10 Euro fürs Klo

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Geiz Dummheit Waghalsigkeit Trunksucht Neustadt an der Weinstraße

In der Pfalz hat jeder Ort Zwei mal im Jahr ein Weinfest, genannt "Kerwe". Dort wird eigentlich nur getrunken und gefeiert. Ich war auch dort und habe natürlich auch einiges getrunken. Als ich und zwei Kumpels dann richtig pissen mussten, sind wir zu einem dieser Klohäuschen gegangen, wo dann aber nicht nur eine riesige Schlange, sondern auch noch eine von diesen Hexen war, die 50 Cent fürs pissen wollen. Wir natürlich, was solls wir sind Männer, gehen wir halt in einen Busch.
Als wir dann keinen Busch gefunden haben sind wir am Bahnhof (Bahnhofsklo hat auch 50 Cent gekostet) auf Gleis eins bis zur Absperrung gelaufen, drüber geklettert und wollten pinkeln. Da kamen aber auch schon drei Typen in Grün von der Bereitschaftspolizei und wollten die Ausweise sehen. Haben dann gefragt ob wir was getrunken hätten. Wir, natürlich alle über 16, klar wir sind auf einem Weinfest. Daraufhin kam die Frage was wir denn hier hinten machen. Ob wir pinkeln gehen wollten. Wir haben es dann zugegeben und dann einer gleich: "Habt ihr schon?"
Nein, haben wir noch nicht, wieso? Weil es dann bei den 10 Euro Strafe fürs betreten des Gleisgeländes bleibt und nicht noch 25 Euro fürs Urinieren in der Öffentlichkeit dazu kommen. Wir, schon leicht angepisst, wurden dann auch noch gefragt wieso wir nicht zu den Klohäuschen sind, daraufhin haben wir gemeint des wäre zu teuer, woraufhin uns die Polizei erst ausgelacht hat und uns dann "weil wir ja eh schon 10 Euro bezahlt hatten" kostenlos aufs Klo gelassen haben. Das Ende vom Lied war dann, dass wir für 10 Euro auf die Toilette gehen konnten.

Beichthaus.com Beichte #00028370 vom 06.12.2010 um 07:47:25 Uhr in Neustadt an der Weinstraße (24 Kommentare).

Gebeichtet von Ritty
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Noch nie eine Freundin gehabt

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Lügen Peinlichkeit Verzweiflung Wien

Ich (m/30) hatte noch nie eine Freundin, den Rest könnt ihr euch denken. Ich verschweige das praktisch so gut es geht, weil mir das sehr peinlich ist. Das ist natürlich mit mehreren leichten Lügen verbunden. Ich habe die Hoffnung schon aufgegeben und mich damit schon abgefunden. Allerdings muss ich etwas gestehen, was ich beichten möchte, was aus meiner Sicht sehr in die Tiefe geht. Meine Unfähigkeit vor der Öffentlichkeit zu vertuschen ist das eine. Ich habe in der Vergangenheit meine Mutter und einige Leute aus dem engsten Familienkreis angelogen und betrogen, indem ich einfach eine Fernbeziehung mit einer Frau vorspiele, die es gar nicht gibt. Ich fälsche e-mails, Briefe, Geburtstags- und Weihnachtskarten von "ihr", die es gar nicht gibt. Manchmal bezahle ich am Straßenstrich junge wehrlose Frauen. Das schlimme an der Sache ist, dass ich praktisch nicht nur meine Freundin erfunden habe. Sondern, dass ich vor den Augen meiner Mutter, meine moralische Vorstellungen verlautbare. Kurz gesagt ich gebe mich als attraktiver Mann aus und weise Frauen ab, die sowieso nichts von mir wollen, nur um meiner Mutter zu zeigen, wie treu ich meiner Freundin bin die es sowieso nicht gibt. Warum tue ich das? Aus Liebe zu meiner Mutter, der ich mein Scheitern verheimlichen will. Ich möchte mich für diese Vorgehensweise entschuldigen. Es tut mir Leid. Manchmal hoffe ich, dass sie mir auf die Schliche kommt. Früher oder später werde ich einen Fehler machen, dann bin ich dran. Sollte jemand eine Lösung für mein Problem haben, so wäre ich sehr dankbar. Denn trotz meiner Lügen und meiner unverzeihlichen Taten, bin ich bestrebt mich zu bessern.

Beichthaus.com Beichte #00028318 vom 21.11.2010 um 16:19:20 Uhr in Wien (49 Kommentare).

