohl das gar nicht stimmt. Aber solange ich genau unter fünf Minuten bleibe, fragt keiner -kein Chef, kein Disponent, niemand.

Ich bin eigentlich ein guter Lokführer. Warum? Na ich bin in der Lage punktgenau mit vier Minuten Verspätung im Bahnhof anzukommen. Das ist gar nicht so einfach. Zu wenig ist schlecht, dann erreicht man den Anschluss. Zu viel ist auch schlecht, dann muss ich die Verspätung begründen. Aber vier Minuten sind genau richtig! Ich muss nichts begründen und der Anschluss ist dann trotzdem weg. Einmal hat jemand an der Scheibe geklopft und gefragt, ob ich bei der Leitstelle anrufen und den Anschlusszug warten lassen könnte. Im ICE würden die Schaffner das auch immer machen. Habe freundlich gesagt, dass ich es versuche und so getan, als würde ich telefonieren. Aber in Wahrheit habe ich niemand angerufen. Der Frau habe ich gesagt, dass der Anschluss vielleicht warten würde. Ich habe mir fest vorgenommen, die Verspätung dann wieder aufzuholen und wenigstens eine gute Tat an diesem Tag zu vollbringen, aber es ging einfach nicht. Mein innerer Schweinehund war zu stark! Wir sind genau mit vier Minuten Verspätung angekommen. Wie gesagt, ich bin ein guter Lokführer! Sie ist dann am Bahnsteig bei der Ankunft losgerannt, ich bin mir nicht sicher, ob sie es geschafft hat. Sehen konnte ich es leider nicht. Ich weiß, es ist fies als Einzelner über das Tagesschicksal vieler zu entscheiden, aber ich bereue es nicht. Im Gegenteil: Ich liebe die Macht und koste sie aus. Dann fahre ich an manchen Bahnsteigen, wo der Ausgang hinten ist, mit Absicht nach ganz vorne durch. Besonders an langen Bahnsteigen, wo zwei S-Bahnen und mehr reinpassen würden, macht das viel Freude, weil die Leute am Bahnsteig dann locker einen 150-200 Meter Sprint hinlegen müssen.

Schade, dass die Leute beim Aussteigen immer so langsam sind und bis der letzte ausgestiegen ist, sind die ersten Sprinter schon an der Tür und halten sie für die nachkommenden Trantüten auf. Sonst könnte ich die Türen schon wieder zu machen und die Leute würden die S-Bahn verpassen. Aber schlimm ist das nicht, ich habe dann immer einen tollen Grund und den sogar auf Video, warum der Zug zu spät ist: Kundenandrang, Kundenverhalten. Oder an Bahnsteigen, wo nur kleine Häuschen oder ein Teildach sind, ziehe ich bei schlechtem Wetter entweder ganz nach vorne oder bremse sehr knapp am Bahnsteig. Irgendwer muss dann durch den Regen laufen. Ich schaue dann immer in die Gesichter der Leute, wenn ich am wartenden Pulk vorbeifahre, vor ein paar Tagen hat mir einer einen Vogel gezeigt. War ja klar, dass ich mir an diesem Tag besonders viel Zeit mit der weiteren Fahrt gelassen habe. Wollen doch mal sehen, wer am längeren Hebel sitzt!

Heute hat mir allerdings mein Chef gesagt, dass meine allgemeine Arbeitshaltung in letzter Zeit sehr zu wünschen übriglässt und er überlegt, mich versetzen zu lassen. Dafür habe ich mich an den Fahrgästen bitter gerächt. Keiner wirklich KEINER hat heute seinen Anschlusszug bekommen. Ich habe sogar mehrfach die fünf Minuten überschritten. Da war mir die Begründung egal, ein Glück, dass heute so mieses Wetter war und fast alles Verspätung hatte. Verspätungsbegründung quasi frei Haus. Als die S-Bahn rappelvoll war, habe ich absichtlich einige scharfe Bremsungen gemacht, damit es die Leute schön durchschüttelt, einer ist auch hingefallen, habe das in der Scheibe gesehen. Das tat mir dann doch ein wenig leid. Ich habe dann gleich eine Durchsage gemacht, dass wir Laubfall und schlüpfrige Schienen haben, ich nicht richtig bremsen kann und dass es mir leidtut. Ich glaube, es klang ehrlich, wenn die wüssten! Ich hoffe nur, dass mein Chef das nicht gesteckt bekommt. Andererseits, was soll mir schon passieren, er kann mir nichts. Ich bin seit fast 20 Jahren Beamter und unkündbar. Auf weniger als S-Bahn kann man als Lokführer nicht strafversetzt werden…

Beichthaus.com Beichte #00022832 vom 22.09.2007 um 09:36:28 Uhr (19 Kommentare).

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Verstorben nach einem überraschenden Hirnschlag

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit Internet

Ende Februar 2004 - Daniel Küblböck hatte gerade einen Autounfall mit einem Gurkenlaster, zog sich dabei eine Kopfverletzung sowie Schnittwunden und Prellungen zu und lag deshalb im Klinikum Passau - nutzte ich den ungesicherten Zugang zum Content-Management-System einer großen Daniel-Küblböck-Fanseite und stellte folgende Newsmeldung auf deren Startseite: "Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen des Klinikums Passau erfahren haben, ist Daniel heute morgen gegen 08:37 Uhr überraschend nach einem Hirnschlag verstorben [..] soll ein bisher unentdeckt gebliebenes Blutgerinsel für den Tod von Daniel verantwortlich sein [..] offizielle Meldungen gibt es bisher nicht, die Klinikleitung hält sich bedeckt [..]".

Keine zwei Minuten später brach im Forum auf eben jeder Seite die blanke Panik aus: schockierte 13-jährige Mädchen für die eine Welt zusammenbrach, Fans von Daniel Küblböck, die mit den Nerven am Ende waren. Ich bin fast gestorben vor lauter Lachen und Schadenfreude, als ich genüsslich die Forenbeiträge las und die Newsmeldung wieder und wieder mit Genugtuung auf die Startseite setzte, nachdem die Administratoren sie nur Sekunden vorher gelöscht hatten, lauter kleine verstörte, panische Mädchen. Ich bereue nichts und würde Ähnliches immer wieder tun!

Beichthaus.com Beichte #00022831 vom 22.09.2007 um 09:21:41 Uhr (6 Kommentare).

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