Na, endlich fertig mit Wichsen?!

16

anhören

Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Rache Bahn & Co.

Ich (m) muss mir einen Vorfall von der Seele schreiben. Letztens saß ich im Zug und musste eine ordentliche Runde kacken. Es kündigte sich ein Durchfall unermesslichen Ausmaßes an. Mein Magen loderte, also suchte ich blitzschnell eine Toilette auf. Zunächst saß ich da nichts ahnend beim Ausscheiden. Geschlagene 15 Minuten lief es bei mir flüssig runter. Ja, ich war vielleicht etwas zu lange im Scheißhaus, aber das rechtfertigt nicht das folgende Verhalten einer jungen Dame: Kurz bevor ich abwischen wollte, klopfte es an der Tür. Scheinbar stand die Person schon sehr lange vor dem Klo. Kann ich verstehen. Ich habe mich auch beeilt, bis die Dame schrie: "Bist du endlich fertig mit Wichsen?" Was fällt der ein, mich so anzureden? Urplötzlich war ich verdammt wütend, sodass ich mit etwas Klopapier ganz vorsichtig ein wenig Kacke aus dem Klo holte und auf die Toilettenbrille strich. Ihr hättet mal den Gesichtsausdruck dieser verzogenen Göre sehen sollen! Das hatte sie verdient. Zu gerne würde ich wissen, wie sie ihr Geschäft verrichtet hat. Jetzt, im Nachhinein, empfinde ich aber doch etwas Mitleid für die Putzkräfte, die die Sauerei wieder wegwischen mussten. Andererseits sind gerade die Putzkräfte in Zügen besonders abgehärtet. Vielleicht sehen die so etwas jeden Tag. Ich bitte nun um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039305 vom 03.02.2017 um 18:33:53 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Auf Diebeszug in der Kaserne

9

anhören

Diebstahl Vandalismus Freizeit Waldbröl

Ich habe in einer leer stehenden Kaserne alles mögliche geklaut. Es war im Sommer 2009, ich war arbeitslos und wartete schon das halbe Jahr auf den Beginn meiner bereits bewilligten beruflichen Reha. Kurz gesagt: Mir war extrem langweilig. Deshalb fuhr ich - wenn ich das Geld für Benzin hatte - oft ziellos durch die Gegend. Dabei entdeckte ich eines Tages durch Zufall die leer stehende und zum Abriss vorgesehene Kaserne. Schon bald fand ich ein Loch im Zaun und lief staunend über das verwilderte Gelände. Dabei wurde mir schnell klar, dass diese Gebäude dort völlig unbewacht herumstanden. Bei meiner ersten Erkundung trug ich noch leichte Sommerkleidung und hatte nur Sandalen an den Füßen, deshalb konnte ich mir nur einen oberflächlichen Eindruck verschaffen. Der reichte aber, um bald besser ausgerüstet zurückzukommen. Also mit langen Hosen, Sicherheitsschuhen, Taschenlampe und Handschuhen. So konnte ich dann auch die unbeleuchteten Innenräume und Kellergeschosse unter die Lupe nehmen. Dort fand ich die interessantesten Dinge - unter anderem Luftfilter für Bunkeranlagen, benutzte Übungshandgranaten, einen leider leeren Tresor, alte Bundeswehr-Akten, Möbel, Werkzeuge, historische Feuerlöscher und noch vieles mehr.