Gebeichtet von YefgenyKafelnikov
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“35.000

“Beichte

Kampf der Triebe

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Wollust Missbrauch Freihung

Es fällt mir extrem schwer damit an die Öffentlichkeit zu gehen, aber mein Gewissen und mein Glauben treiben mich dazu: Jeder liest zur Zeit über Missbrauchsfälle in Einrichtungen der katholischen Kirche. Mit jeder neuen Veröffentlichung bekomme ich mehr Angst, dass auch mein verhalten aus der Vergangenheit offenkundig wird und ich die Konsequenzen zu tragen habe. Vor ungefähr 15 Jahren verspürte ich zum ersten mal große Erregung, als ich den mir anvertrauten Zöglingen eines katholischen Jugendheims beim Duschen nach einem Fußballspiel zusah. Ich konnte kaum noch an mich halten und suchte in der folgenden Zeit immer wieder die körperliche Nähe der Knaben. Ich kämpfte dagegen an, wollte meinen trieben nicht nachgeben, doch sie obsiegten. Als ein Jugendlicher eines Abends um Rat für ein Referat bat übermannte mich die Lust und ich begann mich ihm anzunähern. Es kam mir vor, als wäre er nicht abgeneigt, als wolle er es auch. Gott weiss was ich getan habe, dass ich für den Jungen nur das Beste wollte, doch nun fürchte ich davor, der Junge könnte es verdrehen und an die Öffentlichkeit gehen. Ich schäme mich nicht und bitte um Nachsicht und Verständnis.

Beichthaus.com Beichte #00027586 vom 05.03.2010 um 09:23:37 Uhr in Freihung (74 Kommentare).

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Nach Luft schnappen

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Falschheit Verzweiflung Gesundheit Telefon Düsseldorf

Wegen einer Herz-/Lungenkrankheit komme ich (w/32) bei körperlichen Anstrengungen schnell aus der Puste, also ehrlich gesagt schnaufe ich dann wie eine 80-jährige nach dem Zirkeltraining. Wenn ich vom Einkaufen komme, muss ich deswegen zwischendurch öfter mal eine Pause einlegen, um wieder Luft zu bekommen. Weil mir das aber so peinlich ist, tue ich dann meistens so als würde ich telefonieren. Öfter werfen mir die Vorbeigehenden dann so einen ätzend-dass-die-Leute-immer-und-überall-telefonieren-müssen-Blick zu. Ich beichte, dass ich die Leute lieber mit falschen Handyanrufen nerve, als einfach dumm herum zu stehen und nach Luft zu schnappen. Dabei finde ich telefonieren in der Öffentlichkeit ansonsten selber ziemlich nervig.

Beichthaus.com Beichte #00027476 vom 03.02.2010 um 13:58:10 Uhr in Düsseldorf (Platanenstraße) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Angst vor Viren

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Eitelkeit Feigheit Zwang Neurosen

Ich (w/19) habe panische Angst vor Viren. Vor allem Viren, die Magen-Darm-Infekte auslösen, sind meine Todfeinde. Das schränkt mich in meinem Alltag ziemlich ein. Ich bestelle regelmäßig über Internet-Apotheken literweise viruzide Desinfektionsmittel und benutze diese, sobald ich nach Hause komme, bevor ich etwas esse, usw.. Meistens habe ich ein 100ml-Fläschchen mit dem Zeug in meiner Jackentasche. Ich besuche Festivals, würde aber ohne mein Sterillium völlig banane im Kopf werden. Ich könnte aber z.B. niemals auf den Weihnachtsmarkt gehen und dort aus den schlecht gespülten Gläsern trinken (Noro-Virus...). Etwas in der Öffentlichkeit aus der Hand essen geht ohne vorheriges Desinfizieren auch nicht. Ich wohne außerdem in einer WG und habe meine beiden Mitbewohner im (berechtigten Verdacht), sich nach dem Pinkeln nicht die Hände zu waschen, was mich wahnsinnig macht. Deswegen sprüh ich die Türklinke, den Schlüssel, die Klospülung, Klobrille und den Wasserhahn ein, bevor ich das Bad benutze. Wenn mal einer kotzt, werd ich verrückt, weil ich mir vorstelle wie die kleinen Noroviren durch die Luft schwirren und darauf warten, von mir eingeatmet zu werden. Ich habe kurze Zeit im Kindergarten gearbeitet, bin da aber völlig durchgedreht wegen der hygienischen Umstände. Es gab zwar auch da literweise Desinfektionsmittel, aber benutzt hats keiner. Ich habe keine Ahnung, wo ich mal arbeiten soll. Apotheken zu betreten bereitet mir schon Stunden vorher Herzrasen, Arztpraxen meide ich so gut es geht, vor allem im Winter. Ich weiß so langsam echt nicht mehr weiter.

Beichthaus.com Beichte #00027177 vom 03.11.2009 um 17:48:12 Uhr (61 Kommentare).

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