Anfangs nahm ich nur Kleinigkeiten wie die Übungshandgranaten mit. Doch dann zerbrach ich meinen Klodeckel. Ein neuer hätte mich über 60 Euro gekostet, zu dem Zeitpunkt sehr viel Geld viel für mich! Aber da fiel mir ein, dass ich in der Kaserne auf den Toiletten der Offiziersmesse sehr hochwertige und recht neue Klodeckel gesehen hatte. Also packte ich etwas Werkzeug ein, fuhr zu Kaserne und montierte mir dort einen Gratis-Klodeckel ab. Ein bisschen säubern, anschrauben und ich hatte wieder ein vollständiges Klo! Von da an ging ich regelmäßig dort auf Raubzug. Manchmal verbrachte ich ganze Tage dort. Ich erkundete die Gebäude immer genauer und fand vieles, das ich mir aneignete. Das waren unter anderem zwei Hakenleisten, die Schlüsselrosetten des Tresors, viele Warnschilder, eine explosionssichere Lampe aus Gusseisen, den allerletzten Kaffeelöffel aus der Messe, eine sehr große Pinnwand aus Massivholz und Kork, aber auch persönliche Sachen wie ein Plüschtier. Anderes ließ ich dort, wie etwa einen defekten Kopierer und alte Telefone. Wieder anderes zerstörte ich, um meinen Frust abzubauen, dabei zerschlug ich jedes noch auffindbare Stück Porzellan, trat Türen ein oder zertrümmerte sie mit einer Axt. Mehrere Stunden lang klopfte ich mich nur zum Spaß durch die Betonwand einer Garage.

Irgendwann merkte ich, dass ich dort nicht der Einzige war, der auf Beutezug ging, denn in der Garage lagen jede Menge Gitterzaun-Elemente, die eines Tages komplett weg waren. So entgingen mir leider auch ein paar schöne Dinge wie z. B. eine Zapfpistole, die Feuerlöscher und die Leitwerk-Flosse einer Pershing-I-Rakete. Ich bereue es nicht, so viele Sachen geklaut oder zerstört zu haben, denn es wäre sowieso alles vernichtet worden. Aus meiner Sicht habe ich die (rettenswerten) Sachen gerettet, um sie weiter zu benutzen. Profit habe ich keinen aus der Sache geschlagen. Eher habe ich noch Zeit in die Sachen investiert um sie zu renovieren, vor allem bei der Hakenleiste, der Lampe und der Pinnwand habe ich mir echt Mühe gegeben. Würde sich mir eine solche Gelegenheit noch einmal bieten, ich würde wieder so handeln.

Beichthaus.com Beichte #00039303 vom 03.02.2017 um 00:27:40 Uhr in 51545 Waldbröl (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Spritzbewässerung im Klo

12

anhören

Neugier Ekel Dummheit Unreinlichkeit Arbeit Saarbrücken

Heute habe ich (m) bei der Arbeit ein Experiment gewagt, das ich nun aber bereue. Und zwar wollte ich schon immer mal wissen, was passiert, wenn man beim Urinieren am Urinal den Bommelmann loslässt. Nun gut, im Nachhinein hätte ich mir denken können, dass dabei eine unkontrollierte Spritzbewässerung des WC-Raumes in Gang gesetzt wird. Hinterher ist man halt immer schlauer. Jedenfalls kam wenige Sekunden danach unser Abteilungsleiter rein. Ich tat so, als wüsste ich von nichts und regte mich künstlich über diese widerliche Sauerei auf und wer das wohl gewesen sein könnte, während die Flüssigkeit von der Wand tropfte und auf dem Boden eine gelbe Lache bildete. Ich glaube, er hat keinen Verdacht geschöpft und meine nassen Schuhe nicht bemerkt. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039302 vom 02.02.2017 um 22:57:21 Uhr in Saarbrücken (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Betrunken in Kroatien

11

anhören

Trunksucht Waghalsigkeit Familie Urlaub Zagreb

Letztes Jahr war ich in Kroatien zu einer kroatischen Hochzeit eingeladen. Ich hatte ein Hotel in der Innenstadt gebucht, die Hochzeit fand aber etwa 30 Kilometer außerhalb statt. An der sehr lustigen Hochzeit selbst trank ich etwa 86 gespritzte Weiße und noch mehr Schnaps. Nach wildem Rumgeknutsche mit einer Brautjungfer war es an der Zeit nach Hause zu gehen. Obwohl Busse zurück in die Stadt fuhren, entschied ich mich dafür, selbst zu fahren. Der Aufwand, das Auto am nächsten Tag in der Pampa zu holen, schien mir nicht angemessen - und dank 20 Assistenzsystemen fühlte ich mich auf der sicheren Seite. Also weg vom Gelände, Navi programmiert und ab auf die Schnellstraße. Zu meiner verwundern hatte ich sehr schnell ein Auto eingeholt - als ich näherkam, stellte ich fest, dass es sich wohl um einen Handwerker handeln musste. Der Gute fuhr an einem Sonntagmorgen um fünf Uhr außerorts 40-60 und definitiv mehr Schlangenlinien als ich.

Mein Abstandsregler hielt den Abstand gleichmäßig und mein Spurhalteassistent sorgte dafür, dass ich schön mittig zwischen den zwei Linien blieb. Mal bog der Hand/erker links ab, mal rechts, aber mein Navi sagte das Gleiche. Hier kommt die erste Beichte: Ich bin überzeugt, dass der arme Kerl dachte, dass ihn die Polizei verfolgt und sich höchstwahrscheinlich in die Hose geschissen hat. Irgendwann fuhren wir auf die Stadtautobahn auf und ich überholte ihn. Wenige Minuten später war ich meinem Hotel. Hier kommt die zweite Beichte: ich fuhr vor das Hotel und der Angestellte kam mir entgegen, um mir den Autoschlüssel abzunehmen und mein Auto zu parken. Ich öffnete die Tür, fiel aus dem Auto auf dem Boden, stand auf, stolperte noch einmal in einen großen Blumenkübel und kotzte diesen ganz ordentlich voll. Nachdem ich fertig war, drückte ich dem Mitarbeiter - als ob nichts gewesen wäre - meinen Autoschlüssel und einen Schein in die Hand und verschwand auf mein Zimmer. Bis 16 Uhr (Check-Out wäre um 12 gewesen) weckte mich niemand und beim Check-Out hatten alle ein komisches Grinsen auf dem Gesicht. Seit 14 Jahren war es das erste und einzige Mal, dass ich betrunken gefahren bin und ich verspreche, es kommt nicht wieder vor. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039301 vom 02.02.2017 um 21:27:52 Uhr in Zagreb (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mein kaltes Vögelchen

12

anhören

Peinlichkeit Arbeit Chef

Ich (m/33) habe eine sehr nette Chefin, sie ist in meinem Alter und versteht zum Glück viel Spaß. Ich war auf der Toilette und habe wohl vergessen den Reißverschluss zu schließen. Meine Chefin hatte mich schon vor dem Toilettengang in ihr Büro bestellt, wo ich nach dem Klo auch hinging. Draußen in der Werkhalle war es sehr warm und daher lässt die Chefin ständig die Klimaanlage in ihrem Zimmer laufen. Im Büro angekommen, merkte ich, dass mein Pimmel irgendwie kalt ist. Meine Chefin musste laut lachen und ich wusste erst gar nicht, warum. Der blanke Horror: Mein Vögelchen guckte raus und sie hat es gesehen! Mein Pimmel muss sich durch die Unterhose nach draußen gearbeitet haben, weil der Knopf im Eingriff abgefallen war. Ich wäre am Liebsten in der Erde versunken!

Ich beteuerte ihr mehrmals, dass es mir sehr peinlich war und ich es nicht mit Absicht gemacht habe. Mit Tränen vor Lachen in den Augen meinte sie nur: "Ich habe einen festen Freund und das ist nicht das erste Mal, dass ich so etwas zu sehen bekomme." Ich drehte mich um und stopfte den Pimmel eilig wieder in die Hose. Ich habe meine Chefin bestimmt eine Woche nicht in die Augen gucken können, dazu grinste sie jedes Mal zu dämlich, wenn sie mich sah. Seitdem gibt es nach dem Klo eine Reißverschlusskontrolle und ich habe bei meinen Unterhosen die Eingriffe zugenäht.

Beichthaus.com Beichte #00039300 vom 02.02.2017 um 20:11:42 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000